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Artikel der Kategorie Januar 6th, 2018

Schneise der Verwüstung im Windener Gemeindewald

Januar 06, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

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Nur wenige Minuten brauchte Sturmtief „Burglind“ am Mittwochmorgen dieser Woche, um im Windener Gemeindewald breite Schneisen der Verwüstung zu hinterlassen. Zwei Tage hat es gedauert, bis die Forstwirte unter Leitung von Peter Kurth die Waldwege soweit freigeschnitten hatten, dass sich Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, Förster Felix Janz und Ratsmitglied Bernd Schendel ein genaueres Bild der Schäden machen konnte. Mit mindestens 2800 Kubikmeter Schadholz muss gerechnet werden. Das entspricht von der Masse her dem jährlichen Gesamtholzeinschlag der Ortsgemeinde Winden.

80 Prozent des Sturmholzes liegen in starken Fichtenbeständen – dem „Sparbuch“ der Ortsgemeinde. Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf Buchen, Eichen, Lärchen, Kiefern und Tannen. Die Hauptschadensorte „Forst“ und „Winteraltar“ liegen dicht an den Wohnhäusern. Insbesondere die vielen noch schräg hängenden und unter Spannung stehenden Bäume sind nach Einschätzung der Experten eine hohe Unfallgefahr.

Die Ortsgemeinde drängt daher auf eine schnelle Aufarbeitung des Sturmholzes. Waldbesucher sollen die Windwurfflächen bis zu deren Räumung unbedingt meiden.

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Januar 06, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gesangverein Winden Noch keine Kommentare →

Plakat Schlachtfest 2018 neu-1

Lourdes-Grotte vor dem Verfall gerettet

Januar 06, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde Noch keine Kommentare →

Lourde-Grotte_Winden

Zwischen der Kirche St. Willibrord und dem Pfarrhaus von Winden befindet sich die sogenannte Lourdes-Grotte mit einer Marienstatue. Wann diese Grotte errichtet wurde, konnte trotz intensiver Recherche nicht festgestellt werden.

Vermutet wird, dass sie in Folge der Marienerscheinung von Lourdes im Jahre 1858 gebaut wurde. Teile der Grotte drohten nun durch starken Efeubewuchs sowie Durchrostung der Gewölbeauflager einzustürzen. Erfreulicherweise gibt es im Kirchort Winden engagierte Gemeindemitglieder, denen es ein Bedürfnis ist, das Erbe unserer Vorfahren zu erhalten. So erklärten sich Oswald Weis und Karl-Heinz Rommersbach spontan bereit, die Grotte wieder instandzusetzen.

Nachdem Mitglieder des Ortsausschusses unter Mithilfe von Lech Moska den starken Efeubewuchs beseitigt hatten, wurde das komplette Gewölbedach aus losen Quarzsteinen abgetragen und in mühevoller Kleinarbeit durch eine Betonkonstruktion ersetzt. Anschließend wurden die Seitenwände einer Reinigung unterzogen und alle Lagerfugen mit Trasszementmörtel vollständig verfugt. Die Lourdes-Grotte konnte somit gerettet und für die nachfolgenden Generationen erhalten werden.

Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden bedankt sich an dieser Stelle bei Oswald Weis, Karl-Heinz Rommersbach und Lech Moska für ihr ehrenamtliches Engagement recht herzlich.