Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

April 23, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

PowerPoint-Präsentation

Blumensamen zu verschenken

April 21, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Der Bürgerverein Winden verschenkt an die Windener Bürger bunten Blumensamen aus Prozent Kultur- und 40  Prozent Wildarten aus gesicherter Herkunft, um die Bienen und andere Insekten zu unterstützen. Der Verein freut sich über jeden, der mitmacht. Eine Packung reicht für 20 Quadratmeter Fläche und kann ab Sonntag, 22. April,  zwischen  15 und 18 Uhr im Dorfcafé oder (nach telefonischer Absprache: 951414) bei Bettina Krauß abgeholt werden.

TC Winden beendet den „Winterschlaf“

April 18, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Tennisclub

Nun ist es wieder soweit, nur noch wenige Handgriffe, dann kann es wieder losgehen: Am Samstag, 28. April, soll die Tennisanlage des TC Winden aus dem „Winterschlaf“ geweckt werden. Viele fleißige Hände werden dafür benötigt. Um 10 Uhr beginnt der Arbeitseinsatz.

Der letzte Emmaus-Gang zum Kloster Arnstein

April 08, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Kirche

Emmausgang 2018 jpg

Am Ostermontag fand traditionell wieder der Emmausgang zum Kloster Arnstein statt, eine Veranstaltung, die im Rahmen der ökumenischen Zusammenarbeit beider christlichen Kirchen im Nassauer Land durchgeführt wird. Der Brauch erinnert an die Begebenheit im Lukas-Evangelium (24,13-35) was berichtet, dass zwei Tage nach dem Kreuzestod Jesu zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus waren. Dabei unterhielten sie sich über das, was sie erlebt hatten und wie durch den Tod Jesu ihre Hoffnung zunichte gemacht worden war, „dass er der sei, der Israel erlösen werde“ (24,21).
Unterwegs kam Jesus hinzu und ging unerkannt mit ihnen. Erst als sie am Ende des Tages mit ihm zusammen bei Tisch saßen, erkannten sie ihn am Brotbrechen. Daraufhin kehrten die beiden Jünger sofort wieder nach Jerusalem zurück, um den anderen Jüngern dort zu erzählen, dass sie dem auferstandenen Jesus begegnet waren. Da die Arnsteiner Patres Ende des Jahres das Kloster Arnstein verlassen und die Zukunft des Klosters ungewiss ist, dürfte es sich voraussichtlich um die letzte Veranstaltung dieser Art gehandelt haben.

St. Willibrord Winden stellte wiederum die größte Gruppe der Pilger. Die Fußgruppe machte zunächst an der Michaelskapelle halt, wo die dortige Glocke geläutet wurde. Eine weitere Station war die Weinäher Heiligengrotte auf dem Roth. Nach einer ökumenischen Andacht in der Klosterkirche, die von Pfarrerin Antje Dorn und Pater Bernhard Bornefeld gestaltet wurde, hatten die Teilnehmer im Pilgersaal des Klosters bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in gemütlicher Atmosphäre Gelegenheit zum Gespräch, bei dem natürlich die Schließung des Klosters und der große Verlust für die Region breiten Raum einnahm.
Verantwortlich für die Verköstigung der Teilnehmer war in diesem Jahr die Gemeinde St. Willibrord Winden.

Umbau oder Neubau: Entscheidung über Kita offen

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Kita

Die Zukunft der Kindertagesstätte Sonnenwinkel im Bürgerhaus war Thema der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärte, hat die Verbandsgemeinde Nassau ein Architekturbüro damit beauftragt, die derzeitige Situation in dem Gebäude zu begutachten und auf dieser Grundlage einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Kita erweitert werden kann. Keinen Zweifel habe die VG Nassau aber daran gelassen, dass Winden als Kindergartenstandort erhalten bleiben soll. Diskutiert wird derzeit über die Möglichkeiten für einen Umbau oder einen Neubau. Mit dem Freiwerden der Wohnung im Obergeschoss sei eine Ausweitung der Kita grundsätzlich denkbar, jedoch seien viele Fragen, insbesondere die des Brandschutzes, noch offen, sagte Linscheid. Dies solle nun begutachtet werden.

Ratsmitglied Prof. Matthias Uhle drängte auf eine zügige Lösung, um den Kindergartenstandort Winden zu erhalten. Die von ihm angeregte Untersuchung von Umbau- und Nutzungsmöglichkeiten des Bürgerhauses durch Studenten der Uni Mainz habe verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, die aber von den Verbandsgemeinde Nassau als Entscheidungsträger der Kindertagesstätte nicht akzeptiert und umgesetzt werden.

Dorfcafé macht 1465 Euro Minus

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé, Gemeinderat

Das Windener Dorfcafé hat im vergangenen Jahr 1465 Euro Verlust gemacht. Darüber informierte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Verantwortlich dafür waren laut Linscheid neben den Personalkosten die hohen Strom- und Heizkosten sowie Telefonkosten. Bei den Sachkosten sieht Linscheid ein gewisses Einsparpotenzial. Zur Deckung des Verlustes spendete Ratsmitglied Bettina Krauß der Ortsgemeinde 500 Eurl.

Felix Janz ist neuer Revierförster in Winden

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald

Der Lahnsteiner Fostamtsleiter Hans-Leo Cremer hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Felix Janz als neuen Revierförster von Winden vorgestellt. Cremer zeigte sich erfreut, einen jungen Förster gewinnen zu können, der auch langfristig bereit sei, dieses Amt auszufüllen. Felix Janz wohnt bereits in Winden, wo er zusätzlich durch den Beauftragten der Gemeinde in Forstangelegenheiten, Bernd Schendel, selbst ehemals Revierförster,  beraten und in die Besonderheiten des Reviers Winden eingewiesen wird. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid begrüßt die Verpflichtung von Janz außerordentlich, sei es doch in den letzten beiden Jahren vermehrt zu Vakanzen und Unstimmigkeiten im Forstbereich gekommen. Linscheid betont nochmals die oberste Priorität einer kontinuierlichen Führung des Forstrevieres und der damit verbundenen Bewirtschaftung des Waldes.

Cremer lobte nochmals die gute Arbeit von Janz‘ Vorgänger Jochen Hartmann und dem Interimsförster Jonas Fröhlich, denen er für ihre Arbeit dankte. Cremer informierte den Gemeinderat außerdem über bevorstehende Veränderungen im Bereich der Holzvermarktung. Demnach sei in Zukunft eine kommunale Vermarktung durch die Forstämter nicht mehr möglich. Stattdessen würden kommunale Forstvermarkungsstellen geschaffen, die als eigenständige Holzvermarktungsorganisationen arbeiteten.

Das im Revier gelagerte Sturmholz sei bereits zu einem guten Preis verkauft worden, so Cremer weiter. Die Holzmenge infolge des Sturmschadens im Revier Winden beziffert der Forstamtsleiter auf etwa 4500 bis 5000 Festmeter; im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz seien es 50.000 Festmeter. Der Gemeinderat beschloss daher, den geplanten Laubholzeinschlag für das Jahr 2018 komplett zu streichen.

Sturmholz erziele aufgrund von Qualitätsmängeln allerdings einen geringeren Preis, machte Cremer deutlich. Der Preisabschlag bei der Buche betrage beispielsweise zehn  Euro pro Festmeter. Auch sei eine schnelle Vermarktung notwendig, um hohe Lagerkosten und Käferbefall zu vermeiden.

Ortsbürgermeister Linscheid wies darauf hin, dass zeitnahe Neuanpflanzungen auch mit Nadelholz einzuplanen sind. Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sei für die Ortsgemeinde von großer Bedeutung. Prof. Matthias Uhle stimmte zu und forderte eine Überarbeitung des Forstwirtschaftsplans für 2019 und die Anpassung der aktuellen Zahlen im laufenden Haushaltsjahr. Linscheid betonte, dass auch eine kontinuierliche Beförsterung auch nach der bevorstehenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems von höchster Bedeutung sei. Dies auch mit Blick auf die Frage einer kommunalen oder staatlichen Beförsterung.

Auf die Anlieger kommen weitere Kosten zu

März 29, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Straßenausbau

Kritischen Fragen aus der Bürgerschaft hat sich Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gestellt. Vorrangiges Thema waren die wiederkehrenden Beiträge für den Straßenausbau; die Ausbaubeiträge 2018/2019 für die Sanierung der Mittelstraße sorgen derzeit für den Unmut vieler Bürger, die mit zum Teil hohen Zahlungen belastet werden. Die Anlieger müssen insgesamt 347.497,98 Euro zahlen, davon bereits 278.848 Euro in diesem Jahr und den Rest von 68.649,98 Euro im Jahr 2019.

Lesen Sie hier aus dem Protokoll der Ratssitzung (die Fragen sind kursiv gesetzt):

Frau Schnell: Warum wurde das Abrechnungsmodel A bei der der Abrechnung der WKB gewählt und nicht das
Model B?
Gebhard Linscheid: Laut Aussage des Rechtsanwaltes Schwenk ist die Abrechnung nach dem bislang gewählten Model B rechtlich nicht mehr zu vertreten. Die Rechtssprechung hat hohe Anforderungen an dieses Model gestellt, da es sich bei den wiederkehrenden Beiträgen um Beiträge und keine Steuern handelt. Das bedeutet, dass die tatsächlich in jedem Jahr des Investitionszeitraums anfallenden Aufwendungen im gleichen Jahr abgerechnet werden müssen. Der Ortsgemeinderat
hatte in diesem Fall überhaupt keine andere Möglichkeit, als dies umzusetzen.

Frau Schnell: Die Höhe der wiederkehrenden Beiträge ist deutlich zu hoch, hinzu kommt der unglückliche
Zeitraum Januar/Februar in dem die Bürger eh durch Versicherungen und Beiträge überdurch-
schnittlich belastet sind.
Linscheid: Die Gemeinde hat keine Handhabe im Verlauf der Abrechnungsmodi, es bestehe jedoch immer die Möglichkeit mit der Verwaltung der Verbandsgemeinde ein geändertes Abbuchungsverfahren wie z.B. monatliche Abbuchung zu verhandeln.

Frau Schnell: Kann man nicht auf 3 Jahre abrechnen?
Linscheid: Es wird in diesem Fall auf 3 Jahre abgerechnet. Es dürfen jedoch, wie bereits gesagt, nur die
tatsächlich in diesem Jahr angefallenen (geplanten) Kosten abgerechnet werden.

Frau Rommersbach: Wieviele Gemeinden haben in der Verbandsgemeinde Nassau das System der wiederkehrenden
Beiträge?
Linscheid: Keine.

Herr Mertlich: Die Gemeinde wird ja in 4 Jahren die Bürger schon wieder abzocken.
Linscheid: Ziel der Wählergruppe Linscheid war schon immer, gemäß Straßenausbauprogramm alle 5
Jahre Straße in Angriff zu nehmen, daran hat sich nichts geändert.

Frau Schnell: Kommen in den nächsten Jahren weiterhin Kosten auf uns zu?
Linscheid: Ja, hier ist das Solidaritätsmodel zu sehen. Die Bürger haben ein Anrecht auf Verlässlichkeit, was die stete Sanierung der Ortsstraßen angehe.

Frau Scheuer: Die Kosten für die Triftstraße waren mit ca. 1000 Euro noch tragbar gewesen. Die höheren Kosten
für die Mittelstraße in Höhe von 1500 Euro innerhalb eines Jahres ist nicht mehr zu stemmen. Warum passiert das alle 5 Jahre?
Linscheid: In dieser Legislaturperiode wird die Mittelstraße die letzte Straße sein. Alles weitere wird im zukünftigen Gemeinderat beschlossen und umgesetzt. An den wiederkehrenden Beiträgen kann jedoch nicht gerüttelt werden.

Herr Rommersbach: Warum wird der Bürger zur Sanierung der Stützmauer im Sonnenwinkel herangezogen?
Linscheid: Schäden gibt es aus vielerlei Gründen in der Ortsgemeinde. Der abgerechnete Straßenkörper ist laut der Verwaltung umlagefähig. Fakt ist, dass die Mauer saniert werden muss, ein eventueller  Anspruch auf Gewährleistung ist nach 35 Jahren nicht mehr möglich.

Frau Rommersbach: Können Abrechnungskosten gestundet werden?
Linscheid: Hier ist die Verbandsgemeinde zuständig. Die Zahlstelle der VG Nassau steht jedem Bürger für Auskünfte diesbezüglich zur Verfügung. Nochmals wird darauf hingewiesen, dass im Falle der alten Abrechnungsform die zu zahlenden Anliegerkosten deutlich über den Summen der Beiträge lägen. Zum Beispiel hätte ein Eigentümer der Mittelstraße nach alter Abrechnungsform über 40.000 Euro zu zahlen.

Bettina Krauss: Die Wählergruppe Krauss war immer für das Abrechnungsmodel B  und hat gegen die Satzungsänderung hin zum Model A gestimmt hat. Eine Sanierung der Kanalisation kann auch mit einer Wiederherstellung des Straßenbelages durch die Werke kostenneutral für die Anlieger/Solidargemeinschaft durchgeführt werden. Ferner sind die alten Straßen noch gut genug, warum werden neue Straßen benötigt?

Herr Mertlich: Wann wird der Acker und der Neue Weg saniert? Warum macht der Gemeinderat nichts?
Linscheid: Kleine Reparaturen hätten bisweilen nur wenig Erfolg gezeigt. Die Ortsgemeinde hat ein
entsprechendes Straßenausbauprogramm, welches durch die Bürger jederzeit beim Orts-
Bürgermeister einsehen können. Dort sind die einzelnen Prioritäten festgelegt.

Herr Hermans: 2009 sich hat der Gemeinderat für die wiederkehrenden Beiträge entschieden. War dem Gemeinderat zu dieser Zeit bewusst, wie hoch die Belastung für den einzelnen Bürger ist?
Linscheid: Ja

Frau Knecht: Warum sind zwei Gebiete aus den WKB ausgeschlossen und ist dadurch nicht eine Ungerechtigkeit entstanden?
Linscheid: Mit dem Alten Weg und Götzentaler Weg kommt die Solidargemeinschaft auf 90 Prozent aller Anwohner. Die Anwohner des Forstes müssen bedingt durch den Erstausbau mit Anliegerkosten in Höhe von 90 Prozent der Gesamtkosten rechnen, der Gemeindeanteil liegt hier bei 10 Protzent.

März 29, 2018 Von: Redaktion Kategorie: TSC, VfR Winden

TSC Winden Probetraining 20180329

Mattias Dus neuer Chef des Feuerwehr-Fördervereins

März 27, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Feuerwehr

Feuerwehr_Winden

Der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Winden hat in seiner jüngsten Jahreshauptversammlung im Pfarrheim seinen Vorstand neu gewählt. Vorsitzender Pierre Klos und sein Stellvertreter Marco Müller standen für die Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Mathias Dus gewählt, zum 2. Vorsitzenden Florian Linscheid, zum Kassierer Roland Zöller, zum Schriftführer Franz-Josef Minor sowie zu Beisitzern Boris Hillenbrand, Michael Hermann, Tim Rommersbach, Marco Müller, Markus Risch und Lukas Eschenauer.

An der Sitzung nahmen 20 Besucher teil, insbesondere die Ehrenmitglieder des Vereins und der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Nassau, Jürgen Schwarz.