Wir in Winden

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Artikel der Kategorie ‘Kirche’

Kleine Prozession an Fronleichnam

Juni 05, 2021 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

Seit Generationen wird das Fronleichnamsfest in Winden traditionell mit einer feierlichen, durch das Dorf führenden Prozession gefeiert. Wegen der aktuellen Corona-Situation konnte diese wie schon bereits im vergangenen Jahr nicht durchgeführt werden. Um auf diese Tradition nicht gänzlich zu verzichten, fand nach dem Gottesdienst unter Teilnahme der Gottesdienstbesucher eine kleine Prozession rund um die Kirche statt. Diese endete im Pfarrgarten an einem vor der Lourdesgrotte liebevoll errichteten Außenaltar, wo eine kurze Andacht stattfand. Der von Pfarrer Scheungraber gespendete sakramentale Segen war Höhepunkt und Ende der kleinen Feier. Während der Prozession sowie der Andacht wurden sämtliche Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Scheungraber bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass im Jahre 2022 die traditionelle Prozession wieder durch den gesamten Ort verläuft und zu allen vier Außenaltären führt.      

Die Karwoche in St. Willibrord Winden

März 22, 2021 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde, Kirche Noch keine Kommentare →

Am Palmsonntag, 28. März, findet in der Kirche St. Willibrord Winden kein Gottesdienst statt. Ab 11 Uhr stehen in der Kirche geweihte Palmzweige bereit und können dort abgeholt werden.

In der Karwoche lädt der Ortsausschuss die Gemeinde zum Besuch der folgenden Andachten ein:

  • Gründonnerstag, den 01.04.2021 um 20.00 Uhr zur Ölbergstunde
  • Karfreitag, den 02.04.2021 um 15.00 Uhr zur Kreuzwegandacht  

Die Gestaltung der beiden Andachten wird von Mitgliedern des Ortsausschusses übernommen.

Der Ostergottesdienst findet am Ostersonntag, 4. April, um 9.30 Uhr statt. Auch hierzu wird herzlich eingeladen.

Wegen der immer noch geltenden Corona-Schutzbestimmungen ist sowohl zum Besuch der Ölbergstunde und Kreuzwegandacht als auch zum Gottesdienst an Ostersonntag eine persönliche Anmeldung beim zentralen Pfarrbüro ( Telefon 02603/ 936920 ) notwendig. In der Kirche gelten nach wie vor die allseits bekannten Schutz- und Abstandsgebote.

Der Ortsausschuss von St. “ Willibrord “ Winden wünscht allen Gemeindemitgliedern eine ruhige und besinnliche Karwoche sowie ein frohes und friedliches Osterfest. Und bleiben sie alle gesund. 

Ab Sonntag gibt es Palmzweige in der Kirche

April 03, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

1000 Euro für Hospiz in Nassau gespendet

Dezember 12, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

Das Kirchenortfest 2019 von St. Willibrord Winden brachte nicht nur viel Gemeinschaft, sondern auch einen wirtschaftlichen Erfolg. Auf Beschluss des Ortsausschusses soll der Erlös des Festes dem Projekt stationäres Hospiz Nassau zu Gute kommen. So konnte der 1. Vorsitzende Gerald Eschenauer während eines Festgottesdienstes am ersten Adventssonntag dem Initiator des stationären Hospizes in Nassau, Dr. Martin Schenking, eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergeben.

Viele Gemeindemitglieder waren zu dem besonderen Gottesdienst gekommen, den Pater Bernhard Bornefeld der Hospizbewegung und der jüngst verstorbenen Gemeindemitglieder widmete. Angesichts des Adventskranzes erklärte er das Rot der Kerzen als Symbol der Liebe, das Grün des Kranzes als Zeichen der Hoffnung, während er selbst das Violett in seinem Ornat trug. In seiner Predigt verglich Pater Bernhard die Beziehung zu Gott mit der Beziehung zu einer Partnerin oder einem Partner. Beide müssten das Interesse aneinander bewahren und pflegen.

Auch Christen fürchten sich vor dem Tod, sagte aus seinem täglichen Erleben der Palliativmediziner Dr. Martin Schencking. Doch sie müssten keine Angst und keine Schmerzen haben. Für die schwerste Stunde im Leben gebe es Orte der Hilfe. Ein solcher Ort solle das geplante Hospiz in Nassau werden. Insgesamt müssten 3,5 Millionen Euro aus Spendengeldern aufgebracht werden, ehe die Einrichtung des Hospizes möglich ist „Diese Idee ist im gesamten Rhein-Lahn-Kreis angekommen“, freut sich Dr. Schencking. Er hofft, dass im kommenden Jahr die nötige Betreibergesellschaft für das stationäre Hospiz in Nassau gegründet werden kann . 

Adventskonzert in der Kirche

November 27, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Kirche, Musik & Kultur 2 Kommentare →

November 20, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde, Kirche Noch keine Kommentare →

Die Windener Glocken sind ein Stück Heimat

Juli 17, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Kirche 1 Kommentar →

Von Helmut Klöckner

Die Glocke Maria. Fotos: Helmut Klöckner

Zurzeit wird viel über den Begriff „Heimat“ gesprochen und geschrieben. Zu diesem Begriff gehört auch das Läuten der Glocken, das jeden Tag zur Mittags- und Abendzeit zu hören ist, das den Sonntag einläutet, zu den Gottesdiensten einlädt und auch ertönt, wenn eine Mitbürgerin oder ein Mitbürger diese Erde  verlassen hat. Früher war das Läuten auch ein Hilferuf bei Bränden und sonstigen Gefahren.

Die Windener Glocken, das sind die Marien-Glocke, 360 kg schwer, 83 cm Durchmesser und im Nominalton b‘ -1, die Willibrord-Glocke, 250 kg schwer, 74 cm Durchmesser und im Nominalton c“- 4.  Beide Glocken wurden 1955 als Wiederbeschaffung der kriegsbedingt verlorenen Glocken von der Firma F. W. Schilling gegossen. Die dritte Glocke ist die Michaelis-Glocke, mit einem Gewicht von 165 kg, einem Durchmesser von 68 cm und einem Nominalton d“+2.  Diese Glocke wurde von dem kriegsbedingten Einschmelzen verschont, sie wurde 1929 von der Firma Humpert/Brilon gegossen.

Die Glocke Michael.

Im Jahre 2005 durfte das gesamte Geläut aus Sicherheitsgründen nicht mehr bedient werden. Der Grund war ein von dem Glockensachverständigen des Bistums festgestellter Schaden im Gebälk des Glockenturms. Hier waren die tragenden Eichenbalken auf der Wetterseite in dem Bruchsteingemäuer faul geworden. Weiterhin hatte man bei der Aufhängung der neuen Glocken 1955 Fehler gemacht. So hingen die beiden kleineren Glocken hintereinander in einem Gefach, was die dynamischen Kräfteverhältnisse beim Läuten vollkommen veränderte und dazu führte, dass sich selbst die Unterzüge beim Läuten hin und her bewegten. Die Glocken entwickeln beim Läuten das Drei- bis Vierfache ihres eigenen Gewichtes.

Die dicken Eichenbalken wurden statisch unterstützt.

In Gesprächen mit dem Glockensachverständigen, einem Statiker und einem erfahrenen Zimmerer aus Weyer wurde eine relativ kostengünstige Lösung gefunden. Die auf der Wetterseite angefaulten Eichenbalken wurden nicht entfernt, sondern mit kurzen Balken unterstützt und in der dicken Bruchsteinmauer nach unten abgefangen. Weiterhin wurde für die kleinste Glocke auch ein eigenes Gefach gezimmert. Hierbei war allerdings das alte Zahnradgestänge der Kirchenuhr im Wege. Die Uhr erhielt nun für jedes Ziffernblatt einen eigenen Elektromotor und wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Kosten dieser notwendigen Maßnahmen beliefen sich ohne die Uhr auf 30.000 Euro. Das Bistum Limburg beteiligte sich nur an den baulichen Kosten mit 10.000 Euro. Die restlichen 20.000 Euro waren für die damals noch selbständige Kirchengemeinde ein unerschwinglicher Brocken. Dem Nassauer Ehrenbürger Günter Leifheit, der schon für den neuen Kirchenanstrich und die Sanierung der Orgel kräftig gespendet hatte, verdankt die Kirchengemeinde die Hälfte des fehlenden Betrages. Günter Leifheit begründete seine erneute Spende damit, dass er den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Winden, die zu dem Erfolg seines Unternehmens beigetragen hätten, etwas zurückgeben wolle.

1955 wurden die Glocken eingeweiht.

In diesen Tagen gedachten viele Windener des zehnten Todestages von Günter Leifheit. Auch Josef Noll spendete anlässlich seines 90. Geburtstages einen namhaften Betrag. Den Rest erbrachten Spenden der Frauengemeinschaft, des Gesangvereins und der Ortsgemeinde. Die Modernisierung der Kirchenuhr wurde ebenfalls durch Spenden der Ortsgemeinde und der Bürger ermöglicht. So konnte in einer gemeinsamen Aktion sichergestellt werden, dass die Windener Glocken wieder ertönen und die Kirchenuhr weiter schlägt und die Uhrzeit nach allen Himmelsrichtungen anzeigt.

Der letzte Emmaus-Gang zum Kloster Arnstein

April 08, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

Emmausgang 2018 jpg

Am Ostermontag fand traditionell wieder der Emmausgang zum Kloster Arnstein statt, eine Veranstaltung, die im Rahmen der ökumenischen Zusammenarbeit beider christlichen Kirchen im Nassauer Land durchgeführt wird. Der Brauch erinnert an die Begebenheit im Lukas-Evangelium (24,13-35) was berichtet, dass zwei Tage nach dem Kreuzestod Jesu zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus waren. Dabei unterhielten sie sich über das, was sie erlebt hatten und wie durch den Tod Jesu ihre Hoffnung zunichte gemacht worden war, „dass er der sei, der Israel erlösen werde“ (24,21).
Unterwegs kam Jesus hinzu und ging unerkannt mit ihnen. Erst als sie am Ende des Tages mit ihm zusammen bei Tisch saßen, erkannten sie ihn am Brotbrechen. Daraufhin kehrten die beiden Jünger sofort wieder nach Jerusalem zurück, um den anderen Jüngern dort zu erzählen, dass sie dem auferstandenen Jesus begegnet waren. Da die Arnsteiner Patres Ende des Jahres das Kloster Arnstein verlassen und die Zukunft des Klosters ungewiss ist, dürfte es sich voraussichtlich um die letzte Veranstaltung dieser Art gehandelt haben.

St. Willibrord Winden stellte wiederum die größte Gruppe der Pilger. Die Fußgruppe machte zunächst an der Michaelskapelle halt, wo die dortige Glocke geläutet wurde. Eine weitere Station war die Weinäher Heiligengrotte auf dem Roth. Nach einer ökumenischen Andacht in der Klosterkirche, die von Pfarrerin Antje Dorn und Pater Bernhard Bornefeld gestaltet wurde, hatten die Teilnehmer im Pilgersaal des Klosters bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in gemütlicher Atmosphäre Gelegenheit zum Gespräch, bei dem natürlich die Schließung des Klosters und der große Verlust für die Region breiten Raum einnahm.
Verantwortlich für die Verköstigung der Teilnehmer war in diesem Jahr die Gemeinde St. Willibrord Winden.

„WIR“ singt in der Windener Kirche

November 07, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

„Musikalisch zum Denken anregen “ das ist, auf einen Nenner gebracht das Anliegen der Chor WIR, die am Sonntag, 19. November, 10.30 Uhr, in der katholischen Kirche St. Willibrord Winden zu hören ist.

Unter der Leitung von Hans-Jörg Klages aus Siershahn werden religiöse Texte in moderner Musik verpackt, vorgetragen. Der 20-köpfige Chor mit seinem Keyboarder Rainer Mies konnte seine Zuhörer bei etlichen Mitgestaltungen von Gottesdiensten in der Region immer wieder in seinen Bann ziehen. Zuspruch kommt nicht nur von der jüngeren Generation, auch „reifere“ Christen lassen sich von der Botschaft des Chores begeistern. Die aktuellen Liedtexte regen zum Nachdenken an und werden mit viel Engagement präsentiert.

Der aus zwölf Sängerinnen und acht Sängern bestehende Chor trifft sich zu gemeinsamen Proben und Auftritten nur an zwei Wochenenden pro Jahr und verfügt dennoch über ein sehr umfangreiches Repertoire. Aufgrund des musikalischen Engagements seiner Mitglieder in diversen anderen Chören entfaltet er eine erstaunliche Klangfülle. Allen gemeinsam ist die Begeisterung für das ausgewählte Liedgut, moderne geistliche Literatur in deutscher und englischer Sprache sowie eine tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben.

Marien-Statue feierlich eingesegnet

Oktober 20, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Kirche Noch keine Kommentare →

Maria unter der Linde

Seit Anfang September 2017 ziert eine Statue „Madonna-mit Kind“ das Außengelände der Pfarrkirche St. Willibrord Winden. Der Hersteller des Werkes, Oswald Weis, hat die Statue dem Kirchort Winden geschenkt und gleich selbst in der Nähe der mächtigen Kirchenlinde aufgestellt. Oswald Weis hat sich als Autodidakt das Schnitzen eigenständig und ohne fremde Anleitung angeeignet.
Innerhalb der Gemarkung von Winden sind bereits mehrere seiner Skulpturen zu bewundern. So ziert unter anderem ein Nashorn den Kinderspielplatz und eine Nachbildung der “ Maoi-Köpfe der Osterinseln “ den Eingang zu seiner Weihnachtsbaumkultur am Götzentaler Weg.
Nach der hl. Messe am Mittwoch vor einer Woche wurde die Marienstatue von Pfarrer Scheungraber im Beisein des Künstlers und seiner Gattin sowie etlichen Gottesdienstbesuchern feierlich eingesegnet. Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden bedankt sich ganz herzlich bei Oswald Weis für das Geschenk und hofft, dass die Figur den Betrachter zum Verweilen und Nachdenken anregt.

  • Herzlich willkommen,

    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

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