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Artikel der Kategorie ‘Kita’

Kinder werden zu kleinen Zauberern

Juni 02, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Kita Noch keine Kommentare →

Zauberer

Zauberei und jede Menge Magisches gab es in der Windener Kindertagesstätte „Im Sonnenwinkel“ zu erleben. Der Zauberkünstler „Magio“ alias Andreas Müller besuchte die Kinder mit seiner mobilen Zaubershow und verzauberte Kinder und Erzieher mit seinen liebevoll vorbereiteten Illusionen. An ein gemütliches Zurücklehnen während der Show war dabei aber nicht zu denken. Im Gegenteil: Die Kinder zwischen zwei und sechs Jahren durften selbst zu kleinen Zauberern werden. Was für eine Aufregung!

Ohne Berührungsängste wagten sich die großen und kleinen Kita-Kinder an den Zaubertisch und standen dem „Magio“ tatkräftig zur Seite. Das war vor allem der kindgerechten Art von Magier Andreas Müller geschuldet, der sich stets auf Augenhöhe begab und mit seinem Auftreten schnell in die Herzen der kleinen Zuschauer spielte. So wurden kurzerhand Ketchup-Flaschen verzaubert, verhexte Würfel wiedergefunden und Milch in Nichts aufgelöst. Besonders aufregend wurde es dann, als die Kinder mit vereinten Kräften leckere Bonbons herbeizauberten. Verblüffte Gesichter waren während der einstündigen Show also garantiert.

Erst Recht zum krönenden Abschluss, als jedes Kind einen individuell modellierten Luftballon mit nach Hause nehmen durfte. Auch heute, einige Tage später, stehen die modellierten Hunde, Schmetterlinge und Schwerter noch in den Kinderzimmern und die Begeisterung der Kinder ist ebenfalls geblieben. Die Frage eines Kindes, ob „Magio“ morgen wiederkomme, musste zwar erst einmal mit einem „Nein“ beantwortet werden. Aber hoffentlich – so waren sich alle einig – gibt es schon bald ein Wiedersehen. Spendiert und organisiert wurde der tolle Auftritt vom Förderverein der Kindertagesstätte.

Grünes Licht für den Bau der Kita „Weitblick“

April 12, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Kita 9 Kommentare →

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Der Verbandsgemeinderat Bad Ems Nassau hat am Donnerstagabend die Finanzmittel für die Kita Winden freigegeben. Damit kann eine dreigruppige Kindertagesstätte am Lohwald errichtet werden. Die Kita mit dem Namen „Weitblick“ ist ein Meilenstein in der Geschichte der Ortsgemeinde Winden. Nach fast 26 jährigem Bestehen wird die Kita Sonnenwinkel, wenn alles gut läuft, im Spätherbst 2020 in ihre neue Wirkungsstätte einziehen können.

Der amtierende Ortsgemeinderat wird am kommenden Dienstag den Satzungsbeschluss des Bebbaungsplanes Kita Winden und die Freistellung des Baugrundstückes von Wurzeln beraten und hoffentlich so den Kreis schließen, der im Januar 2018 mit den Innenarchitektur-Studenten aus Mainz begann. Die Ortsgemeinde Winden ist der Stadt Nassau und den Ortsgemeinden der ehemaligen VG-Nassau  zu Dank verpflichtet, denn diese Tragen mit einer Sonderumlage die Investitionen von fast zwei Millionen Euro mit.

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Dezember 21, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Kita Noch keine Kommentare →

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Förderverein wählt neuen Vorstand

Oktober 27, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Kita Noch keine Kommentare →

Die nächste Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Kindertagesstätte in Winden findet am Montag, 26. November, um 20 Uhr in den Räumen der Kindertagesstätte statt. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte des 1. Vorsitzenden, des Kassierers sowie die Neuwahl des Vorstandes mit Beisitzern. Über eine Teilnahme von Eltern der jetzigen KiTa-Kinder würde sich der Förderverein freuen.

Votum für Kita-Neubau an der Triftstraße

September 16, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Kita Noch keine Kommentare →

Der Ortsgemeinderat hat sich einstimmig für den Neubau einer Kindertagesstätte auf einer Windwurffläche an der Triftstraße ausgesprochen. Außerdem beschloss der Rat, einen Bebauungsplan „Kindertagesstätte“ neben dem Lohberg aufzustellen, um die planerischen Voraussetzungen für das Bauvorhaben zu schaffen. Die Wahl des Standortes an einem Waldrandweg in der Triftstraße hatte sich bereits bei einer Bürgerversammlung im August abgezeichnet.

Zuvor hatte Ratsmitglied Mathias Uhle die Vor- und Nachteile der im Vorfeld der Ratssitzung untersuchten Standorte dargestellt. Insbesondere der Aspekt, dass die Erschließung vorhanden und die Waldfläche sich im Eigentum der Ortsgemeinde befindet, wertete Uhle positiv. Weitere Standorte wie das bereits geplante und genehmigte Industriegebiet “ unter dem Lohberg “ oder der Bereich Ortsausgang Winden Richtung Nassau (Nassauer Feld ) seien zwar möglich, kämen jedoch aus verschiedensten Gründen für einen Kindergartenbau nicht in Frage.

Für den jetzt gewählten Standort wurden laut Uhle bereits Behörden und Träger sonstiger öffentlicher Belange angeschrieben und um Stellungnahme ersucht. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden vom Planungsbüro Uhle aus städtebaulicher Sicht geprüft und entsprechend gewürdigt. Ratsmitglied Uhle informierte die Ratsmitglieder über die einzelnen Anregungen und Bedenken und erläuterte zu jedem Punkt seine Abwägung und Würdigung. Ein Neubau einer Kindertagesstätte im Bereich des Standortes ist nach seiner Einschätzung durchaus realistisch, obwohl sich die Fläche im Naturpark Nassau befindet.

Zwei Grundstücke für Kita-Neubau

August 19, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Kita Noch keine Kommentare →

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Der Neubau einer Kindertagesstätte in Winden kommen aus Sicht der Ortsgemeinde nur auf zwei Grundstücken an der Triftstraße in Betracht. Allerdings sind beide Flächen nicht unproblematisch, wie Prof. Matthias Uhle während der jüngsten Einwohnerversammlung erläuterte. Denn: Sie liegen im Schutzbereich des Naturparks Nassau.

Die Ausgangslage: Unstrittig ist, das die Windener Kita von derzeit 30 auf 50 Plätze erweitert werden muss, damit sie überhaupt im Ort eine Zukunft hat. Ginge es nach der Ortsgemeinde, würde sie den Umbau des ersten Stockwerks der ehemaligen Schule bevorzugen. Wohingegen sich die Verbandsgemeinde Nassau, Trägerin der Kindertagesstätte, für einen Neubau ausgesprochen hat, weil nur dieser optimale Bedingungen für die Kinderbetreuung gewährleisten würde. Beide Varianten lägen hinsichtlich der Kosten auch gar nicht sehr weit auseinander, wie Uhle erläuterte. Während der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes rund 1,1 Millionen Euro kosten würde, käme der Neubau auf rund 1,3 Millionen Euro zuzüglich der Grundstücks- und Erschließungskosten.

Bei der Standortsuche galt es, bestimmte Grundbedingungen zu erfüllen. Die wichtigsten sind: Das Grundstück muss mit dem Kindergarten-Bus erreichbar und möglichst barrierefrei sein. Es soll ausreichend groß sein, das heißt über mindestens 3.000 bis 4.000 qm verfügen. Da die Ortsgemeinde Winden gesetzlich verpflichtet ist, ein Grundstück kostenlos zur Verfügung zu stellen, sollt dies keine weitere Verschuldung der Gemeinde nach sich ziehen.  Auch sollte das Orts- und Landschaftsbild nur unwesentlich beeinträchtigt werden. Ebenso sollten Konflikte mit Schutzgebieten im Rahmen der Abwägung ausgleichbar sein.

Die Standorte an der Triftstraße erfüllen nach Auffassung der Ortsgemeinde diese Bedingungen weitgehend, wenngleich ein Konflikt mit dem Naturpark Nassau absehbar ist. Alle übrigen untersuchten Varianten im Gewerbegebiet, im Nassauer Feld, „Unterm Nassauer Berg“, an der Grillhütte, im Wochenendbaugebiet „Am Forst“, in der Verlängerung der Mittelstraße, im Götzentaler Weg oder auch „In der Heck“ scheiden allerdings aus verschiedenen Gründen aus: Entweder sind sie schwer mit dem Bus erreichbar, nur mit hohem Aufwand erschließungsfähig, oder aber die Ortsgemeinde müsste das Grundstück erst erwerben.

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Die favorisierten Standorte – beide im Eigentum der Gemeinde – befinden sich auf Windwurfflächen, können aber von der Triftstraße aus direkt erschlossen werden. Ver- und Entsorgungsleitungen sind in der Straße bereits vorhanden. Problematisch ist jedoch die Lage in der Kernzone des Naturparks Nassau. Das bedeutet, dass hier nur nach besonderer Abwägung mit einer Ausnahmegenehmigung gebaut werden könnte. Ebenso müsste ein Bebauungsplan mit Sondernutzung Kindertagesstätte aufgestellt werden.

Planer Matthias Uhle geht davon aus, dass die Hürden des Naturschutzes überwindbar sind. Denn die in Frage kommenden Flächen befänden sich in der „Randzone“ des Naturparks, wo sich die Umweltmerkmale nicht „schlagartig“, sondern allmählich veränderten. Eine Kindertagesstätte in dieser Randzone gefährdet aus planerischer Sicht die vom Naturpark bezweckte „Erholung in der Stille“ deshalb nicht wesentlich. Ohnehin sei die Triftstraße von Verkehrslärm (Motorräder) zeitweise so stark belastet, dass der Betrieb eines Kindergartens wohl kaum als störender empfunden werden könne.

Bevor sich die Ortsgemeinde Winden für einen Standort entscheidet, sollen die Öffentlichkeit sowie die Behörden und Träger sonstiger öffentlicher Belange beteiligt werden.

 

 

Kindertagesstätte benötigt mehr Platz

Juli 06, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Kita Noch keine Kommentare →

Die Verbandsgemeinde Nassau denkt über den Neubau einer Kindertagesstätte in Winden nach. Aber auch der Aus- und Umbau der bestehenden Kindertagesstätte am Bürgerhaus kommt als Lösung für den absehbaren Raumbedarf in Betracht. Dies berichtete die beauftragte Person der Verbandsgemeinde Nassau, Udo Rau (CDU), in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats, der sich ausgiebig mit dem Thema befasste.

Wie Rau berichtete, werden Prognosen zu Folge in der Zukunft 50 Plätze benötigt, um Kinder aus Winden, Zimmerschied und Hömberg zu betreuen. In den jetzigen Räumen dürften aber lediglich 27 Kinder, mit Ausnahmegenehmigung höchstens 30 Kinder, untergebracht werden. Zwei von vier möglichen Lösungen sind laut Rau bereits als erledigt zu betrachten. Für einen geplanten Waldkindergarten gab es zu wenige Anmeldungen, und die Umnutzung des Bürgerhauses (Hallenbereich) wäre dauerhaft nicht geeignet.  Für eine dritte und vierte Alternative hat die Verbandsgemeinde Nassau die Altendiezer Architektin Sonja Meffert mit der Erstellung einer Studie beauftragt. Untersucht wurde zum einen der Ausbau der Immobilie im Bereich Bürgerhaus Winden, wobei die bisher vermieteten Wohnungen einbezogen werden sollten. Angedacht wurde zudem ein Neubau, der nur wenig teurer wäre als die Aus- und Umbau-Lösung.

Laut Sonja Meffert würde der Aus- und Umbau im Bereich des Bürgerhauses 1,05 Millionen Euro kosten. Wegen der notwendigen Fluchtwege wären zwei Treppenhäuser und weitere bauliche Maßnahmen (Böden, Decken, Mauer- und Betonarbeiten für den Brandschutz) erforderlich. Die Kosten zur Ertüchtigung der Heizungs- und Lüftungsanlage sind darin nicht enthalten, wie Meffert auf Anfrage von Ratsmitglied Matthias Uhle erklärte. Der Neubau einer Kindertagesstätte würde laut einer Grobplanung rund 1,3 Millionen Euro kosten, wobei die Grundstückskosten darin nicht enthalten wären.  Auch geht die Studie nicht von einem Hanggrundstück aus.

Laut Rau betrachtet der Ältestenrat den Zustand der Kindertagesstätte als ein Provisorium und befürwortet daher eine Aufrüstung in zwei Gruppen. Ein Problem stelle allerdings das Außengelände dar für den Fall, dass man sich für den Aus- und Umbau am Bürgerhaus entscheidet. Das derzeitige Spielgelände sei zu klein.

Matthias Uhle erachtet den Erhalt der alten Schule und des Bürgerhauses als äußerst wichtig, würde sich allerdings auch nicht gegen einen Neubau sperren. Dieser müsste auf einem Grundstück errichtet werden, das an öffentlichen Verkehrsanlagen liegt und für Busse gut erreichbar ist. Der östliche Gemeindeteil wäre dafür aus seiner Sicht ungeeignet. Rau erklärte, dass die Ortsgemeinde Winden als Sitzgemeinde des Kindergartens ein erschlossenes Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen müsste. Angesichts der begonnenen Aktivitäten dürfe die Ortsgemeinde davon ausgehen, dass der Kindergarten-Standort Winden auf Dauer gesichert sei, sagte Rau.

Der Ortsgemeinderat beschloss einstimmig, Bürger und Behörden an dem weiteren Verfahren vorzeitig zu beteiligen. Dazu soll es eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Bürger am 13. August geben. Für die Behördenbeteiligung sollen der Verwaltung entsprechende Unterlagen zur Standortfindung zugeleitet werden. Insgesamt begrüßte der Ortsgemeinderat die Zusage zum Erhalt der Kindertagesstätte in Winden.

 

Umbau oder Neubau: Entscheidung über Kita offen

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Kita Noch keine Kommentare →

Die Zukunft der Kindertagesstätte Sonnenwinkel im Bürgerhaus war Thema der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärte, hat die Verbandsgemeinde Nassau ein Architekturbüro damit beauftragt, die derzeitige Situation in dem Gebäude zu begutachten und auf dieser Grundlage einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Kita erweitert werden kann. Keinen Zweifel habe die VG Nassau aber daran gelassen, dass Winden als Kindergartenstandort erhalten bleiben soll. Diskutiert wird derzeit über die Möglichkeiten für einen Umbau oder einen Neubau. Mit dem Freiwerden der Wohnung im Obergeschoss sei eine Ausweitung der Kita grundsätzlich denkbar, jedoch seien viele Fragen, insbesondere die des Brandschutzes, noch offen, sagte Linscheid. Dies solle nun begutachtet werden.

Ratsmitglied Prof. Matthias Uhle drängte auf eine zügige Lösung, um den Kindergartenstandort Winden zu erhalten. Die von ihm angeregte Untersuchung von Umbau- und Nutzungsmöglichkeiten des Bürgerhauses durch Studenten der Uni Mainz habe verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, die aber von den Verbandsgemeinde Nassau als Entscheidungsträger der Kindertagesstätte nicht akzeptiert und umgesetzt werden.

Studenten schmieden Pläne für erweiterten Kindergarten

Dezember 06, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Kita 1 Kommentar →

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Angehende Innenarchitekten der Uni Mainz machten sich im Kindergarten Winden selbst ein Bild von den dortigen Gegebenheiten — Eindrücke, um Pläne für deine Erweiterung der Kita zu entwerfen.

27 Plätze sind für aktuell 30 Kinder vorhanden — der Bedarf liegt mittelfristig aber deutlich darüber, von bis zu 50 Plätzen ist die Rede. Keine Frage: Der Windener Kindergarten ist zu klein geworden, wie auch Leiterin Tanja Ewerth bestätigt. Zeit also, sich Gedanken über die Zukunft der Einrichtung zu machen. Genau das taten jetzt 19 Studenten der Fachrichtung Innenarchitektur der Universität Mainz. Sie sollen auf Anregung des Windener Gemeinderats Konzepte entwickeln, wie die Ortsgemeinde Winden mehr Platz für die Kinderbetreuung schaffen kann. Denn aktuell bewege sich die Gemeinde bereits an der Höchstgrenze des Zulässigen, so Tanja Ewerth.

Bereits zu den Akten gelegt wurde die Idee einer Waldgruppe: Zum einen wäre ein solches Angebot nur bis 14 Uhr täglich verfügbar gewesen. Zum anderen fehlte es offenbar am Interesse von Seiten der Eltern.

Grundlage der studentischen Arbeit ist nun eine Lösung, die gemeinsam mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz, der Kreisverwaltung, der Verbandsgemeindeverwaltung, dem Ortsgemeinderat und auch dem Kindergarten entwickelt worden ist. Demnach soll das nur wenig genutzte Bürgerhaus mit Hilfe von kleineren Umbauten für den Kindergarten dauerhaft nutzbar gemacht werden. „Solch eine Neugestaltung würde einen niedrigen sechsstelligen Betrag kosten“, erklärte Prof. Matthias Uhle, Hochschullehrer für Landschaftsarchitektur in Geisenheim und Mitglied des Ortsgemeinderates. „Das ist finanzierbar und deutlich schneller umzusetzen als ein neuer Anbau.“ Wichtig sei ihm, dass viele Akteure in die Planung eingebunden sind: Denn: „Wir streben gemeinsam die bestmöglichste Lösung an“, so Uhle, der die Arbeit der Studenten mit großem Wohlwollen betrachtet. Die Mitwirkung von Studenten an Planungsprozessen ist ihm als Hochschullehrer sehr vertraut.

Ein Vorbild für andere Gemeinden sieht Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid in dem Projekt. „Viele Bürgerhäuser werden zu selten genutzt, gleichzeitig sind viele Kindertagesstätten überlastet – wir möchten diese beiden Punkte zusammenbringen“, sagt er. Allerdings gibt es für den Studenten auch ein Problem zu lösen: Das Windener Bürgerhaus wird drei bis viermal jährlich für Großveranstaltungen wie beispielsweise die Kappensitzung benötigt. Eine Herausforderung für die angehenden Innenarchitekten: Sie müssen nun ein System entwickeln, das einen schnellen Umbau künftiger Kindergartenräume in einen großen Veranstaltungssaal möglich macht. Aber auch moderne Anforderungen wie eine ausreichende Wärmedämmung oder die ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht gelte es zu berücksichtigen.

Den Ausflug in die Praxis sehen auch die Studenten positiv: „Ich bin sehr gespannt auf das Projekt“, sagt Mareike Dittrich, die sich schon darauf freut, ein Konzept für ein „echtes Objekt“ zu entwickeln und nicht nur am Reißbrett. Die 20-Jährige studiert Innenarchitektur im vierten Semester und hat mit weiteren Studenten den sogenannten Stegreif-Kurs  belegt, in dem in kurzer Zeit eine Lösung für ein bestimmtes Problem entwickelt werden muss. Schon in Kürze soll denn auch jeder Student ein eigenes Konzept vorlegen.

„Die Studenten wussten nicht, was sie heute erwartet und worum es geht“, erklärt „Stegreif“-Leiter und Master-Student Sascha Urban. „Sie werden für den Lerneffekt ins kalte Wasser geworfen und das ist auch gut so.“ Für ihn besonders spannend: der Kompromiss zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt, Kindergarten und Bürgerhaus also, sowie die Suche nach einer praktikablen Lösung, die zugleich spielerisch ist. Urban stimmte die Studenten auf arbeitsreiche Tage ein, fordert sie auf: „Seid kreativ, habt Spaß und keine Angst vor lustigen und unkonventionellen Ideen“. Kindergartenleiterin Ewerth gab den angehenden Innenarchitekten den Rat: „Begebt euch auf Kinderebene, sie sind es, die sich am Ende in den neuen Räumen wohlfühlen sollen.“ Sie führte die interessierten Studenten durch die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte und beantwortete mit Uhle und Linscheid alle anfallenden Fragen. Die Studierenden schrieben eifrig, zeichneten erste Skizzen und machten Fotos.

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Wenn die Studenten in Mainz ihre Ergebnisse präsentieren, wollen auch Uhle und Linscheid anwesend sein. Im Januar sollen die Vorschläge in Winden aus- und vorgestellt werden, so dass sich auch Eltern und Kinder informieren können, über die Zukunft des Windener Kindergartens.

Nun doch keine Waldgruppe an der Windener Kita

April 25, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Kita Noch keine Kommentare →

Die geplante Waldgruppe der Windener Kita kann mangels Interesse nicht eingerichtet werden. Dies teilt Büroleiter Klaus Bonn von der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau in einem Schreiben an die Ortsgemeinde Winden mit. Demnach lagen zum Start insgesamt nur fünf verbindliche Anmeldungen vor, für 2018 eine und für 2019 weitere drei. Zu wenig, um die Waldgruppe starten zu lassen, wie Bonn mitteilt. Voraussetzung wäre gewesen, dass zu Beginn mindestens zehn Kinder angemeldet werden und sich ihre Zahl mittelfristig auf 15 erhöht.

„Dass das Projekt nicht umgesetzt werden kann, bedauern wir sehr, zumal es intensiv vorbereitet war und jederzeit Elterninformationen kommuniziert wurden“, schreibt Klaus Bonn an die Ortsgemeinde. Grundlage der Waldgruppenpläne war ein hohes Elterninteresse, woraufhin die Verbandsgemeinde als Kindergartenträger mit dem Team der Windener Kita entschied, das Projekt auf den Werg zu bringen. Damit hätte man auch dem akuten Platzmangel in der Windener Kita begegnen können.  „Viele fleißige Hände unter Mitwirkung der Ortsgemeinde Winden sowie Einbeziehung der forst- und jagdlichen Belange, Beteiligung des Jugend- und Landesjugendamtes sowie des Elternausschusses wurde das Projekt im letzten halben Jahr vorbereitet, damit nun eine zeitnahe Umsetzung hätte erfolgen können. Für dieses besondere Engagement sei allen im Namen von Herrn Bürgermeister Rau gedankt“, so Bonn.

 

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