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„Ortsbürgermeister zu sein, ist Teil meines Lebens geworden“

Mai 17, 2024 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Bürgermeister Noch keine Kommentare →

„Meine Mitwirkung und Unterstützung gilt allen Vereinen und Interessengruppen, in diesem Fall dem Gesangverein“, sagt der Ortsbürgermeister. Foto: Gebhard Linscheid

Mit einer kurzen Unterbrechung hat Gebhard Linscheid (61) 17 Jahre als Ortsbürgermeister von Winden die Geschicke der Gemeinde gelenkt. Am 9. Juni stellt er sich erneut zur Wahl. Die Redaktion von „Wir in Winden“ hat den Ortschef zu seiner Bilanz und den Aussichten für die nächsten fünf Jahre befragt. Lesen Sie das Inteview mit Gebhard Linscheid hier im Wortlaut:

Wenn Sie auf die letzten Jahre zurückblicken: Wie hat sich Winden aus Ihrer Sicht entwickelt?

Gebhard Linscheid: Die letzten fünf Jahre waren für die Gemeinderäte und die Ortsbürgermeister nicht einfach. Anfang 2020 kam die Pandemie über unsere Republik und legte alles öffentliche Leben zwei Jahre lang lahm. Entscheidung und Projekte kamen bis 2022 kaum voran. Sitzung wurden abgesagt oder unter schwierigen digitalen Bedingungen online abgehalten.
Ab Mitte 2022 besserte sich die Situation. Insgesamt 35 Sitzung des
Gemeinderates fanden statt. Nicht erwähnt sind die Ausschusssitzungen des Bauausschusses sowie dem Beirat. Jetzt konnte das Thema Funkmast
vorangetrieben werden. Der Funkmast steht, die Baugenehmigung und Verträge konnten fristgerecht bearbeitet und genehmigt werden. Das Funkloch in Winden wird sicher in einem halben Jahr vergessen sein.
Durch die Einweihung des neuen Kindergartens in der Triftstraße hat Winden an Attraktivität gewonnen, und viele junge Menschen zieht es nach Winden. Als gutes Beispiel kann die Mittelstraße dienen. Diese Straße hat einen Generationenwechsel vollzogen. Hier wohnen viele junge Menschen.
Ebenfalls viele junge Familien gibt es im Neuen Weg. Dies ist sehr erfreulich. Durch die Erweiterung des Baugebietes „In der Heck“ eröffnen sich weitere Möglichkeiten, dass junge Familien ihren Wohnsitz in Winden gründen können.
Die finanziellen Möglichkeiten der Ortsgemeinde sind sehr eingeschränkt, die freien Finanzmittel sind gering. Trotzdem versuchen wir mit dem wenigen Geldmittel, mit Hilfe von Spenden und Eigenleistung verschiedene Projekte zu verwirklichen. Viele unterschiedliche Initiativen zeigen, dass Winden atmet und lebt. Ganz besonders war die Köhlerwoche im April 2023. Der gesamte Ort stand hinter den Köhlerfreunden und half dabei mit, dass diese Veranstaltung einen großen Widerhall in der gesamten Umgebung fand. Diese Veranstaltung war großartig, und so einen Schwung an Idealismus und Tatkraft wünsche ich mir für die 775 Jahrfeier im Jahr 2025.

Verbindungen und Netzwerke knüpfen ist für Gebhard Linscheid wichtig. Hier mit Teilen der Kreistagsfraktion der Grünen. Foto: Gebhard Linscheid

Welches waren die fünf wichtigsten Projekte der Ortsgemeinde in den zurückliegenden fünf Jahren?

Linscheid: Umsetzung des Bebauungsplanes für den neuen Kindergarten. Die Ortsgemeinde hat fast 3000 qm Fläche zur Verfügung gestellt. Des Weiteren hat die Ortsgmeinde sich mit 20.000 Euro an den Kosten für den Bürgersteig und den Bushalteplatz beteiligt. Schaffung der Möglichkeit des Baus des Funkmastes auf gemeindeeigenen Grundstücken, Wiederaufforstung des verlorengegangenen Waldes. Planung, Umsetzung und Genehmigung des Bebauungsplanes „In der Heck“. Hier hat die Ortsgemeinde fünf Baugrundstücke.
Planung des Sondergebietes Fotovoltaikanlage. Es hat sich gezeigt, dass „langer Atem „in der Kommunalpolitik wichtig ist. Winden hat die Vorreiterrolle übernommen. Dies war so, bei den wiederkehrenden Beiträgen im Jahr 2009 und ist jetzt so bei der Fotovoltaikanlage in ehemaligen Waldflächen.
Das Betragsrecht der WKB wird ab 2025 landesweit in RLP angewandt, und nun haben auch andere Gemeinden die Möglichkeit eröffnet bekommen, in einem Waldstück eine Fotovoltaikanlage zu betreiben. Die Planungen laufen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Ortsgemeinde im Sommer 2026 Strom auf dieser Fläche erzeugen kann.
Nicht nur große Entscheidungen sind getroffen worden. Es wurden Kappensitzungen, Kirmestage, ein Spielplatzfest, und Baumpflanzaktionen
organisiert und umgesetzt.

Veranstaltung werden in Winden mit Hilfe aller Einwohner organisiert so wie hier das Spielplatzfest. Foto: Gebhard Linscheid

Gab es auch Niederlagen?

Linscheid: Ja, die gab es. Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Grundsteuer B nicht anheben mussten. Das Leben auf dem Land ist schon teuer genug. Jedoch die Verantwortung und auch der Druck von Kreis und Land haben es nicht anders möglich gemacht. Wir mussten außerdem ein Jahr auf das Denkmalamt warten, um die Genehmigung zur Sanierung der Alten Schule zu erhalten, und dann war der Schuldzins zu hoch, sodass
das Vorhaben derzeit nicht umgesetzt werden kann.

Sie kandidieren erneut als Ortsbürgermeister von Winden? Noch keine Spur von Amtsmüdigkeit?

Linscheid: Nein. Ortsbürgermeister zu sein, ist ein Teil meines Lebens geworden. Ich bin jetzt 17 Jahre im Amt und hoffe, dass mich meine Windener und Windenerinnen mit großer Geschlossenheit am 9.Juni wählen. Ich denke, dass ich gemeinsam mit den neuen Rat die angestoßenen Projekte zu einem guten Ende bringen kann und wir gemeinsam auch neue Akzente in den nächsten fünf Jahren setzten können.
Wichtig ist mir, dass wir mehr ehrenamtliche Menschen gewinnen können, die kleine Aufgaben in der Gemeinde übernehmen.

„Winden ist meine lebenswerte Heimat, für die ich einstehe“, sagt Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Foto: Gebhard Linscheid

Was nehmen Sie sich im Falle Ihrer Wiederwahl für die nächste Amtsperiode vor?

Linscheid: Inbetriebnahme der Flächenfotovolttaikanlage, die Entscheidung treffen, was mit der K 5 nach Weinähr geschieht,
Hahnenstraße erneuern, ggf. die Ortsdurchfahrt Windens sanieren und gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und allen Windenern. Ich benötige Unterstützung bei den Gemeindearbeiten.

Wie ist die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft?

Linscheid: Viele Mitbewohner aus Winden engagieren sich, und das Vertrauen der Bevölkerung in meine Person ist da. Damit sind zwei wichtige Kriterien der Zusammenarbeit erfüllt. Mein Wunsch wäre, dass kleinere ehrenamtliche Tätigkeiten durch die Einwohner von Winden in einer Art Patenschaft übernommen würden.

Ist die Existenz des Dorfcafés langfristig gesichert?

Linscheid: Das Dorfcafé hat nur eine Überlebenschance, wenn wir Personal finden, das bereit ist zu arbeiten und es genügend Menschen gibt, die das Angebot an den Öffnungstagen auch nutzen. Die Events haben sich bewährt und bringen auch Einnahmen. Deshalb wird jetzt verstärkt auf diese Art des Betriebs des Dorfcafés gesetzt. Die Windener haben es in der Hand, wie es mit dem Dorfcafé weitergeht.

Welche Aussichten bestehen für einen Umbau der Alten Schule?

Linscheid: Wohnungen für ein altersgerechtes Wohnen wird immer wichtiger. Wohnraum ist knapp insbesondere für Senioren. Und der Bedarf wird größer werden, und auf dem flachen Land sind solche Angebote kaum präsent. Auch Bedarf es eines langen Atems. Das Ziel verliere ich jedoch nicht aus dem Auge. Wenn die Fotovoltaikanlage läuft, wird das Thema altersgerechtes Wohnen in der alten Schule angepackt, wenn der neue Gemeinderat, dies genauso sieht. Eins ist wichtig: Es muss finanziell darstellbar sein. Und das hängt von dem Verlauf der Zinsen und der Fördermöglichkeiten der BAFA und KfW-Bank ab.

Wer macht beim Fastnachtsumzug mit?

Januar 26, 2024 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister, Karneval Noch keine Kommentare →

Der Tulpensamstag und damit der Fastnachtsumzug am 10. Februar steht vor der Tür. Bitte meldet euch, wenn ihr mitmachen wollt. Folgende Angaben werden benötigt: Anzahl der Teilnehmer, Wagen ja oder nein und wenn Wagen, sind Personen auf diesem Wagen. Bitte diese Daten entweder telefonisch unter 0176 102 089 18 oder per EMail an gebhard.linscheid@t-online.de weitergeben.

Herzlichen Dank, Gebhard Linscheid, Ortsbürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Dezember 16, 2023 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Das Jahr geht nun fast schon zu Ende, und schon jetzt werden zahlreiche Rückblicke in den Medien an uns vorüberziehen. Die vorherrschenden Themen werden sich die Konflikte in der Ukraine und in Gaza sein. Berührt hat uns sicher das Schicksal von vielen Flüchtlingen, die ihr Leben im Mittelmehr oder auf der Flucht verloren. Betroffen gemacht hat uns die Demonstrationen gegen Israel und jüdische Mitbürger. Die hohe Inflation hat jeden persönlich finanzielle Mehraufwendungen aufgebürdet. Und die trüben wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland machen auch nicht gerade Mut. Doch es gibt auch Positives: Eine junge Truppe von unter 17-jährigen Fußballern wird Weltmeister, und Winden ist im großen und ganzem von Unwetter und Katastrophen verschont geblieben. 

Ich denke, auch Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Winden werden persönlich einen Jahresrückblick machen. Jeder für sich hatte im Jahre 2023 Erlebnisse, die ganz unterschiedlich sein können. Manche Entwicklungen waren gewollt und geplant, häufig spielte bei dem Erlebten auch der Zufall eine Rolle. Man denkt an die Geburt seines Kindes, an eine grüne oder diamantene Hochzeit, das fertiggestellte Haus, die abgeschlossene Ausbildung im Beruf oder in der Schulausbildung, die Begegnung mit netten Menschen oder weitere positive Erlebnisse. Es wird aber auch Schmerz und Trauer in der Betrachtung des Jahres 2023 für die oder den einzelnen Menschen in Winden geben. Auch ich möchte die Gelegenheit nutzen, einen Rückblick über die Entwicklung der Ortsgemeinde Winden zu geben.

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Baumpflanzaktion am Forst.

Ich beginne einfach mit den vielfältigen Veranstaltungen der Ortsgemeinde. Diese lange vermissten Veranstaltungen konnten in dem zu Ende gehenden Jahr alle ohne Einschränkungen durch den Virus wieder stattfinden.

Der Gesangsverein veranstaltet beginnend im Januar sein Schlachtfest. Die Kappensitzung der Erwachsenen und Kinder im Bürgerhaus waren gut besucht und der Fastnachtsumzug war trotz strömenden Regens ein voller Erfolg. Im März wurde die Esskastanienallee zum Aussichtturm gepflanzt, und die Frühjahrsaktion fand dann eine Woche später statt. Es fanden sich an beiden Einsatztagen erfreulich viele Mitstreiter, die helfen wollten und konnten.

Der Höhepunkt der Veranstaltungen stellte die Köhlerwoche für unsere Ortsgemeinde Winden dar. Eine Woche zeigte Winden unter der Leitung von Thomas Kurth, Peter Kurth und Stefan Hermans und deren Köhlerfreunde was Dorf- und Gemeinschaftssinn, im Stande ist, zu bewegen. Viele Besucher aus den Nachbarorten und Einheimische wollten sich die Herstellung von Holzkohle und das Programm ansehen. So reihte sich jeden Monat Veranstaltung an Veranstaltung, alle getragen und organisiert durch ehrenamtliche Mitglieder der Vereine. 

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Aufbau des Meilers

Verantwortlich zeigte sich die Ortsgemeinde für die Ü-65-Feier im Jugendheim, das erstmalige Spielplatzfest, das Sommerfest im Dorfcafé und die Kirmes. Bei der Kirmes waren viele Bürgerinnen und Bürger bereit mitzuhelfen. Besonders waren Tim Rommersbach und die Mittwochsfreunde sowie Kirmesgesellschaft am Gelingen der Veranstaltung beteiligt. Und nun zum Ende Jahres findet seit längerem wieder eine Gestaltung von Adventskalenderfestern statt. Es wäre schön, wenn sich diese Idee im Veranstaltungskalender etablieren kann. Leider ist jedoch festzustellen, dass bei den Veranstaltungen häufig die gleichen Menschen sich beteiligen und feiern. Unser Winden bietet Gemeinschaft und soziale Kontakte an.  Jede Bürgerin und jeder Bürger von Winden sind aufgefordert, einfach sich durch seine Anwesenheit und sein Mitfeiern zu zeigen: Wir gemeinsam sind Winden. Vielleicht ist das für den ein oder anderen Einwohner auch ein guter Vorsatz für das Jahr 2024. 

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Installation des Dorfautomaten

Die Kommune und die Ratsmitglieder haben sich ohne die Ausschusssitzungen zehn Mal in einer Ratssitzung getroffen. Viele größere und kleinere Projekte sind angestoßen und weiterentwickelt. Und bei vielen Projekten müssen immer wieder erneut „Steine aus dem Weg geräumt „werden. 

Flächenfotovolatikanlage: 

Eines der für Winden und dessen Unabhängigkeit sehr wichtiges Projekt. Der Bebauungsplan ist auf dem Weg, zeitgleich wird der Flächennutzungsplan geändert. Jedoch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffen häufig große Gräben. Die Bundesregierung gibt die Richtungen einer Energiewende vor. Jedoch bis diese Einsicht und die Änderungen der Vorschriften in den unteren Behörden angekommen sind, dauert es. Seit 2021 ist nun die Gemeinde Winden an dem Thema Solarstrom für Winden dran. Es wird sicher noch bis November 2024 dauern, bis der erste Spatenstich gemacht werden kann. Die Ortsgemeinde bleibt weiter dran.

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Einer der kleinen Projekte: Bau der Bushaltestelle

Funkmast:

Der Funkmast ist am Entstehen. Die Betonarbeiten sind im Gange und ich denke Mitte 2024 wird der Handyempfang im ganzen Dorf gesichert sein.

Baugebiet „In der Heck“

Die Ortsgemeinde hat die Erweiterung des Baugebietes „In der Heck“ abgeschlossen. Es sind acht Bauplätze entstanden. Die Ortsgemeinde bietet ab Januar Bauplätze an.

Umbau Schule:

Wird bis auf weiteres verschoben. Die Zinslasten wären zu groß für die Ortsgemeinde

Innerörtliche Flurbereinigung:

Hier erreichen wir Ende 2024 die Zielgerade und den Abschluss

Änderung des Bebauungsplanes: Acker III

Hier wird es 2024 zur Genehmigung kommen

Boule Bahn:

Im Frühjahr wird ein Boule Bahn am Kneippbecken installiert. Dies ist nur möglich durch private Spenden

Basketballkorb:

Der Basketballkorb wird im Frühjahr installiert. Auch dies ist nur möglich nur durch eine private Spende.

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Spielplatzfest bei Regen

Zu guter Letzt darf ich jetzt schon auf die Kommunalwahl 2024 hinweisen. Am 09.06.2024 werden alle kommunalen Gremien neu gewählt. Überlegen Sie es sich, ob sie im Gemeinderat mitarbeiten wollen. Die Ortsgemeinde braucht Menschen mit neuen Ideen, Motivation und Einsatz im Gemeinderat und nicht nur da.

Wir, der Gemeinderat und Euer Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, bedanken uns bei allen, die sich in Winden einbringen und mithelfen als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau, als Vereinsvorstände und Vereinsmitglieder, als Bürgerinnen oder Bürger, als Gemeindearbeiter, als Angestellte des Dorfcafés.  Mein persönlicher Dank geht an die Beigeordneten und Gemeinderatsmitglieder, die mich unterstützt und getragen haben.

Ihnen liebe Windener wünsche ich, auch im Namen des Ortsgemeinderates, ein frohes Weihnachtsfest, geruhsame Tage zwischen den Jahren und ein gesundes, glückliches, friedliches und erfolgreiches 2024.

Ihr/ Euer Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid

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Ohne Unterstützer und Helfer geht nichts in einer Ortsgemeinde


Gedanken zum Jahresende von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid

Dezember 19, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Das Jahr 2022 neigt sich seinem Ende zu. Es geht in die Geschichte als Kriegsjahr ein, denn in der Ukraine herrscht Krieg. Keine tausend Kilometer entfernt von unserem Zuhause kämpfen unversöhnliche Menschen gegeneinander. Derzeit zerstört der Aggressor alle Infrastruktur in der Ukraine. Millionen Menschen in dem umkämpften Land sitzen im Dunkeln und frieren. Die Auswirkungen dieser kriegerischen Auseinandersetzung spüren auch die Bewohner von Winden und in der ganzen Bundesrepublik Deutschland mit hohen Inflationsraten und Energiepreisen sowie steigenden Zinsen.

Ukrainische Flüchtlinge im Deutschunterricht bei Tanja Ulchin.

Viele Menschen in unserem Ort verbrauchen ihr finanzielles Erspartes, sofern sie überhaupt eines aufbauen konnten. Und zu allen anderen kleinen Krisen kommt die jetzt schon fast drei Jahre andauernde Corona-Pandemie hinzu. Unter all diesen Bedingungen tritt die Neuwahl eines Ortsbürgermeisters im Mai dieses Jahres fast schon in den Hintergrund. Für den Schreiber dieser Zeilen bedeutet die Wahl zum Ortsbürgermeister ein Einschnitt. Insbesondere die hohe Wahlbeteiligung und die außerordentliche Zustimmung für den Kandidaten erfüllen ihn mit Freude und Dankbarkeit, gleichzeitig sind sie aber auch eine Herausforderung und Verpflichtung.
Gemeinsam mit dem Gemeinderat haben wir die Flächenphotovolatik-Anlage in ein konkretes Planverfahren gebracht. Sollten sich die positiven Prognosen bewahrheiten, kann die Ortsgemeinde Winden im Jahr 2024 eigenen klimafreundlichen Strom erzeugen.

Der Umbau der alten Schule befindet sich im Stadium der konkreten Behördenbeteiligung. Für viele Bürgerinnen und Bürger wird es interessant sein, dass sich das äußere Erscheinungsbild der alten Schule durch den Umbau nicht ändern wird. Hinter der Umsetzung stehen jedoch einige Fragezeichen bezüglich der Finanzierung, da sich das Zinsniveau während der Planungsphase deutlich erhöht hat.

Die Verbesserung der digitalen Verbindungen in Winden nimmt Formen an. Der Bauantrag für den Funkmast im Nassauer Feld liegt der Kreisverwaltung vor. Die Versorgung mit Glasfaserkabel für jeden Haushalt geht zügig voran. Fünf Kilometer Leerrohr sind bereits verlegt. Zwei Kilometer fehlen noch zur Fertigstellung des Breitbandes für Winden.

Etliche Veranstaltungen konnten im zurückliegenden Jahr von der Gemeinde organisiert und ausgerichtet werden. Das Dorfcafé konnte von April bis September öffnen. Herzlichen Dank an den Bürgerverein und den Mitarbeitern des Dorfcafés. Die Sommerparty für die Generation Ü 65 fand bei allen Teilnehmern lobende Worte. Ein Kindertheater im Advent zog die Jüngsten in ihren Bann. 200 Kinderaugen waren begeistert. Die Kirmes konnte vier Tage lang gefeiert werden, weil sich Mitbürgerinnen und Mitbürger fanden, die das Fest organisierten und dabei halfen.
Danke!

Bürgerinnen und Bürger halfen an zwei Samstagen im Dorf, um es noch liebens- und lebenswerter zu machen. Die Eckpfeiler des Zusammenhaltes sind unsere Vereine. Herzlichen Dank an alle Vorstände der Ortsvereine für ihre Arbeit und ihren Einsatz für das Gemeinwohl.

Ein Sonderlob für unsere Gemeindearbeiter, die sich für unsere Gemeinde immer im Einsatz sehen. Wie wichtig sie sind, erfahren wir besonders jetzt im Winter. Und trotz allem, was in der Welt an Krisen, Unglücken oder Kriegen geschieht. Es ist einfach schön, dass viele Bewohner gemeinsam unseren Ort, unser Wenne mitgestalten wollen und hier leben. Hierfür ein Vergelt’s Gott!

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und 1.Beigeordneter Janusch Rommersbach.

Der Ortsgemeinderat Winden und Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid wünschen allen Menschen frohe Weihnachtstage, ein gesundes friedliches und glückliches neues Jahr 2023.

Ihr/Euer
Gebhard Linscheid
Ortsbürgermeister von Winden

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Dezember 01, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Die Sprechstunde des Ortsbürgermeister von Winden findet ab dem 2. Januar 2023 jeweils dienstags von 17 Uhr bis 18 Uhr im Bürgermeisterdienstzimmer im Schulgebäude statt.

„Grünschnitt gehört nicht in den Wald“

November 14, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister, Wald Noch keine Kommentare →

„Grünschnitt gehört nicht in den Wald!“, so lautet der Appell von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Vermehrt, so berichtet er, trete an vielen Stellen im Windener Wald die Unart auf, dass Grünabfälle wie Schnittgut von Bäumen und Hecken entsorgt werden. Dies sei nicht erlaubt, auch wenn die Verursacher vielleicht denken, dass im Wald ohnehin Äste absterben und Blätter verfaulen.

Meist würden allerdings Pflanzenteile entsorgt, die nicht in den heimischen Wäldern wachsen. Diese von Bequemlichkeit geprägte Entsorgung könne dazu führen, dass Pflanzen im Wald wachsen, die hier nicht hingehören und heimische Pflanzen unterdrücken. Das beste Beispiel dafür sei das indische Springkraut.

Zum Schutz der Umwelt bitte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid deshalb darum, die Entsorgung im Wald zu unterlassen und die Deponie in Singhofen anzufahren und dort den Grünschnitt zu entsorgen. Die Natur sagt Danke.

Linscheid: Fake News helfen niemandem

Oktober 27, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister 3 Kommentare →

„Fake News helfen niemandem“, mit dieser Äußerung reagierte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid auf falsche Gerüchte zur Breitbandversorgung in den Straßen des Wohngebietes „Am Forst“ und des Wochenendgebietes „Am Lohberg“. „Die Wahrheit ist, dass beide Gebiete mit Glasfaserkabel versorgt werden“, so der Ortschef. „Alle anderen Aussagen entsprechen nicht den geplanten Tatsachen und sind nicht zielgerichtet.“ Deshalb appellierte er an alle Hauseigentümer, bei eventuellen Unstimmigkeiten direkt den Ortsbürgermeister anzurufen, um diese klären.

Neuer Telefonanschluss der Gemeinde

Juli 09, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Beim Umzug des Büros des Ortsbürgermeisters musste auch der Telefonanschluss neu beantragt werden. Nun ist die Gemeindeverwaltung telefonisch während der Sprechstunde über Festnetz zu erreichen. Die Rufnummer lautet: 02604/95 15 803. Zudem können Mitglieder des Gemeinderates ihre Unterlagen  für die Ratssitzungen digital abrufen, da ein Internetzugang im Ratszimmer zur Verfügung steht.

Gebhard Linscheid legt Amtseid ab

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid (rechts) hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats seinen Amtseid abgelegt. Der neue und alte Ortschef war von den Windener Bürgern am 24. April mit 94,5 Prozent der Stimmen in das Amt gewählt worden. An der Amtseinführung nahm unter anderem auch Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (2. v. re.) sowie Ehrenbürger Helmut Klöckner teil. Den Amtseid nahm die Zweite Ortsbeigeordnete Erika Fritsche ab. Zugleich wurde in der Sitzung Linscheids neuer erster Stellvertreter in die Pflicht genommen: Thomas Kurth (links) legte nach seiner Wahl durch den Gemeinderat den Eid als Erster Ortsbeigeordneter ab; er löste Linscheid ab, der diesen Posten zuvor innehatte. Damit ist die Windener Ortsspitze nun wieder komplett.

Gebhard Linscheid dankte in der Sitzung seiner Familie, insbesondere seiner Frau, die ihn in seiner Arbeit als Ortsbürgermeister jederzeit unterstütze. Hauptziel seiner Tätigkeit sei, dass es gelingen müsse, trotz angespannter finanzieller Ausstattung die Gemeinde weiter zu entwickeln. Dabei seien insbesondere der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde, die ehrenamtliche Tätigkeit sowie Transparenz bei allen geplanten Maßnahmen wichtig. Auch sei es notwendig, innovative Ideen zu entwickeln, die es ermöglichen, der Gemeinde neue Einnahmequellen zu erschließen. Denn die bisherige Haupteinnahmequelle der Gemeinde, der Wald, werde aufgrund von Wind- und Borkenkäferschäden auf Jahre keinen nennenswerten Ertrag liefern.    
Bürgermeister Uwe Bruchhäuser gratulierte dem Ortsbürgermeister und bescheinigte ihm mit Hinblick auf die hohe Wahlbeteiligung und das überragende Wahlergebnis, dass innerhalb der Gemeinde eine breite Zustimmung für ihn vorhanden sei. Für seine künftige Arbeit wünschte er ihm eine glückliche Hand zum Wohle der Ortsgemeinde und den angedachten Projekten gutes Gelingen sowie Gesundheit und viel Kraft für die Ausübung des Amtes.

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid leitete nach seiner Vereidigung die Wahl von Thomas Kurth zu seinem neuen Stellvertreter. Von neun abgegebenen Stimmen erhielt Kurth sieben Stimmen. Zwei Ratsmitglieder stimmten mit Nein. Thomas Kurth bedankte sich bei den Ratsmitgliedern für die Wahl, die er als Vertrauensbeweis wertete. Er versprach, dass er sich mit ganzer Kraft für das Wohl der Ortsgemeinde Winden einsetzen werde. Loyalität gegenüber dem Ortsbürgermeister sei für ihn die Grundlage der Zusammenarbeit.  

Vertretung des Ortsbürgermeisters

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

In der Zeit vom 12. bis 29. Mai wird Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid vom 1. Beigeordneten Thomas Kurth vertreten. Die Sprechstunde ist ab dem 23. Mai im Bürgerhaus (ehemalige Kita) montags von 17 Uhr bis 18 Uhr.

  • Herzlich willkommen,

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