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Artikel der Kategorie ‘Gemeinderat’

Gebhard Linscheid legt Amtseid ab

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid (rechts) hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats seinen Amtseid abgelegt. Der neue und alte Ortschef war von den Windener Bürgern am 24. April mit 94,5 Prozent der Stimmen in das Amt gewählt worden. An der Amtseinführung nahm unter anderem auch Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (2. v. re.) sowie Ehrenbürger Helmut Klöckner teil. Den Amtseid nahm die Zweite Ortsbeigeordnete Erika Fritsche ab. Zugleich wurde in der Sitzung Linscheids neuer erster Stellvertreter in die Pflicht genommen: Thomas Kurth (links) legte nach seiner Wahl durch den Gemeinderat den Eid als Erster Ortsbeigeordneter ab; er löste Linscheid ab, der diesen Posten zuvor innehatte. Damit ist die Windener Ortsspitze nun wieder komplett.

Gebhard Linscheid dankte in der Sitzung seiner Familie, insbesondere seiner Frau, die ihn in seiner Arbeit als Ortsbürgermeister jederzeit unterstütze. Hauptziel seiner Tätigkeit sei, dass es gelingen müsse, trotz angespannter finanzieller Ausstattung die Gemeinde weiter zu entwickeln. Dabei seien insbesondere der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde, die ehrenamtliche Tätigkeit sowie Transparenz bei allen geplanten Maßnahmen wichtig. Auch sei es notwendig, innovative Ideen zu entwickeln, die es ermöglichen, der Gemeinde neue Einnahmequellen zu erschließen. Denn die bisherige Haupteinnahmequelle der Gemeinde, der Wald, werde aufgrund von Wind- und Borkenkäferschäden auf Jahre keinen nennenswerten Ertrag liefern.    
Bürgermeister Uwe Bruchhäuser gratulierte dem Ortsbürgermeister und bescheinigte ihm mit Hinblick auf die hohe Wahlbeteiligung und das überragende Wahlergebnis, dass innerhalb der Gemeinde eine breite Zustimmung für ihn vorhanden sei. Für seine künftige Arbeit wünschte er ihm eine glückliche Hand zum Wohle der Ortsgemeinde und den angedachten Projekten gutes Gelingen sowie Gesundheit und viel Kraft für die Ausübung des Amtes.

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid leitete nach seiner Vereidigung die Wahl von Thomas Kurth zu seinem neuen Stellvertreter. Von neun abgegebenen Stimmen erhielt Kurth sieben Stimmen. Zwei Ratsmitglieder stimmten mit Nein. Thomas Kurth bedankte sich bei den Ratsmitgliedern für die Wahl, die er als Vertrauensbeweis wertete. Er versprach, dass er sich mit ganzer Kraft für das Wohl der Ortsgemeinde Winden einsetzen werde. Loyalität gegenüber dem Ortsbürgermeister sei für ihn die Grundlage der Zusammenarbeit.  

Forstamt wendet sich gegen Flächen-Fotovoltaikanlage

Mai 08, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Zu seiner ersten Sitzung ist der Energie- und Klimaausschuss der Ortsgemeinde Winden zusammengekommen. Thema war die vom Gemeinderat beschlossene Flächen-Fotovoltaikanlage. Der zwischenzeitlich zum Ortsbürgermeister gewählte 1. Ortsbeigeordnete Gebhard Linscheid erläuterte das Zustandekommen des Beschlusses.

Ausgangspunkt sei, dass die Gemeinde Winden über einen Hektar voll erschlossenes Gewerbegebiet verfügt, das seit bereits sechs Jahren brachliegt. Bei einer Ortsbesichtigung mit Fachleuten sei das Gewerbegebiet für die Errichtung einer Flächen-Fotovoltaikanlage als geeignet angesehen worden, zumal hier Baureife vorliegt. Darüber hinaus wurde auch die nach Windwurf und Borkenkäferbefall nicht mehr vorhandene gemeindeeigene Waldfläche oberhalb der neuen Kita besichtigt. Aufgrund ihrer Lage und Sonnenausrichtung wurde sie als der bessere Standort angesehen. Der Gemeinderat habe daher beschlossen, die früheren Waldflächen als Plan A zu favorisieren und das Gewerbegebiet als Plan B zu betrachten.   

Allerdings stehen das Forstamt Lahnstein und die Kreisverwaltung Bad Ems dem Vorhaben kritisch gegenüber, berichtete Linscheid. Denn die Forstverwaltung betrachte die Fläche nach wie vor als Waldgebiet und weigere sich, diese in eine Acker- oder Wiesenfläche umzuwidmen. Eine Sichtweise, die für die Ortsgemeinde nicht nachvollziehbar sei, sagte Linscheid. Denn hier sei kein Wald mehr vorhanden, sondern lediglich Buschwerk . Auch müsste die Fläche im Falle eine Wiederaufforstung vollständig von dem jetzigen Bewuchs befreit und vorbereitet werden. Desweiteren habe der Vertreter der Kreisverwaltung darauf verwiesen, dass eine vereinfachte raumordnerische Prüfung nicht in Frage komme, da diese nur für die gesamte Verbandsgemeinde vorgesehen sei. Dieses Verfahren benötige allerdings Zeit. Weiterhin wurde in dem Gespräch angemerkt, dass das Gebiet in der Kernzone des Naturparks Nassau liegt, dessen Belange berücksichtigt werden müssten.

Sowohl seitens der Ausschussmitglieder als auch der anwesenden Zuhörern wurde Unverständnis für die Sicht des Forstamts artikuliert. Hier werde ein Projekt der Ortsgemeinde, das sich durchaus als „Leuchtturm“ für die Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu nachhaltiger Energiegewinnung eigne, durch bürokratische Hindernisse gefährdet. Mehrere Redner forderten, dass die Ortsgemeinde über die Landespolitik sowie die Presse Druck machen sollte, damit das Vorhaben zeitnah umgesetzt werden kann. Als weitere Vorgehensweise wurde vorgeschlagen, die Bürger schnell und umfassend zu informieren, Fachleute des Städte- und Gemeindebunds einzuladen und auch mit Betreibern solcher Anlagen zu sprechen. Großkonzerne sollten dabei nicht zum Zuge kommen, vielmehr soll das Projekt in den Händen der Ortsgemeinde unter Beteiligung der Bürger bleiben. Als mögliche Betriebsform wurde in der Sitzung eine Genossenschaft vorgeschlagen. Trotz derzeitiger Behördenbedenken soll das Projekt weiter verfolgt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Winden erstellt werden.

Die Windener Bürger hätten im Falle der Umsetzung nach Darstellung der Ortsgemeinde etliche Vorteile zu erwarten: stabile Strompreise über einen längeren Zeitraum, Planungssicherheit, genügend Kapazitäten für alle Windener Haushalte, wirtschaftlicherer Betrieb von Wärmepumpen zur Gebäudeheizung auch unter dem Gesichtspunkt des zeitnahen Einbauverbotes von Ölbrennern 2025 sowie der Aufbau von Ladestationen für E-Autos.

Nach Linscheids Angaben ist die Fläche oberhalb der Kita fünf Hektar groß. Dort könnte eine Modulfläche von etwa 13.000 Quadratmetern errichtet werden kann. 6800 Module könnten eine PV-Generatorleistung von rund 2620 kWp erzeugen. Der prognostizierte Ertrag läge bei einer Netzeinspeisung von rund 2,733 Millionen KWh, der Jahresertrag etwa 1.043 KWh/KWh. CO2-Emissionen von rund 1,285 Millionen kg/Jahr würden vermieden. Die Investitionskosten betragen 2,070 Millionen Euro, die frei finanziert werden müssen. Erwartet wird eine Gesamtkapitalrendite von 2,28 Prozent. Die Amortisationsdauer beträgt 22,5 Jahre. Die Stromgestehungskosten liegen bei 3 Cent/kWh bei Volleinspeisung. Eine Netzeinspeisung wäre direkt möglich. Desweiteren wäre zu einem späteren Zeitpunkt durch den vorhandenen Hochbehälter die Möglichkeit gegeben, in Verbindung mit der Flächen-Fotovoltaikanlage grünen Wasserstoff zu generieren und diesen bis zu einem gewissen Prozentsatz in das Erdgasnetz einzuleiten.


Bauausschuss für Abriss der alten Schule

Mai 02, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Der Bauausschuss der Gemeinde Winden hat dem Gemeinderat mit drei Ja-Stimmen und einer Gegenstimme den Abriss des ehemaligen Schulgebäudes bis zur Kellerdecke mehrheitlich empfohlen. In dem Gebäude war bis zu seinem Umzug in den Neubau am Lohberg der gemeindliche Kindergarten untergebracht. Bisher hatte der Gemeinderat den Umbau des Gebäudes zu altersgerechten Wohnungen geplant.

Dies hatte der Rat bereits vor einiger Zeit auf den Weg gebracht. Derzeit steht das Gebäude, abgesehen von den Mietwohnungen, leer. Für einen Umbau wären allerdings aufwendige Sanierungsarbeiten notwendig. Denn nicht nur die Dacheindeckung und der Dachstuhl müssten erneuert werden, sondern auch die Außenfassade und die Heizungstechnik. Zusätzlich wären energetische Maßnahmen und etliches mehr erforderlich. Das Architekturbüro Meffert (Altendiez) hatte die Kosten dafür auf rund 680.000 Euro geschätzt.

Nach Auffassung des Gemeinderats ist altersgerechtes Wohnen mit Blick auf den demographischen Wandel und die erhöhte Nachfrage von vorrangigem Interesse für die Ortsgemeinde. Als ersten Schritt hatte der Rat das Büro Born mit einer Vorplanung und Kostenschätzung beauftragt.

Ratsmitglied Kai Löhle schlug dem Bauauschuss vor, auf einen Umbau im Bestand zu verzichten und das Gebäude bis auf die Kellergeschossdecke
abzulegen und gänzlich neu zu errichten. Der Ausschuss diskutierte im Sitzungsverlauf lebhaft über Aufwand und Nutzen der Varianten Neubau und Umbau. Ausschussmitglied Oswald Weis gab zu bedenken, dass hier ein ortsbildprägendes Gebäude abgerissen würde, das zwar nicht unter
Denkmalschutz stehe, aber durchaus als Denkmal angesehen werden könnte. Gleichwohl sehe er aber auch die Tatsache, dass ein Umbau im Bestand zu altersgerechten Wohnungen den Charakter des Gebäudes insbesondere im Bereich der Fassade derart verändern würde, dass dies einem Abriss gleichkäme.

Ausschussmitglied Stefanie Kumpfert plädierte hingegen für den Erhalt des alten Gebäudes, da sie die Möglichkeiten sah, die geplanten Umbaumaßnahmen auszuführen. In der weiteren Diskussion zeigte sich, dass die Mehrheit im Bauausschuss den Abriss des alten Schulgebäudes mit nachfolgendem Neubau befürwortete. Dabei wurde vor allem mit der Möglichkeit einer „sauberen“ Kostenkalkulation argumentiert. Denn bei einer Ausschreibung für einen Neubau würde die Ortsgemeinde keine unliebsamen Überraschungen in der Altbausubstanz erleben. Die Fassade des neu zu errichtenden Gebäudes müsste sich nach Meinung des Ausschusses allerdings am Stil der alten Schule orientieren. Erhaltungswerte Bauteile wie das Eingangsportal Schulstraße inklusive der Treppenanlage und Überdachung sollten in den Neubau integriert
werden. In seinem abschließenden Beschluss eines Neubaus für altersgerechtes Wohnen wies der Bauausschuss darauf hin, dass ein ortsbildprägendes Gebäude aus dem Jahr 1926 ein für allemal verloren ginge.

Jagdpacht, Umlage, Familienförderung

März 27, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Laut Angaben des 1. Beigeordneten Gebhard Linscheid hat sich die Jagdpacht auf 19.025 Euro erhöht. Weiter teilte er mit, dass die Gemeinde 240.000 Euro Verbandsgemeindeumlage zahlt, vier „junge Familien“ mit 2000 Euro gefördert hat und demnächst einen Energieberater in Anspruch nehmen will. An Wanderwegen rund um Winden sollen sieben Werbeschilder auf das Dorfcafé hinweisen. Linscheid kündigte auf Anregung aus dem Gemeinderat an, dass die Gemeindearbeiter demnächst die Ruhebänke anschauen und, falls notwendig, reparieren werden. Ebenfalls wurde bekannt, dass verschiedene Hochsitze in letzter Zeit mutwillig zerstört worden seien. Am Aussichtspunkt, so Linscheid abschließend, wird ein Mülleimer aufgestellt.

Vorplanung für Umbau der alten Schule

März 27, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung bei zwei Nein-Stimmen den Ingenieur Günter Born aus Gackenbach mit einer Vorplanung zum Umbau der alten Schule beauftragt. Das Honorar beträgt 21.000 Euro netto. Born soll die Aufgabenstellung des Vorhabens klären, die Planungsaufgabe darstellen, mit Behörden und Fachingenieuren Vorgespräche führen und eine zeichnerische Vorplanung erstellen. Außerdem soll er die Erschließung der Nutzungseinheiten festlegen, eine Kostenschätzung erstellen und eine grobe Terminplanung abgeben.

Gemeinderat stellt Weichen für Aufforstung

Januar 29, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Die Fläche am Aussichtspunkt soll komplett aufgeforstet werden.

Der Windener Gemeinderat will im laufenden Jahr in die Zukunft des heimischen Waldes investieren, der unter dem veränderten Klima leidet. Geplant sind einmal mehr Neuanpflanzungen von jungen Bäumen. 14 Hektar sollen mit insgesamt 23.000 Jungpflanzen aufgeforstet werden, teilte der Erste Ortsbeigeordnete Gebhard Linscheid mit. 30 Prozent der neuen Bäume sind Laubbäume wie Eiche, Linde, Kirschen, Eibe  usw.. Der Rest ist Nadelholz, vor allem Küstentanne und Douglasie.

Im Jahr 2023 sollen weitere Flächen neu bepflanzt werden. Bisher hat die Ortsgemeinde 10,4 Hektar im Jahr 2020 aufgeforstet. Die Fläche hinter dem Sportplatz und entlang des Weges zum Forst wurde mit  mit zirka 21.000 Pflanzen bestückt. Diese haben das Dürrejahr überraschend gut überstanden. Dies ist den vielen freiwilligen Helfern sowie der Feuerwehr Winden zu verdanken, die wochenlang die jungen Pflanzen bewässert haben. Hinzu kommen 15,4 Hektar Jungwald, der sich selbst gepflanzt hat (Bereich am Lohwald).

Die Neupflanzungen reißen allerdings ein Loch in den Forsthaushalt, der inzwischen ein kräftiges Minus von fast 50.000 Euro aufweist. „Dass der Forst mit einem Minus plant, ist einmalig in der Geschichte der Ortsgemeinde Winden“, so Linscheid. Allerdings ist das Minus leicht zu erklären: Die Kosten der Aufforstung mit Schutz und Pflegemaßnahmen betragen 123.000 Euro, abzüglich eines geplanten Zuschusses der Landesregierung von 65.000 Euro, was ein Minus von 58.000 Euro ergibt. Der Holzverkauf verringert das Minus auf knapp 50.000 Euro.

Die große Mehrheit des Gemeinderates  unterstützt und befürwortet eine Aufforstung in diesem großen Stil, damit zukünftige Generationen wieder einen gesunden widerstandsfähigen und leistungsstarken Wald haben. 

Gemeinderat vergibt Heizungsbauarbeiten

Februar 07, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Die Heizungsanlage im Dorfgemeinschaftshaus bekommt eine neue Brandschutzklappe. Außerdem sollen alle anstehenden Arbeiten ausgeführt, damit die Heizung den Segen des TÜV erhält und sie wieder ordnungsgemäß läuft. Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am 28. Januar beschlossen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Richter aus Koblenz, die ein wirtschaftlich akzeptables Angebot vorgelegt habe. Eine zuvor angefragte Firma sei offensichtlich unwillig gewesen, den Auftrag zu übernehmen, teilte Ortsbürgermeister Stefan Mertlich mit.  „Manchmal werden Arbeiten bewusst zu teuer angeboten, weil man den Auftrag gar nicht haben möchte. Anders ist nicht erklärbar, warum wir jetzt von den hälftigen Kosten ausgehen können“, sagte der Ortschef.  

Nicht ganz unbeteiligt an der Auftragsvergabe sei Ratsmitglied Markus Cron gewesen, der als Meister im Heizungsinstallateurwesen bei der Firma Richter arbeitet. Dennoch handele es sich bei dem Angebot der Firma Richter „um eine ganz normale, mit gesundem Menschenverstand kalkulierte Arbeitsleistung“, so Stefan Mertlich. Die anstehenden Arbeiten sollen so schnell wie möglich durchgeführt werden. Die Heizungsanlage ist derzeit wegen der schon länger ausstehenden TÜV-Prüfung außer Betrieb.

Gebhard Linscheid neuer Erster Beigeordneter

Januar 30, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Der ehemalige Ortsbürgermeister von Winden Gebhard Linscheid ist in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf Vorschlag der Wählergruppe Forro zum neuen Ersten Beigeordneten und damit zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden. Linscheid nahm die Wahl an und wurde direkt nach der Wahl vereidigt. Der Ortsgemeinderat und Ortsbürgermeister Stefan Mertlich gratulierten dem neuen Ersten Beigeordneten zur Wahl. Der ehemalige Erste Beigeordnete Thomas Kurth hatte bereits in der Sitzung am 3. Dezember sein Amt niedergelegt.

Abschied und Neubeginn im Windener Gemeinderat

Juli 15, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Die ausgeschiedenen Mitglieder des Ortsgemeinderats und der aus dem Amt scheidende bisherige Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid (3. v. re.) mit dem Präsent der Gemeinde.

Während der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderats hat der aus dem Amt scheidende Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid den ebenfalls ausgeschiedenen Ratsmitgliedern für ihren jahrelangen Einsatz im Ehrenamt gedankt und teils mit Urkunden gewürdigt. Im einzelnen waren dies:
Gerald Eschenauer
und Matthias Uhle waren jeweils 15 Jahre Mitglied im Ortsgemeinderat, Martin Linscheid,  20 Jahre Mandatsträger , und schließlich Bernd Schendel, der  30 Jahre lang ehrenamtlich im Ortsgemeinderat Winden gewirkt hat.

Nach seiner Dankes- und Abschiedsrede verpflichtete „Altbürgermeister“ Gebhard Linscheid den neuen Gemeinderat und damit alle gewählten Ratsmitglieder für die nächsten fünf Jahre per Handschlag:

Thomas Kurth (1. Beigeordneter und Mitglied des Ortsgemeinderates), Erika Fritsche (2. Beigeordnete und Mitglied des Ortsgemeinderates), Janusch Rommersbach, Tim, Rommersbach, Florian Linscheid, Elke Forro, Sascha Ludwig, Marco Müller, Bettina Kraus, Markus Cron, Marcus Schatten und Kai Uwe Löhle.

Der neue Windener Gemeinderat mit dem neuen Ortsbürgermeister Stefan Mertlich (vorne, 2. v. li.) und Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (rechts).

Anschließend wurde Stefan Mertlich in sein neues Amt als Ortsbürgermeister berufen und ebenfalls für die nächsten fünf Jahre verpflichtet. An der Ratssitzung nahm auch Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (SPD) teil, der allen Ratsmitgliedern, den beiden Beigeordneten und Ortsbürgermeister Stefan Mertlich zur Wahl gratulierte und dafür dankte, dass sie sich in den ehrenamtlichen Dienst der Gemeinde stellen. Weiter dankte Uwe Bruchhäuser dem alten Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der neue Ortsgemeinderat stimmte im weiteren Sitzungsverlauf über die Änderung der bisherigen Satzung über die mögliche Zahl der Beigeordneten ab. Auf Antrag von Thomas Kurth entschied der Gemeinderat einstimmig, es bei zwei Beigeordneten in der Satzung zu belassen. Weiter beschloss der Rat einstimmig, die bisherige Satzung um die Bildung zweier Ausschüsse zu erweitern. Künftig soll es demnach einen Rechnungsprüfungsausschuss und einen Ausschuss für Jugend und Senioren geben.

Zum Ersten Beigeordneten wurde Thomas Kurth einstimmig vom Gemeinderat wiedergewählt. Zur Zweiten Beigeordneten wurde Erika Fritsche mit elf Ja- und einer Neinstimme gewählt. Ortsbürgermeister Stefan Mertlich gratulierte den beiden Beigeordneten und ernannte sie für ihr neues Amt.
Der scheidende Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid wurde von seinem Nachfolger Stefan Mertlich und Gastredner Volker Feldpausch (Attenhausen) mit einer schönen, humorvollen und äußerst kurzweiligen Rede verabschiedet. Mertlich überreichte seinem Amtsvorgänger im Namen der Gemeinde als Anerkennung für die geleisteten Dienste ein Präsent und seiner Frau Rita einen Blumenstrauß. Mit einem Umtrunk im Dorfcafé wurde Gebhard Linscheid nach der Ratssitzung in gemütlicher Runde verabschiedet und Stefan Mertlich als neuer Ortschef begrüßt.

So hat Winden gewählt

Juni 08, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat Noch keine Kommentare →

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