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Artikel der Kategorie ‘Wald’

Nach Orkanen wird im Windener Wald „aufgeräumt“

Januar 20, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

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Wenige Tage nachdem Sturm „Burglind“ und am Donnerstag dieser Woche Orkan „Friederike“ rund 3000 Bäume im, Windener Wald zu Boden gerissen haben, hat Förster Felix Janz die Schadholzmengen in Lieferverträge mit der Holzindustrie sowie Aufarbeitungsverträge mit Forstunternehmen einbinden können. Marcel Bröder von der Firma Kappus hat mit seinem Harvester im Waldteil „Forst“ mit der Aufarbeitung der Sturmfichten begonnen. Die riesengroße Maschine entastet die Stämme und zerteilt diese mit Hilfe eines Computerprogramms in mehrere Sortimente. Alles vollautomatisch. Aus den wertvollsten Baumteilen wird Bauholz ausgeformt, das in zwei Westerwälder Großsägewerken zeitnah verarbeitet wird. Faule und stark astige Stammteile werden zu Verpackungsholz oder gehen in die Spanplattenproduktion. Schwächere und feinastige Fichten werden an die Zellstoffindustrie geliefert und dort zu Papier verarbeitet.

Wald2Der Harvester arbeitet in der Stunde 1,5 Lkw-Ladungen (40 Kubikmeter) Holz auf – bei Bedarf in zwei Schichten pro Tag. Bewusst stehen bleiben auf den Windwurfflächen eine Anzahl Baumstümpfe von zwei bis vier Metern Höhe. Sie werden später Vögeln und Fledermäusen eine Heimstatt bieten und den Wald dadurch ökologisch aufwerten. Parallel zum Maschineneinsatz arbeiten die Forstwirte Peter Kurth und Andreas Klein das Schadholz in den Steilhängen auf. Eine sehr gefährliche Arbeit mit hohem Unfallpotenzial.

Alle Arbeiten müssen bis März abgeschlossen sein, da ab dann mit einer schnellen Holzentwertung durch Borkenkäferbefall zu befürchten ist. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid rechnet nach der Sturmholzaufarbeitung mit einem Überschuss in Höhe von 120.ooo Euro . Die Kosten für die notwendigen Neuanpflanzungen sind in dem Betrag bereits einkalkuliert.

Wald: Gemeinde erwartet 2018 weniger Überschuss

Januar 10, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Einen höheren Überschuss als erwartet hat die Ortsgemeinde Winden im Jahr 2017 mit der Waldwirtschaft erzielt. Wie der inzwischen ausgeschiedene Revierförster Joachim Hartmann dem Gemeinderat mitteilte, stand am Jahresende ein Plus von rund 105.000 Euro unter dem Strich. Laut Plan waren lediglich 74.244 Euro vorgesehen. Wie Hartmann weiter mitteilte, wurde 2017 wegen des Borkenkäferbefalls vieler Bäume mehr Fichtenstammholz gefällt worden als vorgesehen. Dem gegenüber stehe ein Mindereinschlag in anderen Baumsorten.

Die Planung für 2018 sieht einen Gesamteinschlag im Gemeindewald Winden von 2975 Festmeter vor. Davon entfallen auf Eiche 120 Festmeter, auf Buche 1200 Festmeter, auf Fichte 1500 Festmeter, auf Douglasie 75, auf Kiefer 25, auf Lärche 50 und auf diverse andere Baumarten fünf Festmeter. Daraus ergibt sich ein geplanter Ertrag in Höhe von 183.106 Euro dem ein geplanter Aufwand in Höhe von 123.020 Euro gegenübersteht. Der Überschuss soll 2018 demnach nur noch 60.086 Euro betragen. Der Gemeinderat nahm den Forstwirtschaftsplan 2018 einstimmig an.

Gemeinderat unzufrieden mit Forstamt Lahnstein

Januar 09, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ist deutliche Kritik an den Leistungen des Forstamts Lahnstein geübt worden. Unzufrieden zeigte sich der Rat zum einen mit der Besetzung der Stelle des Revierförsters, aber auch mit der Höhe der erzielten Überschüsse.

So äußerten mehrere Ratsmitglieder Unverständnis darüber, dass Jonas Fröhlich vom Forstamt Lahnstein für nur vier Wochen in der Nachfolge von Jochen Hartmann als neuer Revierförster für Winden beauftragt worden ist, diesen Posten aber  schon im Januar 2018 an seinen Nachfolger Janz abgegeben soll. Sie bezweifelten, dass eine ordentliche Übergabe durch einen Förster möglich ist, der das Forstrevier nur einen Monat kennt. Fröhlich vertrat jedoch die Auffassung, dass er in Zusammenarbeit mit Jochen Hartmann das Forstrevier Winden so beurteilen könne, dass eine Übergabe an Herrn Janz erfolgen kann.

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erinnerte daran, dass sich der Windener Gemeinderat von seiner vor Jahren getroffenen Entscheidung für eine staatliche Beförsterung versprochen habe, dass das Forstamt Lahnstein dafür sorgt, dass der Revierförster beispielsweise bei Krankheit kompetent vertreten wird. Nach dem Ausscheiden von Revierförster Bernd Schendel sei die Nachfolgeregelung durch das Forstamt Lahnstein jedoch sehr kritisch zu sehen. Eine kontinuierliche Beförsterung innerhalb des Gemeindewalds Winden sei nicht zu erkennen. Linscheid kritsierte auch den deutlichen Rückgang der Überschüsse in den vergangenen Jahren. Das 2017 erzielte Plus in Höhe von 105.073 Euro sei zwar erfreulich, sei jedoch immer noch um ein Vielfaches geringer als in den Jahren, als im Gemeindewald eine kontinuierliche Beförsterung stattgefunden habe.

Auch Ratsmitglied Mathias Uhle kritisierte das Vorgehen des Forstamtes Lahnstein bei der Neubesetzung des Forstreviers Winden. Mit Blick auf die Gründung der neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sollte geprüft werden, ob nicht doch eine kommunale Beförsterung unter dem Gesichtspunkt von neuen Reviergrößen und Zuschnitten sinnvoll ist. Uhle regte an, dem Forstamt Lahnstein schriftlich die Unzufriedenheit des Gemeinderats mit der derzeitigen Situation darzulegen. Der Leiter des Forstamtes Hans-Leo Cremer soll darin aufgefordert werden, in der nächsten Gemeinderatsitzung (am heutigen Dienstag) sich den Fragen der Ratsmitglieder zu stellen und seine Sicht der Dinge darzulegen.

Ratsmitglied Bernd Schendel bot an, den neuen Revierförster zu unterstützen und sich ehrenamtlich innerhalb des Gemeindewaldes zu engagieren. Dem stimmte der einstimmig Rat zu; Schendel soll für seine Leistungen eine Aufwandsentschädigung erhalten. 

Schneise der Verwüstung im Windener Gemeindewald

Januar 06, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

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Nur wenige Minuten brauchte Sturmtief „Burglind“ am Mittwochmorgen dieser Woche, um im Windener Gemeindewald breite Schneisen der Verwüstung zu hinterlassen. Zwei Tage hat es gedauert, bis die Forstwirte unter Leitung von Peter Kurth die Waldwege soweit freigeschnitten hatten, dass sich Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, Förster Felix Janz und Ratsmitglied Bernd Schendel ein genaueres Bild der Schäden machen konnte. Mit mindestens 2800 Kubikmeter Schadholz muss gerechnet werden. Das entspricht von der Masse her dem jährlichen Gesamtholzeinschlag der Ortsgemeinde Winden.

80 Prozent des Sturmholzes liegen in starken Fichtenbeständen – dem „Sparbuch“ der Ortsgemeinde. Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf Buchen, Eichen, Lärchen, Kiefern und Tannen. Die Hauptschadensorte „Forst“ und „Winteraltar“ liegen dicht an den Wohnhäusern. Insbesondere die vielen noch schräg hängenden und unter Spannung stehenden Bäume sind nach Einschätzung der Experten eine hohe Unfallgefahr.

Die Ortsgemeinde drängt daher auf eine schnelle Aufarbeitung des Sturmholzes. Waldbesucher sollen die Windwurfflächen bis zu deren Räumung unbedingt meiden.

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Walderträge derzeit noch unsicher

August 14, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Durchwachsene Nachrichten hatte der Windener Revierförster Jochen Hartmann während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats: Während der Fichteneinschlag im Soll liege, könnten die geplanten Einschläge bei der Buche voraussichtlich nicht erreicht werden. Allerdings könne das Minus bei Buche mit Ergänzungseinschlägen bei Lärche und Douglasien teilweise kompensiert werden. Voraussichtlich würden auch nicht alle geplanten Erträge erwirtschaftet, was aber zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit gesagt werden könne, so Hartmann.

Auf Nachfrage von Ratsmitglied Marko Müller bestätigte Hartmann, dass bereits gefälltes Holz auf Polder liegt und auf die Abfuhr wartet. Die Abfuhrunternehmen sollten an die Abfuhr erinnert werden sollen, damit die Qualität des Holzes nicht leidet und die vereinbarten Zahlungen der Gemeinde zur Verfügung stehen werden.

Ratsmitglied Matthias Uhle bat darum, dafür zu sorgen, dass die Haushaltsansätze erreicht werden. Allerdings erklärte Hartmann, dass minderwertiges Holz preisgünstiger geworden sei. Immerhin habe Qualitätsholz das Preisniveau gehalten.

Bernd Schendel bat das Forstamt, die Firma Rossbach zu berücksichtigen, weil diese in früheren Jahren der Ortsgemeinde Winden gegenüber immer positiv eingestellt gewesen sei. Insbesondere nach dem Wegfall der Firma Holly sollte die Firma Rossbach mehr eingebunden werden, meinte der frühere Windener Revierförster.

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid dankte Jochen Hartmann für seine Ausführungen und bat für 2018 um einen detaillierteren Jahresbericht, der auch auf die Themen Wildschäden und Jungbestandspflege eingeht.

Forstüberschuss fiel 2016 deutlich geringer aus

März 12, 2017 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Der Überschuss in der Windener Waldwirtschaft fällt 2016 deutlich geringer aus als erwartet. Dies teilte der kommissarische Forstrevierleiter Jochen Hartmann dem Gemeinderat mit. Laut Wirtschaftsplan 2016 war im vergangenen Jahr ein Überschuss von rund 55.000 Euro geplant. Wegen des geringeren Holzeinschlags ist laut vorläufigen Ergebnis derzeit lediglich aber mit einem Überschuss von rund 12.000 Euro zu rechnen, sagte Hartmann. Im Forstwirtschaftsplan 2017 ist wiederum ein deutlich höheres Plus vorgesehen: Das Betriebsergebnis soll im laufenden Jahr 74.244 Euro betragen. Nach kurzer Aussprache wurde der Plan vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Förster bald in kommunalen Diensten?

Juni 19, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Die mögliche Beschäftigung eines kommunalen Försters stand auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Die Sachlage erläuterte Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU). Bis zum 1. August muss der Gemeinderat entscheiden, ob die Verbandsgemeinde Nassau zwei Förster in ihren Dienst stellen soll — oder diese Aufgabe weiterhin vom Land erledigen lässt.

Anlass für die Entscheidung ist der Ruhestand des Windener Försters und die Forderung des Landes Rheinland-Pfalz, nur noch Forstreviere ab einer Größe von 1.500 Hektar reduzierte Holzbodenfläche zuzulassen, wie Rau informierte. Unter diesen Aspekten biete es sich aus seiner Sicht an, in der Verbandsgemeinde Nassau aus bisher drei Revieren zwei neue Reviere zu bilden und von den Förstern Gieseler und Langen betreuen zu lassen. Beide würde dann vom Landes in den Kommunaldienst wechseln. Ihnen zur Seite stehen würde Forstwirtschaftsmeister Benjamin Mono.

Laut einer Modellrechnung würde die Beförsterung künftig etwa 45  Euro je Hektar reduzierte Bodenfläche kosten. Finanzieren müssten dies die jeweiligen Gemeinden, die an den Revieren Anteil haben. Ziel ist es laut Rau, dass im Falle einer kommunalen Beförsterung am 14. Juli eine Entscheidung im Verbandsgemeinderat zu fällen.

Aus der Mitte des Windener Rates wurde die Frage laut, welche Kosten auf die Gemeinden zukämen, wenn sie sich für eine staatliche Beförsterung entscheiden würde. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid wurde deshalb beauftragt, einen Vertreter des Forstamts Lahnstein zur nächsten Ratssitzung zu bitten. In dieser nächsten Sitzung könne es dann auch zu einer abschließenden Entscheidung kommen.

 

Linscheid: Kein Raubbau im Windener Wald

Februar 06, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Der Ortsgemeinderat hat den Forstwirtschaftsplan 2016 mehrheitlich beschlossen. Demnach sollen im laufenden Jahr 3035 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Allein 1800 Festmeter davon ist Fichtenholz, gefolgt von 940 Festmeter Buche und 145 Festmeter Eiche. Geringere Mengen eingeschlagen werden auch von den Holzarten Douglasie (40), Kiefer (40), Lärche (60) und sonstige Laubhölzer (zehn). Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid betonte, dass die Forstwirtschaft in Winden nachhaltig betrieben werde, das heißt: Nur soviel Holz wird eingeschlagen wie auch nachwächst. Festgelegt sei dies in dem auf zehn Jahre angelegten sogenannten Forsteinrichtungswerk. Linscheid trat energisch Gerüchten entgegen, dass die Gemeinde Raubbau an ihrem Wald betreibe. Bäume, so der Ortschef, müssten gefällt werden, sobald sie ein erntereifes Alter erreicht hätten. Ansonsten drohten Krankheit und Fäulnis, was zu einem Werteverlust führen könne.
Finanziell ist die Windener Waldwirtschaft gut aufgestellt. Einnahmen von 188.000 Euro stehen Ausgaben von lediglich 133.000 Euro gegenüber, so dass sich ein Gewinn von 55.000 Euro ergibt, der der Gemeindekasse zugeführt werden kann.

Tiefe Lkw-Spuren auf einigen Waldwegen

Dezember 23, 2015 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

Waldwege

Über den beklagenswerten Zustand einiger Windener Waldwege hat sich unser Leser Stefan Hermanns gewundert: Tiefe Lkw-Spuren sind zu sehen. „Im Sommer wurden die Waldwege mit großem Material- und Kostenaufwand hergerichtet. Nun wird im Spätherbst Holz geschlagen und mit schwerem Gerät einiges wieder zunichte gemacht. Das hätte man doch besser planen können. Sicher wird alles wieder hergerichtet. Aber wer bezahlt’s?“

Forstrevier Winden am Scheideweg

März 10, 2015 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Das Forstrevier Winden steht mit der Pensionierung des langjährigen Revierförsters Bernd Schendel zum 31. März vor einer möglichen Neuordnung. Dies machte der Büroleiter des Forstamts Lahnstein, Roland van der Rünstrat, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich. Allerdings ist der gegenwärtige Zuschnitt des Forstreviers zu klein für eine Neubesetzung mit einem staatlichen Revierförster.

Die staatliche Beförsterung sehe nach Vorgaben der Landesregierung bei Neubesetzungen von vakanten Stellen eine Größe zwischen 1500 und 2000 Hektar vor, sagte van der Rünstrat. Das Forstrevier Winden mit einer Gesamtfläche von 1259 Hektar falle somit durch das Raster. Zum Forstrevier Winden gehören derzeit neben Winden noch die Ortsgemeinden Hömberg, Obernhof, Weinähr, Winden und Zimmerschied. Um die erforderliche Reviergröße von mindestens 1500 Hektar zu erreichen, gibt es derzeit im Forstamt Lahnsteinn Überlegungen, den Staatswaldanteil aus dem Forstrevier Lahn/Aar, das zurzeit vom Revier Kaltenholzhausen bewirtschaftet wird, den Revieren Winden und Singhofen zuzuschlagen. Somit würden beide Forstreviere die vorgegebene Mindestgröße erreichen, so von der Rünstrat.

Allerdings ist die Beförsterung des Reviers Winden durch Landesforsten Rheinland-Pfalz nur eine Möglichkeit. Alternativ könnten sich die beteiligten Ortsgemeinden für die Beschäftigung eines kommunalen Försters entscheiden; Voraussetzung dazu wären einvernehmliche Beschlüsse in allen Gemeinderäten. Drei der zehn Forstreviere im Zuständigkeitsbereich des Forstamts Lahnstein haben sich bereits für diesen Weg entschieden, berichtete Roland van der Rünstrat. Er machte allerdings auch deutlich, dass dem Forstamt Lahnstein daran gelegen sei, das Forstrevier Winden zu erhalten und staatlich zu beförstern.

Bis zu einer Grundsatzentscheidung hat das Forstamt Lahnstein Frau Müller als kommissarische Leiterin des Forstreviers Winden eingesetzt, die sich während der Ratssitzung vorstellte. Geboren im Vogtland in Sachsen, studierte Müller Forstwirtschaft an der Uni Erfurt. Nach Anstellungen in den Forstämtern Dannenberg und Rohnecken ist sie nun im Bereich des Forstamtes Lahnstein tätig, wo sie nach Möglichkeit auch bleiben wolle. Ihren Wohnsitz hat Müller augenblicklich in Nievern.

Van der Rünstrat ging auf Anfrage von Ratsmitglieder auch auf die Kosten der staatlichen Beförsterung ein. Demnach entfiel auf die Ortsgemeinde Winden im Durchschnitt der letzten fünf Jahre ein jährlicher Betriebskostenanteil in Höhe von 15.549 Euro. In Zukunft kämen auf die Ortsgemeinde Kosten von rund 11.000 Euro pro Jahr zu, sollte sie sich für die Beibehaltung der staatlichen Beförsterung entscheiden. Hinzu kämen Kosten für einen im Revier tätigen Forstwirtschaftsmeister, deren Höhe sich aber nach den erforderlichen Einsatzzeiten innerhalb der Gemarkung Winden errechnen.