Das Sterben der „alten Kameraden“
„Mir fällt seit einigen Jahren das vermehrte Sterben der alten Hochstammobstbäume auf“, sagt Stefan Hermans aus Winden. Sicher werde vereinzelt auch nachgepflanzt, auf Gemeindegelände am Ortseingang am Nassauer Feld oder auch privat. Aber der Verlust der seit Jahrzehnten vertrauten Obstbäume, zum Beispiel im Haier oder Richtung Katzenstein, gehöre wohl unwiederbringlich der Vergangenheit an, meint Hermans.
Die Pflege dieser Bäume und auch die Ernte sei für viele zu mühsam, der Einkauf im Discounter viel bequemer und günstiger. Hermans: „Sehr schade!“
Er selbst habe vor etwa Jahren einmal zehn Hochstämme gepflanzt. Davon seien noch ganze drei übrig. Er könne sich vorstellen, mit anderen Gleichgesinnten im Jahr 2018 an geeigneten Grünflächen einen Neustart zu wagen. Eigentlich wäre die Nachfrage ausreichend vorhanden. Pferdebesitzer würden sich freuen und Apfelsaft werde auf Initiative der Gemeinde auch alljährlich gekeltert.




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