Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Artikel der Kategorie ‘Allgemein’

Neue Möbel für das Dorfcafé

November 20, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Dorfcafé Noch keine Kommentare →

Das Dorfcafé hat neue Tische und Stühle erhalten. Die ansprechenden, fast fabrikneuen Möbel stammen aus einer gewerblichen Auflösung und passen gut zum übrigen Ambiente. Förderer des Dorfcafés hatten sie in den ebay-Kleinanzeigen entdeckt.  Nach kurzer Verhandlung wurde man
sich mit dem Eigentümer einig; Stühle und Tische mussten nur noch aus Oberfell an der Mosel abgeholt werden, was Ortsbürgermeister Stefan Mertlich mit einem Hänger an einem Samstagmittag persönlich übernahm.

Das Beste: Die Gemeindekasse wurde mit dem Kauf nicht belastet. Der Löwenanteil wurde finanziert durch Spenden von Windener Bürgern, denen das Dorfcafé am Herzen liegt. Mertlich dankte einem Spender, der nicht öffentlich genannt werden möchte, sowie Kai Uwe Löhle und Markus Schatten. Ein kleiner fehlender Restbetrag konnte durch den erzielten Überschuss aus dem Event „Hähnchen nach Wilmas Art“ ausgeglichen werden. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir im Dorfcafé nun mit einer wirklich ansprechenden Möblierung ausstatten konnten“, sagte der Ortschef. „Ich denke, die Bilder sprechen für sich.“ Das Dorfcafé habe es schwer genug, vielleicht ziehe es den einen oder anderen nun doch wieder in die Einrichtung, wenn sie wieder öffnen kann. Damit sei aber in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen, so Stefan Mertlich.

Ein genereller Leerstand oder Schließung des Dorfcafés ist laut Mertlich keine Alternative. Vielmehr sollte sich die Gemeinde für die Zukunft über
eine ehrenamtliche Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger Gedanken machen. Dies könnten auch Gruppen mit festen Ansprechpartnern aus der MItte der Windener Bürger sein, zum Beispiel Senioren, die zu festen Zeiten eine Art Tagescafé ehrenamtlich anbieten, oder Gruppen, die sich zum Kartenspiel treffen. Da an oberster Stelle die Gesundheit stehe, gelte es, so Mertlich, erst einmal, die Corona Pandemie zu überstehen und irgendwann wieder in eine Art der Normalität zurück zu finden, in der sich alle „gesund und munter“ wiedersehen.

Windener lieben Hähnchen nach Wilmas Art

November 13, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Das zweite Event “Hähnchen nach Wilmas Art” während des Corona-Lockdowns war ein riesiger Erfolg. Gut 170 halbe Hähnchen wurden von den Windenern und einem Stammgast aus Nassau bestellt, abgeholt und für die Risikogruppen auf Wunsch durch Ortsbürgermeister Stefan Mertlich ausgeliefert. Die Windener Bürger nahmen das Angebot dankbar an und lobten die Aktion vielfach. Ortschef Mertlich dankte dem Einsatz aller hinter der Aktion stehenden Personen, besonders aber dem 1. Ortsbeigeordneten und seinem Vorgänger Gebhard Linscheid und seiner Frau Rita.
Am Samstagmorgen wurden um 6.30 Uhr die frischen Hähnchen in der Metro abgeholt. Das Vorbacken startete gegen 9 Uhr. Gegen 19.30 Uhr waren schließlich stolze 170 halbe Hähnchen und gut 100 Portionen Pommes Frites verkauft worden. Und eine Stunde später war endlich Feierabend für die beiden ehrenamtlichen, unermüdlichen Helfer. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man sich so für andere ins Zeug legt, wie es Gebhard und Rita Linscheid am Samstag getan haben“, lobte Stefan Mertlich. „Nochmals ein besonderes Dankeschön an die beiden!“

Antonia Diel im Landeskader Voltigieren

November 09, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

Antonia Diel aus Winden, aktive Sportlerin im Pferdesportverein Bad Ems, hat nun den Sprung auf die Landesebene geschafft. Sie wurde bei einer Sichtung in der Pfalz in den Landeskader Voltigieren Rheinland-Pfalz 2020/21 aufgenommen. Sie startet dort in der Jugendgruppe unter 18 Jahre.
Herzlichen Glückwunsch!

Spendenaufruf für den Volksbund

November 07, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge steht unter den schwierigen Bedingungen der Corona Krise. Die Aktivitäten des Vereins sind auf nicht absehbare Zeit eingeschränkt. Ortsbürgermeister Stefan Mertlich bittet deshalb alle Bürger der Ortsgemeinde Winden: „Bitte gewähren Sie dem Volkswohlbund  und seiner wichtigen Arbeit eine Spende. Es ist ein Beitrag für den Frieden und die Versöhnung.“ Vom 7. November an besteht direkt am Dorfcafé die Möglichkeit, in die offizielle, versiegelte Sammelbüchse zu spenden oder Geld direkt zu überweisen. Die Bankverbindung lautet:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Bezirksverband Koblenz
IBAN: DE52570501200000123117BIC: MALADE51KOBStichwort: Sammlung Ortsgemeinde Winden

Opal-Anhänger wird vermisst

November 07, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Seit Dienstag wird ein Opal-Anhänger mit Goldkette in Winden vermisst. Wer das Schmuckstück findet, wird gebeten, es bei der Ortsgemeinde oder Ortsbürgermeister Stefan Mertlich abzugeben.

„Laternenfenster“ statt Martinszug

Oktober 21, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Dorfcafé öffnet nächsten Sonntag wieder

September 13, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Dorfcafé Noch keine Kommentare →

Das Team des Dorfcafés Winden ist bemüht, jeden ersten und dritten Sonntag im Monat zu öffnen. Nächsten Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr ist es wieder soweit. Es gibt leckeren Kuchen, Kaffee und Kaffee Spezialitäten. Pizzen, Baguettes und Flammkuchen. Natürlich gibt es auch Wein und Bier.

Ein seltener Besuch

September 13, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Seltenen Besuch hatte die Familie von Marcel Eifler in diesen Tagen. Eine Fangschrecke, auch Gottesanbeterin genannt, saß auf dem Schuppendach. Das Insekt ist etwa fünf Zentimeter groß und schaute etwas grimmig drein. (Foto: Marcel Eifler)

Mit dem „Roten Baron“ nach Kloster Andechs

September 02, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Michael Eifler mit seinem alten Dieselross. Foto: Privat

Alles begann mit dem spontanen Kauf eines Güldner ABL 10; 24 PS; Baujahr 59, der sich in einem eher verlebten Zustand befand. „Eigentlich brauche ich keinen Traktor, aber seit heute Morgen will ich einen haben“, sagte sich eines Tages der Windener Michael Eifler. Lange suchen musste er nicht, denn auf einem Feld etwas außerhalb des Dorfes stand er, der Güldner. Eingewachsen in Dornen und Gestrüpp, fast wie das Dornröschen-Schloss. Da man sich im Dorf kennt, war die Sache schnell erledigt, und der Güldner wechselte den Besitzer. Da stand der nun: verwittert, verrostet, vergessen, ein trauriger Anblick. 

Die Restaurierung lief über fünf Monate und brachte das alte Dieselross wieder zu neuem Glanz. Der einst grüne Schlepper wurde nun rot. Da Michael Eifler nicht „irgendeinen“ Traktor haben wollte, hat der ABL einige persönliche Noten des Neubesitzers erhalten. So thront beispielsweise auf der Haube ein roter Doppeldecker, der dem Güldner seinen Namen gibt und dem „Roten Baron“ den speziellen Look verleiht.

Ab jetzt machte Michael die Gegend mit seinem Baron unsicher. Ob nach Nassau zum Kartoffeln kaufen oder einfach nur zum Kaffee trinken, Wälder und Feldwege erkunden und durchs Dorf knattern. Aber irgendwie, so sagte er zu sich, war es das auf Dauer nicht, hier musste es doch noch mehr geben, dachte sich der stolze Traktorbesitzer. Seinen Aktionsradius konnte Michael Eifler aber nur erweitern, wenn er eine Unterkunft dabei hatte. Lange Rede, kurzer Sinn, ein Wohnwagen Marke Burggraf (Bj. 1980) wechselte den Besitzer. Klein ist er, aber es ist alles drin, was man braucht, wenn man auf Reisen geht. 

Bei einem seiner Männerabende mit Schwager Oli wurde bei einem Andechs-Weizen das Ziel bestimmt: Kloster Andechs am Ammersee bei München sollte es werden. Die Anreise soll über die westliche Route erfolgen, die Rückkehr in die Heimat über die östliche Route. Und: Gefahren werden sollte ausschließlich nur auf Landstraßen, durch Dörfer und über Feldwege. Viel vorbereiten mussten der Windener Traktorpilot nicht, Bier, Ravioli, Dosensuppe und eine Flasche „Laphroaig 10“, ein schottischer, rauchiger und verdammt torfiger Whiskey, kamen mit an Bord.

Die Reise begann. Die ersten Tage waren gewöhnungsbedürftig, mit den nur 15 km/h musste der Windener erst einmal klarkommen. Irgendwann spielte die Geschwindigkeit aber nur noch untergeordnete Rolle, denn Michael Eifler gewann ein Auge für die Umgebung, und die Entschleunigung begann zu wirken. „Es ist kein Problem, acht Stunden auf dem Bock zu sitzen, man sieht so viel was einem sonst gar nicht auffällt“, sagt Michael Eifler. Die Reise wurde angenehm. „Ich fahre einfach, bis ich keine Lust mehr habe“, erzählt er. Abends kehrte er meist irgendwo ein und ließ es sich bei Bier und guter Küche gut gehen. Auch die Nächte im Burggraf waren unerwartet gut.

Die tägliche „Berichterstattung“ via WhatsApp-Status wurde in Winden mittlerweile bereits erwartet. Jeden Abend Punkt 19.30 Uhr saßen Freunde, Familie und Bekannte vor dem Handy und warteten auf neue Bilder des Reisenden. Das Interesse war unerwartet hoch – und genau das macht dem Güldner-Piloten natürlich noch mehr Spaß.

Fast überall wurde der Traktor-Reisende mehr als freundlich empfangen. Ihm wurde zugewinkt, und die Kinder freuten sich über das urige Gespann, das dank eines quitsch-orangenen Sonnenschirms über dem Fahrer sofort ins Auge stach. „Wenn ich für jedes Lächeln einen Euro bekommen hätte, dann, naja dann hätte ich halt verdammt viele Euros“, grinst Michael.

Und was waren Michael Eiflers persönlichen Highlights?

Seine knappe Antwort: Alles. „Die gesamte Reise war eine Fahrt voller Überraschungen. Hinter jeder Kurve wartet etwas Neues. Ein begeisterter Bauer, der einem mit seinem Hightech Traktor mit aufs riesige  Kartoffelfeld nimmt, ein Reisebus-Fahrer, der einen auf den „besten“ Parkplatz lotst, die örtliche Presse, die sich freut, einen kleinen Bericht zu schreiben, Jugendliche, die unbedingt ein Foto mit dem Roten Baron und ihrem Mofa haben wollen, und Kinder, die auf dem Trecker rumklettern.“ Michael Eifler wurde auch häufiger gefragt, warum er so etwas „Verrücktes“ eigentlich macht. Dabei merkten die Fragesteller schon oft, dass es eigentlich auch ihr Traum wäre. Michael Eifler sagt denn auch klar: „Ich habe keinen Tag bereut!“  

Am Kloster Andechs angekommen, stellte Michael Eifler recht schnell fest, dass er hier nicht lange bleiben muss. Ein Nachmittag mit Essen und Trinken sowie die Nacht auf dem riesigen, staubigen Parkplatz reichten aus. Die Heimreise begann. Unterhalb von München ging es zur südlichsten Spitze in Bad Tölz und dann über die östliche Route in Richtung Westerwald. Die Heimreise gestaltet sich genau so angenehm wie der Hinweg. Allerdings fuhr Michael Eifler nun etwas länger am Tag, da die Heimat rief. Zurück im heimischen Winden warteten am ersten Haus im Dorf bereits Familie und Freunde, um den Reisenden unter Jubel zu empfangen. Besonders dankt Eifler Olaf und Tanja.

Sein Fazit lautet: „Deutschland ist verdammt schön, und in jede Richtung eine Reise wert. Abseits der großen Städte tut sich hinter jeder Kurve ein neues Idyll auf und lädt zum Verweilen ein.“ Im Übrigen haben der alte Güldner, der Burggraf und auch der alte Fahrer die Reise pannenfrei überstanden. „Mir hat es so gut gefallen, dass ich nächstes Jahr wieder los will“, sagt Eifler. Und wo geht es diesmal hin? Seine Antwort: „Schottland! Ich muss Whiskey kaufen.“

Kneipp-Anlage ab sofort wieder geöffnet

August 05, 2020 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Die Kneippanlage in Winden kann ab sofort wieder genutzt werden. Dies ist das Ergebnis einer telefonischen Rücksprache von Ortsbürgermeister Stefan Mertlich mit dem Kreisgesundheitsamt. Wie die Verantwortliche in der Behörde erklärt habe, wird die Windener Kneipp-Anlage nicht als bäderähnlicher Betrieb angesehen, berichtet Mertlich. Es sei zwar möglich, die Kneipp-Anlage als einen bäderähnlichen Betrieb zu betrachte. Im speziellen Fall von Winden müsse dies aber nicht so sein, hieß es aus dem Kreishaus. Zur Begründung sei darauf verwiesen worden, dass sich die Anlage im Freien befinde, kein Eintritt genommen wird und Wasser hindurchfließe, so Mertlich. Damit revidierte das Kreisgesundheitsamt seine Meinung nach einer ersten Anfrage der Verwaltung. Damals waren die Corona-Regeln noch sehr allgemein angewendet worden. Nun habe einiges im Gespräch geklärt werden können.

  • Herzlich willkommen,

    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

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    Herzlichen Dank!

  • Dorfcafé

    Das Dorfcafé hat jeden Sonntag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.
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