Weihnachtsmarkt rund um die Kirche

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid gibt bekannt, dass er seine Sprechstunde im kommenden Jahr von Dienstag auf Mittwoch, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr, verlegt. Das Bürgermeisterbüro befindet sich in der alten Schule, Schulstraße 9. Ortsbürgermeister Linscheid ist künftig über eine neue Mobiltelefonnummer zu erreichen: 0175-3863524.

Viereinhalb Jahre nach dem ersten Antrag ist der symbolische erste Spatenstich für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage oberhalb der Kindertagesstätte Winden vollzogen worden. „Damit setzt die Ortsgemeinde Winden ein sichtbares Zeichen für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Energieversorgung“, sagte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage sei nicht nur ein wichtiger Schritt hin zu mehr regionaler Unabhängigkeit und Klimaschutz, sondern auch ein gemeinschaftliches Projekt, das von vielen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werde. Auf einer Fläche von 4,3 Hektar sollen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 6200 kWp installiert werden.
Alles begann mit einem Antrag an den Gemeinderat im Mai 2021 – gestellt vom damaligen 1. Beigeordneten Gebhard Linscheid, dem heutigen Ortsbürgermeister. Der Antrag bezog sich zunächst auf eine Fläche im Gewerbegebiet. Nach einer Ortsbegehung mit dem Solarexperten Dieter Pfaff wurde jedoch die Fläche oberhalb der Kita in die Diskussion gebracht. Im Juli 2021 wurden die Pläne erstmals im Gemeinderat vorgestellt und stießen auf breite Zustimmung.
In der Einwohnerversammlung im Herbst 2021 wurde das Vorhaben von dem damaligen Ortsbürgermeister Stefan Mertlich und Dieter Pfaff erstmals öffentlich präsentiert. Ein Sondierungsgespräch im April 2022 mit Kreisverwaltung, Verbandsgemeinde und Forstamt brachte jedoch die klare Aussage: Freiflächen-PV-Anlagen sind im Wald grundsätzlich nicht zulässig.
Die Ortsgemeinde akzeptierte dieses Ergebnis nicht einfach und stellte am 23. August 2022 einen Ausnahmeantrag beim Ministerium für Umwelt und Forsten in Mainz. Auf Grundlage dieses Antrags entwickelte das Ministerium einen neuen Verordnungsentwurf. Im April 2023 trat schließlich eine Landesverordnung in Kraft, die klar regelt, unter welchen Bedingungen Freiflächen-PV-Anlagen im Wald errichtet werden dürfen.
Damit konnte das Bebauungsplanverfahren gestartet werden. Mitte Februar 2025 wurde der Bebauungsplan genehmigt, die Fläche bis Anfang März freigestellt und im Mai die Wurzelstöcke entfernt. Im Juli stellte die SüWag Grüne Energien und Wasser den Bauantrag; die Genehmigung der Kreisverwaltung steht unmittelbar bevor.
„Die Anlage wird künftig einen erheblichen Beitrag zur Produktion erneuerbarer Energie leisten und damit unsere Gemeinde stärken. Gleichzeitig zeigt Winden, dass auch kleine Orte große Verantwortung übernehmen können“, sagte Linscheid. Denn: Die Anlage vermeide jährlich mehrere tausend Tonnen CO₂ – genau jene Emissionen, die bisher durch konventionelle Energieerzeugung entstanden wären. Solarenergie wirke damit unmittelbar und messbar dem Klimawandel entgegen. Jede erzeugte Kilowattstunde aus Sonnenkraft ersetze fossile Energieträger, senke den Ausstoß von Treibhausgasen und schone wertvolle Ressourcen. „Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme zeigt dieses Projekt, wie wichtig es ist, regionale Verantwortung zu übernehmen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Winden leistet mit dieser Anlage einen spürbaren Beitrag zur Energiewende und stärkt gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen“, so der Ortschef.
Der Gemeinderat hat beschlossen, 51 Prozent der Anlage zu erwerben. Weitere Beteiligte sind die Genossenschaft Pro Regional sowie die SüWag Grüne Energien und Wasser, die auch das technische Management und den Vertrieb des erzeugten Stroms übernehmen wird.
Gebhard Linscheid dankte allen Beteiligten – insbesondere Dieter Pfaff, Lukas Mock aus dem Ministerium für Umwelt und Forsten, der Kreisverwaltung, dem Planungsbüro EnviroPlan mit Henrik Illing, dem Forstamt Lahnstein mit Andreas Nink sowie allen Ratsmitgliedern des Gemeinderates Winden. Ebenso dankte er den Planern, dem Energie- und Umweltbeirat und allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Projekt „mit Engagement, Offenheit und Weitblick begleitet haben“.






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