Photovoltaik: Bürgerbeteiligung festgelegt
Die Ortsgemeinde Winden will im Februar 2025 eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Ortsgemeinde in Betrieb nehmen. Das dafür vorgesehene Gelände soll bis November 2024 vorbereitet werden, indem es ganzflächig gemulcht wird. Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.
Weiter hat der Rat einige Bedingungen für den künftigen Stromerzeuger festgelegt. Die Pacht an die Ortsgemeinde beträgt 3500 Euro pro Hektar, außerdem zahlt der Betreiber 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde an die Gemeinde. Sämtliche Auslagen im Vorfeld des Anlagenbaus gehen ebenfalls zu Lasten des Betreibers. Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Winden müssen sich an dem Projekt finanziell beteiligen können, außerdem subventioniert der Erzeuger der Ortsgemeinde 3000 kWh Strom pro Jahr. Den Stromverkauf und die technische Betriebsführung erledigt der Investor. Darüber hinaus soll die Betreibergesellschaft mögliche Speicherkapazitäten des gewonnenen Stromes sowie die Erzeugung von grünem Wasserstoff in ihr Portfolio übernehmen.
Zwischenzeitlich wurde nach Angaben von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid geprüft, ob eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich zu betreiben ist – mit positivem Ergebnis. Als nächstes solle ein Gesellschaftervertrag ausgearbeitet und der Kreisverwaltung vorgelegt werden. Mit potenziellen Investoren soll gesprochen werden. Ausgeschieden aus dem Kreis der Interessenten sind nach Linscheids Angaben die Wiesbadener Stadtwerke und die Firma WI Energy.





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