Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Artikel der Kategorie Juli, 2019

Karola Junker feiert 90. Geburtstag

Juli 30, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Wir gratulieren Noch keine Kommentare →

Karola Junker hat jetzt ihren 90. Geburtstag gefeiert. Die Jubilarin wurde am 27. Juli 1929 in Winden geboren und verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in ihrem Heimatort. Lediglich in jungen Jahren wohnte sie kurzzeitig in Wiesbaden und später für eine Saison auf Norderney. Anschließend arbeitete sie im Kurhaus Bad Ems. Am 12. Juni 1949 heiratete sie Günter Junker, mit dem sie 65 Jahre bis zu seinem Tod verheiratet war. Das Paar hat sechs gemeinsame Töchter, neun Enkel und acht Urenkel. Karola Junker erfreut sich bester Gesundheit. An ihrem Ehrentag gratulierten der Dritte Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Birk Utermark und der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Winden Thomas Kurth, der die Glück- und Segenswünsche der Dorfgemeinschaft überbrachte.

Waldbegang und Wässerungsaktion in Winden

Juli 25, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

Die Ortsgemeinde Winden lädt alle Einwohner und Interessierte für Samstag, 3. August, 9 Uhr, zu einem Waldbegang ein. Treffpunkt ist am Sportplatz in Winden

Die vergangenen Stürme und das extrem trockene Wetter haben das Bild des Windener Waldes sichtbar verändert. Bei einem Streifzug durch den Forst soll das Ausmaß der Trockenheit sichtbar gemacht und den Teilnehmern die Zusammenhänge und langfristige Bedeutung für den Windener Wald verständlich gemacht werden. 

Die vor einigen Wochen durchgeführten Neuanpflanzungen von Bäumen, im Großteil Douglasien sowie Linden und Vogelkirschen, sind aufgrund der momentanen Trockenheit stark gefährdet. Durch eine private Initiative von Stefan Hermans und einiger Helfer, konnten bereits viele Setzlinge vor dem Vertrocknen gerettet werden. Mehrere tausend Liter Wasser wurden mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Winden aus dem Dorfbrunnen gepumpt und mit Traktoren an Ort und Stelle gefahren. Diese Aktion wird am 3. August in einer größeren Aktion fortgeführt. Jeder, der mithelfen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Die Bewässerung der Setzlinge beginnt gegen 18 Uhr im Bereich der Glascontainer am Forst

Die Windener Glocken sind ein Stück Heimat

Juli 17, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Kirche 1 Kommentar →

Von Helmut Klöckner

Die Glocke Maria. Fotos: Helmut Klöckner

Zurzeit wird viel über den Begriff „Heimat“ gesprochen und geschrieben. Zu diesem Begriff gehört auch das Läuten der Glocken, das jeden Tag zur Mittags- und Abendzeit zu hören ist, das den Sonntag einläutet, zu den Gottesdiensten einlädt und auch ertönt, wenn eine Mitbürgerin oder ein Mitbürger diese Erde  verlassen hat. Früher war das Läuten auch ein Hilferuf bei Bränden und sonstigen Gefahren.

Die Windener Glocken, das sind die Marien-Glocke, 360 kg schwer, 83 cm Durchmesser und im Nominalton b‘ -1, die Willibrord-Glocke, 250 kg schwer, 74 cm Durchmesser und im Nominalton c“- 4.  Beide Glocken wurden 1955 als Wiederbeschaffung der kriegsbedingt verlorenen Glocken von der Firma F. W. Schilling gegossen. Die dritte Glocke ist die Michaelis-Glocke, mit einem Gewicht von 165 kg, einem Durchmesser von 68 cm und einem Nominalton d“+2.  Diese Glocke wurde von dem kriegsbedingten Einschmelzen verschont, sie wurde 1929 von der Firma Humpert/Brilon gegossen.

Die Glocke Michael.

Im Jahre 2005 durfte das gesamte Geläut aus Sicherheitsgründen nicht mehr bedient werden. Der Grund war ein von dem Glockensachverständigen des Bistums festgestellter Schaden im Gebälk des Glockenturms. Hier waren die tragenden Eichenbalken auf der Wetterseite in dem Bruchsteingemäuer faul geworden. Weiterhin hatte man bei der Aufhängung der neuen Glocken 1955 Fehler gemacht. So hingen die beiden kleineren Glocken hintereinander in einem Gefach, was die dynamischen Kräfteverhältnisse beim Läuten vollkommen veränderte und dazu führte, dass sich selbst die Unterzüge beim Läuten hin und her bewegten. Die Glocken entwickeln beim Läuten das Drei- bis Vierfache ihres eigenen Gewichtes.

Die dicken Eichenbalken wurden statisch unterstützt.

In Gesprächen mit dem Glockensachverständigen, einem Statiker und einem erfahrenen Zimmerer aus Weyer wurde eine relativ kostengünstige Lösung gefunden. Die auf der Wetterseite angefaulten Eichenbalken wurden nicht entfernt, sondern mit kurzen Balken unterstützt und in der dicken Bruchsteinmauer nach unten abgefangen. Weiterhin wurde für die kleinste Glocke auch ein eigenes Gefach gezimmert. Hierbei war allerdings das alte Zahnradgestänge der Kirchenuhr im Wege. Die Uhr erhielt nun für jedes Ziffernblatt einen eigenen Elektromotor und wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Kosten dieser notwendigen Maßnahmen beliefen sich ohne die Uhr auf 30.000 Euro. Das Bistum Limburg beteiligte sich nur an den baulichen Kosten mit 10.000 Euro. Die restlichen 20.000 Euro waren für die damals noch selbständige Kirchengemeinde ein unerschwinglicher Brocken. Dem Nassauer Ehrenbürger Günter Leifheit, der schon für den neuen Kirchenanstrich und die Sanierung der Orgel kräftig gespendet hatte, verdankt die Kirchengemeinde die Hälfte des fehlenden Betrages. Günter Leifheit begründete seine erneute Spende damit, dass er den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Winden, die zu dem Erfolg seines Unternehmens beigetragen hätten, etwas zurückgeben wolle.

1955 wurden die Glocken eingeweiht.

In diesen Tagen gedachten viele Windener des zehnten Todestages von Günter Leifheit. Auch Josef Noll spendete anlässlich seines 90. Geburtstages einen namhaften Betrag. Den Rest erbrachten Spenden der Frauengemeinschaft, des Gesangvereins und der Ortsgemeinde. Die Modernisierung der Kirchenuhr wurde ebenfalls durch Spenden der Ortsgemeinde und der Bürger ermöglicht. So konnte in einer gemeinsamen Aktion sichergestellt werden, dass die Windener Glocken wieder ertönen und die Kirchenuhr weiter schlägt und die Uhrzeit nach allen Himmelsrichtungen anzeigt.

Einige Grabstätten sind verwahrlost

Juli 17, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Friedhof Noch keine Kommentare →

Bei einer Ortsbegehung auf dem Friedhof wurde erneut festgestellt, dass viele Grabstätten nicht ordnungsgemäß hergerichtet sind, einige sogar völlig verwahrlost und mit Unkraut überwuchert sind. Gemäß § 28 der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Winden kann die Friedhofsverwaltung nach vorheriger schriftlicher Aufforderung eine kostenpflichtige Herrichtung der Grabstätte veranlassen. Ferner handelt es sich dabei gemäß § 32 um eine Ordnungswidrigkeit die entsprechend geahndet werden kann. 
In vielen Fällen reicht ein geringer zeitlicher Aufwand um die Grabstätte, inklusive einem 20-30 cm breiten Streifen um die Grabstätte, von groben Unkraut zu befreien um einen einigermaßen akzeptables Gesamtbild zu erreichen. An dieser Stelle möchte ich auch denjenigen Mitbürgern herzlich danken, die sich ehrenamtlich um Grabstätten kümmern, für die es keine Angehörigen mehr gibt. 

Mit der Bitte um Beachtung 

Thomas Kurth 
1. Beigeordneter 

Spanischer Abend war ein voller Erfolg

Juli 17, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Dorfcafé Noch keine Kommentare →

Ein voller Erfolg war der „Spanische Abend “ am Samstagabend im Dorfcafé. Leckereien und typische Getränke von der iberischen Halbinsel lockten zahlreiche Gäste, die einen tollen Abend im Dorfcafé verbrachten. Zufrieden äußerte sich Ortsbürgermeister Stefan Mertlich: „Durch Gemeinschaft lebt unser Dorf, wir hoffen, dass es noch viele solcher Veranstaltungen gibt und diese Möglichkeiten weiterhin von vielen genutzt werden. Vielen lieben Dank an die vielen Gäste und an das Team vom Dorfcafé für diesen gelungenen Abend.“ 

Zum Abschied ein „Bürgermeisterbaum“

Juli 16, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Der letzte amtierende Gemeinderat der Ortsgemeinde Winden hat es sich nicht nehmen lassen, seinen langjährigen Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid ehrenvoll in den Ruhestand zu verabschieden. Gebhard Linscheid leitete 15 Jahre die Geschicke der Höhengemeinde und war insgesamt 25 Jahre im Gemeinderat. Ihm zu Ehren pflanzte der Gemeinderat einen „Bürgermeisterbaum“, eine Linde. Um in Zukunft an „seinem Baum“ verweilen zu können, stiftete die Jagdgenossenschaft die dazugehörige Ruhebank, die von Gebhard  Linscheid und seiner Frau  Rita sofort in Beschlag genommen wurde.

Liebe Windener Bürgerinnen und Bürger,

Juli 15, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Bürgermeister Noch keine Kommentare →

zunächst einmal möchte ich mich nochmals bei allen für das in mich gesetzte Vertrauen und damit die Wahl zum Ortsbürgermeister von Winden bedanken. Viele wundern sich sicher, warum es so „ruhig“ ist. Zum einen wurde die Seite „Wir in Winden“ Opfer von einem Hackerangriff, der zum Glück durch den schnellen und unbürokratischen Einsatz unserer Redaktion/Dienstleisters wieder behoben ist. Ein ausdrückliches Dankeschön an diese Stelle!
Zum anderen befinde ich mich seit dem 03.07.2019 aufgrund einer dringend bei mir anstehenden und am 04.07.2019 durchgeführten OP im Krankenstand. Diese ist sehr gut verlaufen und ich befinde mich auf dem Wege der Genesung, werde aber voraussichtlich bis zum 20.08.2019 im Krankenstand verweilen. Für alle anstehenden Dinge vertritt mich bis dahin der 1. Beigeordnete Thomas Kurth. 

Stefan Mertlich, Ortsbürgermeister

Abschied und Neubeginn im Windener Gemeinderat

Juli 15, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Die ausgeschiedenen Mitglieder des Ortsgemeinderats und der aus dem Amt scheidende bisherige Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid (3. v. re.) mit dem Präsent der Gemeinde.

Während der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderats hat der aus dem Amt scheidende Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid den ebenfalls ausgeschiedenen Ratsmitgliedern für ihren jahrelangen Einsatz im Ehrenamt gedankt und teils mit Urkunden gewürdigt. Im einzelnen waren dies:
Gerald Eschenauer
und Matthias Uhle waren jeweils 15 Jahre Mitglied im Ortsgemeinderat, Martin Linscheid,  20 Jahre Mandatsträger , und schließlich Bernd Schendel, der  30 Jahre lang ehrenamtlich im Ortsgemeinderat Winden gewirkt hat.

Nach seiner Dankes- und Abschiedsrede verpflichtete „Altbürgermeister“ Gebhard Linscheid den neuen Gemeinderat und damit alle gewählten Ratsmitglieder für die nächsten fünf Jahre per Handschlag:

Thomas Kurth (1. Beigeordneter und Mitglied des Ortsgemeinderates), Erika Fritsche (2. Beigeordnete und Mitglied des Ortsgemeinderates), Janusch Rommersbach, Tim, Rommersbach, Florian Linscheid, Elke Forro, Sascha Ludwig, Marco Müller, Bettina Kraus, Markus Cron, Marcus Schatten und Kai Uwe Löhle.

Der neue Windener Gemeinderat mit dem neuen Ortsbürgermeister Stefan Mertlich (vorne, 2. v. li.) und Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (rechts).

Anschließend wurde Stefan Mertlich in sein neues Amt als Ortsbürgermeister berufen und ebenfalls für die nächsten fünf Jahre verpflichtet. An der Ratssitzung nahm auch Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (SPD) teil, der allen Ratsmitgliedern, den beiden Beigeordneten und Ortsbürgermeister Stefan Mertlich zur Wahl gratulierte und dafür dankte, dass sie sich in den ehrenamtlichen Dienst der Gemeinde stellen. Weiter dankte Uwe Bruchhäuser dem alten Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der neue Ortsgemeinderat stimmte im weiteren Sitzungsverlauf über die Änderung der bisherigen Satzung über die mögliche Zahl der Beigeordneten ab. Auf Antrag von Thomas Kurth entschied der Gemeinderat einstimmig, es bei zwei Beigeordneten in der Satzung zu belassen. Weiter beschloss der Rat einstimmig, die bisherige Satzung um die Bildung zweier Ausschüsse zu erweitern. Künftig soll es demnach einen Rechnungsprüfungsausschuss und einen Ausschuss für Jugend und Senioren geben.

Zum Ersten Beigeordneten wurde Thomas Kurth einstimmig vom Gemeinderat wiedergewählt. Zur Zweiten Beigeordneten wurde Erika Fritsche mit elf Ja- und einer Neinstimme gewählt. Ortsbürgermeister Stefan Mertlich gratulierte den beiden Beigeordneten und ernannte sie für ihr neues Amt.
Der scheidende Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid wurde von seinem Nachfolger Stefan Mertlich und Gastredner Volker Feldpausch (Attenhausen) mit einer schönen, humorvollen und äußerst kurzweiligen Rede verabschiedet. Mertlich überreichte seinem Amtsvorgänger im Namen der Gemeinde als Anerkennung für die geleisteten Dienste ein Präsent und seiner Frau Rita einen Blumenstrauß. Mit einem Umtrunk im Dorfcafé wurde Gebhard Linscheid nach der Ratssitzung in gemütlicher Runde verabschiedet und Stefan Mertlich als neuer Ortschef begrüßt.

Juli 14, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, Feste, Kirmes Noch keine Kommentare →

Vertretung und Sprechstunde des neuen Ortsbürgermeisters

Juli 12, 2019 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Ich befinde mich bis einschließlich 20.08.2019 im Krankenstand. Meine Vertretung in dieser Zeit übernimmt der Erste Beigeordnete Thomas Kurth. Die Sprechstunden bleiben (außer am 24.07.2019) zu gewohnter Zeit mittwochs von 17 bis 18 Uhr bestehen.

Stefan Mertlich, Ortsbürgermeister

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