Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Artikel der Kategorie Juli 5th, 2018

Wer hat eine Ferienwohnung?

Juli 05, 2018 Von: Redaktion Kategorie: In eigener Sache 1 Kommentar →

Die Redaktion von Wir in Winden will allen Eigentümern von Ferienwohnungen und Zimmervermietern in der Ortsgemeinde Winden Gelegenheit bieten, auf ihre Objekte aufmerksam zu machen und diese zu bewerben. Dazu soll eine eigene Rubrik auf dieser Seite eingerichtet werden, unter der Adresse und Kontaktdaten von Ferienwohnungen und Fremdenzimmern veröffentlicht werden. Wer daran Interesse hat, sendet eine E-Mail an die Redaktion. Die Veröffentlichung ist für Ende Juli geplant.

Wie ein neuer Wald entsteht

Juli 05, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Wald Noch keine Kommentare →

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Natürlicher Aufwuchs auf einer Windwurffläche innerhalb von wenigen Jahren. Unser Bild zeigt unter anderem:   Felix Janz (links), Bernd Schendel (3. v. links), Dr. Meinhard Olbrich (rechts) und Dr. Jürgen Gauer (5. v. rechts). Fotos: Herbert Baum

„Wir zeigen Ihnen, wie ein neuer Wald entsteht.“ Das Versprechen des ehemaligen Windener Revierförsters Bernd Schendel im Ohr, erfuhren die Teilnehmer bei der Waldexkursion des Geschichtsvereins Nassau an vier Stationen, wie eine natürliche Waldwirtschaft funktioniert. Gemeinsam mit dem erfahrenen Revierförster Schendel führten Dr. Jürgen Gauer von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft und der neue Revierförster Felix Janz durch die verschiedenen „Waldbilder“, wie der Fachmann die vier Etappen nannte.
Eingangs der Exkursion schilderte Förster Janz inmitten eines Windwurfs seinen Einstieg in das neue Amt in Winden. Am 3. Januar, seinem ersten Arbeitstag, fegte der Orkan „Burglind“ auch über die Windener Höhe, am 15. Januar folgte der Orkan „Friederike“. Insgesamt zehn Millionen Kubikmeter Sturmholz lagen in den Wäldern von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen am Boden. Die Aufarbeitung erfolgte gestaffelt nach einem mit der Holzindustrie abgestimmten Arbeitsplan bis zum Herbst dieses Jahres. Den Gemeindewald Winden hatte es mit 6000 Kubikmetern besonders hart getroffen, beträgt doch der normale Holzeinschlag gerade die Hälfte, nämlich 3000 Kubikmeter im Jahr.

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Die Exkursionsteilnehmer im Windbruch von „Burglind“ und „Friederike“.

Wie aber geht die Natur mit einem solchen Schadensereignis um? (mehr …)