Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Artikel der Kategorie April 1st, 2018

Umbau oder Neubau: Entscheidung über Kita offen

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Kita Noch keine Kommentare →

Die Zukunft der Kindertagesstätte Sonnenwinkel im Bürgerhaus war Thema der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärte, hat die Verbandsgemeinde Nassau ein Architekturbüro damit beauftragt, die derzeitige Situation in dem Gebäude zu begutachten und auf dieser Grundlage einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Kita erweitert werden kann. Keinen Zweifel habe die VG Nassau aber daran gelassen, dass Winden als Kindergartenstandort erhalten bleiben soll. Diskutiert wird derzeit über die Möglichkeiten für einen Umbau oder einen Neubau. Mit dem Freiwerden der Wohnung im Obergeschoss sei eine Ausweitung der Kita grundsätzlich denkbar, jedoch seien viele Fragen, insbesondere die des Brandschutzes, noch offen, sagte Linscheid. Dies solle nun begutachtet werden.

Ratsmitglied Prof. Matthias Uhle drängte auf eine zügige Lösung, um den Kindergartenstandort Winden zu erhalten. Die von ihm angeregte Untersuchung von Umbau- und Nutzungsmöglichkeiten des Bürgerhauses durch Studenten der Uni Mainz habe verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, die aber von den Verbandsgemeinde Nassau als Entscheidungsträger der Kindertagesstätte nicht akzeptiert und umgesetzt werden.

Dorfcafé macht 1465 Euro Minus

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé, Gemeinderat Noch keine Kommentare →

Das Windener Dorfcafé hat im vergangenen Jahr 1465 Euro Verlust gemacht. Darüber informierte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Verantwortlich dafür waren laut Linscheid neben den Personalkosten die hohen Strom- und Heizkosten sowie Telefonkosten. Bei den Sachkosten sieht Linscheid ein gewisses Einsparpotenzial. Zur Deckung des Verlustes spendete Ratsmitglied Bettina Krauß der Ortsgemeinde 500 Eurl.

Felix Janz ist neuer Revierförster in Winden

April 01, 2018 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald Noch keine Kommentare →

Der Lahnsteiner Fostamtsleiter Hans-Leo Cremer hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Felix Janz als neuen Revierförster von Winden vorgestellt. Cremer zeigte sich erfreut, einen jungen Förster gewinnen zu können, der auch langfristig bereit sei, dieses Amt auszufüllen. Felix Janz wohnt bereits in Winden, wo er zusätzlich durch den Beauftragten der Gemeinde in Forstangelegenheiten, Bernd Schendel, selbst ehemals Revierförster,  beraten und in die Besonderheiten des Reviers Winden eingewiesen wird. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid begrüßt die Verpflichtung von Janz außerordentlich, sei es doch in den letzten beiden Jahren vermehrt zu Vakanzen und Unstimmigkeiten im Forstbereich gekommen. Linscheid betont nochmals die oberste Priorität einer kontinuierlichen Führung des Forstrevieres und der damit verbundenen Bewirtschaftung des Waldes.

Cremer lobte nochmals die gute Arbeit von Janz‘ Vorgänger Jochen Hartmann und dem Interimsförster Jonas Fröhlich, denen er für ihre Arbeit dankte. Cremer informierte den Gemeinderat außerdem über bevorstehende Veränderungen im Bereich der Holzvermarktung. Demnach sei in Zukunft eine kommunale Vermarktung durch die Forstämter nicht mehr möglich. Stattdessen würden kommunale Forstvermarkungsstellen geschaffen, die als eigenständige Holzvermarktungsorganisationen arbeiteten.

Das im Revier gelagerte Sturmholz sei bereits zu einem guten Preis verkauft worden, so Cremer weiter. Die Holzmenge infolge des Sturmschadens im Revier Winden beziffert der Forstamtsleiter auf etwa 4500 bis 5000 Festmeter; im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz seien es 50.000 Festmeter. Der Gemeinderat beschloss daher, den geplanten Laubholzeinschlag für das Jahr 2018 komplett zu streichen.

Sturmholz erziele aufgrund von Qualitätsmängeln allerdings einen geringeren Preis, machte Cremer deutlich. Der Preisabschlag bei der Buche betrage beispielsweise zehn  Euro pro Festmeter. Auch sei eine schnelle Vermarktung notwendig, um hohe Lagerkosten und Käferbefall zu vermeiden.

Ortsbürgermeister Linscheid wies darauf hin, dass zeitnahe Neuanpflanzungen auch mit Nadelholz einzuplanen sind. Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sei für die Ortsgemeinde von großer Bedeutung. Prof. Matthias Uhle stimmte zu und forderte eine Überarbeitung des Forstwirtschaftsplans für 2019 und die Anpassung der aktuellen Zahlen im laufenden Haushaltsjahr. Linscheid betonte, dass auch eine kontinuierliche Beförsterung auch nach der bevorstehenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems von höchster Bedeutung sei. Dies auch mit Blick auf die Frage einer kommunalen oder staatlichen Beförsterung.