Die Schützengesellschaft Winden richtete im Dorfgemeinschaftshaus zusammen mit dem Schützenkreis 115 Unterlahn das alljährliche Kreisschützenfest aus. Neuer Kreisschützenkönig wurde Karl-Heinz Eisbach und Jugend-Schützenkönigin Tatjana Kuznik.
Auch in diesem Jahr traten die Majestäten der Kreisvereine beim traditionellen Königsschießen an, um den Titel der Kreiskönigin oder des Kreiskönigs zu erringen. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole. Die erwachsenen Schützen durften aufgelegt, die Jugendlichen mussten freihändig schießen. Um 16 Uhr begannen die Schützen auf dem Schießstand in Winden um die Königswürde zu wetteifern. Nach spannendem Wettkampf wurden die besten „Zehner“ ermittelt und die Ehrungen für den Abend vorbereitet.
Um 19 Uhr begann der große Festauftakt mit dem Anschießen der Böllerschützen „Nassauer Land“ aus Eppenrod, Langenscheid und Netzbach. Kommandeur Werner Scheid eröffnete mit einem Reihenfeuer, gefolgt von einem gewaltigen Salutschießen mit Hand- und Schaftböllern. Michael Eifler, der 1. Vorsitzender der Schützengesellschaft Winden, hieß die Schützenfreunde aus dem Gebiet des ehemaligen Unterlahnkreises im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus willkommen. Auch der Vorsitzende des Schützenkreises 115, Ulrich Hennemann, freute sich über die volle Halle. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen, darunter Landrat Frank Puchtler, die Landtagsabgeordneten Matthias Lammert (CDU), Jörg Denninghoff, Birgit Peetz vom Sportkreis Rhein-Lahn und die Ortsbeigeordnete Elke Forro. Frank Puchtler lobte das Engagement der Schützenvereine im Kreis und lud zum großen Böllerevent nach Netzbach ein, das dort jährlich am Silvesterabend stattfindet. Matthias Lammert betonte, dass das Sportschießen, obwohl von vielen Seiten kritisch beäugt, aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften im Waffengesetz als sicher einzustufen und mit anderen Sportarten gleichzusetzen ist. Jörg Denninghoff, dem Schießsport nicht abgeneigt, versprach bei seinem Antrittsbesuch im Kreis der Schützen auf einen Besuch in der Ergeshausener Schießanlage vorbeizuschauen. (mehr …)