Artikel der Kategorie ‘Katholische Kirchengemeinde’
Sternsinger sammeln 1376 Euro

Zu Beginn des neuen Jahres haben 20 Mädchen und Jungen die Häuser und Wohnungen in Winden besucht, um ihnen den Segen Gottes zu bringen. Dieses Mal lautete das Motto „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit“. Mittelpunkt der Aktion ist das Thema Frieden am Beispiel des Libanon. Die Sternsinger haben einen beachtlichen Betrag in Höhe von 1.376,20 Euro gesammelt und wurden so selbst zum Segen für Kinder und Familien auf der Welt und im Libanon.
Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben ist nach wie vor von Ressentiments geprägt. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes reichen nicht aus, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Die Hilfsbereitschaft der Libanesen ist teilweise in Ablehnung umgeschlagen. Auch unter Kindern und Jugendlichen kommt es zu Spannungen und Ausgrenzungen.
Sternsinger sammeln 1300 Euro für arme Kinder
21 Mädchen und Jungen haben sich zu Beginn des neuen Jahres trotz schlechten Wetters an der Sternsingeraktion der katholischen Kirche beteiligt. Sie besuchten die Häusern und Wohnungen in Winden, um ihnen den Segen Gottes zu bringen. Dafür erhielten sie Geldspenden und Süßigkeiten. Die Sternsinger sammelten den beachtliche Betrag von 1300,04 Euro für die diesjährige Aktion, die Kindern in aller Welt zugute kommen soll. Die Kinder wurden so selbst zum Segen für Kinder und Familien überall auf der Welt.
In diesem Jahr sammelten die Sternsinger für Kinder mit Behinderung. Ungefähr 165 Millionen Kinder leben auf der Welt mit einem Handicap. Besonders zahlreich sind sie in den ärmsten Ländern der Erde, wo sie häufig in bitterer Armut leben. Im Jahr 2019 ist das Beispiel-Land für die Sternsinger Peru in Südamerika. In dessen Hauptstadt Lima gibt es eine Kirche in einem Armenviertel, wo Menschen leben, die sehr wenig besitzen. red/Foto: Jürgen Jachtenfuchs














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