Wir in Winden

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Artikel der Kategorie September, 2026

Die kirchlichen Wurzeln der Kirmes

September 16, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde, Kirmes Noch keine Kommentare →

Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden hat sich auf Anfrage des Bürgervereins bei der Durchführung der diesjährigen Kirmes sowohl finanziell als auch personell eingebracht und beteiligt. Insbesondere die Mitgestaltung des Kinderlandes rund um die Kirche sei hier hervorgehoben. Wobei Kirche das richtige Stichwort ist. Was ist eigentlich der Grund Kirmes zu feiern. Da hilft ein Blick in Wikipedia.

Kirmes wird seit dem Mittelalter als Fest anlässlich der jährlichen Wiederkehr des Tages der Weihe einer, also auch unserer Kirche gefeiert und hat für die jeweilige Kirche den Rang eines Hochfestes. Im Laufe der Jahrhunderte erwuchs daraus ein wichtiges, vor allem dörfliches Brauchtum bis zur heutigen Zeit. Die Kirmes, Kerwa, Kerb usw. wird in vielen Regionen Deutschlands unterschiedlich genannt und auch unterschiedlich gefeiert. Alle haben jedoch eine gemeinsames Merkmal, den feierlichen Gottesdienst am Kirmessonntag. So auch anlässlich unserer Kirmes. Leider wird diese Feier in diversen Nachbetrachtungen schon mal vergessen. In seiner vielbeachteten Festpredigt machte Pfarrer Scheungraber den Sinn und Zweck der Kirmes an drei Punkten fest. Tradition, Freude, Dankbarkeit:

  • Einmal steht Kirmes für Tradition: Ohne die kann es keine richtige Kirmes geben. Und es ist gut, dass wir in Winden Kirmes feiern. Dass wir die Kirmesgesellschaft, den Bürgerverein und viele Ehrenamtliche haben, die diese Tradition am Leben erhalten und neue Ideen einbringen. Gleichzeitig feiern wir auch, dass wir hier im Dorf unsere Kirche haben. Wir denken an die Menschen, die sie aufgebaut haben, sich auch heute noch um das Bauwerk kümmern und die das Gemeindeleben, ob zivil oder kirchlich, lebendig erhalten. Wenn solche Traditionen verloren sind oder aufgegeben werden, dann gibt es nichts mehr zu feiern. Dann fällt die Kirmes aus.
  • Neben der Tradition ist ein weiterer Punkt die Freude: Die Freude beim Feiern drinnen und draußen, aber auch eine tiefe, innere Freude ist gemeint. Die Freude etwa, dass wir in dieser Kirche zusammenkommen bei frohen und traurigen Anlässen, dass wir hier einen Ort haben, wo uns Trost und Zuversicht geschenkt werden kann. Ohne eine solche Freude kann eine Kirmes keinen wirklichen Sinn und keine Mitte haben.
  • Und schließlich neben Tradition und der Freude auch die Dankbarkeit. Stellen wir uns vor, wir wollten Kirmes feiern, ohne auch nur den leisesten Dank für diese Kirche zu empfinden, welche uns in vielen Lebenssituationen, wie Taufe und Hochzeit begleitet und bei einer Trauerfeier vielleicht getröstet hat. Vergessen wir aber auch nicht die Dankbarkeit für so vieles, was manchmal als selbstverständlich gesehen wird: ein gutes Miteinander in der Nachbar- und Dorfgemeinschaft, Jugendlichen, welche die Tradition der Kirmes am Leben halten, Menschen, die sich in unseren Vereinen, in der Orts- und Kirchengemeinde für ihre Mitmenschen einsetzen und engagieren usw. Und doch wird da oft kein Wort gesagt. Und deshalb denke ich, dass es ohne Dankbarkeit eigentlich keine Kirmes geben kann.

Tradition, Freude, Dankbarkeit:

Wenn wir in Winden Kirchweih feiern, dann stehen wir in einer langen Tradition und erleben dabei vielleicht wieder neu den Wert der Heimat. In unserer Zeit ist die Mobilität ein hohes Gut und wird auch gefordert. Man muss oft dort arbeiten, wo die Arbeit ist, und das bedeutet für viele Umzug oder lange Strecken zum Arbeitsplatz. Aber auch für Lehre und Studium kann das der Fall sein. Und so kann es sein, dass das, was Heimat eigentlich meint, auf der Strecke bleibt: nämlich Beziehungen zu leben und zu pflegen.

Heimat ist da, wo ich verstehe und verstanden werde, sagte mal jemand. Und vielleicht kann unsere Kirmes wieder einmal das Gefühl der Heimat geben: dass es gut ist hier zu sein. Dass es gut ist, sich zu kennen. Dass es gut ist, zusammen zu sein und zusammenzuhalten und auch miteinander zu feiern.

Dem ist nichts hinzuzufügen!  

Winden fördert junge Familien

September 15, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Richtlinie zur Förderung von jungen Familien zur  Schaffung von Wohnraum und den Erhalt von Wohnraum im Ortskern in Winden1)

Prolog:

Neben der Förderung der Innenentwicklung hat es sich die Ortsgemeinde Winden zur Aufgabe gemacht, unter der Überschrift

„Kinderfreundliches Winden – die Gemeinde Winden setzt auf junge Familien“

eine Förderrichtlinie zu erlassen, die den Erhalt und die Schaffung von innerörtlichem Wohnraum unterstützt.

Wenn die Geburtenrate und die Lebenserwartung konstant bleiben und Zu- und Abwanderungen sich die Waage halten, dann gibt es schon in 50 Jahren eine Million Rheinland-Pfälzer weniger, so sagen es die Bevölkerungsstatistiker voraus. Die Geburtenrate in Deutschland liegt derzeit durchschnittlich bei 1,4 Kindern pro Frau. Jede Geburtenrate unter zwei – so wissen es die Bevölkerungswissenschaftler – führt langfristig zu einer aussterbenden Bevölkerung. Dies ist Grund genug, frühzeitig gegenzusteuern und auf junge Familien und deren Nachwuchs zu setzen. 

Damit der Bevölkerungsrückgang zumindest verzögert, nach Möglichkeit aber sogar gestoppt werden kann, hat der Gemeinderat sich für eine Förderung von Familien mit Kindern ausgesprochen. „Gerade beim Kauf von bebauten Grundstücken im Ortskern sollen Familien mit Kindern Unterstützung erfahren“. 

Eheähnliche Gemeinschaften (Partnerschaften) werden den Familien gleichgestellt.
Dies vorausgesetzt hat der Ortsgemeinderat Winden in seiner Sitzung vom 17. August 2009 folgende überarbeitete Richtlinie zur Schaffung und des Erhalts von Wohnraum im Ortskern von Winden erlassen:

Normativer Richtlinienteil

􀂾   Jeder Familie  die ein gemeindeeigenes Baugrundstück erwirbt, bebaut und selbst bezieht, gewährt die Ortsgemeinde einmalig nach dem Bezug des Bauobjektes und auf Antrag einen nachträglichen Preisnachlass auf die Grundstückspreise in Höhe von 500,00 € pro Kind2) , max. 1.500,00 €.  Dieses neue Haus muss drei Jahre selbst bewohnt werden, ansonsten muss der Zuschuss zurückbezahlt werden. 

􀂾 Jeder Familie, die ein bereits bebautes Grundstück in der Ortsgemeinde erwirbt und selbst bezieht, gewährt die Ortsgemeinde einmalig und auf Antrag einen gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 500 € pro Kind2), max. 1500 €. Dieses bebaute Grundstück muss drei Jahre selbst bewohnt werden, wird dies nicht eingehalten ist der Zuschuss zurück zu zahlen. 

􀂾   Jedem Antragsteller, der eine Altimmobilie im Ortskern3)  saniert / bewohnbar macht und selbst bezieht, gewährt die Ortsgemeinde einmalig und auf Antrag einen gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 0,75 % der nachzuweisenden Investitionssumme der Sanierung. Die Fördersumme erhöht sich für jedes familienangehörige Kind um 750,00 €. Die Förderung wird auf maximal 3.000,00 € begrenzt. Die Altimmobilie im Ortskern muss mindestens fünf Jahre durch den Antragsteller bewohnt werden, ansonsten muss der erhaltene Zuschuss zurück gezahlt werden.

Fußnotenerläuterung:

1) Die Im Rahmen der Förderrichtlinien aufgeführten finanziellen Vergünstigungen gewährt die Ortsgemeinde Winden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und an jeden Berechtigten nur einmalig. Es besteht kein Rechtsanspruch. 

2) Berücksichtigungsfähige Kinder sind alle eigenen, adoptierten oder Pflegekinder der Familie im Zeitpunkt des Erwerbs eines Baugrundstückes bzw. eines bebauten Grundstückes, die nicht älter als 10 Jahre sind. 

3) Welche Grundstücke dem Ortskern zuzurechnen sind, bestimmt sich aus dem Baujahr der Altimmobilie. Hiernach muss die zu sanierende oder zu erwerbende Altimmobilie ein Mindestalter von 50 Jahren haben. Das Baujahr ist bei Antragsstellung nachzuweisen.

Epilog:

Mit diesem Projekt will die Ortsgemeinde Winden einen weiteren Schritt „Kinder- und jugendfreundliches Winden“ gehen. „Kinder sind unsere Zukunft, und jede Investition für Kinder zahlt sich aus“, darin ist man sich in der Ortsgemeinde Winden einig. Die Ortsgemeinde Winden will ihr positives Image als kinderfreundliche Kommune weiterhin verstärken. Neben vielfältigen Freizeit-, Spiel- und Sportangeboten in der Ortsgemeinde und den Vereinen wird Wert gelegt auf eine insbesondere auf junge Familien abgestimmte Infrastruktur. So muss der Kindergarten gesichert, Angebote erweitert und optimiert werden. Die gute und kurze Anbindung an überregionale Verkehrswege (A3) und den ICE-Bahnhof in Montabaur sind für die Region von besonderer Bedeutung. 

Auf die Fördermöglichkeit und die Voraussetzungen ist durch öffentliche Bekanntmachung  und in sonstiger geeigneter Weise hinzuweisen.

Hinweis:

Handelt es sich bei einer zu sanierenden baulichen Anlage um ein Anwesen im alten Ortskern von Winden, welches im Geltungsbereich des Dorferneuerungskonzeptes der Gemeinde liegt, besteht die Möglichkeit, bei Vorliegen der entsprechenden Fördervoraussetzungen, zusätzlich die Gewährung einer Zuwendung aus Landesmitteln für die Dorferneuerung zu erhalten.

Winden, 02. Juni 2008

Winden, 17. August 2009

Us Wenne: Kirmes 2026 – Rückblick

September 11, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Kirmes Noch keine Kommentare →

Der Bürgerverein Winden konnte mit finanzieller Unterstützung der Ortsgemeinde, des Ortsausschusses sowie durch Spenden in diesem Jahr eine Kirmes auf die Beine stellen, die unter dem Motto „Fier us Wenne“ stand.
Traditionell begann die Kirmes mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes, der von der Kirmesgesellschaft liebevoll vorbereitet, dekoriert und geschmückt wurde. Damit war der Startschuss für ein Wochenende gegeben, an dem Gemeinschaft, Tradition und viele neue Ideen zusammenkamen.
Und vielleicht sollte man an dieser Stelle auch eines nicht vergessen: Die Ortsgemeinde konnte die Kirmes in diesem Jahr selbst nicht aktiv organisieren und durchführen. Damit diese lange Tradition trotzdem weiterlebt und Winden nicht ohne seine Kirmes dasteht, hat der Bürgerverein kurzfristig die organisatorische Verantwortung übernommen.
Viel Zeit zur Vorbereitung blieb nicht. Vieles musste innerhalb weniger Wochen geplant, organisiert und umgesetzt werden. Das war eine große Aufgabe – gerade für einen Verein, der diese Veranstaltung erstmals in dieser Form übernommen hat.

Neue Ideen wurden zu
echten Höhepunkten

Mit großem Einsatz hat der Vorstand des Bürgervereins innerhalb relativ kurzer Zeit ein umfangreiches Programm organisiert. Natürlich gibt es bei einer solchen Veranstaltung auch einmal etwas zu kritisieren – das gehört dazu. Insgesamt überwiegen jedoch die vielen positiven Rückmeldungen und Eindrücke bei Weitem.
Und einen kleinen Gruß an die wenigen besonders kritischen Stimmen können wir uns dann doch nicht verkneifen: Ihr seid bei unseren nächsten Veranstaltungen herzlich als Helfer willkommen! Denn konstruktive Ideen sind besonders wertvoll, wenn man sie gemeinsam in die Tat umsetzt.
Ein besonderes Beispiel war unsere Bügelbrett-Challenge. Was im Vorfeld von manchem noch mit einem vorsichtigen „Na ja …“ betrachtet wurde, entwickelte sich während der Kirmes zu einer wunderbaren Attraktion. Mit wie viel Fantasie und Mühe die Teilnehmer ihre Bügelbretter gestaltet und dekoriert haben, hat uns begeistert. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und damit unsere Kirmes bereichert haben!
Auch die Idee der Bällebahn kam bei den Besuchern hervorragend an. Dieses Konzept möchten wir
weiterentwickeln und vielleicht zu einem festen Bestandteil unserer Kirmes oder anderer Veranstaltungen in Winden machen.

Das Kinderland rund um die Kirche

Ein ganz besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr unser Kinderland rund um die Kirche. Hier wurde deutlich, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Buttonmaschine, Kreativbilder, Hüpfburg, Daddelautomat, Malwettbewerb, Entenangeln, Kinderolympiade
und die große Schatzsuche sorgten dafür, dass für unsere jüngsten Besucher immer etwas los war.
Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern an den einzelnen Stationen. Das
Lachen und die Begeisterung der Kinder waren wohl der schönste Lohn für die viele Arbeit.
Auch musikalisch hatte die Kirmes einiges zu bieten. Live-Musik am Samstag und die musikalische
Begleitung beim Frühschoppen am Sonntag sorgten für die passende Stimmung und rundeten das
Programm ab.

Am Samstag bereicherte außerdem die Abteilung TSC die Veranstaltung mit einer Cocktailbar, die mit viel Herzblut und Liebe zum Detail betrieben wurde. Einen besonderen Anteil am Gelingen hatte natürlich auch unsere Kirmesgesellschaft. Sie unterstützte die Veranstaltung über die gesamten Tage hinweg mit viel Engagement und sorgte schließlich mit ihrer traditionellen Tombola und zahlreichen tollen Preisen für einen schönen Abschluss.

Eine Kirmes lebt von den Menschen

Am Ende bleibt für uns vor allem eines: Eine Dorfkirmes besteht nicht nur aus einem Programm, Musik, Essen und Getränken. Sie lebt von den Menschen, die vorbereiten, aufbauen, organisieren, Kuchen backen, Dienste übernehmen, Stationen betreuen, hinter der Theke stehen, aufräumen – und natürlich von all denen, die kommen und gemeinsam feiern.
Genau das haben wir in Winden an diesem Wochenende erlebt: Gemeinschaft.
Der Bürgerverein Winden sagt deshalb allen Unterstützern, Helfern, Vereinen, Spendern, der
Ortsgemeinde, dem Ortsausschuss, der Kirmesgesellschaft und natürlich allen Besucherinnen und
Besuchern: Herzlichen Dank!
Wir haben sicherlich nicht alles perfekt gemacht. Aber wir haben mit viel Herzblut versucht, etwas Schönes für unser Dorf zu schaffen. Und wenn wir auf diese Kirmes zurückblicken, können wir sagen: Winden hat gemeinsam gefeiert – Fier us Wenne.

So schön kann Dorf sein.

Einladung zur Einwohnerversammlung

September 11, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wolfssichtungen in der Windener Gemarkung

September 07, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé Noch keine Kommentare →

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
unser Jagdpächter Gerd Kaiser hat mich darüber informiert, dass in letzter Zeit mehrfach Wölfe in der Windener Gemarkung beobachtet wurden. Zu den Beobachtungen liegen auch Fotoaufnahmen vor.
Ich möchte diese Hinweise zum Anlass nehmen, insbesondere alle Hundehalterinnen und Hundehalter um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten.
Bitte führen Sie Ihre Hunde bei Spaziergängen in Wald und Feld derzeit vorsorglich an der Leine und halten Sie sie möglichst unmittelbar bei sich.
Diese Empfehlung hat einen sachlichen und wissenschaftlich nachvollziehbaren Hintergrund. Wölfe meiden Menschen in der Regel und ziehen sich bei Begegnungen meist zurück. Gegenüber Hunden kann sich die Situation jedoch anders darstellen. Wolf und Haushund sind eng miteinander verwandt. Ein Hund kann von einem Wolf als Artgenosse, Konkurrent oder Eindringling in sein Revier wahrgenommen werden. Fachstellen empfehlen deshalb, Hunde in Gebieten mit Wolfsvorkommen in unmittelbarer Nähe des Menschen beziehungsweise an der Leine zu führen.

Sollten Sie einem Wolf begegnen:
* Bewahren Sie Ruhe und halten Sie ausreichend Abstand.
* Gehen Sie nicht auf das Tier zu und verfolgen Sie es nicht.
* Nehmen Sie Ihren Hund sofort kurz an die Leine und halten Sie ihn bei sich.
* Laufen Sie nicht weg, sondern entfernen Sie sich langsam.
* Falls sich das Tier nicht entfernt, machen Sie durch deutliches Sprechen, Rufen oder Händeklatschen auf sich aufmerksam.
* Füttern oder locken Sie Wölfe niemals an.
* Fotos oder Videos können für die Dokumentation hilfreich sein, sollten aber ausschließlich aus sicherer Entfernung aufgenommen werden.

Wichtig ist: Die Anwesenheit eines Wolfes bedeutet nicht automatisch eine Gefahr für Menschen. Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Erfahrungen aus dem Wolfsmonitoring zeigen, dass wildlebende Wölfe Menschen normalerweise meiden.

Dennoch sollten Sichtungen ernst genommen und dokumentiert werden. Bitte merken Sie sich nach Möglichkeit Ort, Datum, Uhrzeit und Laufrichtung des Tieres. Fotos oder Videos können bei der fachlichen Bewertung besonders hilfreich sein.

Entsprechende Beobachtungen können dem Koordinationszentrum Luchs und Wolf Rheinland-Pfalz (KLUWO) gemeldet werden.

Hotline Großkarnivoren Rheinland-Pfalz: 06306 911 199

Ich bitte darum, auch die Ortsgemeinde über entsprechende Beobachtungen zu informieren. So können wir die Entwicklung in unserer Gemarkung aufmerksam verfolgen und bei Bedarf weitere Informationen an die Bevölkerung weitergeben.

Es besteht kein Anlass zur Panik. Aufmerksamkeit und ein verantwortungsvoller Umgang – insbesondere beim Führen von Hunden – sind derzeit jedoch angebracht.

Gebhard Linscheid
Ortsbürgermeister
Ortsgemeinde Winden

Französische Leckereien im Dorfcafé

September 07, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé Noch keine Kommentare →

So haben die Windener gewählt: Krügel vor Minor

September 07, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister Noch keine Kommentare →

Die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Winden haben sich bei der Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau mit einer Wahlbeteiligung von 59,8 Prozent beteiligt. Damit lag die Wahlbeteiligung in Winden über dem Durchschnitt der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.

Von insgesamt 594 Wahlberechtigten gaben 355 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. 352 Stimmen waren gültig.

In Winden entfielen:
* 186 Stimmen (52,8 Prozent) auf Oliver Krügel (CDU)
* 125 Stimmen (35,5 Prozent) auf Manuel Minor (EB: Minor)
* 41 Stimmen (11,6 Prozent) auf Lino Schmidt (AfD)

Ich danke allen Windener Bürgerinnen und Bürgern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben – unabhängig davon, welchem Kandidaten sie ihre Stimme gegeben haben.
Am Sonntag, 20. September 2026, findet nun die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau statt.

Meine Bitte an alle Wahlberechtigten in Winden:
Bitte beteiligen Sie sich auch an der Stichwahl und machen Sie erneut von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Wer am Wahltag nicht persönlich ins Wahllokal kommen kann oder möchte, kann seine Stimme bereits vorher per Briefwahl abgeben.

Ob per Briefwahl oder an der Urne – jede Stimme zählt.

Gebhard Linscheid
Ortsbürgermeister
Ortsgemeinde Winden

Die Windener Flurkreuze erstrahlen in neuem Glanz

September 02, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde Noch keine Kommentare →

Gerald Eschenauer (rechts) dankte Raimund Wydra für seine ehrenamtliche Arbeit. Foto: Heinz-Jürgen Schlösser

Dem aufmerksamen Spaziergänger wird es wohl schon aufgefallen sein: Die vier im Außenbereich von Winden befindlichen Flurkreuze, welche lange Jahre aus christlicher Tradition zum Ziel der Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt dienten, erstrahlen in neuem Glanz. Wind und Wetter hatten sowohl den Kreuzbalken als auch dem sich daran befindlichen Korpus stark zugesetzt.

Nachdem ein Flurkreuz bereits auf Privatinitiative instandgesetzt wurde, beschloss der Ortsausschuss, auch die drei anderen Kreuze sanieren zu lassen. Nach Kontaktaufnahme mit dem Windener Bürger Raimund Wydra erklärte sich dieser bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. In mühevoller Kleinarbeit hat er nunmehr die Flurkreuze gereinigt und mit einem neuen, wetterfesten Anstrich versehen, sodass diese in den nächsten Jahren wieder allen Witterungseinflüssen standhalten können. Bleibt noch zu erwähnen, das Raimund Wydra die Arbeiten ehrenamtlich durchgeführt hat und lediglich Materialkosten angefallen sind, welche aus Mitteln des Ortsausschusses beglichen wurden.

Der Vorsitzende Gerald Eschenauer bedankte sich im Namen von St. Willibrord bei Raimund Wydra für dessen Arbeit und schloss in diesen Dank auch Bürgermeister Gebhard Linscheid für die Ortsgemeinde mit ein.  

Frisch saniert wurden alle vier Windener Flurkreuze. Foto: Schlösser
  • Herzlich willkommen,

    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

    Texte und Fotos können Sie an folgende Adresse schicken:

    redaktion@wir-in-winden.de

    Herzlichen Dank!

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