Willibrord-Statue wird 500 Jahre alt
„Du kamst zu uns ins heidnische Land und stürztest der Götzen Altäre…….“ Begeistert singt es die über den Lahnbergen im Bezirk Rhein-Lahn gelegene Gemeinde Winden am Mittwoch, 7. November, vor dem Bilde ihres Orts- und Kirchenpatrons St. Willibrord.
Das Patronatsfest wird in diesem Jahr besonders feierlich ausfallen, weil die aus dem Jahre 1512 stammende Statue nunmehr 500 Jahre ihren Platz in der Windener Kirche hat. Die Statue fand über Deutschland hinaus schon Beachtung; sie war in den 60er Jahren bei Ausstellungen in der Abtei Echternach (Luxemburg) und in den französischen Städten Dijon und Lyon in Frankreich zu sehen.
Die Pfarrei Winden ist stolz darauf, dass sie sich als einzige Pfarrei der Diözese seit alters her unter den Schutz jenes Mannes gestellt hat, der neben Bonifatius einer der größten Missionare im Westen Germaniens war. Im Jahr 739 wurde Willibrord in der Basilika Echternach (Luxemburg) nach 50 jähriger harter Missionsarbeit beigesetzt. Jeweils am Pfingstdienstag findet dort zu seinen Ehren eine Springprozession, oft auch unter Beteiligung von Windenern, statt.
Neben der sehr alten Statue des Heiligen besitzt die Kirchengemeinde St. Willibrod Winden seit 75 Jahren auch eine wertvolle Reliquie des Heiligen, die in einer Nische des Altares in einem silbernen, kunstvoll gestalteten Behältnis aufbewahrt wird.




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