Windener Landschaftslauf im Juli


„Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, so lautet der Wahlspruch des Gründungsprotokolls vom 01.08.1926. Damals fanden sich 31 verantwortungsbewusste und beherzte Männer unter dem Kommandanten Philipp Schuster zusammen und gründeten die freiwillige Feuerwehr Winden. Sie machte die Pflichtfeuerwehr überflüssig.
Zum Zeitpunkt des 75-jährigen Vereinsjubiläums 2001 lebte noch das Gründungsmitglied Josef Noll, der sogenannte Schneider-Jupp. Schon damals wurde es als Ehre angesehen, wenn ein Mann (oder heute auch eine Frau) sich freiwillig dazu bereit erklärte, seine ganze Kraft in die Waagschale zu werfen, wenn es galt für seinen Nächsten einzustehen. Dies war und ist heute noch gelebte Nächstenliebe. Wie heißt es doch: „Nicht mit Worten, sondern mit Taten sollst Du Deinen Mann stehen!“ Auf dieser Grundlage leisten auch heute noch alle Feuerwehrfrauen und -männer ihren Dienst und sind bestrebt, ihre Einstellung zur Hilfe am Mitmenschen auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen, das heißt, sie wollen die nachrückende Jugend für den selbstlosen Einsatz begeistern. Feuerwehrleute kennen keine Schranken zwischen Völkern, Religionen oder sonstigen Statements. Wer in Not ist und Hilfe braucht, dem wird geholfen ohne Wenn und Aber! So kennen Feuerwehrleute in Erfüllung ihres Gelöbnisses nur eines: retten, löschen, bergen, schützen – egal wann, wie, wo und für wen!
Unter dieser Prämisse fanden und finden sich im Jubiläumsjahr der Feuerwehr seit 99 Jahren überwiegend Männer (mit der Ausnahme von bisher drei Frauen) gerne bereit, im Brand- und Katastrophenfall für Leben, Hab und Gut der Bürger einzutreten. Daneben war und ist die Feuerwehr auch stets zur Stelle, wenn es „sonst im Dorf brennt“, d.h. wenn es gilt, das Dorf zu verschönern oder bei Veranstaltungen auszuhelfen. Bekannt war die Feuerwehr für ihre Skat- und Bauerturniere, die leider nicht mehr stattfinden.
1964 wurde mit dem Bürgermeister abgesprochen, die Wehr bzw. das Spritzenhaus aus Platzgründen in das neue Gemeindehaus zu integrieren. Zuvor befand sich das Spritzenhaus unterhalb der Kirchentreppe. Am 25.11.1972 schaffte die damals noch zuständige Ortsgemeinde das erste Feuerwehrfahrzeug (Ford Transit) an. Vorher wurde die Motorspritze von einem Traktor oder Fuhrwerk gezogen. Im Besitz der Feuerwehr befinden sich ein antiker Schlauchwagen und eine Handdruckspritze aus dem Jahr 1838. Beides wurde im Rahmen eines Feuerwehrfestes 1990 als Leihgabe an den Museumsverein Köln gegeben. Allerdings wurden diese Stücke ohne Absprache mit der Wehr nach Schließung des Feuerwehrmuseums an das landwirtschaftliche Museum in Hachenburg gegeben. Dies wurde nur durch Zufall bekannt. Zwischen 1974 und 2019 wurde die Feuerwehr von der Verbandsgemeinde Nassau ausgestattet.
Seit 2019 ist die VG Bad Ems-Nassau Dienstherr der Wehr. Aus fiskalischen und juristischen Gründen wird die freiwillige Feuerwehr ab dem 01.01.1983 als eingetragener Verein geführt, Verein der Freunde und Förderer der Feuerwehr Winden 1926 e.V.. Neben dem Wehrführer gibt es seit diesem Zeitpunkt auch noch einen Vereinsvorsitzenden.
Bekannte Wehrführer / stellvertretende Wehrführer:
Philipp Schuster / Heinrich Linscheid
Peter Linscheid I. / Josef Linscheid
Ernst Dus / Peter Linscheid II.
Willi Clemens Schuh / Günter Wolf
Günter Wolf / Martin Linscheid
Martin Linscheid / Michael Hermann
Boris Hillenbrand / Michael Hermann
Tim Rommersbach / Marco Müller
Bekannte Ehrenmitglieder bzw. Alterskameraden sind Alois Kronier, Reinhold Kröner, Ernst Dus, Willi Clemens Schuh, Günter Wolf und Bernd Hillenbrand.
Am 14.10.1984 wurde die erste Vereinsfahne angeschafft. Am 03.10.1986 wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert und aufgrund der technischen Verbesserung die ersten Funkgeräte angeschafft. Seit dem 01.01.1987 gehört die Wehr zum Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. und seit 1988 zum Windener Vereinsring.
1992 wurde die Verbandsgemeinde in Ausrückebereiche unterteilt, Winden wurde in den ersten Ausrückebereich eingeteilt. Am 25.11.1995 wurde in Winden eine Jugendfeuerwehr gegründet. Das 70-jährige Jubiläum wurde vom 20.-22.09.1996 gefeiert. Am 08.11.1997 wurde 25 Jahre nach der Anschaffung des ersten Fahrzeugs ein TSF angeschafft, welches allerdings schon 2001 durch ein TSF-W ersetzt wurde. Die Anschaffung für ein neues Einsatzfahrzeug ist für 2025 vorgesehen. 2001 wurde in größeren Rahmen das 75-jährige Jubiläum gefeiert. In den Jahren 2008-2010 gewann die Jugendfeuerwehr den ersten Platz des Verbandsgemeinde-Jugendfeuerwehrtages. An einem Tag der offenen Tür wurde 2011 das 85-jährige Jubiläum gefeiert. Für 2020 stand das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr an, aber durch Corona entfiel das Fest wie so vieles andere auch. In diesem Jahr, also 2026, wird das 100-jährige Jubiläum gefeiert.

Philipp Schuster, Gründer der freiwilligen Feuerwehr


Das erste Spritzenhaus in der Mittelstraße. Es war an der Kirchhofmauer gelegen und wurde unter anderem wegen Platzmangel 1964 aufgegeben.

Die Mannschaft 1976 vor dem ersten Einsatzfahrzeug am Gerätehaus im ehemaligen Rathaus. Hinten v.l.n.r.: Norbert Dus, Alois Kurth , Hermann Josef Dus, Hans Joachim Wagner, Willi Clemens Schuh, Herbert Puderbach, Mitte v.l.n.r.: Ernst Dus, Klaus Klein, Andreas Dus, Peter Linscheid II. und vorne v.l.n.r.: Thomas Hillenbrand, Günter Wolf, Stefan Wagner, Bruno Meuer, Bernd Hillenbrand.


Präsentation der Vereinsfahne bei der Fahnenweihe 1984 im Bürgerhaus. Heute befindet sich die Fahne im Treppenhaus des Bürgerhauses.

Mannschaft im Jahre 2015: Michael Hermann, Lukas Eschenauer, Gerald Eschenauer, Teresa Eschenauer, Stefan Hermann, Peter Birkenstock, Marco Müller, Martin Linscheid, Florian Linscheid, Mathias Dus, Pierre Klos, Björn Ladwig, Markus Risch, Boris Hillenbrand, stellv. Wehrleiter Jürgen Schwarz.

Ein Teil der Mannschaft im Jahre 2024: Markus Risch, Noah Ladwig, Lukas Eschenauer, Daniel Vogt, Gerald Eschenauer, Marco Müller, Peter Birkenstock, Michael Hermann, Daniel Müller, Felix Falterbaum, Martin Linscheid und Tim Rommersbach.
Die Ortsgemeinde Winden informiert alle Nutzerinnen und Nutzer des Bürgerhauses über eine wichtige organisatorische Änderung. Am 10. Juni 2026 werden an sämtlichen Außentüren des Bürgerhauses die vorhandenen Schließzylinder ausgetauscht. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Neuordnung des Schließsystems, um künftig wieder eine klare und sichere Schlüsselverwaltung gewährleisten zu können.
Mit dem Austausch verlieren sämtliche bisher ausgegebenen Schlüssel automatisch ihre Gültigkeit. Das bedeutet, dass nach dem Austausch der Schließzylinder kein Zugang zum Bürgerhaus mehr mit den alten Schlüsseln möglich ist. Damit Vereine, Gruppen und weitere Nutzer das Bürgerhaus weiterhin problemlos nutzen können, erfolgt am selben Tag die Ausgabe der neuen Schlüssel.
Die neuen Schlüssel können am 10. Juni 2026 ab 17:00 Uhr während der Sprechstunde des Ortsbürgermeisters im Bürgerhaus in Empfang genommen werden. Sollte eine Abholung an diesem Termin nicht möglich sein, können die Schlüssel anschließend jeweils mittwochs während der regulären Sprechstunde des Ortsbürgermeisters gegen Vorlage des alten Schlüssels und gegen Unterschrift abgeholt werden.
Die Ausgabe erfolgt ausschließlich gegen Vorlage des bisherigen Schlüssels sowie gegen Unterschrift. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Schlüssel ordnungsgemäß erfasst und zugeordnet werden können.
Die Ortsgemeinde bittet alle betroffenen Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis für diese notwendige Maßnahme sowie um rechtzeitige Abholung der neuen Schlüssel, damit es zu keinen Einschränkungen bei der Nutzung des Bürgerhauses kommt.

Mit einem derartigen Erfolg hätten Zoe Dennebaum, Sophie Diel und Leonie Klein wohl kaum gerechnet, als sie vor knapp einem Jahr die Idee entwickelten, in ihrem Heimatverein TSC Winden eine neue Erwachsenen-Showtanzgruppe ins Leben zu rufen. Die drei Tänzerinnen, die bereits seit ihrer Kindheit gemeinsam tanzen und inzwischen auch Erfahrungen in anderen Vereinen sammeln konnten, trafen mit ihrem Vorhaben offenbar genau den Nerv der Zeit.
Schon nach dem ersten Probetraining war klar: Das Interesse ist groß. Insgesamt 24 Tänzerinnen schlossen sich der neuen Formation an. Es folgte eine intensive Trainingsphase, in der die Gruppe ihre Show zum Thema „Der gestiefelte Kater“ einstudierte. Dabei entwickelte sich schnell ein außergewöhnlicher Teamgeist, der die Grundlage für den späteren Erfolg bildete.

Bereits bei der Premiere auf den Kappensitzungen in Winden wurde deutlich, welches Potenzial in der Gruppe steckt. Das Publikum zeigte sich begeistert von der kreativen Umsetzung, der energiegeladenen Choreografie und der Ausstrahlung der Tänzerinnen.
Der Erfolg setzte sich auch auf Turnierbühnen fort. Beim ersten Showtanzturnier in Herschbach gelang der Gruppe ein beeindruckendes Debüt: Mit aufwendigen Kostümen, einer mitreißenden Darbietung und großer Bühnenpräsenz tanzten sie sich direkt auf den ersten Platz.
In den folgenden Monaten bestätigte „Dance Fusion“ ihre starke Form eindrucksvoll. Bei insgesamt acht hochkarätig besetzten Turnieren – vor allem im Westerwald – überzeugte die Gruppe immer wieder Jury und Publikum. Die Bilanz der Saison kann sich sehen lassen: sieben Podestplätze, darunter viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze, sowie ein sechster Platz.
Den krönenden Abschluss der Saison bildete erneut ein Auftritt in Herschbach beim Showtanzturnier der TG Moonlight. Vor zahlreichen mitgereisten Freunden und Familienmitgliedern nahm sich die Gruppe vor, den Moment einfach zu genießen – und lieferte noch einmal eine herausragende Leistung ab. Mit viel Energie und emotionaler Intensität verabschiedeten sich die Tänzerinnen von ihrer Show „Der gestiefelte Kater“ und sicherten sich zum vierten Mal den ersten Platz.
Nun richtet sich der Blick bereits in die Zukunft: Für das Jahr 2027 plant „Dance Fusion“ mit einer erweiterten Formation von 33 Tänzerinnen und einem Tänzer eine neue Show – und möchte damit erneut das Publikum begeistern.


Der Bereich rund um die Glascontainer in Winden bereitet zunehmend Probleme. Was eigentlich der ordnungsgemäßen Entsorgung von Altglas dienen soll, entwickelt sich immer häufiger zu einem unerlaubten Ablageplatz für verschiedenste Abfälle.
Wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid mitteilt, wurden zuletzt sogar alte Autoreifen neben den Containern abgestellt. Zuvor seien bereits Bücher, Glasscheiben und anderer Sperrmüll dort entsorgt worden – alles Dinge, die nicht in oder an die Glascontainer gehören.
„Dieses Verhalten ist weder hinnehmbar noch eine Bagatelle“, betont Linscheid. Die wilden Ablagerungen beeinträchtigten nicht nur das Ortsbild, sondern verursachten auch zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. Zudem widerspreche dieses Verhalten dem Gedanken eines verantwortungsvollen Miteinanders in der Gemeinde.
Die Glascontainer seien ausschließlich für Altglas vorgesehen. Andere Abfälle müssten über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege beseitigt werden. Das Abstellen von Müll an diesem Standort sei ausdrücklich verboten. „Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden künftig konsequent verfolgt“, so Linscheid. Entsprechende Bußgelder könnten verhängt werden.
Sollte sich die Situation nicht verbessern, stellt die Gemeinde auch weitergehende Maßnahmen in Aussicht. „Im schlimmsten Fall müsste über eine Entfernung der Container nachgedacht werden“, erklärt der Ortsbürgermeister. Dies würde jedoch auch diejenigen treffen, die die Entsorgungsmöglichkeit ordnungsgemäß nutzen.
Die Gemeinde appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die Glascontainer ausschließlich bestimmungsgemäß zu verwenden und so zu einem sauberen Ortsbild beizutragen. Nur so könne die Entsorgungsmöglichkeit langfristig erhalten bleiben.
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, kommt der Gemeinderat der Ortsgemeinde Winden zu seiner 18. öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung zusammen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.
Im öffentlichen Teil stehen mehrere kommunalpolitisch relevante Themen auf der Tagesordnung. So befasst sich das Gremium mit der Erschließung des Neubaugebiets „In der Heck II“. Dabei sollen sowohl die Ausführungsplanung beschlossen als auch die Ausschreibung freigegeben werden. Außerdem beraten die Ratsmitglieder über einen gemeinsamen Antrag zur Gewährung einer Zuwendung im Rahmen der IKZ-Pilotförderung Rheinland-Pfalz für den Betrieb der Orts-App.
Weitere Punkte sind die Zustimmung zur Annahme von Spenden und Sponsoringleistungen sowie verschiedene Infrastrukturmaßnahmen. Diskutiert werden unter anderem der Ausbau der Hahnenstraße, die Instandsetzung der Schulstraße mit einer geschlossenen Bitumendecke sowie die Sanierung des alten Wasserhauses in der Wasserhausstraße.
Zusätzlich stehen die Beratung und Beschlussfassung zur Kirmes 2026 sowie Beratungen zur Bürgermeisterwahl 2026, insbesondere zur Bildung eines Wahlausschusses, auf der Agenda. Ebenfalls vorgesehen sind Anfragen der Ratsmitglieder, Mitteilungen des Ortsbürgermeisters sowie eine Einwohnerfragestunde, in der Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen vorbringen können.
Im anschließenden nichtöffentlichen Teil geht es unter anderem um Vertragsangelegenheiten und weitere interne Themen.






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