Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Solarpark Winden: Aus einer Kalamitätsfläche wird ein Zukunftsprojekt

August 23, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Solarpark

Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, Staatssekretärin Ministerium Landwirstaft , Weinbau Forsten und Umwelt, Dr. Krista Brixius, Oliver Krügel Fraktionssprecher der CDU im Verbandsgemeinderat, Landtagspräsident Matthias Lammert, Katrin Eder, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen im Landtag sowie Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser. Foto: KI-generiert

Große Resonanz, zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft und vor allem ein Projekt mit einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte: Beim Tag der offenen Tür im Solarpark „Vor dem Lohwald“ wurde deutlich, welchen Weg die Ortsgemeinde Winden in den vergangenen fünf Jahren zurückgelegt hat. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid begrüßte unter anderem Landtagspräsident Matthias Lammert, Staatssekretärin Dr. Kristina Brixius aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten, die frühere Umweltministerin und heutige Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Katrin Eder, Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser sowie zahlreiche weitere Mandatsträger und Vertreter der Projektpartner. Im Mittelpunkt stand eine Photovoltaikanlage, die inzwischen eine Leistung von 6,2 Megawatt erreicht und jährlich rund 6,2 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen soll. Damit können rechnerisch etwa 2.000 Haushalte versorgt werden.

Auch die Kirmesjugend besuchte den Solarpark.


Linscheid erinnerte in seiner Ansprache daran, dass am Anfang des Projektes keineswegs eine freie Fläche für einen Solarpark gestanden habe. Trockenheit, Windwurf und Borkenkäfer hatten den früheren Wald massiv geschädigt. Aus dieser Situation entstand 2021 die Überlegung, die Kalamitätsfläche oberhalb der Kindertagesstätte zeitweise für erneuerbare Energie zu nutzen und zugleich eine neue wirtschaftliche Perspektive für die Ortsgemeinde zu schaffen. Ursprünglich war eine wesentlich kleinere Anlage mit rund 2,6 Megawatt vorgesehen. Im Verlauf der Planungen entwickelte sich daraus der heutige Solarpark mit 6,2 Megawatt Leistung.
Der Weg dorthin verlief keineswegs geradlinig. Vor allem die geplante Nutzung einer rechtlich weiterhin als Wald geltenden Fläche führte zu erheblichen Diskussionen. Photovoltaikanlagen in Waldgebieten wurden auch auf Landesebene kontrovers beraten. Dabei ging es um die Frage, wie der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Schutz des Waldes vereinbart werden kann. Aus dieser Diskussion entstanden klare Rahmenbedingungen: Intakte Waldflächen sollen nicht für Solarparks in Anspruch genommen werden. In Betracht kommen insbesondere geeignete Kalamitätsflächen. Die Flächen sollen in räumlichem Zusammenhang mit Siedlungsbereichen liegen. Zudem ist die Nutzung zeitlich begrenzt. Die Fläche in Winden bleibt Waldfläche und nach spätestens 30 Jahren muss die Photovoltaikanlage zurückgebaut werden, sodass dort wieder Wald entstehen kann.


Linscheid erinnerte dabei auch an einen persönlichen Moment, der für das Projekt eine entscheidende Bedeutung bekommen habe. Nachdem Forstamt und Kreisverwaltung dem Vorhaben zunächst kritisch gegenüberstanden, sei es seine Frau Rita gewesen, die vorgeschlagen habe, unmittelbar Kontakt mit dem Umweltministerium in Mainz aufzunehmen. Sie griff selbst zum Telefon. Mit Lukas Mock und der damaligen Umweltministerin Katrin Eder habe die Ortsgemeinde anschließend Ansprechpartner gefunden, die bereit gewesen seien, das Windener Anliegen intensiv zu prüfen und nach einer rechtlich tragfähigen Lösung zu suchen. Für diese Unterstützung dankte Linscheid sowohl seiner Frau als auch Mock und Eder ausdrücklich.
Katrin Eder hob in ihrer Rede besonders die Bedeutung einer regionalen Versorgung mit erneuerbarem Strom hervor. Strom, der vor Ort erzeugt werde, stärke nicht nur die Energiewende und die Versorgungssicherheit, sondern auch die Unabhängigkeit Deutschlands von Energieimporten aus politisch problematischen Staaten. Ziel müsse es sein, solche Abhängigkeiten deutlich zu reduzieren und im besten Fall ganz zu überwinden. Gerade vor diesem Hintergrund seien regionale Photovoltaikanlagen wie in Winden nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch von strategischer Bedeutung. Sie machten deutlich, dass Energieversorgung zunehmend dezentral, regional und in eigener Verantwortung organisiert werden könne.

Viele Zuschauer waren zum Tag der offenen Tür im Solarpark erschienen.


Staatssekretärin Dr. Kristina Brixius brachte den Interessenausgleich zwischen Energiewende und Waldschutz in ihrem Beitrag auf den Punkt: „Der Solarpark in Winden ist ein Beispiel für einen gelungenen Interessensausgleich: der Menschen vor Ort, dem Klimaschutz, der Energiewende und dem Erhalt der vielfältigen Leistungen des Waldes durch die Rahmenbedingungen, die die Forstleute für Solarparks wie diesen geschaffen haben.“ Damit werde deutlich, dass es bei dem Windener Projekt nicht um die Entscheidung „Wald oder Energiewende“ gegangen sei, sondern darum, beide Interessen miteinander zu verbinden.
Auch Landtagspräsident Matthias Lammert würdigte das in Winden entstandene Projekt und die kommunale Initiative hinter seiner Umsetzung. Er machte deutlich, welche Bedeutung es habe, wenn Gemeinden Zukunftsaufgaben selbst aufgreifen, Verantwortung übernehmen und Projekte trotz langwieriger Verfahren konsequent weiterverfolgen. Gerade die Entwicklung des Solarparks zeige, dass kommunales Engagement, politische Unterstützung und verlässliche Partner notwendig seien, damit aus einer Idee schließlich ein konkretes Ergebnis werde.
Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser hob insbesondere die enge und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Ortsgemeinde Winden und den Fachabteilungen der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau hervor. Ein Projekt dieser Größenordnung sei nur möglich, wenn technische, rechtliche, planerische und finanzielle Fragen über Jahre hinweg gemeinsam bearbeitet würden. Bruchhäuser machte deutlich, dass diese Zusammenarbeit auch nach der Inbetriebnahme des Solarparks fortgesetzt werde. Künftig übernimmt die Finanzverwaltung der Verbandsgemeinde auch die buchhalterische Abrechnung des Anteils der Ortsgemeinde an der Freiflächen-Photovoltaikanlage. Für die Verbandsgemeinde sei der Solarpark daher nicht nur ein Projekt einer einzelnen Ortsgemeinde, sondern ein Vorhaben mit Bedeutung für die gesamte Region. Bruchhäuser betonte, dass man stolz darauf sein könne, mit dem Solarpark Winden ein solches Leuchtturmprojekt innerhalb der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau zu haben.
Axel Menze von Süwag Grüne Energien stellte in seinem Beitrag besonders die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und regionalen Energieerzeugern heraus. Zukunftsweisend sei dabei gerade die Struktur, die in Winden geschaffen worden sei: ein Dreierbündnis aus Kommune, Bürgerenergiegenossenschaft und professionellem Energieunternehmen. Jeder Partner bringe dabei seine besonderen Stärken ein. Die Kommune schaffe örtliche Verankerung und Akzeptanz, die Genossenschaft ermögliche den Bürgerinnen und Bürgern eine direkte Beteiligung und Süwag Grüne Energien bringe das technische, wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Know-how für Planung, Bau und Betrieb einer solchen Anlage ein. Dieses Modell sei für alle Beteiligten vorteilhaft und könne beispielgebend für weitere kommunale Energieprojekte sein.
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war deshalb folgerichtig die Bürgerbeteiligung. Inga Vergin, Vorständin der Bürgerenergiegenossenschaft pro regionale energie eG, erläuterte die Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, sich über die Genossenschaft an dem Windener Solarpark und damit unmittelbar an der regionalen Energiewende zu beteiligen. Die Beteiligung ermögliche es, dass nicht nur Strom regional erzeugt werde, sondern auch ein Teil der wirtschaftlichen Wertschöpfung in der Region und bei den Menschen vor Ort verbleibe. Die Beteiligung von Kommune und Bürgerschaft war bereits in den frühen Planungen ein wesentliches Ziel des Projektes.
Einen besonderen Dank richtete Linscheid an Christoph Funk und Johannes Schardt von der SYNA beziehungsweise der Süwag-Gruppe. Beide hätten das Vorhaben über lange Zeit begleitet und auch dann gemeinsam mit der Gemeinde nach Lösungen gesucht, wenn technische, wirtschaftliche oder planerische Probleme aufgetreten seien. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung sei es entscheidend, Ansprechpartner zu haben, die Verantwortung übernehmen und sich mit dem Projekt identifizieren.
Nach jahrelanger Planung, Bauleitverfahren, Umwelt- und Artenschutzprüfungen, Gutachten und Vertragsverhandlungen erfolgte im November 2025 der erste Spatenstich. Nach rund fünf Monaten Bauzeit konnte die Anlage im Juli 2026 in Betrieb genommen werden.
Für Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid schloss sich beim Tag der offenen Tür damit ein Kreis. Noch 2022 sei der Ortsgemeinde sinngemäß vermittelt worden, dass eine Photovoltaikanlage auf dieser Fläche nicht möglich sei. Heute werde genau dort erneuerbarer Strom produziert. Dabei gehe es nicht darum, im Nachhinein Gewinner und Verlierer zu benennen. Vielmehr zeige die Entwicklung, dass Kommunalpolitik einen langen Atem brauche und dass es sich lohne, beim ersten Hindernis nicht aufzugeben, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Aus einer durch Klimawandel und Borkenkäfer zerstörten Waldfläche sei so ein Zukunftsprojekt für Winden entstanden, das Klimaschutz, Energiesicherheit, kommunale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung miteinander verbinde. Gleichzeitig bleibe die Verantwortung gegenüber dem Wald bestehen: Die Nutzung ist zeitlich begrenzt, anschließend soll auf der Fläche wieder Wald entstehen. „Aus einem Verlust ist eine Chance geworden“, fasste Linscheid die Entwicklung zusammen. Der Solarpark zeige, was auch eine kleine Ortsgemeinde erreichen könne, wenn Gemeinderat, Bürger, Politik, Verwaltung, Genossenschaft und Energieunternehmen gemeinsam an einem Ziel arbeiteten.

Auf Schatzsuche durch Winden

August 23, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Bürgerverein

Malwettbewerb: Kirche & Kirmesplatz

August 23, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Bürgerverein

Gottesdienst an der Michaelskapelle

August 23, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Katholische Kirchengemeinde

Wasserentnahme-Verbot bleibt bestehen

August 17, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Die anhaltende Trockenheit setzt den Gewässern im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu. Wegen der extrem niedrigen Wasserstände bleibt das Verbot, Wasser aus oberirdischen Gewässern zu entnehmen, auf unbestimmte Zeit bestehen. Darauf weist die Kreisverwaltung in einer aktuellen Mitteilung vom 14. August hin. Die wasserwirtschaftliche Lage habe sich seit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung am 4. Juli weiter verschärft.

Betroffen sind grundsätzlich Bäche, Gräben, Flüsse, Teiche und Seen im gesamten Kreisgebiet. Die Allgemeinverfügung der Unteren Wasserbehörde untersagt die Wasserentnahme bis auf Widerruf. Ausgenommen ist lediglich die Entnahme von Wasser durch Einsatzkräfte der Feuerwehr im Brandfall. Auch Grundstückseigentümer und Anlieger dürfen Wasser nicht aufgrund ihres Eigentümer- oder Anliegergebrauchs aus den Gewässern entnehmen. Die Behörde kann allerdings in besonderen Fällen eine widerrufliche Ausnahme zulassen, wenn Gründe des Allgemeinwohls dies erfordern oder das Verbot zu einer unbilligen Härte führt.

Hintergrund sind die seit Wochen beziehungsweise Monaten unzureichenden Niederschläge und die dadurch entstandenen sehr niedrigen Wasserstände. Nach Einschätzung der Kreisverwaltung besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Zusätzliche Wasserentnahmen könnten die Situation weiter verschärfen und den für die Gewässer notwendigen Mindestabfluss gefährden.

Auch Brunnen können betroffen sein

Das aktuelle Schreiben der Kreisverwaltung macht zudem deutlich, dass das Verbot nicht nur natürliche oberirdische Gewässer betrifft. Auch Brunnen, Überlaufbecken und Borne fallen unter die Allgemeinverfügung, sofern für die Wasserentnahme keine wasserrechtliche Erlaubnis besteht. In einigen Ortsgemeinden sei dies der Fall. Ohne gültiges Wasserrecht werde die Entnahme als Gemeingebrauch eingestuft – und dieser ist seit dem 4. Juli untersagt.

Die Kreisverwaltung bittet deshalb die betroffenen Ortsgemeinden, die Allgemeinverfügung an den entsprechenden Wasserstellen auszuhängen, diese nach Möglichkeit abzusperren und die Einhaltung des Entnahmeverbots zu kontrollieren.

Für Gemeinden, die über ein gültiges Wasserrecht verfügen, stellt sich die Situation etwas anders dar. Solche wasserrechtlichen Erlaubnisse sind derzeit von der Wirkung der Allgemeinverfügung ausgenommen. Die Gemeinden können grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie ihre Brunnen weiterhin für die Bevölkerung öffnen. Angesichts der angespannten Lage empfiehlt die Kreisverwaltung jedoch, auch diese Brunnen zu schließen. Damit solle ein einheitliches Vorgehen erreicht und zugleich sogenannter „Wassertourismus“ vermieden werden.

Bußgelder bis zu 50.000 Euro möglich

Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Wer gegen die Allgemeinverfügung verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Laut Verfügung können bei Zuwiderhandlungen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden.

Nicht betroffen sind zugelassene Wasserentnahmen aufgrund bestehender Erlaubnisse, Bewilligungen oder alter Rechte. Für sie gelten weiterhin die jeweiligen Vorgaben der wasserrechtlichen Bescheide, insbesondere Einschränkungen bei niedrigen Abflüssen oder Wasserständen.

Die Kreisverwaltung weist außerdem darauf hin, dass Wasserentnahmen mit Motorpumpen ohne entsprechende wasserrechtliche Erlaubnis grundsätzlich ganzjährig unzulässig sind. Auch das Aufstauen von Bächen mit Brettern, Steinen oder anderen Hindernissen ist verboten, da dadurch Gewässer und ihre Lebensgemeinschaften erheblich beeinträchtigt werden können.

Wie lange die aktuelle Einschränkung bestehen bleibt, ist offen. Die Allgemeinverfügung gilt laut Kreisverwaltung weiterhin und ausdrücklich auf unbestimmte Zeit.

Tag der offenen Tür im Solarpark Winden

August 17, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Solarpark Winden

Die Folgen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher spürbar. Die inzwischen dritte ausgeprägte Hitzewelle dieses Sommers und die große Trockenheit zeigen, dass Klimaschutz und eine nachhaltige Energieversorgung keine abstrakten Zukunftsthemen mehr sind.

Umso aktueller ist der Tag der offenen Tür im Solarpark Winden am Samstag, 22. August 2026, von 11 bis 16 Uhr.

Ein besonderer Gast wird die rheinland-pfälzische Umweltministerin Christine Schneider sein. Sie wird im Rahmen der offiziellen Eröffnung um 11:30 Uhr zu den Besucherinnen und Besuchern sprechen.

Gemeinsam ausgerichtet wird die Veranstaltung von der Ortsgemeinde Winden, der Süwag und der pro regionale energie eG (prE). Damit stehen an diesem Tag Kommune, Energieversorger und regionale Energiegenossenschaft gemeinsam für ein Projekt, das die Energiewende unmittelbar vor Ort sichtbar macht.

Der Solarpark Winden zeigt ganz konkret, wie Energiewende vor Ort umgesetzt werden kann. Während vielerorts über Klimaschutz, Energieversorgung und die Herausforderungen der kommenden Jahre diskutiert wird, ist in Winden ein Projekt entstanden, das erneuerbare Energie regional erzeugt und einen direkten Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung leistet.

Gerade angesichts zunehmender Hitzeperioden, langer Trockenphasen und der Belastungen für Menschen, Landwirtschaft, Wälder und Natur wird deutlich, wie wichtig es ist, den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzubringen.

Klimaschutz beginnt nicht erst in Berlin oder Mainz. Er beginnt auch in unseren Städten und Gemeinden.

Der Tag der offenen Tür bietet deshalb die Gelegenheit, sich nicht nur über die technische Anlage zu informieren, sondern auch mit Verantwortlichen und politischen Gästen über Energiewende, Klimaschutz und die zukünftige Entwicklung der Region ins Gespräch zu kommen.

Nach der offiziellen Eröffnung um 11:30 Uhr und den anschließenden politischen Grußworten werden ab 12:30 Uhr regelmäßig geführte Rundgänge durch den Solarpark angeboten. Dabei können Besucherinnen und Besucher die Anlage aus nächster Nähe kennenlernen und Fragen direkt an die Fachleute stellen.

Die Ortsgemeinde Winden, die Süwag und die pro regionale energie eG (prE) möchten an diesem Tag gemeinsam zeigen, dass die Energiewende nicht nur aus politischen Beschlüssen und großen Zielsetzungen besteht.

Sie wird vor Ort umgesetzt – sichtbar, praktisch und gemeinsam mit den Menschen in der Region.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am 22. August von 11 bis 16 Uhr den Solarpark Winden zu besuchen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und sich selbst ein Bild von der Anlage zu machen.

Für unsere Gemeinde. Für unsere Zukunft.
Nachhaltig. Regional. Gemeinsam.

Wahlaufruf zur Bürgermeisterwahl am 6. September

August 11, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 6. September findet die Neuwahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde statt.

Diese Wahl ist für uns alle von Bedeutung. Der Bürgermeister einer Verbandsgemeinde trägt große Verantwortung und seine Entscheidungen und die Arbeit der von ihm geleiteten Verwaltung wirken sich unmittelbar auf unsere Ortsgemeinden und damit auf unseren Alltag aus.
Zu seinen wesentlichen Aufgaben gehört die Leitung der gesamten Verbandsgemeindeverwaltung. Er trägt Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Organisation der Verwaltung und dafür, dass die vielfältigen Aufgaben zuverlässig und bürgernah erledigt werden.
Er vertritt die Verbandsgemeinde nach außen, führt den Vorsitz im Verbandsgemeinderat und ist gemeinsam mit der Verwaltung dafür verantwortlich, die Beschlüsse des Rates umzusetzen. Auch die Finanzen und der Haushalt der Verbandsgemeinde gehören zu seinem wichtigen Verantwortungsbereich.
Hinzu kommen zahlreiche Aufgaben, die uns unmittelbar betreffen. Dazu zählen unter anderem der Brandschutz und die Feuerwehren, die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, Schulen und Sportstätten sowie weitere Einrichtungen der Verbandsgemeinde.
Ein besonders wichtiger Bereich sind unsere Kindertagesstätten. Auch hier trägt die Verbandsgemeinde – je nach Ortsgemeinde – wichtige Verantwortung und unterstützt die Ortsgemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Gute Rahmenbedingungen für unsere Kinder, Eltern und Beschäftigten sind eine wichtige kommunale Aufgabe.
Von besonderer Bedeutung ist außerdem eine gute Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde und unseren Ortsgemeinden. Die Verbandsgemeindeverwaltung unterstützt die Gemeinden beispielsweise bei Haushaltsfragen, Bauvorhaben, Vergaben, Förderanträgen und vielen weiteren Verwaltungsaufgaben. Ein verlässliches und partnerschaftliches Miteinander ist deshalb für die Entwicklung unserer Gemeinden von großer Bedeutung.

Darüber hinaus erfüllt die Verbandsgemeindeverwaltung zahlreiche staatlich übertragene Aufgaben, etwa im Melde-, Pass- und Ordnungswesen.

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht!

Bei dieser Wahl entscheiden Sie, wer diese Verantwortung künftig übernehmen soll

Das Wahlrecht ist einer der wichtigsten Pfeiler unserer Demokratie. Es gibt uns die Möglichkeit, unmittelbar darüber mitzuentscheiden, wer Verantwortung für unsere Heimat und die zukünftige Entwicklung unserer Verbandsgemeinde übernimmt.

Demokratie lebt davon, dass wir uns beteiligen. Deshalb meine herzliche Bitte:

Gehen Sie am 6. September zur Wahl und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Wer am Wahltag verhindert ist oder lieber vorher wählen möchte, kann die Briefwahl nutzen. Ebenso können Sie selbstverständlich am Wahltag Ihre Stimme in Ihrem zuständigen Wahllokal abgeben.

Ganz gleich, welchen Weg Sie wählen: Entscheidend ist, dass Sie wählen.

Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die demokratische Legitimation des zukünftigen Bürgermeisters, sondern zeigt auch, dass uns die Zukunft unserer Verbandsgemeinde und unserer Ortsgemeinden nicht gleichgültig ist.

Nutzen Sie deshalb Ihre Stimme

Ihr
Gebhard Linscheid
Ortsbürgermeister

Windener Kirmes 2026

August 10, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Kirmes

Ein ereignisreiches Wochenende in Winden

August 10, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Reiten für die Kinder war sehr beliebt. Fotos: Gebhard Linscheid

In Winden war am vergangenen Wochenende wieder einiges geboten. Bereits am Samstag um 12.15 Uhr durften wir Manuel Minor, Kandidat für das Bürgermeisteramt der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, in Winden begrüßen. Bei seinem Besuch bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu Gesprächen über aktuelle Themen unserer Gemeinde und der Verbandsgemeinde.

Unter den schattigen Bäumen des Spielplatzes ließen sich alle Kinder und Erwachsene gut gehen.


Am Sonntag ging es mit einem abwechslungsreichen Programm weiter. Um 13:00 Uhr eröffnete der Bürgerverein Winden sein Spielplatzfest. Unter der Federführung von Markus Rübsamen war für die kleinen und großen Besucher einiges vorbereitet. Eine Hüpfburg und Reiten sorgten besonders bei den Kindern für viel Begeisterung.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Wurst und Getränke stellte der Bürgerverein allen Besucherinnen und Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Wer wollte, konnte als Dankeschön eine Spende ins Sparschwein werfen. Das Spielplatzfest kam bei Kindern wie Erwachsenen hervorragend an. Die Ortsgemeinde freut sich sehr darüber, mit welchem Engagement sich der Bürgerverein in unser Dorfleben einbringt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig unsere Vereine für eine lebendige Dorfgemeinschaft sind.

Während des Gottesdienstes gab es Unterstützung durch die Willibrord-Sänger und -Sängerinnen.



Am Nachmittag stand dann der ökumenische Gottesdienst auf dem Programm. Ursprünglich sollte dieser am Aussichtspunkt stattfinden. Aufgrund der hohen Außentemperaturen wurde jedoch kurzfristig entschieden, den Gottesdienst in die katholische Kirche zu verlegen.
Nach dem Gottesdienst lud der Ortsausschuss die Besucherinnen und Besucher noch zu einem kühlen Getränk und einer Bratwurst ein. So konnte ein schöner Nachmittag in geselliger Runde ausklingen.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Besucher in geselliger Runde.



Danke an alle, die sich ehrenamtlich für unser Winden einsetzen – in unseren Vereinen, in der Kirche, bei Veranstaltungen und an vielen anderen Stellen, oftmals ohne großes Aufsehen im Hintergrund. Es ist nicht selbstverständlich, seine Freizeit für andere einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und immer wieder mit anzupacken. Genau dieses Engagement macht unser Dorf aus und sorgt dafür, dass Winden lebendig und unsere Dorfgemeinschaft stark bleibt. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unser Winden einsetzen und damit dazu beitragen, dass Gemeinschaft bei uns nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird.

VfR Winden wählt einen neuen Vorstand

August 06, 2026 Von: Redaktion Kategorie: Uncategorized, VfR Winden

Der VfR 1916 Winden e. V. lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Die Versammlung findet am Freitag, 21. August 2026, um 20 Uhr in der Bernhard-Tiwi-Hütte am Sportplatz statt.

Auf der Tagesordnung stehen neben der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und dem Totengedenken die Berichte des Vorsitzenden, der Abteilungsleiter, des Geschäftsführers, des Kassierers sowie der Kassenprüfer. Im Anschluss sollen der Vorstand entlastet und turnusgemäß sämtliche Vorstandspositionen neu gewählt werden. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ besteht zudem Gelegenheit, aktuelle Themen und Anliegen zu besprechen.

Der Vorstand hofft auf eine rege Beteiligung der Mitglieder, da insbesondere die anstehenden Neuwahlen wichtige Weichen für die zukünftige Vereinsarbeit stellen. Für Getränke ist während der Versammlung gesorgt. Der VfR 1916 Winden freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme.

  • Herzlich willkommen,

    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

    Texte und Fotos können Sie an folgende Adresse schicken:

    redaktion@wir-in-winden.de

    Herzlichen Dank!

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