St. Martin in Winden


Am Sonntag, dem 15. November 2026, um 17:30 Uhr laden wir Sie herzlich zur Gedenkfeier am Ehrenmal in der Hauptstraße in Winden ein.
Am Volkstrauertag erinnern wir an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Hinter jedem Namen auf unseren Ehrenmalen steht ein Mensch, eine Familie, ein Leben voller Hoffnungen. Ihr Schicksal mahnt uns, den Wert des Friedens niemals als selbstverständlich anzusehen.
Gerade in einer Zeit, in der Kriege, politische Spannungen und ein rauer werdender gesellschaftlicher Umgang viele Menschen bewegen, hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Er erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Menschenwürde zu achten, Verständigung zu suchen und Hass und Ausgrenzung entgegenzutreten. Frieden braucht Menschen, die sich für ihn einsetzen – im Großen wie im täglichen Miteinander.
Unsere Gedenkfeier ist deshalb mehr als ein Blick zurück. Sie ist auch ein gemeinsames Bekenntnis zu Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt.
Nehmen Sie sich Zeit und kommen Sie dazu. Ob jung oder alt, ob seit vielen Jahren in Winden zu Hause oder erst kürzlich zugezogen: Jeder ist willkommen. Lassen Sie uns gemeinsam innehalten, der Opfer gedenken und zeigen, dass uns ein friedliches Zusammenleben am Herzen liegt.
Ihr
Gebhard Linscheid
Ortsbürgermeister
Aus beruflichen Gründen werden die Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im November ausfallen. Der Ortsbürgermeister ist jedoch unter der 01753863524 zu erreichen, und es können Einzeltermine abgesprochen werden
Von Dr. Bernd Wagner
Die Tage werden kürzer und regnerischer, die Blätter fallen, die Kraniche fliegen Richtung Süden
und die Mitglieder der Windener Schützengesellschaft treffen sich, um auf dem 25-Meterstand mit dem Kleinkalibergewehr ganz traditionell den neuen Schützenkönig auszuschießen. Am Samstag, den 14. Oktober 2026, war es nach einem Jahr wieder so weit, Silas Dennebaums Regentschaft als
Schützenkönig 2025 endete.
Gespannt warten immer alle, wie unser Erster Vorsitzende Michael Eifler den Adler dieses Jahr kunstvoll bemalt. Ein „deutscher Adler“, und ja, es gab auch ein paar Hölzer mehr auf der Rückseite, „damit er nicht so schnell fällt“. Und als große Neuerung wurde das Zielbild im Gastraum auf dem großen Monitor angezeigt, damit die Zuschauer mitfiebern konnten. Nach der Auslosung der Reihenfolge traten insgesamt 14 Schützen (mit Nachzügler 15) um 17:00 Uhr zum Wettkampf an, um reihum jeweils einen Schuss auf das angesagte Teil des Holzadlers abzugeben.
Diejenigen, die einen Flügel oder den Schwanz abschießen, und damit „Ritter“ des neuen Königs werden, setzen zunächst aus und schießen erst wieder auf den Torso des Adlers mit. Trotz hervorragender Verstärkung der Rückseite schoss Marcus Schatten den rechten Flügel bereits mit dem 16. Schuss ab und wurde „Flügelritter“. Karl-Heinz Schieder konnte den linken Flügel erst mit
weiteren 35 Schüssen fällen. Nun zeigte uns ein wirklicher Senior, Jürgen Müller, dass man auch
einen Schwanz mit 25 Schüssen abbekommt, und sozusagen „Schwanzritter“ wird.
29 Treffer später bewies Steffi Eifler, dass sie Köpfchen hat, sie erlegte die letzte Trophäe und wurde zur „Kopfritterin“. Da das Essen geliefert war, wurde eine Pause eingelegt, um dem Sauerkraut, Blut- und Leberwürsten, Well- und Nackenfleisch zu huldigen. Köstlich zubereitet. Nach kurzem Verdauen ging es noch vor 20 Uhr weiter, jetzt auf den Torso, um den Schützenkönig zu bestimmen.
Es folgten vier Runden, in denen der Adlerkörper splitterte und wackelte, aber hielt. Und deshalb rechnete Bernd Wagner auch nicht damit, dass der Adler mit dem 66. Schuss fiel und er somit zum ersten Mal Schützenkönig wurde. Insgesamt waren 171 Schüsse für den gesamten Adler notwendig
gewesen. Nach Herstellen der Sicherheit wurden die Ehrungen der Ritter und die „Krönung“ des neuen Schützenkönigs vom Ersten Vorsitzenden durchgeführt. Der Beginn der neuen Regentschaft klang dann mit einigen Runden gemütlich aus.
Wer eine defekte Straßenlaterne entdeckt, kann diese künftig unkompliziert online melden. Darauf weist die Syna GmbH hin. Störungsmeldungen über einzelne ausgefallene Leuchten werden vom Energieversorger nur noch digital entgegengenommen.
Die Meldung kann entweder über die Internetseite www.syna.de oder direkt über das Portal www.stoerungsauskunft.de/strassenbeleuchtung erfolgen. Dort können sowohl Kommunen als auch Bürgerinnen und Bürger defekte Straßenleuchten selbstständig melden. Außerdem lässt sich der aktuelle Bearbeitungsstatus der jeweiligen Meldung einsehen.
Das digitale Verfahren bietet mehrere Vorteile: Die betroffene Leuchte kann gezielt ausgewählt werden, bereits vorhandene Störungsmeldungen sind erkennbar und die Informationen gelangen direkt an die zuständige Stelle. Dadurch sollen unnötige Rückfragen und zusätzlicher Verwaltungsaufwand bei den Kommunen und der Syna vermieden werden.
Wichtig bei größeren Störungen: Sind mehrere Straßenleuchten ausgefallen, liegt ein Schaden vor oder besteht unmittelbare Gefahr, muss weiterhin die Leitstelle der Syna telefonisch informiert werden. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass zeitnah ein Mitarbeiter vor Ort kommt.
Die Syna bittet darum, die neue Vorgehensweise innerhalb der Kommunen bekannt zu machen und künftig für die Meldung einzelner defekter Straßenleuchten das digitale Portal zu nutzen.
Bad Ems. Wie können sich Seniorinnen und Senioren vor Betrugsmaschen wie dem Enkeltrick, falschen Polizeibeamten, unseriösen Handwerkern und Schockanrufen schützen? Antworten darauf gibt die Veranstaltung „Alles nur Theater – nicht mit mir! – Szenen zum Thema Sicherheit“ am Montag, 26. Oktober 2026, von 14 bis 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses in Bad Ems.
Mit anschaulichen Theaterszenen und einem präventiven Puppenspiel werden typische Betrugssituationen dargestellt. Die Teilnehmenden erhalten praktische Tipps, wie sie Gefahren erkennen und sich vor den Tricks der Täter schützen können.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt das Seniorenbüro „Die Brücke“ bis zum 19. Oktober entgegen. Ansprechpartnerin ist Uschi Rustler, telefonisch unter 02603/972-336 oder per E-Mail an uschi.rustler@rhein-lahn.rlp.de.
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, ältere Menschen für aktuelle Gefahren zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen.
Rhein-Lahn-Kreis. Die Webseite der Abfallwirtschaft des Rhein-Lahn-Kreises ist aus Sicherheitsgründen vorübergehend nicht erreichbar. Grund ist eine Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP, von der die technisch veraltete Webseite betroffen ist. Um mögliche Angriffe zu verhindern und sensible Daten zu schützen, wurde die Seite vorsorglich vollständig offline genommen.
Bis eine neue Webseite zur Verfügung steht, finden Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Informationen und Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.rhein-lahn-kreis.de/rhein-lahn-kreis/abfallwirtschaft.
Die Anmeldung zur Abholung von Sperrabfall, Grünschnitt sowie Elektro- und Metallschrott ist weiterhin über den QR-Code auf den Wertscheckkarten möglich. Zusätzlich steht das entsprechende Anmeldeformular auf der Webseite der Kreisverwaltung bereit.
Die Abfallwirtschaft ist per E-Mail an abfallwirtschaft@rhein-lahn.rlp.de erreichbar. Telefonische Auskünfte gibt es während der Sprechzeiten unter der Rufnummer (02603) 972-301.






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