Mobiler Supermarkt kommt nach Winden



Der Bereich rund um die Glascontainer in Winden bereitet zunehmend Probleme. Was eigentlich der ordnungsgemäßen Entsorgung von Altglas dienen soll, entwickelt sich immer häufiger zu einem unerlaubten Ablageplatz für verschiedenste Abfälle.
Wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid mitteilt, wurden zuletzt sogar alte Autoreifen neben den Containern abgestellt. Zuvor seien bereits Bücher, Glasscheiben und anderer Sperrmüll dort entsorgt worden – alles Dinge, die nicht in oder an die Glascontainer gehören.
„Dieses Verhalten ist weder hinnehmbar noch eine Bagatelle“, betont Linscheid. Die wilden Ablagerungen beeinträchtigten nicht nur das Ortsbild, sondern verursachten auch zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. Zudem widerspreche dieses Verhalten dem Gedanken eines verantwortungsvollen Miteinanders in der Gemeinde.
Die Glascontainer seien ausschließlich für Altglas vorgesehen. Andere Abfälle müssten über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege beseitigt werden. Das Abstellen von Müll an diesem Standort sei ausdrücklich verboten. „Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden künftig konsequent verfolgt“, so Linscheid. Entsprechende Bußgelder könnten verhängt werden.
Sollte sich die Situation nicht verbessern, stellt die Gemeinde auch weitergehende Maßnahmen in Aussicht. „Im schlimmsten Fall müsste über eine Entfernung der Container nachgedacht werden“, erklärt der Ortsbürgermeister. Dies würde jedoch auch diejenigen treffen, die die Entsorgungsmöglichkeit ordnungsgemäß nutzen.
Die Gemeinde appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die Glascontainer ausschließlich bestimmungsgemäß zu verwenden und so zu einem sauberen Ortsbild beizutragen. Nur so könne die Entsorgungsmöglichkeit langfristig erhalten bleiben.

Am 17. April wurde in einer kleinen Einweihungsfeier die neue Ruhebank am Forst ihrer Bestimmung übergeben. Die handgefertigte Bank mit einer geschnitzten Köhlerfigur wurde in liebevoller Arbeit von Winfried Schmidt aus Dies gefertigt und den Köhlerfreunden Winden gespendet. Der Köhlerstieg, die kürzere Teilstrecke des Köhlerwanderweges, wurde um rund 250 Meter verlegt, um dieser Ruhebank einen angemessenen Platz zu ermöglichen. Der Blick über die Ortsgemeinde ist von dort überwältigend und eine weitere Attraktion im Konzept Köhlerwanderweg. Der Dank der Köhlerfreunde gilt dem großen Engagement von Winfried Schmidt.


Nach dem überwältigenden Echo 2025 startet der Vereinsführerschein in die nächste Runde.
Durch die Förderung des Kulturkreis Rhein-Lahn e.V. bieten die Kreisvolkshochschule und das Seniorenbüro „Die Brücke“ eine kostenfreie Weiterbildungsreihe, die Vereinsvertreterinnen und -vertreter zukunftsgerecht aufstellt und ihnen Sicherheit im Ehrenamt gibt. Unter dem Titel „Vereinsführerschein – Fit für die erfolgreiche Vereinsführung“ absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Online-Terminen sowie zwei Präsenz-Tagen einen umfassenden Praxisleitfaden rund um Führung, Recht, Jugendschutz, Kommunikation und Verwaltung. Ziel der Fortbildung ist es, Vorbehalte gegenüber ehrenamtlicher Verantwortung abzubauen und die Bedeutung von Vereinen für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Region zu stärken.
Das Angebot gliedert sich in fünf Module:
Modul 1 Online – Grundlagen der Vereinsführung: Was kommt da auf mich zu?
Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, von 18:30 bis 20:00 Uhr werden Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands, Vereinsführung und -organisation, der eingetragene Verein und das Vereinsregister, die Vereinssatzung sowie Kommunikationsaspekte und Rhetorik im Verein behandelt.
Modul 2 Online – Vereinsrecht, Haftung, Datenschutz
Am Dienstag, dem 2. Juni 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr, klären sich Fragen rund um Haftung des Vorstands, Versicherungsschutz und Datenschutz-Grundverordnung.
Modul 3 Online – Aufsichtspflicht und Jugendschutz
Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr, stehen Aufsichtspflichten, Gewaltprävention und das erweiterte Führungszeugnis im Fokus.
Modul 4 – Präsenzveranstaltung am Donnerstag, dem 27. August 2026, von 9:00 bis 17:00 Uhr im Kreishaus in Bad Ems: Mitgliederversammlung und Protokollführung. Inhalte betreffen Einladungspflichten, Rechenschaftsberichte, Entlastung des Vorstands, rechtssichere Beschluss- und Wahlprozesse, sowie Strategien zur Gewinnung, Förderung und Motivation von Mitgliedern. Zudem wird das freie Sprechen vor Menschen trainiert – mit Vorbereitung, Aufbau, Mimik, Gestik, Körperhaltung und Lampenfieber-Management.
Modul 5 – Präsenz am Freitag, dem 28. August 2026, von 8:30 bis 12:00 Uhr im Kreishaus in Bad Ems: Vereinssteuerrecht und Buchführung. Hier werden die Geschäftsbereiche eines Vereins, Spenden, Sponsoring, Werbung, Zuwendungen an Mitglieder, Aufzeichnungspflichten und die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) behandelt. Abschließend erfolgt die Übergabe der Teilnahme-Bescheinigungen.
„Wir möchten Vereine stärken, damit sie auch künftig eine stabile Plattform für Kultur, Bildung und gesellschaftliches Miteinander bleiben“, sagt Katharina Kunz, pädagogische Leiterin der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn. „Durch praxisnahe Inhalte, unserem erfahrenen Dozenten Karl Bosch und dem besonderen Format ermöglichen wir eine zeitgemäße und praxisnahe Weiterbildung – kostenfrei und zugänglich für alle Interessierten in unserer Region.“
Die Teilnahme ist kostenfrei, gefördert durch den Kulturkreis Rhein-Lahn e.V. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Ansprechpartner und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Website der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn.
Kontakt: Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn. Ansprechpartnerin: Katharina Kunz
Website: www.kvhs-rhein-lahn.de E-Mail: katharina.kunz@rhein-lahn.rlp.de
Über den Kulturkreis Rhein-Lahn e.V.: Der Kulturkreis Rhein-Lahn e.V. setzt sich für die Förderung von kulturellem Leben, Vereinen und gesellschaftlichem Engagement in der Region ein. Durch Projekte, Förderungen und Weiterbildungsangebote unterstützt der Verein Ehrenamtliche und Vereine in ihrer wichtigen Rolle für Stadt, Land und Gesellschaft.

In der Gemeinderatssitzung am 25.02.2026 wurde Franz Josef Minor durch die Ortsgemeine Winden in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihm endet eine jahrzehntelange, prägende Tätigkeit in der Verwaltung der Verbandsgemeinde, die für die Ortsgemeinde Winden von großer Bedeutung war.
Franz Josef Minor war bereits unter Ortsbürgermeister Manfred Linscheid eine verlässliche Stütze der Verwaltung und begleitete die Arbeit der Ortsgemeinde Winden über viele Jahre hinweg mit Fachkompetenz, Erfahrung und großer Kontinuität. Er kannte nicht nur die aktuellen Abläufe, sondern auch die historischen Hintergründe zahlreicher Entscheidungen – insbesondere aus der Zeit der ehemaligen Verbandsgemeinde Nassau. Dieses gewachsene Wissen war für die Ortsgemeinde von unschätzbarem Wert.
Eine der anspruchsvollsten Phasen seiner Tätigkeit war die Einführung der wiederkehrenden Ausbaubeiträge für die Gemeindestraßen in Winden. Dieses Thema führte zu intensiven Diskussionen und stellte Verwaltung wie Politik vor erhebliche Herausforderungen. Franz Josef Minor übernahm hierbei eine zentrale Rolle in der sachlichen Vorbereitung und Umsetzung. Mit Ruhe, Genauigkeit und fachlicher Klarheit erläuterte er komplexe Sachverhalte und blieb auch bei kritischen Rückmeldungen besonnen und professionell.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Franz Josef Minor über Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise ehrenamtlich für die Ortsgemeinde Winden. Als langjähriger Vorsitzender des Kindergartenfördervereins setzte er sich für die Belange der jüngsten Einwohner ein. Darüber hinaus war er als Schriftführer im Sportverein, im Bürgerverein sowie im Förderverein der Feuerwehr Winden tätig. Auch als Organist ist er seit vielen Jahren eine feste Größe im kirchlichen Leben der Gemeinde.
In der Sitzung wurde ihm für seine jahrzehntelange, verlässliche und engagierte Arbeit gedankt. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand verliert die Ortsgemeinde nicht nur einen erfahrenen Verwaltungsmitarbeiter, sondern auch einen Menschen, der sich in besonderer Weise mit Winden verbunden fühlt.
Die Ortsgemeinde wünscht Franz Josef Minor für seinen neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin eine enge Verbundenheit mit seiner Heimatgemeinde.
Stefan Hermans hat mit sofortiger Wirkung und ohne Begründung sein Amt als Zweiter Ortsbeigeordneter und sein Mandant im Gemeinderat Winden niedergelegt. Dies teilt Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid mit. Hermans war 18 Monate im Amt. Als erster Nachrücker werde Jörg Löwen durch die Verwaltung angeschrieben, so Linscheid.

Was ein engagierter Ort bewegen kann, zeigt sich eindrucksvoll in Winden: Mit dem neuen Solarpark „Vor dem Lohwald“ entsteht „ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft“, darin sind sich Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und Inga Vergin von „pro regionale energie“ einig. Mit einer Leistung von 6,2 MWp leiste die Anlage einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende.
Der Solarpark stehe für mehr als sauberen Strom, so Linscheid und Vergin. Er stehe für „Verantwortung, für Gemeinschaft und dafür, Energieversorgung selbst mitzugestalten“. Jeder Schritt weg von fossilen Energieträgern sei ein „Schritt hin zu mehr Freiheit und einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder“.
Besonders erfreulich sei: Dieses Projekt zahlt sich auch finanziell aus – für die Gemeinde und für die Menschen vor Ort. 25 Prozent des Projektvolumens werden im Rahmen einer Bürgerbeteiligung umgesetzt. Die pro regionale energie eG (pre) ermöglicht es vorrangig Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, sich direkt am Solarpark oder über Genossenschaftsanteile am Gesamtportfolio zu beteiligen.
Dabei stehe Sicherheit an erster Stelle: Die pre beteiligt sich erst nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Anlage. Die Umsetzung erfolgt durch die Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG (SGEW), eine Tochter des regionalen Energieversorgers Süwag AG, mit geplanter Inbetriebnahme Mitte des Jahres. Es ist die erste Freiflächensolaranlage, deren Betrieb durch die Syna AG, der pro regionalen energie eG und der Ortsgemeinde Winden durchgeführt wird.
Seit 2009 engagiert sich die pre erfolgreich für erneuerbare Energien. Mit Investitionen von über 11 Mio. Euro und stabilen Dividenden von rund 3 Prozent zeigt sich nach Genossenschaftsangaben: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gingen hier Hand in Hand. Heute zähle die Genossenschaft rund 1.300 Mitglieder – Tendenz steigend.
Um auch künftig sinnstiftend und profitabel am Markt zu agieren, hat sich die pre professionalisiert und beschäftigt inzwischen zwei hauptamtliche Vorstände. Das zahle sich aus, sodass in den letzten zwei bis drei Jahren Anlagen mit einem Volumen von rund 2,5 MWp realisiert werden konnten. Mit dem Solarpark „Vor dem Lohwald“ kommt nun eine weitere Anlage hinzu, über die sich Inga Vergin, Vorständin der pre, sehr freut.
Alle, die Teil dieser Erfolgsgeschichte werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 18.30 Uhr im Pfarrheim Winden aus erster Hand über die Beteiligungsmöglichkeiten am Solarpark „Vor dem Lohwald“ zu informieren. „Nutzen Sie die Chance, aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken“, so Inga Vergin.

Die Sternsingeraktion 2026 fand in Winden am Sonntag, 11. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst statt. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ machten die Mädchen und Jungen, die von Haus zu Haus liefen, auf die Situation arbeitender Kinder in Bangladesch aufmerksam. Partnerorganisationen setzen sich dort dafür ein, Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Bei frostigen Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein machten sich zahlreiche Kinder aus Winden auf den Weg, um den Segen zu den Häusern zu bringen, zu singen und Spenden zu sammeln. Ein herzlicher Dank gilt den Kindern, die sich in ihrer Freizeit mit Freude an der Aktion beteiligt und sich für andere eingesetzt haben. Ebenso danken die Organisatoren allen helfenden Händen, insbesondere für die Unterstützung und die Verpflegung zur Mittagszeit, sowie allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Dass diese erneut so erfolgreich war, zeigt das Ergebnis: In diesem Jahr wurde mit 2.000,03 Euro eine Rekordsumme gesammelt.
Aufgrund von winterlicher Witterung, verbunden mit Glätte und Schnee, kommt es aktuell in verschiedenen Ortsgemeinden und Städten im Rhein-Lahn-Kreis zu Verzögerungen bei der Müllabfuhr. Einschränkungen bei der Müllabfuhr treten in den Straßen auf, die nicht sicher von den Müllfahrzeugen angefahren werden können, da Glätte und rutschiger Schnee für schwierige Bedingungen sorgen.
Da die Sicherheit der Mitarbeitenden der Müllabfuhr und der Anwohnerinnen und Anwohner an erster Stelle steht, werden vereiste und rutschige Straßen durch die Müllabfuhr nicht angefahren. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Tonnen aus nicht gestreuten Straßen nach Möglichkeit an gestreute Zugangs- und Hauptstraße zu bringen.
Abfalltonnen, die nicht geleert werden konnten, werden durch die Müllabfuhr nach Möglichkeit nachgefahren – vorausgesetzt, dass die Anfahrbarkeit der Straße gegeben ist. Wurden in einer Ortsgemeinde der gesamte Ort oder vereinzelte Straßen nicht angefahren, veröffentlicht die Abfallwirtschaft auf ihrer Webseite zeitnah in Absprache mit dem beauftragten Unternehmen Remondis die Nachfahrtermine. Die Liste der Nachfahrtermine wird täglich aktualisiert. Diese Liste finden sich hier: https://www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de/html/cs_6725.html.
Der Gemeinderat lädt alle Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 3. Januar, 15 Uhr, herzlich zum Neujahrsempfang mit Neujahrsumtrunk am Dorfcafé ein. In ungezwungener Atmosphäre möchten die Mandatsträger gemeinsam mit den Bürgern das neue Jahr begrüßen, miteinander ins Gespräch kommen und auf das zurückliegende Jahr zurückblicken. Gleichzeitig soll der Empfang Gelegenheit bieten, einen Ausblick auf anstehende Projekte, Vorhaben und Herausforderungen in der Gemeinde zu geben.
Der Neujahrsempfang ist bewusst als offenes Treffen gestaltet – zum Austausch, zum Kennenlernen und zum persönlichen Gespräch mit den Mitgliedern des Gemeinderates. Für Getränke ist gesorgt.
„Wir freuen uns auf viele Begegnungen und einen guten gemeinsamen Start ins neue Jahr.“
Der Gemeinderat
und der Ortsbürgermeister von Winden






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