Straße halbseitig gesperrt
Die Straße In der Heck 3 ist vom 10. bis 13. September wegen Tiefbauarbeiten für einen neuen Strom- und Wasser-Hausanschluss halbseitig gesperrt. Dies teilte die Ortsgemeinede mit.
Die Straße In der Heck 3 ist vom 10. bis 13. September wegen Tiefbauarbeiten für einen neuen Strom- und Wasser-Hausanschluss halbseitig gesperrt. Dies teilte die Ortsgemeinede mit.
Margrete und Franz Gerhard Eifler haben ihre diamante Hochzeit gefeiert. Der Beauftrage der Verbandsgemeinde Nassau, Udo Rau, und Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid gratulierten im Namen der Bevölkerung den beiden Jubilaren herzlich. Sie wünschten ihnen Glück, Gesundheit und, dass sie noch viele Jahre gemeinsam verbringen können.
Franz Gerhard und Margarete Eifler sind beide „echte“ Winder, wo sie aufgewachsen und zur Schule gegangen sind.Franz Gerhard Eifler ist gelernter Bäcker und setzte damit eine 200 Jahre alte Familientradition fort, die erst 1998 endete. Kennengelernt haben sich die Jubilare im Winter 1955/56 beim Schlittenfahren, 1958 läuteten dann die Hochzeitsglocken. Das Paar hat zwei Söhne und eine Tochter, außerdem sechs Enkel und zwei Urenkel. Gerhard betreibt als Hobby den Schießsport, einmal war er sogar Schützenkönig. Außerdem singt er im 2. Tenor des Gesangvereins Winden und ist – ebenso wie seine Frau – Fördermitglied der freiwilligen Feuerwehr. Margarete ist in der Windener Fastnacht aktiv. In der diesjährigen Kampagne nahm sie gemeinsam mit Gerhard als Prinz und Prinzessin am Umzug durch das Dorf teil.
Der Gesangverein „Eintracht Winden“ unternimmt am Samstag, 6. Oktober, eine Tagesfahrt mit dem Bus durch den Westerwald.Ziel sind Hachenburg und auf Vermittlung von Sangesbruder Manfred Hilger auch das sehr schön gelegene Familien- und Tagungshaus Marienberge in Katzwinkel an der Sieg. Die Abschlussrast ist in der Abtei Marienstatt mit ihrer frühgotischen Basilika sowie dem Brauhaus und dem Restaurant vorgesehen.
Da die Sängerinnen und Sänger mit Begleitung den Bus nicht ausfüllen, besteht für alle Interessenten die Gelegenheit zur Mitfahrt. Fahrpreis und Einzelheiten der Fahrt werden zu gegebener Zeit noch bekannt gegeben.
Ein frisch gezapftes Bier, nette Gespräche und Treffen — die Windener Dorfkirmes hat die Dorfgemeinschaft drei Tage lang zusammengebracht. Los ging es mit dem Aufstellen des Kirmesbaums, das von der Kirmesjugend und Mitgliedern der Feuerwehr hervorragend gemeistert wurde. Unterstützung hatte die Jugend von einem Holzrückefahrzeugs von Peter Kurth, so dass der Kirmesbaum schnell und sicher in die Höhe gebracht werden konnte.
Anschließend folgte ein Luftballon-Umzug zum Bürgerhaus, wo bereits Weiterlesen →
Dustin Ritter vom Tennisclub Winden bietet ab sofort Einzel- und Gruppentraining für Kinder und Erwachsene an. Preis für die jeweilige Stunde nach Vereinbarung. Anmeldung und weitere Informationen bei Dustin Ritter, mobil 0151/25015285, E-Mail: dustinritter99@gmx.de. Derzeit wird freitags bereits Training angeboten, bei dem die Tennisschüler mit Freude dabei sind. Der TC Winden würde sich freuen, weitere Teilnehmer begrüßen zu können.
Die Turnerfrauen des VfR Winden bieten einen zusätzlichen Kurs für Turnerfrauen und solche, die es werden wollen, an. Ab Donnerstag, 13. September, jeweils um 19 Uhr bietet der Verein über das normale Training hinaus sechs Einheiten mit dem Übungsschwerpunkt „Aktivierung und Training der Tiefenmuskulatur“ an. Der Kostenbeitrag beträgt einmalig 20,00 Euro. Bitte anmelden bei Sonja Schwaderlapp, Tel. 02604/951396.
Der Neubau einer Kindertagesstätte in Winden kommen aus Sicht der Ortsgemeinde nur auf zwei Grundstücken an der Triftstraße in Betracht. Allerdings sind beide Flächen nicht unproblematisch, wie Prof. Matthias Uhle während der jüngsten Einwohnerversammlung erläuterte. Denn: Sie liegen im Schutzbereich des Naturparks Nassau.
Die Ausgangslage: Unstrittig ist, das die Windener Kita von derzeit 30 auf 50 Plätze erweitert werden muss, damit sie überhaupt im Ort eine Zukunft hat. Ginge es nach der Ortsgemeinde, würde sie den Umbau des ersten Stockwerks der ehemaligen Schule bevorzugen. Wohingegen sich die Verbandsgemeinde Nassau, Trägerin der Kindertagesstätte, für einen Neubau ausgesprochen hat, weil nur dieser optimale Bedingungen für die Kinderbetreuung gewährleisten würde. Beide Varianten lägen hinsichtlich der Kosten auch gar nicht sehr weit auseinander, wie Uhle erläuterte. Während der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes rund 1,1 Millionen Euro kosten würde, käme der Neubau auf rund 1,3 Millionen Euro zuzüglich der Grundstücks- und Erschließungskosten.
Bei der Standortsuche galt es, bestimmte Grundbedingungen zu erfüllen. Die wichtigsten sind: Das Grundstück muss mit dem Kindergarten-Bus erreichbar und möglichst barrierefrei sein. Es soll ausreichend groß sein, das heißt über mindestens 3.000 bis 4.000 qm verfügen. Da die Ortsgemeinde Winden gesetzlich verpflichtet ist, ein Grundstück kostenlos zur Verfügung zu stellen, sollt dies keine weitere Verschuldung der Gemeinde nach sich ziehen. Auch sollte das Orts- und Landschaftsbild nur unwesentlich beeinträchtigt werden. Ebenso sollten Konflikte mit Schutzgebieten im Rahmen der Abwägung ausgleichbar sein.
Die Standorte an der Triftstraße erfüllen nach Auffassung der Ortsgemeinde diese Bedingungen weitgehend, wenngleich ein Konflikt mit dem Naturpark Nassau absehbar ist. Alle übrigen untersuchten Varianten im Gewerbegebiet, im Nassauer Feld, „Unterm Nassauer Berg“, an der Grillhütte, im Wochenendbaugebiet „Am Forst“, in der Verlängerung der Mittelstraße, im Götzentaler Weg oder auch „In der Heck“ scheiden allerdings aus verschiedenen Gründen aus: Entweder sind sie schwer mit dem Bus erreichbar, nur mit hohem Aufwand erschließungsfähig, oder aber die Ortsgemeinde müsste das Grundstück erst erwerben.
Die favorisierten Standorte – beide im Eigentum der Gemeinde – befinden sich auf Windwurfflächen, können aber von der Triftstraße aus direkt erschlossen werden. Ver- und Entsorgungsleitungen sind in der Straße bereits vorhanden. Problematisch ist jedoch die Lage in der Kernzone des Naturparks Nassau. Das bedeutet, dass hier nur nach besonderer Abwägung mit einer Ausnahmegenehmigung gebaut werden könnte. Ebenso müsste ein Bebauungsplan mit Sondernutzung Kindertagesstätte aufgestellt werden.
Planer Matthias Uhle geht davon aus, dass die Hürden des Naturschutzes überwindbar sind. Denn die in Frage kommenden Flächen befänden sich in der „Randzone“ des Naturparks, wo sich die Umweltmerkmale nicht „schlagartig“, sondern allmählich veränderten. Eine Kindertagesstätte in dieser Randzone gefährdet aus planerischer Sicht die vom Naturpark bezweckte „Erholung in der Stille“ deshalb nicht wesentlich. Ohnehin sei die Triftstraße von Verkehrslärm (Motorräder) zeitweise so stark belastet, dass der Betrieb eines Kindergartens wohl kaum als störender empfunden werden könne.
Bevor sich die Ortsgemeinde Winden für einen Standort entscheidet, sollen die Öffentlichkeit sowie die Behörden und Träger sonstiger öffentlicher Belange beteiligt werden.






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