August 09, 2021Von: Redaktion Kategorie: Feuerwehr
In seiner Vorstandssitzung am 27. Juli hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Winden beschlossen, die Zahlung des Vereinsbeitrages vollständig auf die Bankenverfahren SEPA-Lastschrift oder Überweisung/Dauerauftrag umzustellen. Das teilweise noch übliche Kassieren an der Haustür entfällt damit. Dieses Barinkasso wurde von einigen Mitgliedern als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Gleichzeitig war es für die kassierenden Feuerwehrkameraden mit großem Zeitaufwand verbunden, da manche Unterstützer erst nach mehreren Besuchen zu Hause angetroffen werden konnten. Wegen Corona hat der Förderverein seit dem Frühjahr 2020 schließlich keine Beiträge mehr direkt an der Haustür bei seinen Mitgliedern kassieren können.
„Bitte unterstützen Sie die Feuerwehr weiterhin und leisten Sie Ihren Beitrag zukünftig über die Bankenverfahren“, appelliert der Verein an alle Mitglieder. Mit den Mitgliedsbeiträgen wird die aktive Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Winden gefördert. Dies sei ein wichtiger Beitrag für eine modern ausgerüstete Feuerwehr. Die Sicherheit der freiwilligen Helfer vor Ort werde unterstützt.
Ansprechpartner ist der 1.Vorsitzende, Mathias Dus, Neuer Weg 1 in Winden.
Das Dorfcafé steht den Windener Bürgerinnen und Bürgern weiter zur Verfügung, teilte Ortsbürgermeister Stefan Mertlich mit. Es werde allerdings nicht mehr im kommerziellen Regelbetrieb bewirtschaftet. Dies bedeutet, dass sich Gruppierungen von „Jung und Alt“ gerne im Dorfcafé treffen dürfen und sogar sollen. Ortsbürgermeister Mertlich fragt daher, wer in der Gemeinde Lust hat, einen regelmäßigen Treff ins Leben zu rufen oder zu leiten, sei es für Gesellschaftsspiele, gemeinsame Handarbeiten oder einfach nur zum gemeinsamen Treffen und dem Austausch miteinander. „Ich freue mich auf Vorschläge und Kontaktaufnahme.“ Natürlich stehe das Dorfcafé auch für Feierlichkeiten zur Verfügung. Um entsprechende Vorlauffrist und Anmeldung etwa eine Woche vorher wird gebeten.
August 06, 2021Von: Redaktion Kategorie: Allgemein
Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag mehrere Vorgärten in Winden verunstaltet und Vandalismusschäden angerichtet. Diese wurden von mehreren Eigentümern und Anwohnern dem Ortsbürgermeister gemeldet. Auch wenn es sich „nur“ um einen Streich gehandelt haben sollte, wollen die Eigentümer und Anwohner im Wiederholungsfall Strafanzeige erstatten.
Jetzt ist es offiziell: Die Ausrichtung der diesjährigen Windener Kirmes wird vom VfR 1916 Winden übernommen. Ortsbürgermeister Stefan Mertlich und der gesamte Ortsgemeinderat haben die Anfrage des Sportvereins äußerst positiv aufgenommen und freuen sich sehr über das gezeigte Engagement, für die Ausrichtung der Windener Kirmes im Jahr 2021 zu sorgen. „Ich denke, wir hoffen alle darauf, dass in diesem Jahr die Windener Kirmes am ersten Septemberwochenende stattfinden kann und wir alle wieder gemeinsam zusammen feiern können oder man sich einfach nur sieht und ein paar Worte wechseln kann“, freute sich Ortschef Mertlich. „Der Termin für die Windener Kirmes am ersten Septemberwochenende sollte für uns alle nach den Entbehrungen in den letzten eineinhalb Jahren ein „Muss“ sein. Vielen Dank schon jetzt an alle, die sich für die Ausrichtung der Windener Kirmes engagieren, egal in welcher Form.“
Dank dem unermüdlichen Einsatz von Jürgen Müller und Thomas Kurth konnte inzwischen die neue Bank auf dem Katzenstein-Wanderweg am Ende des Wochenendgebietes aufgestellt werden. Die Kosten übernahm die langjährige Windener Mitbürgerin Irma Dasting. Der Blick ins Lahntal ist einfach wunderbar, und jeder kann sich nun an dieser gelungenen gemeinsamen Aktion von Windener Bürgern erfreuen.
„Das Konzept des Windener Dorfcafés ist gescheitert“, erklärte Ortsbürgermeister Stefan Mertlich. Bereits in den vergangenen Jahren hätten sich deutliche Probleme im Regelbetrieb des Windener Dorfcafés gezeigt. Mit Blick auf den Haushalt der Ortsgemeinde und die immer weiter sinkenden Besucherzahlen führe nun kein Weg an der Schließung des Windener Dorfcafé vorbei, so der Ortsbürgermeister. „Letzten Endes sind es Steuergelder, die hier zum Betrieb verwendet werden“, erklärte er.
Völlig von der Bildfläche verschwinden soll das Dorfcafé dennoch nicht. Für geplante Veranstaltungen und Events werde von Zeit zu Zeit wieder öffnen. Außerdem hätten Windener Bürger die Möglichkeit, das Dorfcafé für Feiern oder generelle Zusammentreffen von Gruppierungen aus Windener Bürgerinnen und Bürgern, zum Beispiel für Spielenachmittage, Handarbeitskreise oder was auch immer zu benutzen. Die Bewirtschaftung erfolgt jeweils in Eigenregie des Nutzers.
Ortsbürgermeister Stefan Mertlich bittet darum, dieses Angebot an die Windener Bürgerinnen und Bürger auch zu nutzen. Um Anmeldungen mit einer Vorlaufzeit von etwa einer Woche wird gebeten. Interessenten melden sich bitte beim Ortsbürgermeister.
Die neue Kindertagestätte „Im Sonnenwinkel“ in Winden wird voraussichtlich im Spätsommer 2021 bezugsfertig sein und bietet 60 Kindern aus Hömberg, Zimmerschied und Winden viel Platz zum Toben, Spielen und Lernen. Direkt am Wald gelegen, mit einem herrlichen Blick auf den Taunus ein idealer Ort für die Kids.
Was noch dringend angeschafft werden soll, ist eine Ritterburg für die Bärenhöhle. Ein Raum, der für das gestaltende Spiel vorgesehen ist. Hier sollen die Kinder in gemeinsamen Rollenspielen sowohl Kommunikation und Interaktion als auch Sprach- und Ausdrucksfähigkeit erlernen. Um diese Ritterburg zu finanzieren hat der Förderverein der Kindertagesstätte Winden unter dem Motto „Wir brauchen eine Ritterburg “ zu Spenden aufgerufen. Der Ortsausschuss von St. Willibrord “ Winden ist diesem Aufruf gefolgt und hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. Somit konnte am 9. Juli durch Mitglieder des Ortsausschusses der Reinerlös des letzten Kirchortfestes 2019 in Höhe von 900 Euro an die Leiterin der Kindertagesstätte Winden, Tanja Ewert , sowie anwesende Vorstandsmitglieder des Kindergartenförderungsvereins überreicht werden. Diese zeigten sich hocherfreut über die großzügige Zuwendung und bedankten sich herzlich insbesondere im Namen aller Kinder.
Der Ortsausschuss von St. „Willibrord “ Winden hat schon des Öfteren soziale und caritative Institutionen durch finanzielle Zuwendungen unterstützt. So wurden in den letzten Jahren die Opfer der Wirbelsturmkatastrophe auf den Philippinen, die Palliativstation am Krankenhaus Dernbach, der Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn und viele andere bedacht. Geld, das von vielen Helferinnen und Helfer bei den durchgeführten Kirchortfesten erwirtschaftet wurde. Bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung bald wieder möglich sein wird.
Der VfR 1916 Winden lädt zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlungfür Samstag, 10. Juli, 19 Uhr,am Sportplatz ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Berichte der Abteilungsleiter und des Kassierers sowie die geplante Sportplatzsanierung. Außerdem geht es um die Mitgliedbeiträge. Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen.
An der Einweihung des Aussichtsturms nahmen teil (von links): Peter Kurth, Förster Johannes Gieseler, Helmut Klöckner, Eugen Schwaderlapp, Christioph Keul, Stefan Eschenauer vom Naturpark Nassau, Bernd Schendel, Erika Fritsche und (sitzend) Alois Kurth.
Südlich vom Sportplatz Winden liegt der 32 Hektar große Waldteil „Forst“. Hier wurde auf Anregung der Jagdgenossenschaft Winden ein neuer Aussichtsturm errichtet.
Der Premiumwanderweg „Katzensteintour“ führt in der Nähe vorbei und soll laut Christoph Keul von der Touristik Bad Ems-Nassau die neue Attraktion mit einbinden. Idee und Planung für den Turm stammen von der Jagdgenossenschaft Winden. Die Konstruktion und die Ausführung übernahm Peter Kurth aus Winden. In einer kleinen Feierstunde wurde der Turm eingeweiht. Nach einer kurzen Begrüßung und einem herzlichen Dank an die an die Beteiligten durch die 2. Beigeordnete der Gemeinde Winden, Erika Fritsche stellte Bernd Schendel für die Jagdgenossenschaft die Baumaßnahme und die Geschichte des Forstes vor.
Bis vor wenigen Jahren war die Fläche mit ca. 100 Jahre alten Fichten bestockt. Diese sind den vergangenen Stürmen und dem anschließenden Borkenkäferbefall zum Opfer gefallen. (insgesamt 13.000 Kubikmeter). Bis etwa 1910 war die Fläche gut 150 Jahre lang ein reiner Eichenwald. Alle 25 Jahre wurden die Bäume gefällt und die abgeschälte Rinde in den Lohmühlen unter anderem in Nassau und Dausenau gemahlen und zur Lederherstellung verwendet. Diese Schälwaldwirtschaft war damals in dem hiesigen Mittelgebirgsraum die lukrativste Nutzung in der Waldbewirtschaftung. Finanziert wurde der Aussichtsturm von der Jagdgenossenschaft Winden, dem Naturpark Nassau und der Ortsgemeinde Winden.
Der Verein der Freunde und Förderer des Kindergartens Winden hat in Zusammenarbeit mit der Volksbank Rhein-Lahn/Limburg einen Spendenaufruf gestartet. Von dem Geld soll eine Ritterburg angeschafft werden. Die neue Kindertagesstätte „Im Sonnenwinkel“ in Winden wird im Sommer 2021 fertig und bietet dann bis zu 60 Kindern viel Platz zum Toben, Spielen und Lernen. Direkt am Wald. Mit herrlichem Blick auf den Taunus! Die Ritterburg für die „Bärenhöhle“ soll den Kindern ermöglichen, sich in spannenden Rollenspielen auszuprobieren, Fantasie und Kreativität zu fördern – und vor allem: richtig viel Spaß zu haben. Hier der Link zum Spenden.