November 01, 2022Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat
Der Gemeinderat hat einstimmig die Verwaltung beauftragt zu überprüfen, ob die Gemeinde Winden noch über Ländereien verfügt, die zu verpachten sind. Hierzu soll dem Gemeinderat eine Übersicht vorgelegt werden, um über eine eventuelle Verpachtung beschließen zu können.
Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Auftrag für die Erneuerung der Warmwasserbereiters im Bürgerhaus vergeben. Der Warmwasserspeicher versorgt die beiden Mietwohnungen im 1. Obergeschoss des Bürgerhauses mit Brauchwarmwasser und ist defekt. Er muss daher erneuert werden. Darüber hinaus soll er an die vorhandene Fotovoltaikanlage des Bürgerhauses angeschlossen werden. Der Rat stimmte für ein Angebot der Firma Arthur Richter Service Koblenz über 2.764,83 Euro (brutto ). Die erforderlichen Mittel sind im Haushalt der Ortsgemeinde an der entsprechenden Buchungsstelle vorhanden. Da Ratsmitglied Markus Cron Mitarbeiter der anbietenden Firma ist, nahm er nicht an der Abstimmung teil und rückte vom Ratstisch ab.
November 01, 2022Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat
Der Gemeinderat will die Nutzung des Bürgerhauses wegen der angespannten Energielage und der sich daraus ergebenden Kostenbelastung optimieren. Dies ist das Ergebnis einer Beratung während der jüngsten Sitzung des Rates.
So soll eine Nutzung des Bürgerhauses von Gruppen und Gruppierungen künftig nur noch an zwei Wochentagen und hintereinander weg möglich sein. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärte, dass sich der Gasbezugspreis um das Achtfache erhöht habe, was eine Beheizung auf dem alten Standard nicht mehr rechtfertige. Ein mittlerweile installiertes 15-kW-Heizgerät erlaube eine Grundwärme der Halle, solange es die Außentemperaturen möglich machen. Die Stromkosten hierfür seien immerhin noch sehr moderat, da für Strom ein Festpreis bis 2024 bestehe. Kleingruppen könnten zudem einen Nebenraum des Bürgerhauses benutzen, der wesentlich weniger Heizenergie verbrauche und geringere Kosten verursache.
Mehrere Ratsmitglieder wiesen darauf hin, dass es insbesondere auf die Gruppenleiter ankomme, wie verantwortlich mit dem Energieverbrauch umgegangen wird. Den Einbau einer Zeitschaltuhr für den Betrieb der Heizungs- und Lüftungsanlage der Halle soll von Ratsmitglied Markus Cron geprüft werden. Auch soll eine Aufstellung darüber angefertigt werden, wer wann und mit wieviel Personen trainiert oder die Halle benutzt. Für die Handhabung des Heizgerätes soll eine eindeutige Bedienungsanleitung erstellt und an geeigneter Stelle sichtbar angebracht werden.
Der Gemeinderat votierte einstimmig für diese Vorgehensweise.
Der Gemeinderat hat in seiner jüngste Sitzung einstimmig neue Brennholzpreise beschlossen. Zuvor hatte RevierförsterJohannes Gieseler dem Rat aufgrund der zurzeit problematischen Energieversorgung und wegen gestiegener Unternehmerkosten eine Preiserhöhung vorgeschlagen, der der Rat aber nicht folgte. Laut Gieseler sollten in Zukunft folgende Preise gelten: Brennholz lang: 50,00 €/rm Brennholz kurz: 80,00 €/rm Schlagabraum: 35,00 €/rm Nadelholz lang: 40,00 €/rm Der Gemeinderat folgte stattdessen einem Vorschlag von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, der sich an der der Nachbargemeinde Hömberg orientiert. Dieser Vorschlag gestaltet sich wie folgt: Brennholz lang: 40,00 €/rm Brennholz kurz: 70,00 €/rm Schlagabraum: 20,00 €/rm Nadelholz lang: 30,00 €/rm Alle Preise sind Bruttopreise incl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Darüber hinaus beschloss der Rat, dass die Zuweisung von Brennholz, Schlagabraum und Nadelholz auf maximal 20 rm/Haushalt begrenzt wird. Brennholz aus dem Wald der Ortsgemeinde Winden darf nur an ortsansässige Windener Bürger verkauft werden. Ein Verkauf von Nadelholz, Brennholz und Schlagabraum aus dem Wald der Ortsgemeinde Winden wird nicht eingestellt.
Die Triftstraße in Winden ist am Donnerstag, 3. November, von 8 bis 12 Uhr wegen Bauarbeiten im Teilabschnitt zwischen den Gemeindestraßen „Auf dem Acker“ und „Am alten Wasserhaus“ gesperrt. Die Arbeiten werden am Vormittag ausgeführt, damit der Buslinienverkehr nicht beeinträchtigt wird, teilte die Verbandsgemeindeverwaltung in Bad Ems mit.
Oktober 27, 2022Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister
„Fake News helfen niemandem“, mit dieser Äußerung reagierte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid auf falsche Gerüchte zur Breitbandversorgung in den Straßen des Wohngebietes „Am Forst“ und des Wochenendgebietes „Am Lohberg“. „Die Wahrheit ist, dass beide Gebiete mit Glasfaserkabel versorgt werden“, so der Ortschef. „Alle anderen Aussagen entsprechen nicht den geplanten Tatsachen und sind nicht zielgerichtet.“ Deshalb appellierte er an alle Hauseigentümer, bei eventuellen Unstimmigkeiten direkt den Ortsbürgermeister anzurufen, um diese klären.
Oktober 27, 2022Von: Redaktion Kategorie: Allgemein
14.01. Weinachtsbaumsammelaktion Feuerwehr Winden 14.01 Winterwanderung Schützenverein 21.01 Kartenvorverkauf Kappensitzung im Dorfcafe 22.01 Schlachtfest des GV Winden im Pfarrheim
04.02. Kappensitzung im Bürgerhaus Ortsgemeinde 19:11 Uhr 11. 02. Kinderkappensitzung Bürgerhaus Bürgerverein 16.02. Schwerdonnerstag im Dorfcafe ab 15:11 Uhr ab 19:11 Live Musik 18.02. Tulpensamstagumzug mit Afterzugparty im Bürgerhaus 20.02. Musikalischer Rosenmontag des GV Eintracht Winden im Pfarrheim
17.03. Jahreshauptversammlung des GV Eintracht Winden im Pfarrheim 25.03. Frühjahrsaktion der Ortsgemeinde Treffpunkt 9:00 Uhr Dorfplatz
02.04. Eröffnung Dorfcafe 15.04. Pflanzentauschaktion des Bürgervereins im Dorfcafe 22.04. Ausflug Schützenverein 22. bis 30.04. Holzkohlemeilerwoche
01.05. Bewirtschaftung Grillhütte durch VfR Winden 07.05. Musikalischer Nachmittagskaffee des GV Eintracht Winden im Pfarrheim 21.05. Vorstellungsgottesdient Konfirmanden
11.06. Konfirmation
01.07. Spielplatzfest Ortsgemeinde 16.07. Ortsausschussfest der kath. Kirche in Winden 28.07. Sommerfest am Dorfcafe Bürgerverein Winden
05.08. Flohmarkt am Bürgerhaus 13.08. Weihbornfest 19.08. Dutchovenfest der Schützen 26.08. Sommerfest der Ü 65 im Dorfcafe
Oktober 25, 2022Von: Redaktion Kategorie: Allgemein
Gut besucht war die ersten Bürgerversammlung nach fast dreijähriger Pause. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid begrüßte knapp 35 interessierte Einwohner und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Uwe Bruchhäuser. Der Bad Emser Verwaltungschef berichtete zunächst über die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Der neue Hochbehälter Nord, der Winden, Hömberg und Zimmerschied mit Wasser versorgt, habe 4.1 Millionen Euro gekostet, so Bruchhäuser. 85 Prozent habe das Land mit Zuschüssen und zinslosen Darlehen übernommen. „Die Wasserversorgung ist somit gesichert“, so Bruchhäuser, „selbst in trockenen Sommern wie in diesem Jahr.“ Die Kita in Winden wurde im Oktober fertiggestellt. 55 Kinder aus Nassau, Pohl, Hömberg, Zimmerschied und Winden besuchen derzeit die Einrichtung. 35 Mädchen und Jungen kommen aus Winden.
Bruchhäuser wies außerdem darauf hin, dass das Land von den Ortsgemeinden und Städten eine kräftige Erhöhung der Grundsteuern fordern wird. Die Ortsgemeinde Winden sei daher aufgefordert, die Erhöhung zu beschließen, da das Land und alle anderen Behörden, die sich Anteile aus der Gemeindekasse holen, immer von dem erhöhten Steuersatz ausgingen. Das heißt laut Bruchhäuser im Klartext: Erhöht die Ortsgemeinde die Grundsteuer nicht, muss sie nicht nur höhere Umlagen zahlen, sondern hat außerdem Nachteile bei der Gewährung von Zuschüssen.
Gebhard Linscheid erklärte dazu, dass sich der Ortsgemeinderat mit dem Thema Grundsteuer ernsthaft beschäftigen werde. Jedoch wies er auf die besonderen Lebensverhältnisse auf dem Lande hin. Fast 30 Prozent der Windener seien über 60 Jahre alt bei steigender Tendenz. Die bebauten Grundstücke im Ort seien häufig mit nur zwei bis drei Personen bewohnt, und diese müssten noch die Erhöhung der Grundsteuer hinnehmen. Das werde in den den gegenwärtig unruhigen Zeiten sicher nicht möglich sein. Umso wichtiger sei es für die Ortsgemeinde, sich zusätzliche Einnahmen zu verschaffen, die sich nicht auf Steuern alleine begründen. Da der Wald als Wirtschaftswald für die nächsten Jahrzehnte entfalle, sei es wichtig, die alte Schule umzubauen und zu vermieten und eine Flächenfotovoltaik-Anlage zu errichten, aus der die Gemeinde Erträge erzielen kann. Linscheid stellte der Einwohnerschaft die beiden Großprojekte vor.
Weiter informierte Linscheid, dass die Fastnacht 2023 in vollem Umfang stattfinden soll und welche Sparmaßnahmen im Bürgerhaus wegen des Verbrauchs von Gas und Strom ergriffen werden sollen. Eine Möglichkeit sei beispielsweise die Beschaffung eines Batteriespeichers für die Fotovoltaikanlage des Bürgerhauses. Weitere Themen waren die 775 Jahr-Feier im Jahr 2025 und die Umsetzung des Bebauungsplans „In der Heck“ Nach zwei Stunden voller Information und Ideen schloss Ortsbürgermeister Linscheid unter dem Applaus der Anwesenden die Bürgerversammlung.
Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmigbeschlossen, dass die alte Schule so umgebaut werden soll, dass altersgerechtes Wohnen im Erd- und Obergeschoss und zwei weitere Wohnungen im Dachgeschoss verwirklicht werden können. Ein entsprechendes Konzept, das dem Rat von einem Planungsbüro vorgelegt worden war, soll nun weiterverfolgt werden.
Architekt Konstantin Hartenstein erläuterte dem Gemeinderat als Gesamtplaner des Vorhabens den derzeitigen Planungsstand. Demnach soll sich das äußere Erscheinungsbild des ortsbildprägenden Gebäudes durch den Umbau im Innern kaum verändern, versicherte Hartenstein. Zumal das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Die Planung sieht für das Erd- Ober- und Dachgeschoss je zwei Wohneinheiten vor, wobei die Erd- und Obergeschosswohnungen behindertengerecht ausgeführt werden sollen. Für das Dachgeschoss wäre auch die Herstellung einer einzigen, größeren Wohneinheit möglich. Hartenstein empfahl jedoch, dass dies unter dem Gesichtspunkt Mietpreis/Mietfläche nicht weiter verfolgt werden soll.
Geändert werden sollen die Dachflächenfenster, weil sie nicht den örtlichen Gegebenheiten entsprechen. Die Wohnungen sollen jeweils einen Koch-, Ess- und Wohnbereich sowie ein Schlafzimmer, Bad und Abstellraum haben. Der Zugang zur Erdgeschosswohnung soll über eine hofseitige Rampe und die zum Obergeschoss über einen Aufzug erfolgen. Beide Wohnbereiche sind allerdings auch über das vorhandene zentrale Treppenhaus erreichbar, das auch als Zugang zu den Dachgeschosswohnungen dient. Sowohl die Erd- als auch Obergeschosswohnungen erhalten den Planungen zufolge einen Außenbalkon an der Süd-Ost und der Nord-Westseite des Gebäudes.
Hartenstein schätzte die groben Baukosten auf rund 2,5 Millionen Euro, schränkte allerdings ein, dass sich diese Summe auf den derzeitigen Stand des Baukostenindex bezieht. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärte, dass als nächstes ein Termin bei der Bauverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises vorgesehen ist, um das Vorhaben vorzustellen und auf seine Genehmigungsfähigkeit zu prüfen. Hierbei sollen insbesondere auch die Belange der Denkmalpflege und des Brandschutzes abgestimmt werden.
Zwecks Finanzierung der Maßnahme habe es bereits Kontakt mit der ISB (Bereich sozialer Wohnungsbau) und einer heimischen Kreditanstalt gegeben, informierte Linscheid. Darüber hinaus könnten Zuschüsse über die Dorferneuerung beantragt werden. Dazu werde es Gespräche mit dem zuständigen Kämmerer der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau geben. Laut Linscheids Darstellung hat die Ortsgemeinde mit Blick auf das alte Schulgebäude nur zwei Möglichkeiten:
Zustand so belassen mit der Aussicht, dass in absehbarer Zeit das Dach und die Heizungsanlage komplett erneuert werden müssen.
Gesetzliche Vorgaben des Wärmeschutzes in Mietwohnungen müssen erfüllt werden.
Die hierfür veranschlagten Kosten wurden bereits vor längerer Zeit mit einem hohen sechsstelligen Betrag ermittelt.
oder
das Gebäude wird wie in dem Konzept beschrieben kernsaniert und neu genutzt. Dies würde eine substanzielle Wertsteigerung bedeuten. Darüber hinaus würde behindertengerechter Wohnraum geschaffen, für den eine große Nachfrage bestehe.
Oktober 21, 2022Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat
Aufgrund einer kurzfristigen beruflichen Verpflichtung des Ortsbürgermeisters und des 1. Beigeordneten muss die Sitzung des Umwelt- und Energiebeirates am Dienstag, 25. Oktober, ausfallen. Die Sitzung wird am 7. November nachgeholt.