Jahresabschluss am Dorfcafe
Am 31.12.2017 endet das Jahr. Die Ortsgemeinde Winden lädt herzlich alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Umtrunk um 15.00 Uhr am Dorfcafe ein. Wir wollen gemeinsam das Jahr ausklingen lassen.
Jahreshauptversammlung des Bürgervereins
Im zweiten Anlauf soll es klappen. Nachdem die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Winden am 17. November mangels Teilnehmern ausgefallen war, lädt der Verein nun erneut dazu ein: Alle Mitglieder sind für Freitag, 12. Januar, um 19 Uhr zur Versammlung im Dorfcafé eingeladen. Auf der Tagesordnung steht neben den Berichten des Vorsitzenden, des Kassierers, des Schriftführers und der Kassenprüfer auch die Neuwahl eines Vorstandes für die Jahre von 2018 bis 2020.
Studenten schmieden Pläne für erweiterten Kindergarten

Angehende Innenarchitekten der Uni Mainz machten sich im Kindergarten Winden selbst ein Bild von den dortigen Gegebenheiten — Eindrücke, um Pläne für deine Erweiterung der Kita zu entwerfen.
27 Plätze sind für aktuell 30 Kinder vorhanden — der Bedarf liegt mittelfristig aber deutlich darüber, von bis zu 50 Plätzen ist die Rede. Keine Frage: Der Windener Kindergarten ist zu klein geworden, wie auch Leiterin Tanja Ewerth bestätigt. Zeit also, sich Gedanken über die Zukunft der Einrichtung zu machen. Genau das taten jetzt 19 Studenten der Fachrichtung Innenarchitektur der Universität Mainz. Sie sollen auf Anregung des Windener Gemeinderats Konzepte entwickeln, wie die Ortsgemeinde Winden mehr Platz für die Kinderbetreuung schaffen kann. Denn aktuell bewege sich die Gemeinde bereits an der Höchstgrenze des Zulässigen, so Tanja Ewerth.
Bereits zu den Akten gelegt wurde die Idee einer Waldgruppe: Zum einen wäre ein solches Angebot nur bis 14 Uhr täglich verfügbar gewesen. Zum anderen fehlte es offenbar am Interesse von Seiten der Eltern.
Grundlage der studentischen Arbeit ist nun eine Lösung, die gemeinsam mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz, der Kreisverwaltung, der Verbandsgemeindeverwaltung, dem Ortsgemeinderat und auch dem Kindergarten entwickelt worden ist. Demnach soll das nur wenig genutzte Bürgerhaus mit Hilfe von kleineren Umbauten für den Kindergarten dauerhaft nutzbar gemacht werden. „Solch eine Neugestaltung würde einen niedrigen sechsstelligen Betrag kosten“, erklärte Prof. Matthias Uhle, Hochschullehrer für Landschaftsarchitektur in Geisenheim und Mitglied des Ortsgemeinderates. „Das ist finanzierbar und deutlich schneller umzusetzen als ein neuer Anbau.“ Wichtig sei ihm, dass viele Akteure in die Planung eingebunden sind: Denn: „Wir streben gemeinsam die bestmöglichste Lösung an“, so Uhle, der die Arbeit der Studenten mit großem Wohlwollen betrachtet. Die Mitwirkung von Studenten an Planungsprozessen ist ihm als Hochschullehrer sehr vertraut.
Ein Vorbild für andere Gemeinden sieht Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid in dem Projekt. „Viele Bürgerhäuser werden zu selten genutzt, gleichzeitig sind viele Kindertagesstätten überlastet – wir möchten diese beiden Punkte zusammenbringen“, sagt er. Allerdings gibt es für den Studenten auch ein Problem zu lösen: Das Windener Bürgerhaus wird drei bis viermal jährlich für Großveranstaltungen wie beispielsweise die Kappensitzung benötigt. Eine Herausforderung für die angehenden Innenarchitekten: Sie müssen nun ein System entwickeln, das einen schnellen Umbau künftiger Kindergartenräume in einen großen Veranstaltungssaal möglich macht. Aber auch moderne Anforderungen wie eine ausreichende Wärmedämmung oder die ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht gelte es zu berücksichtigen.
Den Ausflug in die Praxis sehen auch die Studenten positiv: „Ich bin sehr gespannt auf das Projekt“, sagt Mareike Dittrich, die sich schon darauf freut, ein Konzept für ein „echtes Objekt“ zu entwickeln und nicht nur am Reißbrett. Die 20-Jährige studiert Innenarchitektur im vierten Semester und hat mit weiteren Studenten den sogenannten Stegreif-Kurs belegt, in dem in kurzer Zeit eine Lösung für ein bestimmtes Problem entwickelt werden muss. Schon in Kürze soll denn auch jeder Student ein eigenes Konzept vorlegen.
„Die Studenten wussten nicht, was sie heute erwartet und worum es geht“, erklärt „Stegreif“-Leiter und Master-Student Sascha Urban. „Sie werden für den Lerneffekt ins kalte Wasser geworfen und das ist auch gut so.“ Für ihn besonders spannend: der Kompromiss zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt, Kindergarten und Bürgerhaus also, sowie die Suche nach einer praktikablen Lösung, die zugleich spielerisch ist. Urban stimmte die Studenten auf arbeitsreiche Tage ein, fordert sie auf: „Seid kreativ, habt Spaß und keine Angst vor lustigen und unkonventionellen Ideen“. Kindergartenleiterin Ewerth gab den angehenden Innenarchitekten den Rat: „Begebt euch auf Kinderebene, sie sind es, die sich am Ende in den neuen Räumen wohlfühlen sollen.“ Sie führte die interessierten Studenten durch die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte und beantwortete mit Uhle und Linscheid alle anfallenden Fragen. Die Studierenden schrieben eifrig, zeichneten erste Skizzen und machten Fotos.
Wenn die Studenten in Mainz ihre Ergebnisse präsentieren, wollen auch Uhle und Linscheid anwesend sein. Im Januar sollen die Vorschläge in Winden aus- und vorgestellt werden, so dass sich auch Eltern und Kinder informieren können, über die Zukunft des Windener Kindergartens.
Kein Wildschaden
Mit purer Absicht wurde die Rasenfläche des Kinderbolzplatzes zerstört. Mit einem Kraftfahrzeug wurden tiefe Spuren eingefahren. Ein Fußballspiel wird im Frühjahr erst einmal nicht möglich sein, da erst die Rasenfläche repariert und eingesät werden muss. Unverständnis für solche Dummheiten hat Ortsbürgermeister Linscheid und bittet die Bevölkerung von Winden um Mithilfe, den oder die Verursacher zu entlarven. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt ist erfolgt. Bitte sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststelle Bad Ems oder an die Gemeindeverwaltung.
Heimatkalender können abgeholt werden
Die von Jürgen Jachtenfuchs zusammengestellten Heimatkalender der Gemeinde Winden für das Jahr 2018 können am Donnerstag, 14. Dezember, von 18 bis 19 Uhr im „Dorfcafe“ Winden abgeholt werden. Bürger, die noch Interesse an einem Kalender haben, sich aber noch in keine Bestellliste eingetragen haben, können den Kalender unter Tel. 02603/13 80 2 oder per E-Mail unter foto.juergen.jachtenfuchs@t-online.de (Jürgen Jachtenfuchs, Nievern) erwerben. Bestellungen bis 16. Dezember werden noch vor Weihnachten geliefert.
Doppelt so schnell im Internet unterwegs
Das sogenannte Vectoring macht es möglich: Ab sofort können Windener Kunden der Telekom die Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses glatt verdoppeln. Das bedeutet: Wer einen Anschluss mit 25 Mbit/sec. Download besitzt, kann diesen auf 50 Mbit/sec. beschleunigen, und wer bereits über 50 Mbit/sec. verfügt, kann seinen Anschluss auf 100 Mbit/sec. verbessern. Hintergrund ist, wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid mitteilte, dass die Telekom in ihren Verteilern die Vectoring-Funktion per Software-Update aktiviert hat. Ein Schritt, von dem die Kunden nun profitieren können. Allerdings, so Linscheid weiter, kann es bei der Umstellung auch zu Störungen im Netz kommen. Davon hätten mehrere Windener bereits berichtet.
Um die neue Technologie nutzen zu können, benötigen Kunden einen Router, der VDSL2-Vectoring unterstützt. Hierzu zählen beispielsweise die AVM Fritz!Boxen 7490, 7590 etc..
Weitere technische Informationen über das Vectoring: hier.
Feuerwehr verkauft wieder Streusalz
Die Freiwillige Feuerwehr Winden möchte auch 2017 wieder unter dem Motto „Sicherheit geht vor“ den Windener Bürgern bei der Beschaffung von Streusalz behilflich sein. Am kommenden Samstag, 2. Dezember, ab 9 Uhr werden Feuerwehrmänner die Haushalte aufsuchen und Streusalz in 25 Kilo-Säcken zu einem Preis von sieben Euro anbieten. Weiterer Vorteil für die Bürger: die „schwere“ Ware wird ihnen in Haus gebracht.
Viele Laternenträger beim Martinsumzug
Viele große und kleine Laternenträger haben am traditionellen Martinsumzug zum Sportlerheim in Winden teilgenommen. Fleißige Hände hatten das Feuer vorbereitet, das trotz des „bescheidenen“ Wetters lichterloh brannte. Bei Bratwurst und Getränken fand der Martinszug einen schönen Abschluss.
Zuvor hatten die Kindergartenkinder der KiTa Sonnenwinkel in der Pfarrkirche St. Willibord auf St. Martin eingestimmt. Die Blaskapelle Daubach gab dem Umzug den musikalischen Pfiff. Die Feuerwehr sorgte für Sicherheit, und auch die obligatorischen Brezeln durften nicht fehlen. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Kindern der KiTa Winden zugute.
Danke sagen die Gemeinde, die Freiwillige Feuerwehr Winden und der Förderverein der KiTa Sonnenwinkel.
Shamrock-Duo kommt nach Winden
Bereits zum vierten Mal unterhalten am Samstag, 25. November, 20 Uhr, Hilde und Jupp Fuhs (Shamrock-Duo) ihre Gäste im Seminarraum von „Piccobello Ballons“, Auf dem Acker 3, in Winden mit den verschiedensten literarischen Geschichten und Märchen. Dieses Mal ist der Abend dem Großmeister der fantastischen Erzählungen, E. T. Hoffmann, und seinem wohl bekanntestem Märchen ‚Nußknacker und Mausekönig‘ gewidmet.
Reservierung bitte unter 02604 – 951414. Eintritt ist natürlich frei, aber bitte eine Spende für die Musiker.








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