Windener nehmen an der Springprozession teil

Eine Abordnung aus der Pfarrei St. Willibrord Winden hat an der Echternacher Springprozession teilgenommen, die dem Schutzpatron der Windener Kirche gewidmet ist. Unser Foto zeigt die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Gaby Schwaderlapp mit ihrem Mann Eugen und Gertrud Klöckner nach Teilnahme an der Springprozession vor der Echternacher Abteikirche.
Die Echternacher Springprozession geht auf das Jahr 1000 zurück, wo der Abt Berno von Reichenau die Gläubigen aufforderte, in einem Dreisprung das Lob Christi zu Ehren des heiligen Willibrord zu feiern. Es wird vermutet, dass die Springprozession schon auf die Zeit Willibrords zurückgeht und aus einem christianisierten heidnischen Ritual hervor gegangen ist.
Als einzige Pfarrei im Bistum Limburg hat die Pfarrei Winden den heiligen Willibrord als Patron. Der heilige Willibrord wurde 658 in Northumbrien (England) geboren, trat als junger Mann in ein Kloster ein, wurde 688 zum Priester geweiht und verließ 690 die Insel, um mit zwölf Gefährten die Friesen zu missionieren. 695 wurde er vom Papst zum Erzbischof ernannt, und mit Hilfe des fränkischen Hochadels konnte er erfolgreich missionieren. Er baute die Kathedrale in Utrecht als seinen Bischofssitz. Zwei Jahre missionierte er mit Bonifatius zusammen. Durch eine Schenkung erhielt er den Königshof in Echternach, wo er die Abtei gründete, in der er auch beigesetzt ist.
Alljährlich am Dienstag nach Pfingsten versammeln sich Tausende von Gläubigen, um in einer Springprozession zu einer Polkamelodie durch die Stadt zu seinem Grab zu pilgern.








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