Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Treffen mit dem Ortsbürgermeister

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Jugend

Die Ortsgemeinde lädt alle Jugendlichen und Kinder der Jahrgänge 2004 bis 2013 für Montag, 30. Mai, 18 Uhr, zu einem Gespräch mit Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid ins Bürgerhaus ein. Jeder der Kinder erhält auch eine persönliche Einladung.

An diesem Abend soll eine Diskussion darüber angestoßen werden, wie sich Jugendliche und Kinder in die Ortsgemeinde einbringen können und was aus deren Sicht gemacht werden muss, damit Kinder und Jugendlichen sich mitgenommen fühlen in die Entscheidungen der Ortsgemeinde. Ein Ziel der Diskussionen kann die Wahl eines Jugendsprechers sein, der die Interessen der Jugendlichen im Gemeinderat vertritt.

Feier zum 1. Mai war gut besucht

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein, VfR Winden

Am 1. Mai gab es für viele Windener gleich zwei Gründe zu feiern: Der VfR Winden hatte zum einen sein Meisterschaftsspiel mit 5:3 gegen Gückingen II gewonnen. Zum anderen war eine große Zahl von Bürgern einfach froh, sich nach der langen Pandemie endlich wieder einmal ungezwungen mit anderen treffen und austauschen zu können. Jung und Alt aus Winden nahmen das Angebot des VfR Winden daher an und ließen es sich auf dem Sportplatz gut gehen.

Breitbandanschlüsse kommen im Spätsommer

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Breitband

Voraussichtlich Ende August/Anfang September soll mit den Bauarbeiten für die Installation des Breitbandnetzes bis in die Häuser in Winden begonnen werden. Die sogenannte Kick-off-Veranstaltung fand kürzlich statt. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, Stefan Merz, Projektleiter der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, und Thomas Kurth waren mit Vertreten der Baufirma, der Firma UGG , Bauabteilung und den Werken unterwegs, um den Standort der Hauptverteilung festzulegen. Weiterhin wurde überprüft, ob kein Haus in der Grobplanung vergessen wurde.

Bushalteplatz in der Schulstraße fällt weg

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Der Gemeinderat hatte beschlossen, die Eltern nach ihren Wünschen für eine Bushaltestelle zu befragen. Zur Wahl standen die Hauptstraße und der bisherige Standort Schulstraße. 38 Eltern von schulpflichtigen Kindern wurden angeschrieben, 21 haben geantwortet. 14 Eltern waren für einen  Bushalteplatz in der Hauptstraße und sechs Eltern befürworteten eine Halteplatz in der Schulstraße. Der Gemeinderat folgte dem Votum der Eltern und entschied sich für die Verlegung des Bushaltplatzes in die Hauptstraße. Wann der Wechsel greift, muss mit der Kreisverwaltung geklärt werden. Sobald die Änderung bekannt ist, werden die betreffenden Eltern informiert.

Vertretung des Ortsbürgermeisters

Mai 15, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister

In der Zeit vom 12. bis 29. Mai wird Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid vom 1. Beigeordneten Thomas Kurth vertreten. Die Sprechstunde ist ab dem 23. Mai im Bürgerhaus (ehemalige Kita) montags von 17 Uhr bis 18 Uhr.

Forstamt wendet sich gegen Flächen-Fotovoltaikanlage

Mai 08, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat

Zu seiner ersten Sitzung ist der Energie- und Klimaausschuss der Ortsgemeinde Winden zusammengekommen. Thema war die vom Gemeinderat beschlossene Flächen-Fotovoltaikanlage. Der zwischenzeitlich zum Ortsbürgermeister gewählte 1. Ortsbeigeordnete Gebhard Linscheid erläuterte das Zustandekommen des Beschlusses.

Ausgangspunkt sei, dass die Gemeinde Winden über einen Hektar voll erschlossenes Gewerbegebiet verfügt, das seit bereits sechs Jahren brachliegt. Bei einer Ortsbesichtigung mit Fachleuten sei das Gewerbegebiet für die Errichtung einer Flächen-Fotovoltaikanlage als geeignet angesehen worden, zumal hier Baureife vorliegt. Darüber hinaus wurde auch die nach Windwurf und Borkenkäferbefall nicht mehr vorhandene gemeindeeigene Waldfläche oberhalb der neuen Kita besichtigt. Aufgrund ihrer Lage und Sonnenausrichtung wurde sie als der bessere Standort angesehen. Der Gemeinderat habe daher beschlossen, die früheren Waldflächen als Plan A zu favorisieren und das Gewerbegebiet als Plan B zu betrachten.   

Allerdings stehen das Forstamt Lahnstein und die Kreisverwaltung Bad Ems dem Vorhaben kritisch gegenüber, berichtete Linscheid. Denn die Forstverwaltung betrachte die Fläche nach wie vor als Waldgebiet und weigere sich, diese in eine Acker- oder Wiesenfläche umzuwidmen. Eine Sichtweise, die für die Ortsgemeinde nicht nachvollziehbar sei, sagte Linscheid. Denn hier sei kein Wald mehr vorhanden, sondern lediglich Buschwerk . Auch müsste die Fläche im Falle eine Wiederaufforstung vollständig von dem jetzigen Bewuchs befreit und vorbereitet werden. Desweiteren habe der Vertreter der Kreisverwaltung darauf verwiesen, dass eine vereinfachte raumordnerische Prüfung nicht in Frage komme, da diese nur für die gesamte Verbandsgemeinde vorgesehen sei. Dieses Verfahren benötige allerdings Zeit. Weiterhin wurde in dem Gespräch angemerkt, dass das Gebiet in der Kernzone des Naturparks Nassau liegt, dessen Belange berücksichtigt werden müssten.

Sowohl seitens der Ausschussmitglieder als auch der anwesenden Zuhörern wurde Unverständnis für die Sicht des Forstamts artikuliert. Hier werde ein Projekt der Ortsgemeinde, das sich durchaus als „Leuchtturm“ für die Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu nachhaltiger Energiegewinnung eigne, durch bürokratische Hindernisse gefährdet. Mehrere Redner forderten, dass die Ortsgemeinde über die Landespolitik sowie die Presse Druck machen sollte, damit das Vorhaben zeitnah umgesetzt werden kann. Als weitere Vorgehensweise wurde vorgeschlagen, die Bürger schnell und umfassend zu informieren, Fachleute des Städte- und Gemeindebunds einzuladen und auch mit Betreibern solcher Anlagen zu sprechen. Großkonzerne sollten dabei nicht zum Zuge kommen, vielmehr soll das Projekt in den Händen der Ortsgemeinde unter Beteiligung der Bürger bleiben. Als mögliche Betriebsform wurde in der Sitzung eine Genossenschaft vorgeschlagen. Trotz derzeitiger Behördenbedenken soll das Projekt weiter verfolgt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Winden erstellt werden.

Die Windener Bürger hätten im Falle der Umsetzung nach Darstellung der Ortsgemeinde etliche Vorteile zu erwarten: stabile Strompreise über einen längeren Zeitraum, Planungssicherheit, genügend Kapazitäten für alle Windener Haushalte, wirtschaftlicherer Betrieb von Wärmepumpen zur Gebäudeheizung auch unter dem Gesichtspunkt des zeitnahen Einbauverbotes von Ölbrennern 2025 sowie der Aufbau von Ladestationen für E-Autos.

Nach Linscheids Angaben ist die Fläche oberhalb der Kita fünf Hektar groß. Dort könnte eine Modulfläche von etwa 13.000 Quadratmetern errichtet werden kann. 6800 Module könnten eine PV-Generatorleistung von rund 2620 kWp erzeugen. Der prognostizierte Ertrag läge bei einer Netzeinspeisung von rund 2,733 Millionen KWh, der Jahresertrag etwa 1.043 KWh/KWh. CO2-Emissionen von rund 1,285 Millionen kg/Jahr würden vermieden. Die Investitionskosten betragen 2,070 Millionen Euro, die frei finanziert werden müssen. Erwartet wird eine Gesamtkapitalrendite von 2,28 Prozent. Die Amortisationsdauer beträgt 22,5 Jahre. Die Stromgestehungskosten liegen bei 3 Cent/kWh bei Volleinspeisung. Eine Netzeinspeisung wäre direkt möglich. Desweiteren wäre zu einem späteren Zeitpunkt durch den vorhandenen Hochbehälter die Möglichkeit gegeben, in Verbindung mit der Flächen-Fotovoltaikanlage grünen Wasserstoff zu generieren und diesen bis zu einem gewissen Prozentsatz in das Erdgasnetz einzuleiten.


Frühjahrsputz an der Grillhütte

Mai 06, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Grillhütte

Rund um die Grillhütte am Sportplatz haben die Gemeindearbeiter die Türen neu gestrichen, Fenster geputzt und den Außenbereich gründlich aufgeräumt. Die Bänke am Lagerfeuer werden in Kürze ersetzt.

Dorfcafé öffnet wieder

Mai 06, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé

Das Dorfcafé in Winden öffnet ab diesem Sonntag, 8. Mai, wieder regelmäßig an Sonn- und Feiertagen seine Pforten für Gäste. Die Ortsgemeinde Winden freut sich auf Besucher von 14.30 Uhr bis 19 Uhr. Als weitere Maßnahme wurden im Außenbereich Hinweisschilder angebracht, wie unser Foto von der Kreuzeiche zeigt.

Bauausschuss für Abriss der alten Schule

Mai 02, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat

Der Bauausschuss der Gemeinde Winden hat dem Gemeinderat mit drei Ja-Stimmen und einer Gegenstimme den Abriss des ehemaligen Schulgebäudes bis zur Kellerdecke mehrheitlich empfohlen. In dem Gebäude war bis zu seinem Umzug in den Neubau am Lohberg der gemeindliche Kindergarten untergebracht. Bisher hatte der Gemeinderat den Umbau des Gebäudes zu altersgerechten Wohnungen geplant.

Dies hatte der Rat bereits vor einiger Zeit auf den Weg gebracht. Derzeit steht das Gebäude, abgesehen von den Mietwohnungen, leer. Für einen Umbau wären allerdings aufwendige Sanierungsarbeiten notwendig. Denn nicht nur die Dacheindeckung und der Dachstuhl müssten erneuert werden, sondern auch die Außenfassade und die Heizungstechnik. Zusätzlich wären energetische Maßnahmen und etliches mehr erforderlich. Das Architekturbüro Meffert (Altendiez) hatte die Kosten dafür auf rund 680.000 Euro geschätzt.

Nach Auffassung des Gemeinderats ist altersgerechtes Wohnen mit Blick auf den demographischen Wandel und die erhöhte Nachfrage von vorrangigem Interesse für die Ortsgemeinde. Als ersten Schritt hatte der Rat das Büro Born mit einer Vorplanung und Kostenschätzung beauftragt.

Ratsmitglied Kai Löhle schlug dem Bauauschuss vor, auf einen Umbau im Bestand zu verzichten und das Gebäude bis auf die Kellergeschossdecke
abzulegen und gänzlich neu zu errichten. Der Ausschuss diskutierte im Sitzungsverlauf lebhaft über Aufwand und Nutzen der Varianten Neubau und Umbau. Ausschussmitglied Oswald Weis gab zu bedenken, dass hier ein ortsbildprägendes Gebäude abgerissen würde, das zwar nicht unter
Denkmalschutz stehe, aber durchaus als Denkmal angesehen werden könnte. Gleichwohl sehe er aber auch die Tatsache, dass ein Umbau im Bestand zu altersgerechten Wohnungen den Charakter des Gebäudes insbesondere im Bereich der Fassade derart verändern würde, dass dies einem Abriss gleichkäme.

Ausschussmitglied Stefanie Kumpfert plädierte hingegen für den Erhalt des alten Gebäudes, da sie die Möglichkeiten sah, die geplanten Umbaumaßnahmen auszuführen. In der weiteren Diskussion zeigte sich, dass die Mehrheit im Bauausschuss den Abriss des alten Schulgebäudes mit nachfolgendem Neubau befürwortete. Dabei wurde vor allem mit der Möglichkeit einer „sauberen“ Kostenkalkulation argumentiert. Denn bei einer Ausschreibung für einen Neubau würde die Ortsgemeinde keine unliebsamen Überraschungen in der Altbausubstanz erleben. Die Fassade des neu zu errichtenden Gebäudes müsste sich nach Meinung des Ausschusses allerdings am Stil der alten Schule orientieren. Erhaltungswerte Bauteile wie das Eingangsportal Schulstraße inklusive der Treppenanlage und Überdachung sollten in den Neubau integriert
werden. In seinem abschließenden Beschluss eines Neubaus für altersgerechtes Wohnen wies der Bauausschuss darauf hin, dass ein ortsbildprägendes Gebäude aus dem Jahr 1926 ein für allemal verloren ginge.

Kanalleitung „Auf dem Acker“ werden saniert

Mai 02, 2022 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Der Werkausschuss der VG Bad Ems-Nassau hat die diesjährige Schlauchliner-Sanierung, das heißt die Kanal- und Schachtsanierung in geschlossener Bauweise, an die Fa. Schreiber, Neuwied, vergeben. In Winden werden zehn Kanalhaltungen in der Straße „Auf dem Acker“ saniert . Insgesamt umfasst die Sanierung rund 430 Meter Kanalleitung und zwölf Schachtbauwerke. Der genaue Zeitpunkt für die Arbeiten ist noch offen, da die Sanierungsfirma diese je nach Kapazität in diesem Jahr erledigt. Gemäß Ausschreibung werden die Arbeiten bis Ende Oktober 2022 abgeschlossen sein.

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    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

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