Wir in Winden

Die Gemeinde informiert ihre Bürger

Haushaltslage hellt sich deutlich auf

Februar 06, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Finanzen, Gemeinderat

Die Haushaltslage der Ortsgemeinde Winden gestaltet sich in diesem Jahr positiv. Dies erklärte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Das Zahlenwerk ist erstmals seit Jahren wieder ausgeglichen und weist mit 16.611 Euro sogar einen leichten Überschuss aus. Im Ergebnishaushalt stehen Erträgen von 933.468 Euro Aufwendungen von 916.857 Euro gegenüber. Der Finanzhaushalt schließt ebenfalls mit einem positiven Saldo von 88.430 Euro, bei Einzahlungen von 854.635 Euro und Ausgaben von 766.205 Euro.
Ursachen der erfreulichen Finanzentwicklung sind Linscheid zufolge die Kostenreduzierung des Gemeindearbeiters und die Übergabe des Dorfladens in private Hände. Laut Verbandsgemeinde-Kämmerer Albrecht Strub bleiben die Steuerhebesätze (Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B) im laufenden Jahr stabil. Auch die Hundesteuer bleibt auf dem Niveau des Vorjahres. Größte Einnahmequelle ist die Einkommensteuer, die für 2016 mit 303.000 Euro veranschlagt wird.

Kredite sind in diesem Jahr nicht vorgesehen – trotz etlicher geplanter Investitionen. Der Schuldenstand der Ortsgemeinde Winden sinkt bis Ende des Jahres 2016 auf voraussichtlich knapp 370.000 Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 542 Euro nach 594 Euro Ende 2015. Das Eigenkapital der Ortsgemeinde beträgt rund 2,84 Mio. Euro.
Der Gemeinderat stimmte dem Haushaltsplan mehrheitlich zu.

Linscheid: Kein Raubbau im Windener Wald

Februar 06, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat, Wald

Der Ortsgemeinderat hat den Forstwirtschaftsplan 2016 mehrheitlich beschlossen. Demnach sollen im laufenden Jahr 3035 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Allein 1800 Festmeter davon ist Fichtenholz, gefolgt von 940 Festmeter Buche und 145 Festmeter Eiche. Geringere Mengen eingeschlagen werden auch von den Holzarten Douglasie (40), Kiefer (40), Lärche (60) und sonstige Laubhölzer (zehn). Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid betonte, dass die Forstwirtschaft in Winden nachhaltig betrieben werde, das heißt: Nur soviel Holz wird eingeschlagen wie auch nachwächst. Festgelegt sei dies in dem auf zehn Jahre angelegten sogenannten Forsteinrichtungswerk. Linscheid trat energisch Gerüchten entgegen, dass die Gemeinde Raubbau an ihrem Wald betreibe. Bäume, so der Ortschef, müssten gefällt werden, sobald sie ein erntereifes Alter erreicht hätten. Ansonsten drohten Krankheit und Fäulnis, was zu einem Werteverlust führen könne.
Finanziell ist die Windener Waldwirtschaft gut aufgestellt. Einnahmen von 188.000 Euro stehen Ausgaben von lediglich 133.000 Euro gegenüber, so dass sich ein Gewinn von 55.000 Euro ergibt, der der Gemeindekasse zugeführt werden kann.

Februar 05, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Karneval

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Valentinstag im Dorfcafé

Februar 04, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

NÍCHT NUR FÜR VERLIEBTE

Februar 04, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Karneval

Plakat

Abrechnung von Straßenausbau teilweise neu geregelt

Februar 03, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Gemeinderat

Der Ortsgemeinderat Winden hat in seiner jüngsten Sitzung die 2009 erlassene Beitragssatzung über wiederkehrende Straßenausbaubeitäge geändert und damit der aktuellen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Koblenz angepasst. Der Beschluss fiel denkbar knapp aus: Vier Ratsmitglieder stimmten dafür, drei waren dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Nach der nun geänderten Satzung müssen die Investitionen in den Ausbau von Straßen innerhalb eines Fünf-Jahres-Zeitraums „spitz“ abgerechnet werden, das heißt nach den tatsächlich anfallenden Kosten. Bisher wurden sie auf fünf gleiche Jahresraten verteilt. Der Gemeindeanteil darf künftig höchstens noch 30 Prozent betragen; bisher galt eine Obergrenze von 33 Prozent. Auch damit folgte der Rat dem Urteil des OVG.

Ratsmitglied Ralf Freudemann kritisierte die Kappung des Gemeindeanteils, wurde aber vom anwesenden Rechtsanwalt Karsten Schwenk darüber belehrt, dass die Gemeinde sich an die Rechtsprechung des OVG halten müsse. Kritik übte auch Ratsmitglied Mathias Uhle, der eine genauere – zeichnerische – Bestimmung der sogenannten „bebauten Ortslage“ wünschte. Auch die beitragstechnische Bewertung von Wegen, Plätzen und Grünanlagen sei noch offen. Eine Zeichnung hielten Rechtsanwalt Schwenk, ebenso Bürgermeister Udo Rau und Bauamtsmitarbeiter Franz-Josef Minor nicht für notwendig, zumal die Parameter der Berechnung aus den Beitragsbescheiden an die Grundstückseigentümer hervorgingen. Auch hätten die Gerichte diesen Teil der Satzung nicht beanstandet. Ein von Uhle gestellter Antrag auf Verschiebung der Abstimmung wurde bei einem Stimmenpatt schließlich abgelehnt.
Einstimmig bei zwei Enthaltungen gebilligt wurde auch die Neufassung einer sogenannten Verschonungsregelung für einzelne Abrechnungsgebiete. Diese orientiert sich laut Rechtsanwalt Schwenk künftig an den Kosten der endgültigen Ersterschließung und wird auf maximal zehn Jahre begrenzt. Im einzelnen wurde festgelegt, dass die Straße „Vor dem Wald“ ab dem Jahr 2023, der Götzentaler Weg ab 2020 und die Straße „Am alten Weg“ (Erschließung Gehwege) ab 2019 zur Ermittlung der wiederkehrenden Beiträge zu berücksichtigen sind.
Die Wochenendgebiete „Am Forst“ und „Am Lohberg“ werden hingegen auf ebenfalls einstimmigen Beschluss (zwei Enthaltungen) künftig wieder teilweise nach Einmalbeiträgen zu Straßenausbauinvestitionen veranlagt. Sie fallen damit aus der geänderten Satzung über wiederkehrende Beiträge heraus. Auch mit diesem Beschluss trug der Rat dem OVG-Urteil Rechnung.

Bürgerhaus wird frisch gestrichen

Februar 03, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Das Bürgerhaus Winden wird in Kürze renoviert. Flur, Abstellraum, Bühne und Festsaal erhalten im Zeitraum vom 10. bis 22.Februar einen neuen Anstrich. Während dieser Zeit ist das Benutzten der Halle ausgeschlossen, teilte die Ortsgemeinde mit. Ein Training ist nicht möglich.

Bürgerversammlung in Winden

Februar 03, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Allgemein

Zu einer Bürgerversammlung lädt die Ortsgemeinde Winden für Montag, 22. Februar, 19.30 Uhr, ins Bürgerhaus ein. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid wird über die erledigten und geplanten Projekte der Ortsgemeinde Winden berichten, während Verbandsbürgermeister Udo Rau Auskunft über die Belange der Verbandsgemeinde gibt. Fragen und Ergänzungen durch die Einwohner sind gewünscht.

Der VfR ist eine starke Gemeinschaft

Januar 31, 2016 Von: Redaktion Kategorie: VfR Winden

„Der VfR ist eine starke Gemeinschaft, in der alle mit anpacken und an einem Strang ziehen.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Vereins, Markus Rübsamen (47), kürzlich in einem Zeitungsinterview. In diesem Jahr feiert der VfR sein 100-jähriges Bestehen.

Gegründet wurde der „Verein für Rasensport“, wie er sich nannte, in stürmischen Zeiten: 1916, der Erste Weltkrieg war in vollem Gange, riefen einige beherzte, fußballbegeisterte Windener den Verein ins Leben. Doch nur wenig später – der Fußballplatz war gerade gebaut worden – musste der VfR seinen Spielbetrieb kriegsbedingt schon wieder einstellen. Nach einer erneuten Zwangspause während des Zweiten Weltkriegs blühte der Fußballverein in den ersten Jahrzehnten der jungen Bundesrepublik wieder auf. 1971 wurde eine Fußballspielgemeinschaft mit Horbach gegründet, die immerhin 13 Jahre hielt. Es folgten Höhen und Tiefen, zum Beispiel die sehr erfolgreiche Saison 1974/75 oder der Abstieg in die Kreisliga C in der Saison 1986/87.

Ursprünglich als reiner Fußballverein ins Leben gerufen, hat der VfR, der heute etwa 300 Mitglieder zählt und zehn Trainer beschäftigt, seine sportliche Palette inzwischen deutlich erweitert. Dem Verein schloss sich die Gymnastikgruppe „Immer Fit“ ebenso an wie der TSC Schwarz-Weiß Winden mit seinen sechs Tanzgruppen, die besonders für die Jugend sehr attraktiv sind. Im 100. Jahr seines Bestehens ist der VfR aus dem sportlichen und gesellschaftlichen Leben der Ortsgemeinde Winden nicht mehr wegzudenken. Dies hat der Verein erst kürzlich mit der Ausrichtung der Kappensitzung unter Beweis gestellt — eine Veranstaltung, die regelmäßig zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in Winden zählt. Und alle zwei Monate gibt es den VfR-Abend, der beim nächsten Mal im März mit einem Schlachtfest kombiniert werden soll. Schließlich tragen auch die Turnerfrauen zum sozialen Leben bei: In Trauerfällen richten sie ein Beerdigungscafé aus.

Gerade diese gesellschaftlichen Funktionen des VfR hält Vorsitzender Markus Rübsamen für sehr wichtig in einer Gemeinde wie Winden. Damit trage der Verein dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Wie wichtig ein Verein gerade auch für ältere Menschen ist, zeige das Beispiel von fünf älteren Damen, die bei Wind und Wetter „ihrem“ VfR auf dem Fußballplatz die Daumen drücken.

Altbacken oder gar verknöchert ist der VfR auch nach 100 Jahren keineswegs, wie Rübsamen meint.  Im Gegenteil: auch 2016 ist der VfR sehr lebendig – ein Verein, der Menschen zusammenführt und ihnen ein Stück Heimatgefühl vermittelt.

Hauptstraße von Montag an gesperrt

Januar 27, 2016 Von: Redaktion Kategorie: Verkehr

Wegen Abtrennung einer Wasserleitung am Haus Nummer 16 wird vom kommenden Montag, 1. Februar, an die Hauptstraße für die Dauer von voraussichtlich zwei Arbeitstagen gesperrt. Die Umleitung verläuft wie folgt: Von Nassau kommend über die Schulstraße und aus Richtung Weinähr über die Obertalstraße/Neuer Weg und Triftstraße.

  • Herzlich willkommen,

    im Dorftagebuch der Ortsgemeinde Winden. Hier finden Sie Nachrichten, Meinungen und Hintergründe über das aktuelle Dorfgeschehen in Winden.

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