Borkenkäfer befällt Windener Fichten
Nach den verheerenden Sturmschäden vom Januar werden die Fichtenbestände im Windener Gemeindewald jetzt vom Borkenkäfer heimgesucht. Dies teilte der ehemalige Revierförster und Gemeinderatsmitglied Bernd Schendel mit. Die Käfer sind nicht größer als der Kopf eines Streichholzes. Die Käferweibchen bohren sich in die Rinde der Fichten und legen dort 50 bis 100 Eier ab.
Aus ihnen entwickeln sich in sechs bis acht Wochen geschlechtsreife Neukäfer, die wiederum sofort neue Eier legen. Gesunde, vitale Bäume wehren sich gegen den Befall, indem sie die sich einbohrenden Käfer mit Harz ersticken. Die seit Wochen anhaltende Trockenheit hat aber die Altfichten derart geschwächt, dass diese Abwehrmaßnahme nicht mehr funktioniert. So kann in diesem heißen Sommer ein Käfer durchaus bis zu 100.000 Nachkommen erzeugen. Schendel: „Schlimme Aussichten für unseren Wald.“
Um den finanziellen Schaden und eine weitere Massenvermehrung der Käfer einigermaßen zu begrenzen, müssen die befallenen Bäume nach Schendels fachlicher Meinung schnell aufgearbeitet und verkauft werden. Schendel schätzt die Masse des Käferholzes im Windener Gemeindewald auf derzeit mindestens 1000 Kubikmeter.






Users Today : 138
Users Yesterday : 153
Users Last 7 days : 1114
Users Last 30 days : 5406
Users This Month : 2186
Users This Year : 52445
Total Users : 191125
Views Today : 3658
Views Yesterday : 4911
Views Last 7 days : 10342
Views Last 30 days : 39664
Views This Month : 12325
Views This Year : 309537
Total views : 1143338
Who's Online : 5