Walderträge derzeit noch unsicher
Durchwachsene Nachrichten hatte der Windener Revierförster Jochen Hartmann während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats: Während der Fichteneinschlag im Soll liege, könnten die geplanten Einschläge bei der Buche voraussichtlich nicht erreicht werden. Allerdings könne das Minus bei Buche mit Ergänzungseinschlägen bei Lärche und Douglasien teilweise kompensiert werden. Voraussichtlich würden auch nicht alle geplanten Erträge erwirtschaftet, was aber zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit gesagt werden könne, so Hartmann.
Auf Nachfrage von Ratsmitglied Marko Müller bestätigte Hartmann, dass bereits gefälltes Holz auf Polder liegt und auf die Abfuhr wartet. Die Abfuhrunternehmen sollten an die Abfuhr erinnert werden sollen, damit die Qualität des Holzes nicht leidet und die vereinbarten Zahlungen der Gemeinde zur Verfügung stehen werden.
Ratsmitglied Matthias Uhle bat darum, dafür zu sorgen, dass die Haushaltsansätze erreicht werden. Allerdings erklärte Hartmann, dass minderwertiges Holz preisgünstiger geworden sei. Immerhin habe Qualitätsholz das Preisniveau gehalten.
Bernd Schendel bat das Forstamt, die Firma Rossbach zu berücksichtigen, weil diese in früheren Jahren der Ortsgemeinde Winden gegenüber immer positiv eingestellt gewesen sei. Insbesondere nach dem Wegfall der Firma Holly sollte die Firma Rossbach mehr eingebunden werden, meinte der frühere Windener Revierförster.
Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid dankte Jochen Hartmann für seine Ausführungen und bat für 2018 um einen detaillierteren Jahresbericht, der auch auf die Themen Wildschäden und Jungbestandspflege eingeht.




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