In Winden leben zehn Bienenvölker
Nach mehr als 20 Jahren Unterberechung gibt es wieder Bienenvölker in der Windener Gemarkung. Heidi Euteneuer aus Zimmerschied, Erste Vorsitzende des Imkervereins Bad Ems, ist es zu verdanken, dass in der Gemeinde derzeit zehn Bienenvölker bestehen. Zuletzt hatte Wolfgang Zenz vor mehr als zwei Jahrzenten vier Bienenvölker in der Sandgrube gehalten.
Die häufigste Bienenrasse in Deutschland, so erläuterte Frau Euteneuer, ist die während des Zweiten Weltkrieges aus Südtirol importierte Carnica-Biene, die nach und nach die damals in Deutschland weitverbreitete Dunkle Biene verdrängt hat. Heute ist diese Rasse nur noch in Nordeuropa beheimatet. Geändert hat sich im Laufe der Jahrzehnte auch die Form der Imkerei. Sie wurde früher in sogenannten Hinterbehandlungsbeuten in Bienenhäuschen betrieben, während heute die gebräuchlichste Art der Bienenhaltung die Magazinbeute ist.
Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid zeigte sich nach einer Besichtigung beeindruckt von der Arbeit der Imkerin und kündigte an, dass die Ortsgemeinde Winden im nächsten Winter in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Bad Ems Kindern im Alter von zehn bis 14 Jahren die Möglichkeit geben möchte, selbst einmal zu imkern, um dabei mehr über das Leben der Biene und deren Pflege zu erfahren. Und — wenn es klappt — soll dabei auch Honig gewonnen werden. „Der Umgang und die Erhaltung der Natur ist auch für eine Ortsgemeinde ein wichtiges Thema“, sagte Linscheid.





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April 29th, 2011 at 7:47 a.m.
An die Bienen
Bienen! Immen! Sumseriche!
Wer sich je mit euch vergliche,
der verdient, daß man ihn töte!
Daß zumindest er erröte!
Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft
ohne Zutun der Gewerkschaft,
ohne daß man euch bezahle,
ohne Streik und Lohnspirale,
täglich, stündlich drauf bedacht,
daß ihr für uns Honig macht,
ihr seid’s wert, daß man euch ehre!
Wobei vorzuschlagen wäre –
ob nun alt ihr, ob Novizen –
euch von heute ab zu siezen!
Unser Dank, unser Applaus
säh in etwa dann so aus:
„Sehr geehrte Honigbienen!
Wir Verbraucher danken Ihnen!“
(Heinz Erhardt)