Der Wald – das größte „Vermögen“ von Winden

Förster Schendel erläuterten den Ratsmitgliedern und deren Ehegatten die Funktion des natürlichen Nachwuchses von Wald.
Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und die Mitglieder des Ortsgemeinderates Winden haben in Begleitung ihrer Ehegatten den Gemeindewald besucht. Förster Bernd Schendel führte die Gruppe durch das mit 280 Hektar (=400 Fußballfelder) im wahrsten Sinne des Wortes größte Vermögen des Dorfes. Anliegen der Wanderung war es, den Teilnehmern die im Laufe der Geschichte wechselnden Ziele der Waldbewirtschaftung näherzubringen.
So erfuhren die Wanderer beispielsweise, dass sich früher vom „Scherpinger Feld“ bis zur „Grube Anna“ lange Zeit ein riesiger geschlossener Eichenwald erstreckte, der abschnittsweise alle 25 Jahre geerntet wurde. Hauptprodukt war die Rinde (Lohe) der jungen Eichenbäume; diese wurde bis zum Beginn der Industriealisierung in gewaltigen Mengen zur Lederherstellung benötigt . Das verbliebene Holz wurde in Kohlenmeilern zu Holzkohle verarbeitet – dem damals wichtigsten Energielieferanten für Haushalt, Handwerk und Industrie. Ihre Bedeutung verlor die Holzkohle schrittweise, nachdem 1713 in England die Herstellung von Koks aus Steinkohle erfunden wurde. (mehr …)






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