Seit Generationen war man in Winden gewohnt, dass am hl. Abend in St. Willibrord eine Christmette gefeiert wird. Die augenblickliche Situation innerhalb der Katholischen Kirche, was fehlende Priester und die dadurch bedingte Bildung von Großpfarreien betrifft, hat auch Winden eingeholt. So muss in diesem Jahr, wie bereits teilweise in den zurückliegenden Jahren, wieder auf eine traditionelle Christmette verzichtet werden. Dies mag man zwar bedauern, bietet allerdings auch die Möglichkeit, innerhalb des Kirchortes auf diese Situation kreativ zu reagieren und tätig zu werden. Dies sieht auch der Ortsausschuss von St. Willibrord so und lädt auch dieses Jahr wieder an Stelle einer Christmette an Hl. Abend um 16:00 Uhr zu einer weihnachtlichen Andacht „Einstimmen auf Weihnachten“ recht herzlich ein.
Beginnen wird das Ganze mit einer Herbergssuche, die Kinder unter der Leitung von Selina, Katharina und Bianca eingeübt haben. Die Instrumentale und musikalisch Gestaltung werden vom Ehepaar Reisinger, den Klangfalken und aktiven Musikern von St. Willibrord sowie den Ministranten Hannah und Paul übernommen. Ausgewählte Texte, die zum Nachdenken anregen sollen, weihnachtliche Geschichten, das Weihnachtsevangelium sowie Fürbitten vor und zwischen den einzelnen musikalischen Beiträgen, runden das Ganze ab. Bei abgedunkelter Kirche, lediglich erleuchtet durch Krippe und Weihnachtsbaum, bildet dann sicherlich das gemeinsame „Stille Nacht, heilige Nacht “ den erfahrungsgemäß emotionalen Schlusspunkt.
Dezember 10, 2025Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister
Foto: Jürgen Jachtenfuchs
Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ein Jahr, das für unsere Gemeinde in vielerlei Hinsicht besonders war. Mit dem Jubiläum „775 Jahre Winden“ haben wir ein Veranstaltungsjahr erlebt, das in Umfang, Beteiligung und Bedeutung weit über das hinausging, was eine kleine Gemeinde normalerweise stemmen kann. Von den ersten Planungsschritten Ende 2023 bis zum Abschluss mit dem Weihnachtsmarkt im Dezember war es ein durchgehend intensives, aber auch verbindendes Jahr. Nach den letzten großen Aktivitäten kehrt nun endlich die Ruhe ein, die wir alle dringend benötigen.
Die Wochen um Weihnachten und den Jahreswechsel sind eine gute Gelegenheit, bewusst langsamer zu werden, Erschöpfung abzustreifen und sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt: Zeit mit der Familie, Begegnungen mit Freunden und Bekannten, Gespräche ohne Termindruck und das einfache Innehalten. Jeder soll diese Phase so gestalten, wie es der eigenen Lebenssituation entspricht – ob in Stille, im Kreis der Familie oder bei gemeinsamen Momenten im Dorf. Diese Auszeit ist wichtig, denn sie gibt Kraft für das, was vor uns liegt.
Foto: Jürgen Jachtenfuchs
Wenn wir auf das Jubiläumsjahr zurückblicken, sehen wir nicht nur Feste und Programmpunkte, sondern vor allem Menschen. Menschen, die sich eingebracht haben, Verantwortung übernommen haben, Ideen mit Leben gefüllt haben und bereit waren, Zeit und Energie zu investieren. Das Organisationsteam, das sich bereits Ende 2023 gegründet hat, hat damit den Grundstein gelegt: monatelange Planung, Koordination, Absprachen, die oftmals hinter den Kulissen laufen und der Öffentlichkeit kaum sichtbar sind. Auf dieser Basis konnten zahlreiche Veranstaltungen entstehen, die das Dorf geprägt haben – vom Silvesterball über das Höfefest bis hin zu vielen kulturellen, sportlichen und geselligen Aktivitäten.
Doch ein Jubiläumsjahr funktioniert nicht allein über ein zentrales Team. Es lebt davon, dass viele Hände mit anpacken. Vereine, Gruppen, Familien, Einzelpersonen, die Feuerwehr, die Gemeindearbeiter, Ratsmitglieder, die Freunde für Winden – sie alle haben in ihren Bereichen entscheidend dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde sich von ihrer besten Seite zeigen konnte. Vieles davon geschah leise, ohne großes Aufheben, aber mit verlässlicher Wirkung. Diese stille Arbeit verdient denselben Dank wie die sichtbaren Beiträge. Sie ist oft das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
Foto: Jürgen Jachtenfuchs
Ein ausführlicher Rückblick auf jede einzelne Veranstaltung würde den Rahmen sprengen; zu vielfältig, zu zahlreich und zu unterschiedlich waren die Ereignisse. Aber in der Summe zeigen sie eines klar: Winden ist eine Gemeinde, in der Gemeinschaft nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird. Dieses Jahr hat das sehr deutlich gemacht.
Allen Einwohnerinnen und Einwohnern wünsche ich deshalb ein frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. Mögen die kommenden Tage Gelegenheit bieten, Kraft zu schöpfen und Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Mut, Gelassenheit und vor allem Frieden – im persönlichen Umfeld wie auch im Großen und Ganzen.
Dies wünschen der Ortsgemeinderat Winden und euer Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid
Dezember 10, 2025Von: Redaktion Kategorie: Dorfcafé
Die von Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs zusammengestellten Heimatkalender der Gemeinde Winden für das Jahr 2026 sollen wie folgt abgeholt werden sollen: Am Mittwoch, 17. Dezember, in der Zeit von 18.00 Uhr- bis 18.45 Uhr, stehen die bestellten Kalender im „Dorfcafe“ Winden bereit.
Es wäre schön, wenn der Betrag von 14,00 € pro Kalender passend gezahlt werden kann. Bürger, die noch Interesse an einem Kalender haben, sich aber noch in keine Bestellliste eingetragen haben, können den Kalender unter Tel.-Nr. 02603 / 138 02 oder Mail: foto.juergen.jachtenfuchs@t-online.de (Jürgen Jachtenfuchs, Nievern) noch erwerben.
Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden lädt bereits jetzt zum Besuch von Veranstaltungen und Gottesdiensten im Verlauf der Advents- und Weihnachtszeit recht herzlich ein:
Samstag, den 13.12.2025, ab 14:00 Uhr Weihnachtsmarkt rund um die Kirche. In der Willibrordhütte werden Eierpunsch-Kaffee und Nussecken sowie von Mitgliedern des Ortsausschusses angefertigte kleinere Bastelarbeiten angeboten.
Mittwoch, den 17.12.2025, um 18:00 Uhr Roratemesse. In dem nur durch Kerzenschein erleuchtetem Altarraum ein stimmungsvoller Gottesdienst.
Mittwoch, den 24.12.2025 (Heiligabend ), um 16:00 Uhr, Einstimmen auf Weihnachten.
Seit Generationen war man in Winden gewohnt, dass am hl. Abend in St. Willibrord eine Christmette gefeiert wird. Die augenblickliche Situation innerhalb der katholischen Kirche, was fehlende Priester und die Bildung von Großpfarreien betrifft, hat auch Winden eingeholt. So muss in diesem Jahr, wie bereits teilweise in den zurückliegenden Jahren, wieder auf eine traditionelle Christmette verzichtet werden. Dies kann man zwar bedauern, bietet allerdings auch die Möglichkeit, innerhalb des Kirchortes kreativ, auf diese Situation zu reagieren und tätig zu werden. Dies sieht auch der Ortsausschuss von St. Willibrord so und lädt daher an Stelle einer Christmette an hl. Abend um 16:00 Uhr zu einer Andacht unter dem Titel „Einstimmen auf Weihnachten “ recht herzlich ein. Instrumental und musikalisch gestaltet wird das Ganze durch das Ehepaar Reisinger, Mara und Teresa, den Klangfalken von St. Willibrord sowie den Ministranten Anna und Paul. Ausgewählte Texte, die zum Nachdenken anregen sollen, weihnachtliche Geschichten, das Weihnachtsevangelium, Impulse sowie Fürbitten vor und zwischen den einzelnen musikalischen Beiträgen, runden das ganze ab. Bei abgedunkelter Kirche, lediglich erleuchtet durch Krippe und Weihnachtsbaum, bildet dann sicherlich das gemeinsame „Stille Nacht, heilige Nacht “ den erfahrungsgemäß emotionalen Schlusspunkt.
Donnerstag, den 25.12.2025, um 9:30 Uhr Festgottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag.
Samstag, den 27.12.2025, um 18:00 Uhr Vorabendgottesdienst mit Kindersegnung.
Mittwoch, den 31.12.20025, um 17:00 Uhr Jahresschlussmesse. Im Anschluss wollen alle gemeinsam bei einem Glas Sekt auf das vergangene und neue Jahr anstoßen.
Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden wünscht allen eine erbauliche Adventszeit, ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
November 23, 2025Von: Redaktion Kategorie: Bürgermeister
Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid gibt bekannt, dass er seine Sprechstunde im kommenden Jahr von Dienstag auf Mittwoch, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr, verlegt. Das Bürgermeisterbüro befindet sich in der alten Schule, Schulstraße 9. Ortsbürgermeister Linscheid ist künftig über eine neue Mobiltelefonnummer zu erreichen: 0175-3863524.
November 23, 2025Von: Redaktion Kategorie: Allgemein
Den Spatenstich vollzogen (v.l.) Marc Ringelstein, Kommunalmanager Syna, Stefan Hermans, 2. Beigeordneter OG Winden, Dirk Gerber, Geschäftsführer SüWag Grüne Energien und Wasser, Gebhard Linscheid, Ortsbürgermeister OG Winden, Janusch Rommersbach, 1. Beigeordneter OG Winden, Elke Forro, Gemeinderat und Johannes Schardt, Kommunalmanager Syna. Foto: Ortsgemeinde Winden
Viereinhalb Jahre nach dem ersten Antrag ist der symbolische erste Spatenstich für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage oberhalb der Kindertagesstätte Winden vollzogen worden. „Damit setzt die Ortsgemeinde Winden ein sichtbares Zeichen für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Energieversorgung“, sagte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage sei nicht nur ein wichtiger Schritt hin zu mehr regionaler Unabhängigkeit und Klimaschutz, sondern auch ein gemeinschaftliches Projekt, das von vielen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werde. Auf einer Fläche von 4,3 Hektar sollen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 6200 kWp installiert werden.
Alles begann mit einem Antrag an den Gemeinderat im Mai 2021 – gestellt vom damaligen 1. Beigeordneten Gebhard Linscheid, dem heutigen Ortsbürgermeister. Der Antrag bezog sich zunächst auf eine Fläche im Gewerbegebiet. Nach einer Ortsbegehung mit dem Solarexperten Dieter Pfaff wurde jedoch die Fläche oberhalb der Kita in die Diskussion gebracht. Im Juli 2021 wurden die Pläne erstmals im Gemeinderat vorgestellt und stießen auf breite Zustimmung.
In der Einwohnerversammlung im Herbst 2021 wurde das Vorhaben von dem damaligen Ortsbürgermeister Stefan Mertlich und Dieter Pfaff erstmals öffentlich präsentiert. Ein Sondierungsgespräch im April 2022 mit Kreisverwaltung, Verbandsgemeinde und Forstamt brachte jedoch die klare Aussage: Freiflächen-PV-Anlagen sind im Wald grundsätzlich nicht zulässig.
Die Ortsgemeinde akzeptierte dieses Ergebnis nicht einfach und stellte am 23. August 2022 einen Ausnahmeantrag beim Ministerium für Umwelt und Forsten in Mainz. Auf Grundlage dieses Antrags entwickelte das Ministerium einen neuen Verordnungsentwurf. Im April 2023 trat schließlich eine Landesverordnung in Kraft, die klar regelt, unter welchen Bedingungen Freiflächen-PV-Anlagen im Wald errichtet werden dürfen.
Damit konnte das Bebauungsplanverfahren gestartet werden. Mitte Februar 2025 wurde der Bebauungsplan genehmigt, die Fläche bis Anfang März freigestellt und im Mai die Wurzelstöcke entfernt. Im Juli stellte die SüWag Grüne Energien und Wasser den Bauantrag; die Genehmigung der Kreisverwaltung steht unmittelbar bevor.
„Die Anlage wird künftig einen erheblichen Beitrag zur Produktion erneuerbarer Energie leisten und damit unsere Gemeinde stärken. Gleichzeitig zeigt Winden, dass auch kleine Orte große Verantwortung übernehmen können“, sagte Linscheid. Denn: Die Anlage vermeide jährlich mehrere tausend Tonnen CO₂ – genau jene Emissionen, die bisher durch konventionelle Energieerzeugung entstanden wären. Solarenergie wirke damit unmittelbar und messbar dem Klimawandel entgegen. Jede erzeugte Kilowattstunde aus Sonnenkraft ersetze fossile Energieträger, senke den Ausstoß von Treibhausgasen und schone wertvolle Ressourcen. „Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme zeigt dieses Projekt, wie wichtig es ist, regionale Verantwortung zu übernehmen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Winden leistet mit dieser Anlage einen spürbaren Beitrag zur Energiewende und stärkt gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen“, so der Ortschef.
Der Gemeinderat hat beschlossen, 51 Prozent der Anlage zu erwerben. Weitere Beteiligte sind die Genossenschaft Pro Regional sowie die SüWag Grüne Energien und Wasser, die auch das technische Management und den Vertrieb des erzeugten Stroms übernehmen wird.
Gebhard Linscheid dankte allen Beteiligten – insbesondere Dieter Pfaff, Lukas Mock aus dem Ministerium für Umwelt und Forsten, der Kreisverwaltung, dem Planungsbüro EnviroPlan mit Henrik Illing, dem Forstamt Lahnstein mit Andreas Nink sowie allen Ratsmitgliedern des Gemeinderates Winden. Ebenso dankte er den Planern, dem Energie- und Umweltbeirat und allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Projekt „mit Engagement, Offenheit und Weitblick begleitet haben“.