Am Silvestertag sind entlang der Windener Triftstraße provisorisch neue Verkehrsschilder aufgestellt worden. Demnach ist die Triftstraße nun als Vorfahrtstraße ausgewiesen. Die bisherige Regelung Rechts vor Links ist damit für die Fahrtrichtung „Hochbehälter“ nicht mehr gültig. Die Maßnahme wurde vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau angeordnet. Damit soll erreicht werden, dass der Kindergartenbus bergseitig nicht anhalten muss. Dies hat insbesondere im Winter einige Vorteile.
Ortsbürgermeister Stefan Mertlich hat an alle Bürgerinnen und Bürger in Winden appelliert, ihre Pkw sicher auf dem eigenen Grundstück abzustellen. Auf manchen Ortsstraßen wie dem „Neuen Weg“ sei streckenweise ein Durchkommen kaum noch möglich. Wenn manche Anwohner diese Situation vielleicht auch als Verkehrsberuhigung betrachteten, sei das Gefahrenpotenzial gerade in der dunklen Jahreszeit enorm hoch, so der Ortschef. Fußgänger und vor allem Kinder seien teilweise gezwungen, auf der Straße zu gehen, da die Gehwege versperrt seien. Zusammen mit den Verkehrsteilnehmer, die parkenden Pkw ausweichen müssen, könne es zu sehr gefährlichen Situationen kommen, die vermieden werden sollten. Mertlich wörtlich: „Daher der nochmalige Apell: Bitte stellen Sie ihre Pkw sicher auf dem eigenen Grundstück ab, um die Verkehrssituation für alle Beteiligten so sicher wie nur möglich zu gestalten.“
Die Schulstraße ist in Höhe der Hausnummer 21 von Donnerstag, 9. September, bis zum Freitag, 10. September, voll gesperrt. Die teilt Ortsbürgermeister Stefan Mertlich mit. Für die Straße „Auf dem Acker“ gilt von Freitag, 10. September, bis Donnerstag, 16. September, in Höhe Hausnummer 19 eine halbseitige Sperrung nach Regelplan B I / 1.
„Wir haben eine Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und eine Busverbindung nach Nassau.“ Dies erklärte kürzlich das Gemeinderatsmitglied Erika Fritsche. Damit machte sie auf eine Tatsache aufmerksam, die in Winden nur wenigen bekannt sein dürfte. Die Neugier war geweckt. Erika Fritsche und ihr Mann Gerhard Fritsche trafen sich deshalb mit Ortsbürgermeister Stefan Mertlich und Ratsmitglied Markus Cron an der Bushaltestelle.
Dort erläuterte das Ehepaar Fritsche den Busfahrplan, der neben dem Fahrplan für den Schulbusverkehr aushängt und mit der Fahrplannummer 593 gekennzeichnet ist. Allerdings müssen die Nutzer wissen, das sie die mit einem Telefonsymbol gekennzeichneten Linien etwa 90 Minuten vorher telefonisch unter (0261) 29 67 03 88 anfordern müssen, Gruppen ab fünf Personen bitte zwei Werktage vorher. Und das sind die Abfahrtzeiten:
6.26 Uhr (Fährt in den Schulferien und muss tags vorher bis 22 Uhr angefordert werden)
8.31 Uhr (Anforderung bis 90 Minuten vorher)
10.31 Uhr (Anforderung bis 90 Minuten vorher)
12.11 Uhr (in den Schulferien)
12.22 Uhr (während der Schule)
13.23 Uhr (nur freitags an Schultagen, fährt Weg B, aber nicht am letzten Schultag vor den Ferien oder Zeugnisausgabe)
13.23 Uhr (Montag bis Donnerstag an Schultagen, aber nicht am letzten Schultag vor den Ferien oder Zeugnisausgabe)
14.31 Uhr (Anforderung bis 90 Minuten vorher)
16.31 Uhr (in den Ferien und an schulfreien Tagen, Anforderung bis 90 Minuten vorher)
Am Samstag, 30. November, findet im Bereich Staatswald/Windener Wald eine umfangreiche Treibjagd zur Dezimierung des Schwarzwildbestandes statt. Hierfür wird eine Sperrung der Kreisstraße 4 zwischen den Anschlusspunkten Abzweig Winden (Grüne Bank) und der Kreuzung Hübingen/Winden/Welschneudorf im Zeitraum von 10 bis 14 Uhr notwendig. Umleitungen werden ausgeschildert.
Die Schulstraße wird vom 20. November an auf Anordnung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau zwischen der Einmündung Sülzbachtal und der Hauptstraße (Ecke ehemaliges Gasthaus Rheinstein) voll gesperrt. Die Schulstraße ist weiterhin als Sackgasse nutzbar, Einfahrt über Hauptstraße Nähe Ortseingang, eine Wendemöglichkeit im Absperrungsbereich besteht nicht. Die Kanalarbeiten werden voraussichtlich bis zum 20. Dezember beendet sein, abhängig von der Wetterlage.
Die Windener Obertalstraße ist am Montag, 3., und am Dienstag, 4. Juni, in Höhe des Hauses Nummer 20 vollständig gesperrt. Grund ist die Abtrennung eines Gas-Hausanschlusses durch die Syna. Dies teilte die Verbandsgemeindeverwaltung mit.
Die Ortsgemeinde Winden will den Verkehr im Götzentaler Weg beruhigen, um mehr Sicherheit für dort spielende Kinder und Fußgänger zu schaffen. Einen entsprechenden Antrag bei der Verkehrsbehörde hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.
Anlieger des Götzentaler Weges hatten sich beschwert, dass zu viele Fahrzeuge in der Wohnstraße offensichtlich zu schnell fahren würden. Da hier sehr viel Familien mit Kleinkindern wohnen, sehen sie eine große Unfallgefahr. Erhöht werde das Gefahrenpotenzial wegen des dort vorhandenen Kinderspielplatzes. Um Abhilfe zu schaffen, schlug Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid zwei Maßnahmen vor.
1. Die Aufstellung eines Verkehrszeichens “ Vorsicht spielende Kinder “
2. Das Aufstellen einer Verkehrsmessanlage ohne eine optische Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit. Nur so sei sichergestellt, dass die Gemeinde eine belastbare Auswertung der Daten erhält.
Immer wieder ein Ärgernis: Die von der Ortsgemeinde für Kirchgänger und Besucher eingerichteten Parkplätze in der Kirchstraße und an der Obertalstraße sind belegt — meistens von Anliegern beider Straßen. Die Folge: Besucher parken auf der Straße und behindern so den Durchgangsverkehr. Ein Zustand, der von der Ortsgemeinde nicht gewünscht ist, wie Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid erklärt. „Diese Parkplätze wurden für Besucher der Kirche und Besucher von Anliegern gebaut“, sagt er. Die Ortsgemeinde bittet daher alle Anlieger der beiden Straßen, ihre Fahrzeuge auf ihrem eigenen Grundstück oder auf dem weiter entfernt liegenden Parkplatz am Friedhof abzustellen. Dort stören die Fahrzeuge wenig.
Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, entlang der Verbindung zwischen Götzentaler Weg und Triftstraße geschotterte Ausweichstellen für den Begegnungsverkehr zu schaffen. Wegen der geringen Breite der offiziell als Wald- und Feldweg deklarierten Strecke müssen derzeit Fahrzeuge auf die unbefestigten talseitigen Bankette ausweichen, um aneinander vorbeifahren zu können. Die Folge: Die Ausweichstellen sind ständig ausgefahren. Den von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid in die Diskussion gebrachten Vorschlag einer Einbahnregelung sah der Rat kritisch und schlug stattdessen den dann beschlossene Ausbau der Ausweichstellen vor. Handlungsbedarf sah der Rat auch deswegen, weil der Weg neben der Triftstraße die am meisten benutzte Verbindung zur Kreisstraße 4 in Richtung Montabaur ist. Die Kosten der Maßnahme werden als gering erachtet.