Artikel der Kategorie ‘Katholische Kirchengemeinde’
Wallfahrt zum Grab der heiligen Elisabeth
Nachdem der Ortsausschuss der katholischen Kirche in Winden vor zwei Jahren eine Buswallfahrt zum Grab des Orts- und Kirchenpatrons St. Willibrord nach Echternach und im vergangenen Jahr eine zum Grab des hl. Bonifatius nach Fulda unternommen hatte, ging es in diesem Jahr mit einem vollbesetzten Bus nach Marburg zum Grab der hl. Elisabeth von Thüringen.
Nach einem zünftigen Frühstück im Schatten der stattlichen Elisabethkirche (mehr …)
Michaelskapelle erhält restaurierte Christusfigur
Seit vergangener Woche befindet sich in der Michaelskapelle eine restaurierte Christusfigur. Ursprünglich bildete diese Figur den Mittelpunkt der Gartenanlage am Anwesen Wilhelmine und Josef Noll (Schneider Jupp) in der Hahnenstraße. Nach dem Tod der beiden verwilderte das Gelände zusehends, und die Christusfigur geriet in Vergessenheit. Nachdem die Eheleute Rübsamen das Grundstück gekauft und das Gelände rekultiviert hatten, wurde die Figur wieder sichtbar.
Durch die lange Zeit der Verwitterung war sie jedoch stark beschädigt. Markus Rübsamen bot dem Ortsausschuss von St. Willibrord Winden an, die Figur zu übernehmen. Nach Beratungen innerhalb des Ortsausschusses wurde beschlossen, das Angebot anzunehmen und die Figur restaurieren zu lassen. Die Restauratorin Claudia Gerner-Beuerle, die bereits die Willibrordfigur wiederhergestellt hatte, war bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Die Kosten für die Instandsetzung der Steingussfigur beliefen sich auf 280 Euro und wurden durch Spenden finanziert. Auf Anraten der Restauratorin sollte die Skulptur nach Möglichkeit innerhalb eines Gebäudes angebracht werden, um der Korrosion der Steingussarmierung vorzubeugen.
Hierfür bot sich die Michaelskapelle an. Nachdem Günter Wolf die vorbereitenden Arbeiten zur Befestigung der Figur durchgeführt hatte, konnte diese von Gerald Eschenauer, Jürgen Müller, Günter Wolf und Heinz-Jürgen Schlösser an der Seitenwand der Kapelle für jedermann einsehbar aufgehängt werden.
- Die Einsegnung der Figur soll im Rahmen des geplanten Gottesdienstes in der Michaelskapelle am Mittwoch, 17. Mai, um 18 Uhr vorgenommen werden. Hierzu lädt der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden recht herzlich ein.
Sternsinger sammeln 1229 Euro
Zwölf tapfere Sternsinger haben trotz eisiger Kälte wieder die Häuser und Wohnungen in Winden besucht, um ihnen den Segen Gottes zu bringen und Spenden zu sammeln. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Beachtliche 1229,24 Euro für Kinderhilfsprojekte weltweit kamen zusammen. So werden die Sternsinger selbst zum Segen für Kinder und Familien überall auf der Welt. Die Windener Bürger belohnten ihren Einsatz mit leckeren Süßigkeiten.
Die Sternsingeraktion 2017 nimmt die Herausforderungen des Klimawandels in Kenia und weltweit in den Blick. In der Turkana, einer extrem trockenen Region im Norden Kenias arbeitet das Kindermissionswerk vor allem mit der Gemeinschaft St. Paul der Apostel zusammen. Sie ist seit fast 30 Jahren in dieser Region tätig. Wasserversorgung, die Anlage von Nutzgärten sowie Bildungsangebote sind Schwerpunkte ihrer Arbeit, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Wer von den Sternsingern nicht angetroffen wurde, kann die Aktion trotzdem noch mit einer Spende unterstützen. Diese nimmt das Pfarramt entgegen.
Auf den Spuren des Heiligen Bonifatius
51 Wallfahrer aus Winden, darunter auch drei Gäste aus Bad Ems, haben das Grab des Heiligen Bonifatius, des „Apostels der Deutschen“, in Fulda aufgesucht. Vorbereitet und ausgeführt wurde die Buswallfahrt durch den Ortsauschuss von St. Willibrord Winden, der mit diesem Angebot dem Wunsch vieler Gemeindemitglieder nachgekommen war.
Auf dem Weg nach Fulda stimmte Pater Benno Schmitz die Wallfahrer mit besinnlichen Texten sowie gemeinsamen Gesang und Gebet auf den Besuch der Grablege ein. Während einer kurzen Pause auf einer Raststätte konnten sich die Teilnehmer an einem vom Ortsausschuss bereitgestellten Frühstück stärken. In Fulda angekommen, ging es geschlossen zum Dom, der kurz besichtigt werden konnte, bevor die heilige Messe am Grab des Heiligen Bonifatius gefeiert wurde. Pater Benno Schmitz zeichnete in seiner Predigt das Wirken des Heiligen nach, auch im Hinblick auf die augenblickliche Flüchtlingskrise sowie der gesellschaftliche Lage innerhalb Deutschlands. Er ermutigte die Teilnehmer, sich ihren christlichen Glauben zu bewahren und sich auch durch Zweifel und Anfeindungen nicht beirren zu lassen, so wie es Bonifatius vorgelebt habe. Zum Schluss der Messe erhielt jeder Teilnehmer von Pater Schmitz seinen persönlichen Segen mit der Segnungsreliqie des Hl. Bonifatius. (mehr …)
Pater Peter Harr ist seit 40 Jahren Priester
Pater Peter Harr, priesterlicher Mitarbeiter in der Pfarrei St. Martin Bad-Ems/Nassau, konnte Mitte April 2016 sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern. Dies nahm der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden zum Anlass, dem Jubilar im Rahmen des Pfingstmontagsgottesdienstes herzlich zu gratulieren. Der Vorsitzende des Ortsausschusses
Gerald Eschenauer bedankte sich bei Pater Harr für dessen unermüdliche Tätigkeit innerhalb der Pfarrei, insbesondere im Kirchort St. Willibrord Winden, und überreichte ihm ein kleines Präsent. Pater Harr zeigte sich erfreut und gerührt über diese für ihn unerwarteten Überraschung. Nach dem Gottesdienst hatten Mitglieder des Ortsausschusses einen kleinen Sektempfang organisiert, bei dem die zahlreichen Besucher Gelegenheit hatten dem Jubilar persönlich zu gratulieren.
Pater Peter Harr wurde 1949 in Lahnstein geboren. Nach dem Besuch des Johannes-Gymnasiums trat er ins Noviziat der Arnsteiner Patres ein und wurde am 10. April 1976 in Simpelveld zum Priester geweiht. Seine erste Kaplan-Stelle war in Pirmasens. Von 1979 bis 1982 absolvierte er ein Zusatzstudium an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz um danach bis 1994 am Johannes-Gymnasium in Lahnstein zu unterrichten. 1994 ging Pater Peter nach Argentinien. Der Dienst in den armen Pfarreien am Stadtrand von Buenos Aires hat ihm nach seinen Worten viele neue Horizonte eröffnet. Im Jahre 2008 kehrte er nach Deutschland zurück. Seit 2009 ist er als Kooperator bzw. priesterlicher Mitarbeiter innerhalb den Pfarreien Bad-Ems/Nassau tätig.
Franz-Josef Minor seit 40 Jahren Organist
Im Rahmen des Osternachtsfeier in St. Willibrord Winden ist Organist Franz-Josef Minor (li.) für sein 40-jähriges Dienstjubiläum vom Vorsitzenden des Ortsausschusses Gerald Eschenauer (re.) geehrt worden. Eschenauer bedankte sich bei Minor für die langjährigen treuen Dienste, in denen er unzählige Gottesdienste sowie freudige, aber auch traurige Ereignisse an der Orgel begleitet habe. Mit langanhaltendem Applaus bezeugten die zahlreichen Gottesdienstbesucher
dem Jubilar ihren Dank und Anerkennung.
Das Orgelspiel erlernte Franz-Josef Minor bereits in früher Kindheit zu Hause auf einem Harmonium nach Anleitung durch seinen Vater Alois, der ebenfalls Organist in Winden war. Mit Genehmigung des damaligen Pfarrers Johannes Dorth durfte er als Siebenjähriger erstmals einen Kindergottesdienst an der Orgel begleiten. Mit 14 Jahren übernahm er häufiger unentgeltlich die Vertretung seines Vaters und begleitete die Werk- und Sonntagsgottesdiensten im steten Wechsel mit Alois Minor und Gabi Schwaderlapp.
1975 erfolgte dann die Anstellung durch das Bistum Limburg als Organist von St. Willibrord Winden. Bereits 1992 erhielt Franz-Josef Minor von Pfarrer Wolfgang Nick eine Dankesurkunde der Kirchengemeinde Winden für 25-jährige Organistentätigkeit. Darüberhinaus wurden ihm vom Bistum Limburg eine Urkunde für die engagierte Mitarbeit im Dienste der Musica Sacra sowie von Bischof Franz Kamphaus die Georgsplakette verliehen.
Aber nicht nur innerhalb von Winden wurden die Dienste des Jubilars benötigt. So begleitete er als Vertretung zahlreiche
Gottesdienste, Hochzeiten, Beerdigungen in Nassau, Arnstein, Singhofen, Obernhof, Weinähr, Kirchähr, Seelbach, Holzappel, Gackenbach, Bornhofen, Neuwied, Koblenz usw. sowohl in evangelischen als auch in katholischen Kirchen.
Der Ortsausschuss von St. Willibrord Winden hofft, dass der Jubilar bei bester Gesundheit noch lange den Organisten-Dienst in Winden ausüben möge, den er sich zurzeit mit Hannah Kröner teilt.













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