{"id":8065,"date":"2017-12-06T08:38:01","date_gmt":"2017-12-06T06:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=8065"},"modified":"2017-12-06T08:47:23","modified_gmt":"2017-12-06T06:47:23","slug":"studenten-schmieden-plaene-fuer-neuen-kindergarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=8065","title":{"rendered":"Studenten schmieden Pl\u00e4ne f\u00fcr erweiterten Kindergarten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_8076\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8076\" class=\"wp-image-8076\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita4.jpg\" alt=\"kita4\" width=\"500\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita4.jpg 886w, https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita4-300x207.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8076\" class=\"wp-caption-text\"><em>Angehende Innenarchitekten der Uni Mainz machten sich im Kindergarten Winden selbst ein Bild von den dortigen Gegebenheiten &#8212; Eindr\u00fccke, um Pl\u00e4ne f\u00fcr deine Erweiterung der Kita zu entwerfen.<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\">27<\/span> Pl\u00e4tze sind f\u00fcr aktuell 30 Kinder vorhanden &#8212; der Bedarf liegt mittelfristig aber deutlich dar\u00fcber, von bis zu 50 Pl\u00e4tzen ist die Rede. Keine Frage: Der Windener Kindergarten\u00a0ist zu klein geworden, wie auch Leiterin <strong>Tanja Ewerth<\/strong> best\u00e4tigt. Zeit also, sich Gedanken \u00fcber die Zukunft der Einrichtung zu machen. Genau das taten jetzt 19 Studenten der Fachrichtung Innenarchitektur der Universit\u00e4t Mainz. Sie sollen auf Anregung des Windener Gemeinderats Konzepte entwickeln, wie die Ortsgemeinde Winden mehr Platz f\u00fcr die Kinderbetreuung schaffen kann. Denn aktuell bewege sich die Gemeinde bereits an der H\u00f6chstgrenze des Zul\u00e4ssigen, so Tanja Ewerth.<\/p>\n<p>Bereits zu den Akten gelegt wurde die Idee einer Waldgruppe: Zum einen w\u00e4re\u00a0ein solches\u00a0Angebot nur bis 14 Uhr t\u00e4glich verf\u00fcgbar gewesen. Zum anderen fehlte es offenbar am Interesse von Seiten der Eltern.<\/p>\n<p>Grundlage der studentischen Arbeit ist nun eine L\u00f6sung, die gemeinsam mit\u00a0dem Landesamt f\u00fcr Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz, der Kreisverwaltung, der Verbandsgemeindeverwaltung, dem Ortsgemeinderat und auch dem Kindergarten entwickelt worden ist. Demnach soll das nur\u00a0wenig genutzte B\u00fcrgerhaus mit Hilfe von kleineren Umbauten f\u00fcr den Kindergarten dauerhaft nutzbar gemacht werden. \u201eSolch eine Neugestaltung w\u00fcrde einen niedrigen sechsstelligen Betrag kosten\u201c, erkl\u00e4rte <strong>Prof. Matthias Uhle<\/strong>, Hochschullehrer f\u00fcr Landschaftsarchitektur in Geisenheim und Mitglied des Ortsgemeinderates. \u201eDas ist finanzierbar und deutlich schneller umzusetzen als ein neuer Anbau.\u201c Wichtig sei ihm, dass viele Akteure in die Planung eingebunden sind: Denn: \u201eWir streben gemeinsam die bestm\u00f6glichste L\u00f6sung an\u201c, so Uhle, der die Arbeit der Studenten mit gro\u00dfem Wohlwollen betrachtet. Die\u00a0Mitwirkung von Studenten an Planungsprozessen ist ihm als Hochschullehrer sehr vertraut.<\/p>\n<p>Ein Vorbild f\u00fcr andere Gemeinden sieht Ortsb\u00fcrgermeister <strong>Gebhard Linscheid <\/strong>in dem Projekt. \u201eViele B\u00fcrgerh\u00e4user werden zu selten genutzt, gleichzeitig sind viele Kindertagesst\u00e4tten \u00fcberlastet \u2013 wir m\u00f6chten diese beiden Punkte zusammenbringen\u201c, sagt er. Allerdings gibt es f\u00fcr den Studenten auch ein Problem zu l\u00f6sen: Das Windener B\u00fcrgerhaus wird drei bis viermal j\u00e4hrlich f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen wie beispielsweise die Kappensitzung ben\u00f6tigt. Eine Herausforderung f\u00fcr die angehenden Innenarchitekten: Sie m\u00fcssen nun\u00a0ein System entwickeln, das einen schnellen Umbau k\u00fcnftiger Kindergartenr\u00e4ume in einen gro\u00dfen Veranstaltungssaal m\u00f6glich macht. Aber auch moderne Anforderungen wie eine ausreichende W\u00e4rmed\u00e4mmung oder die ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht gelte es zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Den Ausflug in die Praxis sehen auch die Studenten positiv:\u00a0\u201eIch bin sehr gespannt auf das Projekt\u201c, sagt <strong>Mareike Dittrich<\/strong>, die sich schon darauf freut, ein Konzept f\u00fcr ein &#8222;echtes Objekt&#8220; zu entwickeln und nicht nur am Rei\u00dfbrett. Die 20-J\u00e4hrige studiert Innenarchitektur im vierten Semester und hat mit weiteren Studenten den sogenannten Stegreif-Kurs\u00a0 belegt, in dem in kurzer Zeit eine L\u00f6sung f\u00fcr ein bestimmtes Problem entwickelt werden muss. Schon in K\u00fcrze soll denn auch jeder Student ein eigenes Konzept vorlegen.<\/p>\n<p>\u201eDie Studenten wussten nicht, was sie heute erwartet und worum es geht\u201c, erkl\u00e4rt \u201eStegreif\u201c-Leiter und Master-Student <strong>Sascha Urban<\/strong>. \u201eSie werden f\u00fcr den Lerneffekt ins kalte Wasser geworfen und das ist auch gut so.\u201c F\u00fcr ihn besonders spannend: der Kompromiss zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt, Kindergarten und B\u00fcrgerhaus also, sowie die Suche nach einer praktikablen L\u00f6sung, die zugleich spielerisch ist. Urban stimmte die Studenten auf arbeitsreiche Tage ein, fordert sie auf: \u201eSeid kreativ, habt Spa\u00df und keine Angst vor lustigen und unkonventionellen Ideen\u201c.\u00a0Kindergartenleiterin Ewerth gab\u00a0den angehenden Innenarchitekten den Rat: \u201eBegebt euch auf Kinderebene, sie sind es, die sich am Ende in den neuen R\u00e4umen wohlf\u00fchlen sollen.\u201c Sie f\u00fchrte die interessierten Studenten durch die R\u00e4umlichkeiten der Kindertagesst\u00e4tte und beantwortete mit Uhle und Linscheid alle anfallenden Fragen. Die Studierenden schrieben eifrig, zeichneten erste Skizzen und machten Fotos.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8075\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita1.jpg\" alt=\"kita1\" width=\"500\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita1.jpg 886w, https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kita1-300x142.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn die Studenten in Mainz ihre Ergebnisse pr\u00e4sentieren, wollen auch Uhle und Linscheid anwesend sein. Im Januar sollen die Vorschl\u00e4ge in Winden aus- und vorgestellt werden, so dass sich auch Eltern und Kinder informieren k\u00f6nnen, \u00fcber die Zukunft des Windener Kindergartens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27 Pl\u00e4tze sind f\u00fcr aktuell 30 Kinder vorhanden &#8212; der Bedarf liegt mittelfristig aber deutlich dar\u00fcber, von bis zu 50 Pl\u00e4tzen ist die Rede. Keine Frage: Der Windener Kindergarten\u00a0ist zu klein geworden, wie auch Leiterin Tanja Ewerth best\u00e4tigt. Zeit also, sich Gedanken \u00fcber die Zukunft der Einrichtung zu machen. 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