{"id":380,"date":"2010-08-02T19:39:36","date_gmt":"2010-08-02T17:39:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=380"},"modified":"2010-08-02T19:41:19","modified_gmt":"2010-08-02T17:41:19","slug":"kinder-von-tschernobyl-tanken-im-nassauer-land-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=380","title":{"rendered":"Kinder von Tschernobyl tanken im Nassauer Land auf"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6540\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wir-im-nassauer-land.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/tschernobyl2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6540\" class=\"size-full wp-image-6540 \" title=\"tschernobyl2\" src=\"http:\/\/www.wir-im-nassauer-land.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/tschernobyl2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"368\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6540\" class=\"wp-caption-text\">Strahlengesch\u00e4digt, doch voller Lebensfreude: Die Kinder aus der Region Tschernobyl weilen zurzeit mit Betreuerinnen im Nassauer Land.<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend des letzten Besuchs einer Delegation des<strong> Windener Vereins \u201eKinder von Tschernobyl\u201c<\/strong> im Mai in Minsk, sagte die Mutter von Palina: \u201cIch m\u00f6chte gar nicht mehr \u00fcber die Krankheit nachdenken, sondern nur noch nach vorne blicken\u201c.  Die meisten der 14 Kinder, die zurzeit ihre Ferien im Nassauer Land verbringen, haben sehr gute Chancen, weiter Abstand von ihren Krankheitsgeschichten zu gewinnen. Im Ferienpark H\u00fcbingen genie\u00dfen sie die Natur pur, und im Neuwieder Zoo k\u00f6nnen sie neues Leben ferner L\u00e4nder entdecken. Das ausgelassene Toben auf dem Trampolin geh\u00f6rt genauso dazu.<!--more--><\/p>\n<p>Ein Albino wie Martin f\u00e4llt zwar aufgrund seiner geringen Zahl an roten Blutk\u00f6rperchen \u00e4u\u00dferlich auf, aber allen anderen Kindern kann man beim Spa\u00df im Freibad Nassau nicht ansehen, welches Schicksale, insbesondere die leuk\u00e4miekranken Kinder, bew\u00e4ltigt haben. Die sprachlichen Hindernisse werden dank der sehr gut deutsch sprechenden Betreuerin Albina aus Wei\u00dfrussland \u00fcberwunden. Ansonsten helfen Mimik und Gestik, um die allt\u00e4glichen Dinge zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Bei ihren Aktivit\u00e4ten entwickeln die Kinder einen sehr guten Appetit. Auch darin unterscheiden sie sich kaum von anderen Kindern. Selbst wenn es die wirtschaftliche Not der Vergangenheit nicht mehr gibt, freuen sich die Kinder doch sehr \u00fcber die gebrauchte Kleidung, die von vielen Menschen im Nassauer Land gespendet wurden. Ohne die Spenden und die vielen Einsatztage der ehrenamtlicher Helfer w\u00e4ren die Ferien nicht m\u00f6glich. Insbesondere die Frauen um <strong>Maria Meuer<\/strong> wie<strong> Olga Pabers-Bersinsch (Winden)<\/strong>, <strong>Heide Menze (Nassau)<\/strong>, <strong>Ellen Bassert, Eva Schmidt, und Sigrid Paul (Singhofen) <\/strong>sind t\u00e4glich vor Ort und unterst\u00fctzen die wei\u00dfrussische Betreuerinnen.  Mit dabei dieses Jahr die \u00c4rztin Olga, die in einer Kinderklinik in Minsk arbeitet.  Sie stellt sicher, dass die Kinder nicht nur ihre Medikamente bekommen, sondern permanent beobachtet und gepflegt werden.<\/p>\n<p>Zwar sind die Kinder bereits wieder eingekleidet, dennoch sind Sach- und Geldspenden herzlich willkommen, wird doch die Finanzierung, die f\u00fcr dieses Jahr gesichert ist, von Jahr zu Jahr schwieriger. Wer helfen m\u00f6chte wendet sich einfach telefonisch an Maria Meuer, Tel.: 02604\/4427. Fachleute haben nachgewiesen, dass Ferien wie im Nassauer Land das Leben der Kinder verl\u00e4ngern. Frei nach dem Motto einer Mineral\u00f6lfirma \u201eHier tanken sie auf\u201c.  <em><strong>(Text und Foto: Dietmar Menze)<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Weitere Bilder: <a href=\"http:\/\/www.wir-im-nassauer-land.de\/?p=6538\" target=\"_blank\">Wir im Nassauer Land<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des letzten Besuchs einer Delegation des Windener Vereins \u201eKinder von Tschernobyl\u201c im Mai in Minsk, sagte die Mutter von Palina: \u201cIch m\u00f6chte gar nicht mehr \u00fcber die Krankheit nachdenken, sondern nur noch nach vorne blicken\u201c. 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