{"id":2634,"date":"2011-08-24T08:03:14","date_gmt":"2011-08-24T06:03:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=2634"},"modified":"2011-08-24T08:03:14","modified_gmt":"2011-08-24T06:03:14","slug":"dorfmoderation-breitband-strasenbau-windens-entwicklung-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=2634","title":{"rendered":"Dorfmoderation, Breitband, Stra\u00dfenbau: Windens Entwicklung geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber aktuelle Themen des Dorfes hat Ortsb\u00fcrgermeister <strong>Gebhard Linscheid<\/strong> die B\u00fcrger in der gut besuchten Einwohnerversammlung am Montag informiert.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Inner\u00f6rtliche Flurbereinigung:<\/strong> Die Dorfwerkstatt hat einen Vorschlag an den Gemeinderat ausgearbeitet, wie Leerst\u00e4nde im Ortskern verringert, Zuwegungen verbessert, einzelne Geb\u00e4ude abgerissen, Grundst\u00fccke zusammengelegt oder auch Baul\u00fccken beseitigt werden k\u00f6nnten. Der Gemeinderat hat daraufhin eine projektbezogene Untersuchung an das Dienstleistungszentrum L\u00e4ndlicher Raum (DLR) in Montabaur veranlasst; das Gutachten wird derzeit erstellt. Linscheid rechnete mit einem Zeitraum von etwa f\u00fcnf, sechs Jahren, bis eine Grundst\u00fccksumlegung geregelt werden kann. Die inner\u00f6rtliche Flurbereinigung ist ein Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, das den Prozess finanziell unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li><strong>Dorfmoderation:<\/strong> Ein erstes greifbares Ergebnis <!--more-->ist das geplante Aufstellen von drei Informationstafeln, die auf Unterk\u00fcnfte, Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze sowie \u00f6rtliche Unternehmen hinweisen. Darauf habe sich der Tourismusausschuss geeinigt, so Linscheid. Die Tafeln werden mit \u00f6ffentlichen Mitteln bezuschusst. Ziel der Dorfmoderation sei es, dem demografischen Wandel insoweit entgegenzuwirken, dass die Einwohnerzahl Windens in den kommenden zehn Jahren etwa konstant bleibt. Nach Gespr\u00e4chen mit der Jugend, Unternehmern und den Bewohnern der Wochenendgebiete soll als n\u00e4chstes die wachsende Gruppe der Senioren einbezogen werden, k\u00fcndigte der Ortschef an. Im September\/Oktober soll \u00fcber Ortsbild und Baustruktur beraten werden, wobei die Frage im Mittelpunkt stehen d\u00fcrfte, was mit den H\u00e4usern aus den 70er- und 80er-Jahren geschehen soll. Denkbar sei die Umwandlung in Ferienwohnungen oder Ma\u00dfnahmen zur Energieeinsparung. Linscheid appellierte an alle Hauseigent\u00fcmer, die M\u00f6glichkeit einer kostenlosen Beratung mit dem Architekten Oswald Weis zu nutzen. F\u00fcr Privatprojekte im Rahmen der Dorferneuerung gebe es besondere F\u00f6rderungen.<\/li>\n<li><strong>Breitband:<\/strong> Der Gemeinderat hat sich f\u00fcr eine kabelgebundene DSL-Versorgung Windens entschieden. Dazu wurde der Deutschen Telekom ein entsprehender Auftrag erteilt. Sp\u00e4testens in einem Jahr sollen Internet-Geschwindigkeiten zwische 6.000 und 16.000 kBit sowie VDSL mit 23.000 bis 50.000 kBit zur Verf\u00fcgung stehen, so Linscheid. Die Kosten f\u00fcr den Breitbandausbau betragen 150.000 Euro, davon zahlt die Ortsgemeinde Winden 66.000 Euro. \u00dcber Details des k\u00fcnftigen Breitbandangebots will die Ortsgemeinde die B\u00fcrger in einer gesonderten Versammlung informieren. &#8222;Breitband ist uns genauso wichtig, wie die Strom- oder Wasserversorgung&#8220;, stellte der Ortsb\u00fcrgermeister klar. DSL werde in Zukunft im gesamten Ortsgebiet verf\u00fcgbar sein, allerdings nicht \u00fcberall mit H\u00f6chstgeschwindigkeit.<\/li>\n<li><strong>Dorfladen:<\/strong> Zwei Jahre nach Er\u00f6ffnung wird der Laden gut angenommen, allerdings\u00a0 reicht der Umsatz auf 53 qm Fl\u00e4che nicht aus, um einen Gewinn zu erwirtschaften. Deshalb bleibe das Gesch\u00e4ft auch weiterhin auf einen Zuschuss der Gemeinde angewiesen. Wichtig sei der Laden vor allem f\u00fcr die Versorgung \u00e4lterer B\u00fcrger, aber auch f\u00fcr den Ausbau des Tourismus. &#8222;Der Gemeinderat h\u00e4lt am Dorfladen fest&#8220;, erkl\u00e4rte Linscheid.<\/li>\n<li><strong>Dorfcaf\u00e9:<\/strong> Bis Jahresende soll die Sanierung des Geb\u00e4udes neben dem Dorfladen fertiggestellt sein. Die Kosten wurden um 4,5 Prozent \u00fcberschritten, weil viele Arbeiten nicht absehbar waren. Linscheid sah aber Einsparpotenzial f\u00fcr die noch auszuf\u00fchrenden Arbeiten, so dass am Ende die Kostenplanung eingehalten werden k\u00f6nnte. Auf keinen Fall werde das Dorfcaf\u00e9 eine Konkurrenz f\u00fcr die neuer\u00f6ffnete Dorfkneipe &#8222;Anno Tubac&#8220; sein.<\/li>\n<li><strong>Stra\u00dfenausbau<\/strong>: Der Ausbau von Triftstra\u00dfe, &#8222;Vor dem Wald&#8220; und &#8222;Am alten Wasserhaus&#8220; liegt gut in der Zeit. Linscheid entschuldigte sich bei den Bewohnern der Stra\u00dfe &#8222;Am alten Wasserhaus&#8220;, die schon seit November auf einer Baustelle lebten. Der untere Teil der Triftstra\u00dfe habe das Schlimmste bereits hinter sich. Jetzt werde der vierte Bauabschnitt in Angriff genommen. Am 21. Oktober werde geteert. Linscheid hoffte, dass bis Jahresende der Anschluss an die Kreisstra\u00dfe 4 geschaffft und die Stra\u00dfenbauma\u00dfnahme beendet sein werde.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber aktuelle Themen des Dorfes hat Ortsb\u00fcrgermeister Gebhard Linscheid die B\u00fcrger in der gut besuchten Einwohnerversammlung am Montag informiert. Inner\u00f6rtliche Flurbereinigung: Die Dorfwerkstatt hat einen Vorschlag an den Gemeinderat ausgearbeitet, wie Leerst\u00e4nde im Ortskern verringert, Zuwegungen verbessert, einzelne Geb\u00e4ude abgerissen, Grundst\u00fccke zusammengelegt oder auch Baul\u00fccken beseitigt werden k\u00f6nnten. 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