{"id":12396,"date":"2025-05-18T18:47:06","date_gmt":"2025-05-18T16:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=12396"},"modified":"2025-05-19T19:12:56","modified_gmt":"2025-05-19T17:12:56","slug":"windener-dorfgeschichte-hautnah-erlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=12396","title":{"rendered":"Windener Dorfgeschichte hautnah erlebt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12399\" srcset=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang3.jpg 500w, https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang3-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Details \u00fcber die Kirche wurden den Interessierten im Pfarrgarten erz\u00e4hlt. Fotos: Gebhard Linscheid\/J\u00fcrgen Jachtenfuchs<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Dorfrundgang mit <strong>Markus R\u00fcbsamen<\/strong> in Winden war eine faszinierende Gelegenheit, das Dorf und seine Geschichte hautnah zu erleben. Mit etwa 50 interessierten Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern startete der Rundgang am Backhaus in der Hauptstra\u00dfe. \u2028<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Halt war in der Hahnenstra\u00dfe, wo sich ein Haus befindet, das im Jahr 1790 gebaut wurde. Urspr\u00fcnglich war es ein Fachwerkhaus, wurde es sp\u00e4ter verschiefert und hat im Laufe der Zeit mehreren Familien als Zuhause gedient \u2013 \u00fcber 20 Familien haben dort bis heute gewohnt. Das Haus hat eine interessante Geschichte, unter anderem mit Pers\u00f6nlichkeiten wie Kapit\u00e4n Albert und Silucher Mariche. \u2028Au\u00dferdem wurde beim Rundgang auch die Bedeutung des Schieferabbaus in Mayen erw\u00e4hnt, der als Eifelschiefer bekannt ist. Das gab einen Einblick in die regionale Wirtschaft und Handwerkskunst, die das Dorf gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12401\" srcset=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang2.jpg 500w, https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wichtige Details \u00fcber den Baustil nach dem gro\u00dfen Brand im 18. Jahrhundert konnte man in der Scheuer von Klug erfahren. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Weiter ging es in der Hahnenstra\u00dfe mit wirklich spannenden Einblicken. Im Inneren der nunmehr dritten Kirche des Dorfes wurde im Jahr 1960 durch Pfarrer Dorth ein kompletter Umbau veranlasst. Der Boseler Chor sang w\u00e4hrend des Rundgangs das Lied \u201eJa, so war&#8217;n die Winder Leut\u201c, was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re sorgte.<br>Helmut Kl\u00f6ckner trug wichtige Details zur Kirchengeschichte in Winden bei und bereicherte damit den Dorfrundgang. Nach etwa 75 Minuten endete der Spaziergang am letzten Haus, dem Pachthof Kloster Arnstein, das angeblich bereits um 1250 gebaut wurde. Es gibt in Winden insgesamt drei H\u00e4user, die in diesem Stil erbaut sind. Das Fachwerk dieses Hauses stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, was es zu einem der \u00e4ltesten bekannten Fachwerkh\u00e4user in Deutschland macht \u2013 bisher gilt das Haus \u201eZur H\u00f6ll\u201c in Rothenburg ob der Tauber als das \u00e4lteste. Das \u201eHaselhaus\u201c wie es die alten Windener nennen, wurde \u00fcber viele Generationen bewohnt und erhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12404\" style=\"width:511px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang1.jpg 500w, https:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Rundgang1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Markus R\u00fcbsamen erkl\u00e4rt das Fachwerk im Innenbereich des Pachthauses des Klosters Arnstein.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Im Fachwerk wurden viele unterschiedliche Kunstformen verwendet, darunter kontrastreiche Ornamentik und Sonnensymbole, was die handwerkliche Vielfalt und den k\u00fcnstlerischen Anspruch zeigt. Zum Abschluss der Exkursion sang noch einmal der Boseler Chor, und bei k\u00fchlen Getr\u00e4nken auf dem Dorfplatz wurde der Rundgang mit lautem Applaus beendet. <\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Rundgang findet am 29. August statt \u2013 eine sch\u00f6ne Gelegenheit, noch mehr \u00fcber Winden zu erfahren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Dorfrundgang mit Markus R\u00fcbsamen in Winden war eine faszinierende Gelegenheit, das Dorf und seine Geschichte hautnah zu erleben. Mit etwa 50 interessierten Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern startete der Rundgang am Backhaus in der Hauptstra\u00dfe. \u2028 Der erste Halt war in der Hahnenstra\u00dfe, wo sich ein Haus befindet, das im Jahr 1790 gebaut wurde. 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