{"id":10161,"date":"2021-09-15T09:36:05","date_gmt":"2021-09-15T07:36:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=10161"},"modified":"2021-09-18T20:17:14","modified_gmt":"2021-09-18T18:17:14","slug":"winden-plant-photovoltaikanlage-kita-eroeffnet-am-5-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=10161","title":{"rendered":"Winden plant Photovoltaikanlage &#8211; Kita er\u00f6ffnet am 5. Oktober"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine m\u00f6gliche Freifl\u00e4che f\u00fcr eine Photovoltaikanlage in Winden, die bevorstehende Er\u00f6ffnung der neuen Kita, aber auch die Wasserversorgung, Funkmast und Sanierung der alten Schule standen auf der Tagesordnung einer B\u00fcrgerversammlung am Dienstag.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieter Pfaff <\/strong>und sein Kollege <strong>Merz<\/strong> von der Firma <strong>Pfaff &amp; Haas Elektrotechnik Nassau<\/strong> stellten das Projekt einer Photovoltaikanlage vor, die  aufgrund der strukturschwachen Lage von Winden oberhalb der Kita entstehen und bis zu  2.969.200 kWh Strom pro Jahr erzeugen k\u00f6nnte.  Das hei\u00dft, dass die Anlage bis zu 800 Drei-Personen-Haushalte oder bis zu 1200  Zwei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen k\u00f6nnte. Etwa 6800 Module werden ben\u00f6tigt, um  die daf\u00fcr ben\u00f6tigte Leistung von 2.600 kWh Peak  zu erzielen. Die gesch\u00e4tzten Kosten liegen derzeit bei rund 2,1 Million Euro netto. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Vortrag &#8222;Winden als Energiegemeinde&#8220; sollten alle B\u00fcrger der Ortsgemeinde fr\u00fchzeitig in das Vorhaben eingebunden werden, um sich daran in Form von Genossenschaftsanteilen beteiligen zu k\u00f6nnen. Beeindruckt waren auch der ebenfalls anwesende Verbandsb\u00fcrgermeister <strong>Uwe Bruchh\u00e4user <\/strong>und Ortsb\u00fcrgermeister <strong>Stefan Mertlich<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst muss das Projekt einer Fl\u00e4chenphotovoltaikanlage aber im Gemeinderat beschlossen werden, erl\u00e4uterte Mertlich. Danach werden Antr\u00e4ge an die Verbandsgemeindeverwaltung und den Kreis gestellt gestellt. Jeder Windener B\u00fcrger, so betonte es Ortschef Mertlich, soll die M\u00f6glichkeit erhalten, sich an diesem  zukunftsweisenden Vorhaben, das der Gemeinde viele M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffne, finanziell zu beteiligen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die anwesenden Zuh\u00f6rer nutzten die Gelegenheit zu reger Diskussion, stellten Fragen \u00fcber Kosten, Vermarktung und Beteiligung an dem Projekt. Ortschef Mertlich blickte zuversichtlich auf die Pl\u00e4ne: &#8222;F\u00fcr unsere Ortsgemeinde ist das ein sehr gutes Projekt, um uns auch f\u00fcr die Zukunft bei immer steiler ansteigenden Energiepreisen gut und sicher aufzustellen&#8220;, erkl\u00e4rte er. <\/p>\n\n\n\n<p>Verbandsb\u00fcrgermeister Bruchh\u00e4user informierte die B\u00fcrger \u00fcber die Abl\u00e4ufe der Verwaltung, die anstehenden \u00c4nderungen bei der Abrechnung des Wasserentgelts nach dem Vorbild der ehemaligen VG Nassau, den Ausbau des Wasser- und Abwassernetzes, die Inbetriebnahme der neuen Hochbeh\u00e4lters zum Ende des Jahres und die enormen Energiekosten f\u00fcr Strom f\u00fcr die Pumpstationen der VG Bad Ems-Nassau (VGben). Bei der geplanten Photovoltaik-Freifl\u00e4chenanlage in Winden zeichneten sich bereits Synergieefekte innerhalb der Verbandsgemeinde ab, so Bruchh\u00e4user. Au\u00dferdem plane die VGben, wiederkehrende Stra\u00dfenbaubeitr\u00e4ge einzuf\u00fchren, wie sie in Winden schon seit einigen Jahren existieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Die neue <strong>Kita am Lohberg <\/strong>wird laut Bruchh\u00e4user ihre Pforten am <strong>Dienstag, 5. Oktober,<\/strong> er\u00f6ffnen. Der Umzug aus der alten Schule ist ab <strong>Montag, 27. September, <\/strong>geplant. Die Kosten f\u00fcr den Bau der Kita blieben  laut dem Verwaltungschef mit rund 2,3 Millionen Euro innerhalb des zuvor angesetzten Rahmens. Anwesende B\u00fcrger fragten in diesem Zusammenhang, warum der Schulbus die Trift befahren muss.&nbsp;Die Ortsgemeinde informierte au\u00dferdem \u00fcber den geplanten Ausbau des Mobilfunknetztes mit der Telekom und einen hierf\u00fcr zu errichtenden Funkmast. Planungsunterlagen liegen hierzu noch nicht vor, da das Vorhaben sich noch in den Startl\u00f6chern auf der gr\u00fcnen Wiese befindet und eine Reihe von Genehmigungen und beh\u00f6rdliche Prozesse zu durchlaufen hat. Federf\u00fchrend dabei ist die Telekom. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Er\u00f6ffnung der neuen Kita stellt sich laut Ortsb\u00fcrgermeister Mertlich f\u00fcr die Ortsgemeinde Winden das Problem, was mit der bauf\u00e4lligen alten Schule geschehen soll. &#8222;Egal, wie die k\u00fcnftige Nutzung des Geb\u00e4udes aussehen mag, die Kosten f\u00fcr das Geb\u00e4ude werden anfallen&#8220;, sagte Mertlich. Bereits im Fr\u00fchjahr hatte der 1. Beigeordnete und Mertlichs Vorg\u00e4nger Gebhard Linscheid beantragt, das Geb\u00e4ude f\u00fcr ein altersgerechtes Wohnen zu nutzen. Aufgrund der Alterung der Gesellschaft sowie der M\u00f6glichkeit, ein solches Projekt von der Landesinvestitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz finanzieren und f\u00f6rdern zu lassen, r\u00e4umte Mertlich der Idee gute Chancen ein. Gebhard Linscheid habe bereits mit einer privaten Initiative gezeigt, dass altersgerechtes Wohnen auch in Winden funktioniere. H\u00fcrden seien derzeit allerdings nicht vorhandene Planungskapazit\u00e4ten und die Baukosten. Die Situation zeige, dass derzeit die Nachfrage das Angebot bei weitem \u00fcbersteige. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine m\u00f6gliche Freifl\u00e4che f\u00fcr eine Photovoltaikanlage in Winden, die bevorstehende Er\u00f6ffnung der neuen Kita, aber auch die Wasserversorgung, Funkmast und Sanierung der alten Schule standen auf der Tagesordnung einer B\u00fcrgerversammlung am Dienstag. 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