Dorfwettbewerb: Winden nicht qualifiziert
Im Gebietsentscheid der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ konnte sich die Ortsgemeinde Winden trotz vieler neuer und innovativer Ideen und Maßnahmen leider nicht für den Landesentscheid qualifizieren. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich beim Besuch der Kommission engagiert und den Rundgang mitgestaltet haben. Euer Einsatz und eure Leidenschaft für unser Dorf zeigen, dass Winden auf einem guten Weg ist“, so Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid.
Die Ortsgemeinde werde auch weiterhin aktiv an einer zukunftsfähigen Entwicklung arbeiten – mit Herz, Tatkraft und Gemeinschaftssinn. „Wir gratulieren der Gemeinde Buch (Rhein-Lahn-Kreis) ganz herzlich zum 1. Platz und dem Einzug in den Landesentscheid.“






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Juni 25th, 2025 at 5:15 p.m.
„Unser Dorf hat Zukunft“ ist mehr als ein schöner Slogan. Vielleicht sollten wir diesen Leitsatz auch einmal anders betrachten.
Für mich bedeutet das: Zukunft heißt nicht nur Innovation und neue Ideen. Zukunft heißt auch, unsere Werte zu bewahren, unsere Gemeinschaft zu stärken und die vielen kleinen Dinge zu schätzen, die unser Dorf besonders machen.
Gerade in den letzten Wochen – und besonders am vergangenen Wochenende – haben wir wieder gespürt, wie stark unser Zusammenhalt ist: beim Helfen, beim Zupacken und beim gemeinsamen Feiern. Solche Momente zeigen, wie lebendig unser Dorf ist, wenn viele mit Herz dabei sind.
Dazu gehört auch, Bestehendes zu erhalten und zu pflegen. Vieles, was unser Ortsbild prägt oder uns über Jahre begleitet hat, wird schnell als selbstverständlich wahrgenommen – dabei steckt oft Herzblut und Geschichte dahinter.
Gleichzeitig sollten wir aufmerksam bleiben, wenn von außen Veränderungen kommen – sei es durch Fremdfirmen oder durch Entscheidungen der Verbandsgemeinde. Werden Arbeiten fachgerecht ausgeführt? Passen sie zu unserem Dorf? Oder wurde hier einfach „von oben“ entschieden, ohne das Lokale im Blick zu haben?
Es geht nicht darum, sich Neuerungen zu verschließen – im Gegenteil. Aber Fortschritt braucht Augenmaß. Und ein Gefühl dafür, was unser Dorf stark macht – und was es wirklich braucht, um lebendig und lebenswert zu bleiben.