{"id":6389,"date":"2015-03-10T17:27:11","date_gmt":"2015-03-10T15:27:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=6389"},"modified":"2015-03-10T17:28:15","modified_gmt":"2015-03-10T15:28:15","slug":"forstamt-winden-staatlich-oder-kommunal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=6389","title":{"rendered":"Forstrevier Winden am Scheideweg"},"content":{"rendered":"<p>Das <strong>Forstrevier Winden<\/strong> steht mit der Pensionierung des langj\u00e4hrigen Revierf\u00f6rsters <strong>Bernd Schendel<\/strong> zum 31. M\u00e4rz vor einer m\u00f6glichen Neuordnung. Dies machte der B\u00fcroleiter des Forstamts Lahnstein, <strong>Roland van der R\u00fcnstrat<\/strong>, in der j\u00fcngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich. Allerdings ist der gegenw\u00e4rtige Zuschnitt des Forstreviers zu klein f\u00fcr eine Neubesetzung mit einem staatlichen Revierf\u00f6rster.<\/p>\n<p>Die staatliche Bef\u00f6rsterung sehe nach Vorgaben der Landesregierung bei Neubesetzungen von vakanten Stellen eine Gr\u00f6\u00dfe zwischen 1500 und 2000 Hektar vor, sagte van der R\u00fcnstrat. Das Forstrevier Winden mit einer Gesamtfl\u00e4che von 1259 Hektar falle somit durch das Raster. Zum Forstrevier Winden geh\u00f6ren derzeit neben Winden noch die Ortsgemeinden <strong>H\u00f6mberg, Obernhof, Wein\u00e4hr, Winden und Zimmerschied<\/strong>. Um die erforderliche Reviergr\u00f6\u00dfe von mindestens 1500 Hektar zu erreichen, gibt es derzeit im Forstamt Lahnsteinn \u00dcberlegungen, den Staatswaldanteil aus dem <strong>Forstrevier Lahn\/Aar<\/strong>, das zurzeit vom Revier Kaltenholzhausen bewirtschaftet wird, den Revieren Winden und Singhofen zuzuschlagen. Somit w\u00fcrden beide Forstreviere die vorgegebene Mindestgr\u00f6\u00dfe erreichen, so von der R\u00fcnstrat.<\/p>\n<p>Allerdings ist die Bef\u00f6rsterung des Reviers Winden durch Landesforsten Rheinland-Pfalz nur eine M\u00f6glichkeit. Alternativ k\u00f6nnten sich die beteiligten Ortsgemeinden f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung eines kommunalen F\u00f6rsters entscheiden; Voraussetzung dazu w\u00e4ren einvernehmliche Beschl\u00fcsse in allen Gemeinder\u00e4ten. Drei der zehn Forstreviere im Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Forstamts Lahnstein haben sich bereits f\u00fcr diesen Weg entschieden, berichtete Roland van der R\u00fcnstrat. Er machte allerdings auch deutlich, dass dem Forstamt Lahnstein daran gelegen sei, das Forstrevier Winden zu erhalten und staatlich zu bef\u00f6rstern.<\/p>\n<p>Bis zu einer Grundsatzentscheidung hat das Forstamt Lahnstein <strong>Frau M\u00fcller<\/strong> als kommissarische Leiterin des Forstreviers Winden eingesetzt, die sich w\u00e4hrend der Ratssitzung vorstellte. Geboren im Vogtland in Sachsen, studierte M\u00fcller Forstwirtschaft an der Uni Erfurt. Nach Anstellungen in den Forst\u00e4mtern Dannenberg und Rohnecken ist sie nun im Bereich des Forstamtes Lahnstein t\u00e4tig, wo sie nach M\u00f6glichkeit auch bleiben wolle. Ihren Wohnsitz hat M\u00fcller augenblicklich in Nievern.<\/p>\n<p>Van der R\u00fcnstrat ging auf Anfrage von Ratsmitglieder auch auf die Kosten der staatlichen Bef\u00f6rsterung ein. Demnach entfiel auf die Ortsgemeinde Winden im Durchschnitt der letzten f\u00fcnf Jahre ein j\u00e4hrlicher Betriebskostenanteil in H\u00f6he von 15.549 Euro. In Zukunft k\u00e4men auf die Ortsgemeinde Kosten von rund 11.000 Euro pro Jahr zu, sollte sie sich f\u00fcr die Beibehaltung der staatlichen Bef\u00f6rsterung entscheiden. Hinzu k\u00e4men Kosten f\u00fcr einen im Revier t\u00e4tigen Forstwirtschaftsmeister, deren H\u00f6he sich aber nach den erforderlichen Einsatzzeiten innerhalb der Gemarkung Winden errechnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Forstrevier Winden steht mit der Pensionierung des langj\u00e4hrigen Revierf\u00f6rsters Bernd Schendel zum 31. M\u00e4rz vor einer m\u00f6glichen Neuordnung. Dies machte der B\u00fcroleiter des Forstamts Lahnstein, Roland van der R\u00fcnstrat, in der j\u00fcngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich. Allerdings ist der gegenw\u00e4rtige Zuschnitt des Forstreviers zu klein f\u00fcr eine Neubesetzung mit einem staatlichen Revierf\u00f6rster. 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