{"id":2792,"date":"2011-09-12T00:54:39","date_gmt":"2011-09-11T22:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=2792"},"modified":"2011-09-11T19:01:27","modified_gmt":"2011-09-11T17:01:27","slug":"ein-schoner-tag-in-weilburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/?p=2792","title":{"rendered":"Ein sch\u00f6ner Tag in Weilburg"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2796\" style=\"width: 511px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-038.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2796\" class=\"size-full wp-image-2796 \" title=\"Feuerwehrausflug2011 038\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-038.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"328\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2796\" class=\"wp-caption-text\"><em>Einen wundersch\u00f6nen Tag verbrachten 40 Windener in der barocken Residenzstadt Weilburg an der Lahn.<\/em><\/p><\/div>\n<p>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Sch\u00f6ne und Interessante liegt so nah? So oder so \u00e4hnlich k\u00f6nnte der Slogan eines Ausflugs des <strong>F\u00f6rdervereins der Freiwilligen Feuerwehr Winden<\/strong> nach Weilburg an der Lahn lauten.<\/p>\n<p>Um 9 Uhr ging es los, man fuhr mit dem Reisebus der Firma Ruckes von Winden nach Weilburg. Knapp 40 Mitglieder hatten sich angemeldet und konnten durch den 1. Vorsitzenden <strong>Gebhard Linscheid<\/strong> begr\u00fc\u00dft werden. In Weilburg angekommen, nahmen die Ausfl\u00fcgler das Schloss in Augenschein. In zwei Gruppen wurden die Windener durch die Prachtr\u00e4ume der barocken Residenz gef\u00fchrt.<!--more--><\/p>\n<p>Schloss Weilburg, eindrucksvoll auf einem Bergsporn hoch \u00fcber der Lahn gelegen, geht auf eine mittelalterliche Burg aus dem 10. Jahrhundert zur\u00fcck. Mit der Erbteilung des Hauses Nassau im Jahr 1255 geh\u00f6rte Weilburg fortan zur walramschen Linie. Infolge weiterer Teilungen und Wiedervereinigungen des Grafenhauses wurde Weilburg schlie\u00dflich Residenzstadt. Dies machte den Umbau der Burg zu einem repr\u00e4sentativen Schloss erforderlich. Im 16. Jahrhundert lie\u00df Graf Philipp III. von Nassau-Weilburg zun\u00e4chst eine Vierfl\u00fcgelanlage im Renaissancestil errichten. Die Arbeiten wurden zun\u00e4chst unter seinem Nachfolger Albrecht und dann noch einmal ab 1661 unter Graf  Friedrich fortgesetzt. Graf Johann Ernst veranlasste zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Erweiterung des Schlosses zu einer barocken Residenz mit zahlreichen Nebengeb\u00e4uden, einer Kirche und einem repr\u00e4sentativen Garten.<br \/>\nZwar verlegte Karl August von Nassau-Weilburg, der seit 1737 den F\u00fcrstentitel f\u00fchrte, die Residenz nach Kirchheim &#8211; Bolanden, doch war das Weilburger Schloss weiterhin Regierungssitz. Nach der Vereinigung der letzten beiden Linien zum Herzogtum Nassau im Jahr 1806 blieb das Schloss auch nach der Eingliederung durch Preu\u00dfen in Familienbesitz und geh\u00f6rte dadurch bis zum R\u00fcckkauf 1935 durch den preu\u00dfischen Staat dem Gro\u00dfherzog von Luxemburg.<\/p>\n<div id=\"attachment_2793\" style=\"width: 346px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2793\" class=\"size-full wp-image-2793\" title=\"Feuerwehrausflug2011 015\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-015.jpg\" alt=\"\" width=\"336\" height=\"251\" srcset=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-015.jpg 921w, http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-015-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2793\" class=\"wp-caption-text\"><em>In einem Caf\u00e9 in der Altstadt hatten es sich die Windener gem\u00fctlich gemacht.<\/em><\/p><\/div>\n<p>Nach diesem interessanten Ausflug in die Geschichte ging es in einen Biergarten zum Essen, wo reichhaltig aufgetischt wurde. Um 14 Uhr erkundeten die Windener die Stadt Weilburg mit einem Fremdenf\u00fchrer. Weilburg hat eine lange und traditionsreiche Geschichte. Die Anf\u00e4nge liegen im Dunkeln, doch schon fr\u00fch bot sich der fast ganz von der Lahn umflossene Bergkegel f\u00fcr eine Befestigungsanlage an, zumal hier eine alte Fernverkehrsstra\u00dfe \u00fcber die Lahn f\u00fchrte.<br \/>\nDie erste Erw\u00e4hnung der &#8222;Wilineburg&#8220; findet sich im Jahre 906 in der Chronik des Abtes Regino von Pr\u00fcm. Anlass ist die Beisetzung von Herzog Konrad dem \u00c4lteren von Franken, der hier seine letzte Ruhest\u00e4tte findet. Vermutlich ist die Burg damals ein nach r\u00f6mischem Beispiel errichtetes fr\u00e4nkisches Kastell.<br \/>\nSein Sohn Konrad wird 911 von den \u00fcbrigen deutschen Herz\u00f6gen zum K\u00f6nig gew\u00e4hlt und gilt als Begr\u00fcnder des Deutschen Reiches. Er gr\u00fcndet hier zum Ged\u00e4chtnis an seinen Vater ein Chorherrenstift, das Walpurgisstift, dem sp\u00e4ter eine Schule angegliedert wird. Im Jahre 918 erlangt die Wilineburg \u00fcberragende geschichtliche Bedeutung, als K\u00f6nig Konrad I. auf seinem Sterbelager, zerbrochen an dem Versuch, die auseinanderstrebenden St\u00e4mme des Reiches wieder zu einigen, die Kroninsignien seinem h\u00e4rtesten Widersacher, dem Sachsenherzog Heinrich dem Vogler, \u00fcberbringen l\u00e4\u00dft (Weilburger Testament). Kaum drei Generationen sind vergangen seit der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Gro\u00dfen, den Franken. Da\u00df der Bruder K\u00f6nig Konrads, Herzog Eberhard, zum Verzicht auf die K\u00f6nigskrone bereit ist und das Volk der Franken bewegen kann, der Wahl des Sachsenherzogs zum deutschen K\u00f6nig zuzustimmen, mu\u00df als eine menschliche und politische Leistung ersten Ranges gewertet werden.<\/p>\n<p>Bauliche \u00dcberreste des Konradinerkastells gibt es heute nicht mehr. Als das Konradinerhaus ausstirbt, f\u00e4llt die Wilineburg mit dem umliegenden Landbesitz an das s\u00e4chsische K\u00f6nigshaus, von dem es durch Schenkung an das Bistum Worms gelangt, das die Grafen von Nassau als V\u00f6gte einsetzt. Graf Adolf von Nassau, von den Kurf\u00fcrsten zum deutschen K\u00f6nig gew\u00e4hlt, erwirbt 1294 die Herrschaft Weilburg durch Kauf als Eigentum und stellt im Jahre 1295 jenen ber\u00fchmten Freibrief aus, der Weilburg das Stadtrecht verleiht und seinen B\u00fcrgern die gleichen Rechte zusichert wie den B\u00fcrgern Frankfurts. Ber\u00fchmt ist dieser Freibrief deshalb, weil die B\u00fcrger Weilburgs einen Boten nach Frankfurt schickten, der dort eine Abschrift dieser Rechte erbitten sollte. Die Frankfurter hatten allerdings selbst nichts Schriftliches, aber man schrieb auf, was man im Kopf hatte, und gab dem Weilburger Boten diesen &#8222;Frankfurter Artikelbrief&#8220; mit. Die Frankfurter fertigten bei dieser Gelegenheit jedoch keine Abschrift f\u00fcr den eigenen Gebrauch, und so mussten sie im 14.Jahrhundert ihre eigenen Stadtrechte in Weilburg abschreiben! Die \u00e4lteste Aufzeichnung der Frankfurter Stadtrechte wird noch heute in Weilburg verwahrt.<\/p>\n<p>Die sp\u00e4teren nassauischen Grafen bauen dann ihren Besitz in Weilburg aus. Im 14. Jahrhundert wird die Stadt mit Mauern und T\u00fcrmen befestigt, letzter Zeuge aus dieser Zeit ist der alte Wehrturm in der N\u00e4he des Landtors. Au\u00dferhalb des alten Stadtkerns findet sich ein weiteres Zeugnis des Mittelalters, die im Jahre 1505 erbaute Heilig-Grab-Kapelle und der Kalvarienberg mit der sp\u00e4tgotischen Kreuzigungsgruppe auf dem alten Friedhof. Sie wurden in Erinnerung an eine Pilgerfahrt des Grafen Johann Ludwig Nassau von Saarbr\u00fccken als Nachbildung der Heiligen St\u00e4tten in Jerusalem errichtet und bildeten bis zur Einf\u00fchrung der Reformation eine Passionsst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Graf Philipp III. l\u00e4\u00dft die alte Konradinerburg abrei\u00dfen und beginnt 1535 den Bau des vierfl\u00fcgeligen Hochschlosses mit seinem malerischen Schlo\u00dfhof im Stile der nordischen Renaissance, der bis heute fast unver\u00e4ndert erhalten ist. Nachdem die Stadt im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg mehrfach erobert und gepl\u00fcndert w\u00fcrde, beginnt unter Graf Johann Ernst (1683-1719) eine umfassende bauliche Neugestaltung, durch die bis heute das Gesicht der Stadt weitgehend gepr\u00e4gt wird. In dieser Zeit entstehen die imposanten Barockbauten des Schlosses, die Schlo\u00dfkirche, der Schlo\u00dfgarten, die Orangerien (eine fast originalgetreue Nachbildung des Grand Trianon in Versailles), das alte Rathaus, der Marktplatz mit Neptunbrunnen und die angrenzenden B\u00fcrgerh\u00e4user. Zu der barocken Gesamtkonzeption geh\u00f6ren noch die breiten Lindenalleen vor den Toren der Stadt und der Ausbau des &#8222;Windhofs&#8220; zu einem Jagdschlo\u00df. Durch Graf Johann Ernst und seinen Baumeister Rothweil wird Weilburg zur &#8222;barocken Residenzstadt&#8220;.<\/p>\n<p>Aus den napoleonischen Kriegen geht das stark erweiterte Herzogtum Nassau mit Weilburg als Hauptstadt hervor. Weilburg bleibt Residenzstadt, bis der Hof 1816 nach Wiesbaden \u00fcbersiedelt. Zum Ausgleich wird das Weilburger Gymnasium zum alleinigen<\/p>\n<p>Aus den napoleonischen Kriegen geht das stark erweiterte Herzogtum Nassau mit Weilburg als Hauptstadt hervor. Weilburg bleibt Residenzstadt, bis der Hof 1816 nach Wiesbaden \u00fcbersiedelt. Zum Ausgleich wird das Weilburger Gymnasium zum alleinigen Landgymnasium erhoben, und die Stadt erh\u00e4lt eine Garnison.<\/p>\n<p>Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg heiratet 1815 Erzherzog Karl von \u00d6sterreich, den &#8222;L\u00f6wen von Aspern&#8220;, einen Enkel Kaiserin Maria Theresias. Nach der \u00dcberlieferung soll Prinzessin Henriette in Wien den mit Kerzen geschm\u00fcckten Weihnachtsbaum eingef\u00fchrt haben. Erzherzog Karl baut ihr zur Erinnerung an ihre Heimat das Schlo\u00df &#8222;Weilburg&#8220; in Baden bei Wien (zerst\u00f6rt 1945).<\/p>\n<div id=\"attachment_2794\" style=\"width: 367px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2794\" class=\"size-full wp-image-2794\" title=\"Feuerwehrausflug2011 018\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-018.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"240\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2794\" class=\"wp-caption-text\"><em>Rundum zufriedene Gesichter nach dem Mittagessen.<\/em><\/p><\/div>\n<p>Im Zusammenhang mit der Kanalisierung der Lahn von der M\u00fcndung bis Weilburg l\u00e4\u00dft Herzog Adolf 1847 den Weilburger Bergr\u00fccken mit einem Schiffstunnel durchbohren. Diese, heute noch in Betrieb befindliche Wasserstra\u00dfe ist eine europ\u00e4ische Rarit\u00e4t, nur an der Rhone gibt es eine Parallele hierzu. Im Jahre 1862 wird dann die Lahntal-Eisenbahn gebaut, die damals teuerste Bahnstrecke Deutschlands, durch die Weilburg an das europ\u00e4ische Schienennetz angeschlossen ist. Trotz all dieser Anstrengungen, den jahrtausendealten Eisenerzabbau im Lahntal auf eine tragf\u00e4hige wirtschaftliche Grundlage zu stellen, werden die meisten Gruben bereits Anfang des 20. Jahrhunderts geschlossen, und die letzten im Raum Weilburg fallen dem gro\u00dfen Grubensterben der 60er Jahre dieses Jahrhunderts zum Opfer.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg von 1866, in dem Nassau mit dem Verlierer \u00d6sterreich verb\u00fcndet ist, verliert Herzog Adolf sein Land an Preu\u00dfen, beh\u00e4lt aber das Schlo\u00df Weilburg; die Stadt wird preu\u00dfische Kreisstadt.<br \/>\nNach altem Erbvertrag wird Herzog Adolf 1890 Gro\u00dfherzog von Luxemburg, und damit kommt das Weilburger Schlo\u00df in luxemburgischen Besitz. Der preu\u00dfische Staat erwirbt das Schlo\u00df 1935 als Eigentum, seit der Aufl\u00f6sung des Landes Preu\u00dfen im Jahr 1945 geh\u00f6rt das Schlo\u00df dem Land Hessen.<br \/>\nEinen besonderen Ruf genie\u00dft Weilburg als Schulstadt.<br \/>\nBereits seit 1231 ist hier eine Chorherren-Stiftschule urkundlich belegt, und ab 1540 gibt es eine unabh\u00e4ngige lateinische Freischule, das sp\u00e4tere Gymnasium Philippinum, an dem ausgezeichnete P\u00e4dagogen lehrten und zu dessen bedeutenden Sch\u00fclern Heinrich von Gagern, der Pr\u00e4sident der deutschen Nationalversammlung von 1848, z\u00e4hlt. Dieses Gymnasium vermittelte lange Zeit als einzige Anstalt Nassaus die Universit\u00e4tsreife. Verschiedene in Weilburg vor\u00fcbergehend ans\u00e4ssige Schulen wurden wieder aufgel\u00f6st bzw. in andere St\u00e4dte verlagert, so z.B. die preu\u00dfische Unteroffiziersvorschule, die H\u00f6here Landwirtschaftsschule und das P\u00e4dagogische Institut. Trotzdem ist Weilburg auch heute noch eine Stadt der Schulen, die verschiedenen hier ans\u00e4ssigen Lehranstalten werden t\u00e4glich von mehr als 5000 Sch\u00fclern und Studierenden besucht.<\/p>\n<div id=\"attachment_2795\" style=\"width: 390px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2795\" class=\"size-full wp-image-2795\" title=\"Feuerwehrausflug2011 024\" src=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-024.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"248\" srcset=\"http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-024.jpg 921w, http:\/\/www.wir-in-winden.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Feuerwehrausflug2011-024-300x196.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2795\" class=\"wp-caption-text\"><em>Einen Blick von der Oberen Orangerie des Weilburger Schlosses genossen diese Fahrtteilnehmer.<\/em><\/p><\/div>\n<p>Die letzten Jahre haben f\u00fcr die Stadt einschneidende Ver\u00e4nderungen mit sich gebracht.<br \/>\nIm Zuge der kommunalen Gebietsreform vereinigen sich zum 30.12.1970 die bis dahin selbst\u00e4ndigen Gemeinden Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Odersbach und Waldhausen mit Alt-Weilburg zur neuen Stadt Weilburg, ab 1.7.1974 kommt Kubach als 11. Stadtteil hinzu. Die Einwohnerzahl, die im Jahre 1939 noch ca. 3.900, im Jahre 1959 dann ca. 6.200 betrug, w\u00e4chst damit auf ca. 14.000 im Jahre 1974 an. Bei einem Gro\u00dfbrand am 18.10.1972 werden das B\u00fcrgerhaus &#8222;Alte Reitschule&#8220;, Teile des Schlosses und des damals gerade erst erweiterten Heimat- und Bergbaumuseums sowie eine Anzahl von Privath\u00e4usern in der Innenstadt zerst\u00f6rt. Die \u00fcber 100j\u00e4hrige Funktion Weilburgs als Kreisstadt geht am 1.7.1974 mit der Vereinigung der Kreise Limburg und Oberlahn zum neuen Landkreis Limburg-Weilburg verloren, jedoch haben weiterhin viele \u00c4mter und Beh\u00f6rden hier ihren Sitz.<\/p>\n<p>Nach der Wanderung durch die Stadt schloss sich eine zweist\u00fcndige Lahnfahrt mit Kaffee und Kuchen an. Hier genossen die Windener bei strahlendem Sonnenschein die Idylle der Lahn  von Weilburg nach L\u00f6hnberg-Selters. Um 18 Uhr ging es dann zur\u00fcck nach Winden. Ein sch\u00f6ner Tag ging zu Ende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Sch\u00f6ne und Interessante liegt so nah? So oder so \u00e4hnlich k\u00f6nnte der Slogan eines Ausflugs des F\u00f6rdervereins der Freiwilligen Feuerwehr Winden nach Weilburg an der Lahn lauten. Um 9 Uhr ging es los, man fuhr mit dem Reisebus der Firma Ruckes von Winden nach Weilburg. 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